Beiträge von Konni66

    Leute, ich finde die Diskussion unnötig.


    Wer sagt, dass bei jeder Motorradfahrt ein Unfall passiert?

    Ich empfand es im Frühjahr extrem entspannt, weil kaum ein Auto auf den Straßen unterwegs war.

    Wenn man bedenkt, dass in über 60% der Motorradunfälle PKW und LKW die Unfälle verursachen, war es statistisch gesehen sicherer.

    Nicht jeder Motorradunfall endet auf der Intensivstation. Manche auch auf normalen Stationen, zu Hause oder auf dem Friedhof.Ja, ja. Ich weiß, es ist makaber.

    Ich bin auch kein Freund von: Ja, aber der... macht doch auch...

    Es muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er in Coronazeiten ohne PSA mit der Motorsäge im Garten werkelt, oder auf einen Drehstuhl die Balkonfenster putzt... (meine Nachbarn)

    Auch im Bett liegen bleiben ist nicht so ungefährlich, wie man denkt.

    Für mich ist eine Runde Motorradfahren auch ein Ausgleich, der mich entspannt, meine Leistungsfähigkeit erhält und mich die Situation im Home Office ertragen lässt. Daher brauche ich keine Argumente, wie mein Lieblingsmetzger in 50 km Entfernung.

    Es ist nicht verboten und damit meine Entscheidung.

    Die, die uns immer belehren wollen, das Verbrenner, und Motorräder im Speziellen, nur egoistischer Unfug sind, können sich ihre Ansteckung und den Aufenthalt auf der Intensivstation gerne im ÖPNV oder auf dem Fahrrad buchen.

    Radfahren ist nicht viel ungefährlicher, aber keiner kommt nur im Ansatz auf die Idee, dass man das Fahrrad lieber mal nicht benutzt. Und die Menge der Radfahrer ist wesentlich größer, als die Gruppe der Motorradfahrer. Ist es da nicht wahrscheinlicher, dass Radfahrer die Intensivstationen blockieren?

    Oder soll ich jetzt keine Haushaltsarbeiten mehr machen, weil die Mehrzahl der schlimmen Unfälle im Haushalt passieren?

    Ja, der Reifendruck ist von der Beladung abhängig.

    Steht in der Bedienungsanleitung.


    Und ich würde aus der Reifenwahl auch keine Wissenschaft machen.

    Keiner von uns, der nicht auf der Renne unterwegs ist, wird je die Möglichkeiten der auf dem Markt befindlichen Reifen ausreizen.


    Ja, es gibt Reifenmodelle, die unterschiedliche Stärken und Schwächen haben.

    Ein Beispiel: Die Originalbereifung meiner Harley war auf den typisch amerikanischen Haltbarkeitsanspruch ausgelegt. Bretthart und bei Regen mit Vorsicht zu genießen. Dann nimmt man beim nächten Reifenwechsel einfach einen anderen Hersteller/ Reifen.

    Passt der (fürs eigene Gefühl), ist alles gut.

    Die ganzen Empfehlungen von anderen Fahrern brngen nichts.

    Es kommt immer auf dein Mopped, deine Fahrweise, dein Einsatzzweck und dein Popmeter an.

    Was auf der einen Maschine toll ist, muss es bei einer anderen noch lange nicht sein.

    Hallo UrAltRocker,

    Diese Überraschung habe ich auch auf meiner Triumph Tiger 1200 erlebt.

    Nicht ganz so extrem wie du jetzt, aber nach 30 Jahren Moppedfahrerei war ich ziemlich erstaunt, dass man offensichtlich immer noch dazu lernt.

    Also: Pirelli setzt, meiner Erfahrung nach, auf relativ weiche Mischungen. Was grundsätzlich nicht schlecht ist für die Haftung.

    Vor der Tiger waren meine Moppeds, was Leistung und Bremsen angeht, eher harmlos und meist kam ich mit der Vorderbremse alleine aus.

    Das habe ich auch mit der Tiger so gehandhabt.

    Früher brauchte ich jeden zweiten Hinterreifen auch einen vorderen.

    Bei der Tiger war dann nach 8000 km der Vorderreifen schneller runter als der hintere. 😳

    Ich kam dann zu dem Schluss, dass ich mein Bremsverhalten ändern muss.

    Heftiges Anbremsen vor einer Kurve? Nicht mehr nur mit der Vorderradbremse. (Obwohl sie das locker hinbekommt) Auch die hintere mitbenutzen. Weiche Reifen, höhere Geschwindigkeiten, größeres Fahrzeuggewicht und gute Bremsen = größerer Reifenverschleiß vorne.

    Der neue Satz ist jetzt 7000 km drauf und die neue Strategie zeigt Wirkung. 😜

    Hallo zusammen,

    mein Name ist Konni und ich komme aus der Nähe von Bonn.

    Ich fahre leidenschaftlich gerne Motorrad. Gerne kurze und lange Touren, aber auch längere Reisen.

    Immer auf eigener Achse. Das Mopped auf einem Trailer zum Zielort zu bringen, ist nichts für mich.


    Für spontane Feierabendrunden bin ich immer zu haben. Also Leute aus Bonn, ran an die Tasten.


    Ja, ich fahre auch im Winter.

    Nein, ich suche keine Sozia (Mädels, ihr könnt doch selbst fahren).

    Ja, ich halte für eine Kippe und 'nen Kaffee unterwegs an. (... nur für die Fraktion "NIchtraucher*in sucht Mitfahrer*in") Wir wollen zusammen Motorrad fahren, nicht heiraten.


    Grüße,

    Konni