Beiträge von BikerinLU

    So eine Vorgabe wäre mir auch lieber. Wenn das über einen neuen Auspuff lösbar wäre, sowieso. Aber gab es da nicht Einwände, dass es die für manche Maschinen nicht gibt?

    Ich habe mich noch nicht auf die Suche gemacht, weil erst mal die Rebel mit einigen Änderungen dran ist, aber die xj6 soll sowieso einen anderen Auspuff bekommen und nach diesen Streckenverboten hatte ich eh beschlossen, dass der neue bewirken muss, dass mir der TÜV unter 95 dB eintragen kann. Mal sehen, ob ich da fündig werde.


    Wenn schon, müsste der Gesetzgeber so konsequent sein und die Hersteller auch verpflichten, für Maschinen, die nicht dem Bestandsschutz unterliegen, entsprechende Teile herzustellen. Die xj6 ist seit 2017 aus der Serie raus... ob es da sonst was neues geben würde, falls es denn nicht schon was brauchbares gibt, halte ich für zweifelhaft.


    Aber ich würde ja auch Handyhersteller dazu zwingen, Akkus nicht zu verlöten ;)

    Das geht den Anwohnern aber zu langsam. Natürlich wäre die einzige richtige Lösung: Druck auf die Hersteller mit neuen Vorgaben, damit die Motorräder leiser werden.

    Nur kann sich nicht jeder gleich ein neues Bike leisten. Man müsste also wie so oft Bestandsschutz aussprechen. So nach und nach verschwinden dann die Krawalltüten, aber natürlich nicht alle, denn ein paar Liebhaber wird es, wie bei Oldtimern halt üblich, immer geben. Da kann man dann nur hoffen, dass, wenn dann irgendwann mal nur noch vereinzelt so ein Teil irgendwo durchhallt, es vielleicht schon wieder nostalgischen Charme hat und sich niemand mehr beschwert. Aber wir reden hier über einen Zeitraum von 20-30 Jahren, zu lang also.


    Ich frage mich bei sowas halt immer: bei der hohen Umzugsrate heutzutage.... wieviele von denen die sich beschweren wohnen da wirklich schon so lange, dass sie sagen können: früher war das weniger? Und wieviele von denen fahren selbst ein Auto, das lauter ist als mein Motorrad? Und warum dürfen eigentlich laute Autos dort fahren, die Motorräder aber nicht?


    Bestes Beispiel ist hier das Johanniskreuz... da begegnest du nicht nur Motorrädern... da sind auch einige Sportwagen und auch Oldtimer dabei. Die meisten davon hört man schon von weitem kommen.


    Bleibt zu hoffen, dass sich jemand findet, der das über den Gleichheitsgrundsatz vor Gericht klären lässt. Oder ein engagierter Anwohner, der seine Maschine nun nur noch schieben darf.

    So, mich hat das Thema genervt und ich habe mal die hier vorhandene Fachliteratur bemüht und bin - ohne hier etwas rechtsverbindlich ausführen zu wollen, deshalb prüfe das bitte jeder für sich selbst - für mich zu folgendem Schluss gekommen:


    Abbau von Sitz und Fußrasten führt nicht zum Erlöschen der Betriebserlaubnis, weil:


    Gemäß § 19 Absatz 2 Satz 2 Nr. 2 StVZO erlischt die BE, wenn eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist.

    Das kann man bei Abbau von Sitz und Rasten wohl ausschließen, solange da nicht bei der Kontrolle nun doch jemand draufsitzt.

    Bleibt § 19 Absatz 2 Satz 2 Nr. 1 StVZO: wenn die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart geändert wird.


    Zunächst die Voraussetzungen:

    Nr. 1: die Änderung ist willentlich erfolgt.

    Davon würde ich beim Abschrauben der Fußrasten und in meinem Fall auch des Sitzes mal ausgehen. Ich überlege, ob ich die Halterungen für die Fußrasten noch abmachen lasse, aber dann sind wir definitiv bei Voraussetzung

    Nr. 2: auf Dauer angelegt und nicht nur vorübergehender Natur (wie beim vorübergehenden Ausbau von Autositzen für den Transport von Zeugs).


    Die genehmigte Fahrzeugart steht in der Zulassungsbescheinigung Teil I. Als Beispiel sind hier in meinem Kommentar LKW, PKW, Krad genannt.

    (Ich bemerke: die Zulassungsbescheinigung Teil II hat damit nichts zu tun.)

    Bei meinen beiden steht da: 2RädR. KR (o. BW bei der Yamaha - also ohne Beiwagen).


    Soooo und da es, egal ob mit einem oder zwei Sitzen in jedem Fall ein zur Personenbeförderung gedachtes 2-rädriges Kraftrad bleibt, sollte es für die Betriebserlaubnis keine Rolle spielen, ob da nun Fußrasten und Sitze für ein oder zwei Personen sind. Beim Auto ist das anders: baut man da auf Dauer die Sitze aus, geht die Rechtsprechung davon aus, dass es nun ein LKW ist, also ein zur Beförderung von Gegenständen gedachtes Fahrzeug.


    Im BMV-Beispielkatalog wird auch nirgendwo von Umwandlung von Ein- in Zweisitzer gesprochen, bezüglich Motorrädern geht es um Umwandlung eines Krad mit Leistungsbeschränkung in eins ohne, oder mit/ohne Beiwagen (da ändert sich ja auch die Radanzahl), Kleinkrad in Mofa etc.


    Daher oben genanntes Fazit für mich. Bleibt zu hoffen, dass TÜV und Polizei der Argumentation folgen.


    By the way: Ein Rückbau lässt die BE nicht wieder aufleben, sie ist neu zu erteilen!

    Mir gings wie vielen: Führerschein von den Eltern finanziert, aber natürlich nur Auto... Motorrad war viel zu gefährlich.


    Aber ich durfte dann den alten Star von meinem Vater fahren, leider war der nicht (mehr) sehr zuverlässig und ich hatte andere Interessen, als daran rumzuschrauben.


    Im Studium hab ich mir dann eine Suzuki Zillion (UX50W) zugelegt, ein 50er Roller, mit dem man prima hier im Rhein-Neckar-Tal rumkurven konnte. Leider ist sie dann vor ein paar Jahren mit Motorschaden liegen geblieben (steht immer noch in der Garage - ohne Motor - ist ne längere Geschichte - wer sie haben will, Bescheid sagen ;)). Da ich, um auf Arbeit zu kommen, über eine Brücke muss, wo 70 ist, kamen die neuen Roller mit ihren 45kmh nicht mehr in Frage (meiner war 2000 erstmals zugelassen, also darf der immerhin noch 50 fahren).


    Also Motorradführerschein machen. Ich saß 3 Meter auf der Rebel der Fahrschule und wusste: das ist meins, das will ich machen. Und so bin ich seit Ende Oktober 2019 inzwischen über 10.000km gefahren ^^

    In einer Theoriestunde mussten wir aufschreiben, warum wir Motorrad fahren wollen: damals schrieb ich, um von A nach B zu kommen.... nach der ersten Fahrstunde war aber klar: Egal ob von A nach B oder C, ne Runde von A nach A oder wohin auch immer: Hauptsache auf zwei Rädern :S

    Ich hab das gestern auch mal gemacht: Da waren diese Minideckel in der Straße (Gas, Wasser, was auch immer), die waren so schön gleichmäßig vom Abstand her, hat mich glatt an die Grundfahraufgabe Slalom erinnert ^^


    Der Fahrer des Autos hinter mir hat nur dumm geschaut, aber nicht gehupt. Sonst hats wohl niemand mitbekommen 8)

    Zu übersehen bist du damit mal auf jeden Fall nicht ^^


    Bei meiner Rebel sind die Leute erst ab der Dämmerung irritiert: da sieht man dann nämlich, dass die Blinker dauerhaft leuchten (natürlich nur, wenn ich nicht blinke), als Positionslichter in gelb quasi.

    In diesem VIDEO werden einige Handzeichen erklärt.


    Wobei ich das dort gezeigte Zeichen für "Motor an" eigentlich als Hinweis zum Wenden kenne.


    Da wäre auch das Zeichen für Licht dabei... aber ob das jemand erkennt, wenn ich mir da die Hand auf den Kopf packe? :/

    Danke für die vielen Antworten :)


    Denke aufgrund der Streckengestaltung, dass es Übermut war, denn da kommen keine Kurven in absehbarer Zeit. Jedenfalls keine nennenswerten, da ist auch bei den zugelassenen 100 kmh nur mit minimaler Schräglage zu rechnen.


    Aber gibts denn Zeichen, die man kennen sollte? Mir fahren gelegentlich Motorräder ohne Licht über den Weg... kann man denen das deutlich machen? (Ich kann mein Licht nicht ausmachen, das ist an, oder ganz an - also Fernlicht. ^^)

    Guten Morgen zusammen,


    da ich bei der Suche nichts fand, hier mal eine Frage:

    Mir sind gestern auf meinen beiden Runden ein paar Motorräder (einzeln und unabhängig voneinander) entgegengekommen und dabei Schlangenlinien gefahren. Kontrolliert innerhalb ihrer Spur, also vermutlich nicht alkoholbedingt :). Ist das der pure Übermut (gegrüßt haben sie alle), oder soll mir das was sagen?

    Tweety

    Geb ich dir völlig Recht, der hat wirklich nicht alle. Im Übrigen handelt es sich dabei um einen Verstoß gegen die Ladungssicherungspflicht mit Gefährdung: gäbe 60 Euro und 1 Punkt...


    Und ja, auch mich nerven Schleicher, Träumer etc... aber man weiß eben auch nie, warum die langsam fahren. Fand dazu ein gutes Bild auf debeste: https://debeste.de/78613/Hochz…auf-dem-Weg-zum-Brautpaar


    Ich habe für mich vor Jahren schon beschlossen: Wer zu schnell fährt ist vermutlich auf dem Weg zur Entbindung... ich freue mich für ihn/sie und hoffe, dass er/ sie heil ankommt.

    Und seit dem Bild denke ich mir: wer zu langsam fährt, transportiert eben was Wichtiges (oder kennt einfach den Weg nicht, geht mir auch öfter so :S).


    quan

    Ich persönlich finde an den neuen Bußgeldern nichts unverhältnismäßig, allerdings finde ich ein Argument von der Petitionsseite bedenkenswert: Die Bußgelder sollten tatsächlich endlich mal einkommensabhängig gestaltet werden.


    Der Beitrag ist aber witzig und trifft den Nagel auf den Kopf: Gesetze (und damit auch der Bußgeldkatalog) werden immer schlampiger gemacht. Hab ich schon im Studium gemerkt, als das Partnerschaftsgesetz kam: erst verpartnern, dann heiraten ging, erst heiraten, dann verpartnern nicht. Weil man im Partnerschaftsgesetz zwar gesagt hat: wer verheiratet ist, darf keine Partnerschaft schließen, aber im BGB hat man vergessen, den § zur Ehe anzupassen: eine Partnerschaft war demnach kein Ausschlusskriterium für eine Ehe. :D

    Ich verstehe ehrlich gesagt das Gejammer über die Strafen nicht. Wenn man sich an die Regeln hält, betrifft es einen nicht.

    Mir hängt es zum Hals raus, dass ich, wenn ich mich an die vorgegebene Geschwindigkeit halte (und ich fahre nach Tacho auch schon mal 5-10 drüber, so es denn übersichtlich ist), entweder von hinten geschoben oder überholt werde, wo es nicht erlaubt oder eigentlich zu unübersichtlich ist.


    Dass manche Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht sinnvoll sind, ist ein anderes Thema (genauso sinnfrei wie auf manchen Strecken die Geschwindigkeitsfreigabe (von meistens 70 auf 100 hier in der Gegend) vor einer Kurve, die man keinesfalls mit 100 fahren kann). Aber dann sollte man meiner Meinung nach gegen die jeweilige Beschränkung vorgehen und nicht allgemein gutheißen, dass immer und überall 20 drüber ja noch ok sind. Und 20 sind viel.

    Hab den Führerschein fürs Motorrad ja erst vor einem halben Jahr gemacht, deshalb ist mir die folgende Rechnung aus der Fahrschule noch gut präsent:

    Anhalteweg bei Vollbremsung mit 30kmh: 13,5m, da hast du bei 50 noch nicht mal reagiert (Reaktionsweg 15m).

    Da sollte man mal drüber nachdenken... es könnte im zweifel auch dein Kind/Oma sein, die da hinterm parkenden Auto/Gebüsch o.ä. auftaucht.

    Ich finde, dass die Fragen etwas zu pauschal waren. Ob ich ein langsameres Fahrzeug in den abgebildeten Situationen überholen würde, kommt doch auf das zu überholende Fahrzeug an. Wie ist die Sicht, also wie breit ist das Ding (z.B. Fahrrad, Motorrad, Auto oder Traktor) und wie schnell fährt es bzw. wie hoch ist die Differenz zu meiner eigenen Geschwindigkeit.