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Beiträge von Rick

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 19. Mai 2025 um 12:37

    Noch ein Update:

    Heute früh bei strahlendem Sonnenschein und Frühstück unter meinem Vordach, es ist der letzte Urlaubstag von einem verlängerten Wochenende, packte mich die Sehnsucht. Was macht Spencer wohl?
    Sind die Teile schon geliefert, um ihn provisorisch fahrfertig zu machen?

    Telefonieren wollte ich nicht. Toby, der Mann am Thresen beim MZB, kann genervt reagieren wie ein Vater am Steuer seines Autos, wenn die Kinder von der Rückbank zum einundelfzigsten mal fragen: "Wann sind wir dahaaaa?"
    Ich hatte ja letzte Woche schon mehrmals ganz unaufdringlich nachgefragt, wie denn der Fortschritt sei und eine Prognose erbeten, wann ich Spencer endlich abholen kann. Jedesmal erhielt ich die Antwort: "Ich ruf Dich an, wenn es soweit ist."
    Letzten Samstag war ich mir fast sicher, einen leicht genervten Unterton in seiner Stimme wahrzunehmen.
    So überlegte ich mir beim Kaffee, so ganz zufällig in der Werkstatt zu erscheinen und vielleich einen unbemerkten Blick auf ihn werfen zu können. Ich schwang mich in meinen Bus und rollte los. Auf halber Strecke fiel mir die Feder ein, die den Seitenständer in Position hält, wenn er hochgeklappt ist. Die hatte ich letzte Woche vergessen, in der Werkstatt mit den anderen Teilen abzugeben.
    Also drehte ich um, suchte nur eine kleine Weile im Chaos unter meinem Vordach nach der Feder und fand sie. Unter dem Holzspalter lag sie. Keine Ahnung, wie sie dahin gekommen ist...
    Ich wollte sie auf jeden Fall mitnehmen für den Fall, dass der Abholung nur dieses kleine Teil im Weg liegt.
    Einem Impuls folgend, packe ich auch noch meinen alten Helm und ein paar Handschuhe ins Auto. Man weiß ja nie, dachte ich.

    Zehn Minuten später rollte ich in den Hof der Werkstatt und was blinkte und blitzte mir in schelmischem Feuerwehrrot entgegen, mitten in der Reihe der abholbereiten Fahrzeuge?
    Spencer! Spencer stand auf seinem nagelneuen Seitenständer und auch der neue Kupplunghebel war auf den ersten Blick zu erkennen. Toby kam mir zufällig entgegen und meinte: "Ich wollte Dich grade anrufen."
    Er drückte mir Schlüssel und Fahrzeugschein in die Hand und wünschte mir "Gute Fahrt".

    Jiiiihaaaaa, nur denkend nicht laut brüllend, stülpte ich Helm und Handschuhe über, schloss den Bus ab und schwang mich auf Spencer. Der Dreizylinder sprang sofort an und mit freudigem Knurren ging es Richtung heimischem Vordach. Dort schwang ich mich auf mein Fahrrad, nachdem ich Motorradhelm gegen Fahrradhelm getauscht hatte, zog mir vorher noch die Handschuhe aus und fuhr los, den Bus abzuholen.
    Das Weitere muss nicht erläutert werden. Ich beende jetzt dieses Update, ziehe mir die komplette Moppedkluft an und mache mich auf zu einer kleinen Abschlussrunde meines Kurzurlaubes. Auf Spencer.

    Nachtrag: Eben kam das Okay der Versicherung per Mail, dass die Reparatur jetzt frei gegeben sei. Dese Mail habe ich gleich an Toby weitergeleitet.

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 17. Mai 2025 um 15:45

    Ist mir schon klar, deshalb bin ich ab vom Wunsch nach einem anderen Mopped. Schon seit ner Weile hab ich die Suche dran gegeben und erfreue mich auf und mit Spencer.

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 17. Mai 2025 um 13:30

    Fahrfertig 220KG

  • Neues Motorrad einfahren….. wie macht man es richtig?

    • Rick
    • 16. Mai 2025 um 16:41
    Zitat von Jule6065

    Danke für die Tipps und Hinweise.

    Natürlich habe ich mir viel zu viele Gedanken gemacht. Das Einfahren ist schon lange erledigt, wenn auch nicht in 3 Tagen.

    1000 km Inspektion erledigt mit dem Resultat eine undichten Wasserpumpe, die mittlerweile auf Garantie getauscht wurde.

    Habe die Entscheidung nicht bereut und Spaß mit der GS.

    Alles anzeigen

    Der letzte Satz ist maßgeblich. Schön für Dich, dass ihr Spaß zusammen habt. :thumbup::*

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 16. Mai 2025 um 16:39
    Zitat von Roadrunner72

    Ja, ist schnell zusammen. Bei mir waren's damals 7.500!

    Es ist die Frage, was du willst: Wenn dir Spencer so gefällt wie sie ist, behalt sie. Spätschäden sind da nicht zu befürchten, denke ich.

    Wenn du ggf. mit dem neueren Modell liebäugelst (wie ist dein KM-Stand?), wäre das eine willkommene Gelegenheit (sofern finanziell machbar), den Tausch ins Auge zu fassen.

    Spencer hat derzeit ca 32TKM auf der Uhr. Ist also noch weit vom Ende seiner potentiellen Laufleistung entfernt. Der Nachfolger ist nochmal 10 Kilo schwerer. Kommt für mich nicht in Frage.

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 16. Mai 2025 um 16:32
    Zitat von Jule6065

    Eigentlich hast du dir die Frage doch schon selbst beantwortet. Außerdem kannst nur du selbst es entscheiden.

    Aber ich erinnere mich an einen Thread von Dir zum Wunschmopped…. (Oder so)

    Vielleicht ist der Schaden an Spencer ja auch ein Zeichen?

    Ja, das stimmt Jule6065 , ich wollte mal ein leichteres Mopped. Aber mit den gleichen Fahreigenschaften wie Spencer sie hat. Leistung, Fahrverhalten, Sitzposition sollten wie bei Spencer sein, nur 30 Kilo leichter. Dieses Mopped gibt`s aber nicht. Drum bleib ich dabei. Wenn die gegnerische Versicherung ihr okay gibt, dann lass ich ihn herrichten und werde ihn fahren so lange er und ich will.

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 16. Mai 2025 um 11:18

    Die Arbeitszeit ist mit knapp 1500 incl.MWST kalkuliert. Teilekosten rund 3000.

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 16. Mai 2025 um 11:02

    Das Gutachten ist da 8|

    4.550,91 Euro incl. MWST.

    Wiederbeschaffungswert 9.325,00 Euro.

    Ich lass Spencer reparieren und fahr ihn dann, so lange er will.

    Oder was meint ihr?

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 15. Mai 2025 um 15:07
    Zitat von gehtsnoch

    Ich frage mich jetzt, ob das Rohr genannt Lenker ersetzt werden soll oder Rick auch genannt Lenker :/

    Tja, gute Frage, Mich gibt`s nicht als Ersatzteil. Hab bei Amaz...., Kleinanzeigen und Tante Gugl erfolglos gesucht :P

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 12. Mai 2025 um 19:43
    Zitat von gehtsnoch

    :/ Isch abe ga geine Haubdschtändä

    Was machste, wenn der Seitenschtända abgebrochen ist? Mauer suchen? Oder Laternenpfahl?

    Einfach hinlegen wäre eine Möglichkeit :/

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 12. Mai 2025 um 19:06
    Zitat von W.E.Coyote

    Woher hättest Du denn gewusst, dass der Unfallflüchter ein Flüchtling ist?

    Das steht in Punkt 4 des Eröffnungsthreads.

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 12. Mai 2025 um 18:59

    Update:

    1. Mein Glaube an das Gute im Menschen wurde nicht enttäuscht.

    Heute Morgen rief mich die Versicherung des Umfallverursachers an, ließ sich ein paar technische Daten von Spencer und die mir bekannte Telefonnummer des Umfallfahrers durchgeben. Sie vertröstete mich auf das Ergebnis des beabsichtigten Telefonats zwischen Versicherung und Umfallverursacher zu einem späteren Zeitpunkt, jedoch in Bälde.
    10 Minuten später kam ein erneuter Anruf, bei dem bestätigt wurde, dass der Umfallverursacher seine Schuld zugegeben hat und der Schadensregulierung nichts im Wege steht. Mir wurde empfohlen, Spencer auf Kosten der Versicherung zum Vertragshändler zu transportieren, und von Selbigem einen Gutachter beauftragen zu lassen. Das ist geschehen. Spencer ist in der Werkstatt und ich höre von ihnen. Toby, ein Mitarbeiter, hat mir versprochen, Spencer innerhalb einer Woche fahrbereit zu machen. Neben den sichtbaren Schäden, wie kaputte Tankverkleidung, Handschützer, Blinker, Motordeckel, Kofferhalter und Seitenständer wurde auch eine Delle im Tank registriert. Der muss wohl neu. Ah ja, auch ein neuer Lenker sei von Nöten... Hab ich zwar nicht so gesehen, aber da verlasse ich mich auf die Aussage von Fachleuten. Ich habe die Hoffnung an Pfingsten in den Odenwald mit Spencer fahren zu können.

    2. Saskias Tipp mit dem Aufsteigen bei ausgeklapptem Hautständer, anschließendem Vorwuchten meiner Körpermasse (^^ ) beide Räder auf den Boden zu bringen, funktioniert tatsächlich.

    Egal, Spencer ist in der Werkstatt und ich harre der Dinge, die da kommen mögen.

    3. Möchte ich ein Vorurteil gegen Flüchtlinge brechen. Dieses Vorurteil hatte und habe ich nicht, anderfalls hätte ich sofort die Polizei wegen Unfallflucht gerufen. Aber vielleicht hat der ein oder andere Leser hier im Forum solch ein Vorurteil. Dieser junge Marokkaner hat sich derart respektvoll und fair verhalten, wie ich es mir hierzulande von "guten Deutschen" nur wünschen kann.

  • Warum ein Seitenständer schon mal auf dem Fahrersitz liegt...

    • Rick
    • 9. Mai 2025 um 21:50

    Heute Mittag war ich mit meinem Sohn in Bad Neuenahr verabredet. Gegen 14:00h parkte ich Spencer, für alle, die es bis jetzt nicht wussten, Spencer ist meine feuerwehrrote Tracer 9GT, auf dem Seitenständer vor seinem Haus.

    Den Helm deponierte ich in seiner Wohnung und wir machten uns auf in das Innenstädtchen, um einen Imbiss zu uns zu nehmen und uns zu unterhalten. Im Weggehen bewunderte er noch Spencer und meinte, das sei ein geiles Gerät. Ich registrierte den silbernen BMW, der vor Spencer parkte. Das Nummernschild mit 7777 am Ende prägte sich in mein Gedächtnis. Warum? Keine Ahnung, ich hatte die Vision von einem rückwärts ausparkenden Auto, das möglicherweise Spencer übersehen könnte...

    Frohen Mutes marschierten wir zum Biergarten vom örtlichen Brauhaus, genossen das Mittagsgericht und setzten uns anschließend auf eine Bank am Ahrufer. um bei einem alkoholfreien Radler weitere Erlebnisse auszutauschen. Auf dem Rückweg, wir waren noch gut hundert Meter entfernt, registrierte mein Blick von weitem, dass Spencer auf dem Hauptständer stand. Ich war mir sicher, ihn auf dem Seitenständer abgestellt zu haben. Ein ungutes Gefühl beschlich mich, als wir uns dem Standplatz näherten. Warum sollte jemand ein Motorrad, das stabil auf dem Seitenständer geparkt war, auf den Hauptständer wuchten?

    Neben Spencer angekommen, entdeckte ich Kratzspuren am linken Kofferhalter. Auch die Kratzer am linken Motordeckel waren vorher nicht da. Mit Erschrecken offenbarte sich meinem Blick der Kratzer und der Riss in der linken Tankverkleidung und auch der Handschützer war vorher heil. Genau wie der Kupplungshebel, der vor dem Parkieren einen Knubbel am Ende aufwies, war nicht mehr im Originalzustand. Der Kupplungshebelknubbel und ein großer Teil des Seitenständers lagen auf dem Fahrersitz. Scheiße, wenn Visionen Wahrheit werden.

    Vor meinem inneren Auge spielte sich ein Film ab. Der BMW-Fahrer stieg in sein Auto, ließ es nach rückwärts rollen und stieß dabei gegen Spencer, dessen Masse und Standfestigkeit der Kollision nichts entgegenzusetzen hatte. Mein Sohn sprach das Wort für diese stinkende braune Masse, das unaufhörlich durch meine Hirnwindungen raste, mehrfach laut aus. Seine Aussage laut bestätigend, entdeckte ich die Ecke eines kleinen weißen Zettels, die unter dem Seitenständer herauslugte. Darauf standen in schwer zu entziffernden Buchstaben die Worte: „Ich bitte um Verzeihung ruf mich an“. Auf der Rückseite stand eine Handynummer, welche ich sofort anrief. Auf mein „Hallo“ antwortete eine Stimme in leicht gebrochenen Deutsch „Sind Sie der mit dem Motorrad?“

    „Genau!“ sagte ich. Okay, ich geben die Konversation jetzt nicht wörtlich wieder. Wir einigten uns nach einem erfolgreichen Startversuch von Spencers Motor darauf, dass mich der Umsturzverursacher bei mir zu Hause aufsucht. Er war eh grade in Bonn. Ich schickte ihm meine Adresse über whatsäpp, zog mir Helm und Handschuhe nach einer herzlichen Abschiedsumarmung mit meinem Sohn an und stieg auf Spencer. Ich wollte in gewohnter Manier aufsteigen. Gewöhnt bin ich es, wenn Spencer auf dem Seitenständer steht, mein hüftgeschädigtes rechtes Bein mehr oder weniger elegant, eher weniger, über den Sitz zu schwingen und wenn mein rechtes Bein fast Bodenkontakt hat, ihn ins Gleichgewicht zu wuchten und dann den Seitenständer einzuklappen.

    Das ging auf einmal nicht mehr. Der untere Teil des Seitenständers war mittlerweile auf dem Rücksitz verzurrt und hatte keinerlei Bodenkontakt. Leicht beschämt bat ich meinen Sohn sich auf die rechte Seite zu stellen und Spencer im Falle des Falles am Umkippen zu hindern. Irgendwie gelang mir der Aufstieg und mit einem Winken nach hinten fuhr ich vorsichtig nach Hause.

    Bei der Fahrt gab es keine Auffälligkeiten. Der Lenker fühlte sich grade an und bei kurzzeitigem freihändig fahren hielt Spencer die Spur.

    Zu Hause angekommen, hielt ich neben der Sitzbank unter meinem Vordach, lehnte ihn dagegen und stieg ohne weiteren Umfaller ab. Mittlerweile nass geschwitzt zog ich mich erst mal um und bat meinen Nachbarn darum, als Zeuge zu fungieren, wenn der Umfallverursacher tatsächlich aufkreuzt. Leichte Zweifel bemächtigten sich meiner ob der Redlichkeit des Mannes. Gleichzeitig zollte ich ihm Respekt, dass er den Zettel da gelassen und sich am Telefon mehrfach entschuldigt hat. Mit gemischten Gefühlen erwartete ich sein Erscheinen, das nach einigen Telefonaten, weil er meine Adresse nicht gleich fand, auch erfolgte.

    Langer Rede kurzer Sinn, er kam mit dem Auto, dessen Nummer ich mir rudimentär gemerkt hatte, stieg aus und versicherte mir gleich, dass es ihm sehr leid tue, gerade das Motorrad umgeschmissen zu haben, das sein Favorit ist. Er will sich auch eine Tracer kaufen.

    Was soll ich noch schreiben. Er nannte mir seine Versicherung, ich sagte ihm, dass ich auf jeden Fall den Schaden von einer Fachwerkstatt prüfen und beheben lassen will und seine Frage, ob wir das irgendwie persönlich regeln können, erledigte sich mit dem Schätzpreis für die anstehende Reparatur. Mein Nachbar, ein begnadeter KFZ-Ingenieur, der seit dreißig Jahren auch an Motorrädern schraubt, nannte sofort einen vierstelligen Betrag. Mindestens 1500, vielleicht gar 2000 Euro stehen zu Debatte.

    Meine Befürchtung, an einem über Pfingsten statt findenden Motorradtreffen nicht teilnehmen zu können, verflüchtigt sich zunehmend. Der Seitenständer ist bestellt und wird bis Ende nächster Woche geliefert und montiert. Wenn die anderen Teile bis Juni nicht montiert werden können, fahre ich trotzdem, sofern keine gravierenden Schäden in der Werkstatt festgestellt werden.

    Mein persönliches Fazit:

    1.: Ich muss unbedingt üben, auf Spencer mit ausgeklapptem Hauptständer aufzusteigen und mich dann nach vorne zu wuchten, obwohl beide Füße in der Luft zappeln. Menschen mit langen Beinen kennen diese Herausforderung nicht. Notfalls wird Saskia mir helfen. Hat sie versprochen.

    2.: Ich muss einen Blick entwickeln, wo ich notfalls ohne Seitenständer absteigen kann. Entweder eine Hauswand oder einen anderen Gegenstand zum Anlehnen oder zu lernen, Spencer im Gleichgewicht zu halten, während nur die linke Fußspitze Bodenkontakt hat.

    3.: Ich muss akzeptieren, dass ich keine zwanzig mehr bin. Ein Alter, in dem ich mir keine solche Gedanken machen musste.

    4.: Ich habe die hoffentlich berechtigte Hoffnung, dass der Schaden von der gegnerischen Versicherung geregelt wird, obwohl mir der Umschmeisser nur einen Flüchtlingsausweis mit Duldungsstempel vorlegen konnte. Er hatte weder Fahrzeug- noch Führerschein dabei. Ein Anruf beim Zentralruf der deutschen Auto­versicherer ergab schon mal, dass das Fahrzeug bei der von ihm genannten Versicherung gemeldet ist und auf meine Online-Schadensmeldung bei der Versicherung erhielt ich eine Schadensnummer per Mail.

    5.: Spencer ist Vollkasko versichert, falls Punkt 4 nicht greift.

    6.: Wenn Punkt 5 eintritt, werde ich meinen Glauben an das Gute im Menschen nicht verlieren.

    7.: Hauptsache es kostet nur Geld und niemand wurde verletzt.

  • Erfahrung mit Soziusfahren?

    • Rick
    • 7. Mai 2025 um 21:34

    Oben wurde fast alles Wichtige erwähnt. Sag ihr, dass sie Dir immer über die kurveninnere Schulter schauen soll. In Linkskurven die linke Schulter, in Rechtskurven die rechte Schulter. Damit verhindert sie ein ungewolltes Aufrichten der Maschine gegen deinen Willen. Vor allem, wenn sie deutlich schwerer ist als Du.

  • Sudelfeld ist seit Ostern teilweise für Biker gesperrt

    • Rick
    • 4. Mai 2025 um 20:41
    Zitat von gehtsnoch

    Du kennst ihn doch inzwischen. Ist Grün die Farbe deiner Wahl, ist Rot viel besser. Egal was Du gut findest, es ist auf jeden Fall das komplette Gegenteil zu was auch immer, das seiner Meinung nach viel besser ist. Vor allem eben auch seine Meinung zu etwas. Was ich aber nicht verstehe ist, dass sich Leute echt noch die Mühe machen mit ihm diskutieren zu wollen. Seltsames Hobby....

    DAs war kein Versuch zu diskutieren. Das war einfach nur ein Ausdruck meiner.... Verzweiflung?

    Nein! Ich bin nicht verzweifelt.

    Es war ein Ausdruck meiner.... Lust am....

    Ich geh jetzt ins Bett. Morgen ist auch noch ein Tag. Zum Blödsinn verzapfen. Ich freu mich drauf.

  • Sudelfeld ist seit Ostern teilweise für Biker gesperrt

    • Rick
    • 4. Mai 2025 um 18:43

    Der Herr "Sollte man", manche benennen ihn nach einem amerikanischen Wildpferd, andere nutzen gern die Koseform von Siegfried, dem Drachentöter, wobei der alles andere als tolerant in der deutschen Geschichte herumschwirrt, egal, ist mein persönliches Vorbild für Toleranz, Vernunft und er ist Wegweiser zur absoluten Weisheit. ....


    Vielleicht sollte ich einfach mein Maul halten .... virtuell zumindest.

  • Helmfrage an alle ehemaligen Schuberth-Helm-Träger

    • Rick
    • 21. April 2025 um 18:40

    Soll ich wirklich antworten, Arvid? Soll ich? :/

    Na gut. Man sieht recht viel mehr, wenn das Visier vorne ist. :thumbup:

  • Helmfrage an alle ehemaligen Schuberth-Helm-Träger

    • Rick
    • 20. April 2025 um 15:36

    Noch ein Nachtrag: Die Erkältungssympome habe ich unterwegs auf irgendeinem Rapsfeld gelassen. Sie sind weg. Einfach verschwunden. :/:)

  • Helmfrage an alle ehemaligen Schuberth-Helm-Träger

    • Rick
    • 20. April 2025 um 15:30

    Darth Vaderchen ist zurück von der ersten etwas ausgiebigeren Probefahrt. Eigentlich wollte er angesichts einer in den Startlöchern stehenden Erkältung heute zu Hause bleiben.
    Einer sehr geschätzten Mitforumista, die ihre neue Errungenschaft gemeinsam mit mir einfahren wollte, habe ich gestern vorsichtshalber schon abgesagt. Die Runde mit ihr und ihrer neuen F800Gs hätte mit Sicherheit 250 bis 300 Kilometer betragen und mehr als 5 Stunden gedauert. Das erschien mir zu viel für meinen leicht angeschlagenen Zustand.

    Bei einem ausgiebigen Frühstück heut morgen, während die Maus auf ARD lief, fiel mein Blick immer wieder auf den strahlend blauen Himmel. Das Außenthermometer zeigte mit jeder vergangenen Stunde 3°Grad mehr an und der LS2 zwinkerte mir vom Regal aus zu: "Wenn nicht jetzt, wann dann?"

    Schweren Herzens :saint: ließ ich mich breitschlagen, schlüpfte in die Mohawk-Lederkombi, in die Stiefel und zwängte meinen Quadratschädel in die Carbonhaube. So eng wie bei der ersten Anprobe erschien sie mir gar nicht mehr.
    Spencer schaute etwas überrascht, als ich so vor ihn hintrat und ihn rückwärts in meine Grundstückseinfahrt schob. Doch schnell verwandelte sich seine Überraschung ihn ein freudiges Knurren, als sein Dreizylinder ansprang. Eine kurze Runde, ganz ohne Navy, auf einer meiner Feierabendstrecken zog ich in Betracht.
    Nach ein paar Kilometern wurde der Druck der Wangenpolster, vor allem unter dem rechten Jochbein, immer unangenehmer. Ich schrieb ja schon, dass der LS2 deutlich strammer auf meiner Rübe sitzt als der C4. Dass die Wangenpolster kaum bis gar kein Spiel mehr zuließen fiel mir auch direkt auf. Aber warum wurde es jetzt nur auf der rechten Seite schmerzhaft?
    Nach einigen Kilometern mehr hielt ich an, klappte das Vorderteil nach hinten und drehte mir erst mal eine Zigarette. Als diese qualmte und ich den Blick über blühende Rapsfelder, den Westerwald und das Siegtal zur Genüge gewürdigt hatte, schaute ich in einen Seitenspiegel und erkannte, dass die Naht der Seidensturmhaube, die ich immer unter meinen Helmen trage, genau unter der Vorderkante des rechten Wangenpolsters verlief. Mit ein bisschen Zubbeln und Zerren zog ich die Naht weiter nach hinten und, siehe da, der Schmerz ließ augenblicklich nach. Froh gemut, ich hatte zwischendurch tatsächlich den Gedanken, den Helm zurück schicken zu müssen, setzten Spencer und ich die Fahrt fort. Der Helm saß zwar immer noch stramm, aber jedwedes Unwohlsein war verschwunden. Im Gegenteil.
    Die Belüftung ist spürbarer als beim C4 und bei leicht geöffnetem Visier, dass auch bei 80 KM/H nicht zu fiel, erschien mir die Lautstärke des Fahrtwindes ebenfalls geringer. Außerdem gab es keinen Luftzug auf die Augen, der mich beim C4 schon immer gestört hatte. Nach etwa 30 Kilometern, ich hätte da auf den direkten Weg nach Hause abbiegen können, verweigerte Spencer den Lenkimpuls und auch das Visier des LS2 blickte stur auf die Straße und Kurven, die weiter und immer weiter von zu Hause weg führten.

    Nach weiteren 10 oder 20 Dörfern gelang es mir, das Vorderrad wieder Richtung Heimat zu lenken.
    Im vorderen Kopfbereich, etwas über der Stirn vernahm ich plötzlich ein Flirr- oder Flattergeräusch, wenn ich den Kopf leicht zur Seite drehte. Egal ob bei ganz geschlossenem oder leicht geöffnetem Visier. So als hätte sich ein Insekt mit großen Flügeln im Belüftungskanal verfangen, so hörte es sich an.
    Also doch zurückschicken? Nach knapp 2 Stunden und gut 80 Kilometern wieder zu Hause angekommen, zog ich erst mal die Lederkombi aus, eine kurze Hose und Sandalen an und bei einem kühlen Radler wurde der Helm auf dem Tisch unter meinem Vordach im Sonnenschein begutachtet. Sofort fiel die Schutzfolie auf dem Schieberegler der Stirnbelüftung auf. Sie hatte sich während der Fahrt zur Hälfte gelöst und jetzt weiß ich woher das Flirrgeräusch kam. Also doch nicht zurück schicken. Diese Schutzfolien über allen Schiebereglern hatte ich bewusst nicht gelöst, weil ich den Helm erst mal testen wollte und um ihn gegebenenfalls möglichst ohne Gebrauchsspuren zurückschicken zu können. Jetzt im Nachhinein registrierte ich das geringe Gewicht des Helms. Gefühlt ist er ein ganzes Pfund leichter als der C4. Also griff ich zur Küchenwaage und legte erst den LS2 darauf. 1660 Gramm zeigte der Zeiger inclusive Pinlockviesier. Beim C4, ebenfalls mit Pinlock, zeigte die Waage 1860 Gramm an.
    Dass sich 200 Gramm Gewichtsunterschied so deutlich spüren lassen, hätte ich nicht gedacht.

    Mein Fazit nach der ersten Probefahrt: Der LS2 Carbon ist eine lohnenswerte Anschaffung. Mit 414,99 Euro, die ich dafür bezahlt habe, ist er mehr als konkurrenzfähig mit deutlich teureren Markenhelmen bekannter Hersteller. Morgen steht die 2. Fahrt an. Bei der Rückfahrt möglicherweise mit Regen. Mal sehen wie er sich dann schlägt.

    Nachtrag: Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Griffkante zum öffnen und schließen des Visiers. Sie ist am oberen Rand desselben und nicht wie beim Schuberth unten. Aber das ist kein Mängelgrund.

    Noch ein Nachtrag: Dem Korinthen kackenden Leser mag aufgefallen sein, dass ich eingangs des Berichts keine Handschuhe erwähnt habe. Diese habe ich nur nicht erwähnt. Getragen wurden sie schon während der Fahrt. Nur beim Zigaretten drehen hab ich sie kurz ausgezogen.

  • 26.4.2025: Gemeinsam von Hof nach Weimar...

    • Rick
    • 20. April 2025 um 10:45

    Sorry, Arvid. Hab mich gestern abend hinreißen lassen. Kommt so schnell nicht wieder vor. :saint:

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