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Beiträge von schredder66

  • Was ist das nur mit BMW

    • schredder66
    • 16. Februar 2024 um 10:01

    Die Fragen, die ich mir stellen würde, sind:

    1) Ist das ein fertigungstechnisches Problem (egal, ob von einer Maschine oder von einem Menschen verursacht)?

    2) Ist es ein Problem in der Konstruktion?

    Ein undichtes Display mag verärgern und teuer sein, wenn der Hersteller in Sachen Garantie / Kulanz keine Gnade walten lässt. Aber es gefährdet (wahrscheinlich) nicht die Fahrzeugsicherheit.

    Eine korrodierte Kardanwelle ist m.E. eine ganz andere Hausnummer. Nicht, weil das auch teuer werden kann. Sondern, weil es auch gefährlich im Fahrbetrieb werden kann.

    Es ist ja nicht so, dass ein Hersteller wie BMW keine Erfahrung mit Kardan- / Antriebswellen hat. PKWs dieser Marke hatten und haben sie auch - und dort verrichten sie ihre Arbeit in einer ganz anderen Umgebung als im schützenden Kardantunnel eine Motorrades. Ich unterstelle den Ingenieuren in keiner Weise, ihr Handwerk nicht zu beherrschen - im Gegenteil. Aber sich die Blöße zu geben, das ureigenste Metier nicht zu beherrschen, lässt mich ratlos zurück.

    Gut, dass es Rückruf- / Serviceaktionen gibt, egal ob freiwillig oder angeordnet. Ich sehe sie eher als doppeltes Netz und nicht als Beleg dafür, dass es der Hersteller "nicht kann".

  • Was ist das nur mit BMW

    • schredder66
    • 13. Februar 2024 um 11:48

    Fahrt doch was ihr wollt! Ich tue es doch auch!

    Genug davon, mehr von einem meiner Ausflüge am Wochenende. Tatort: Polo-Parkplatz (in Jüchen, bekannt als Polo HQ). Ich schreite mit einem mir unbekannten Moppeteer die Reihen der geparkten Moppeds ab. An einer Stelle stehen vier (in Worten: vier, in Zahlen: 4) neue R 1300 GS. Zwei in Tricolor (Trophy?), eine schwarze (Triple Black?) und eine weisse (Basis?). Auf die Frage an einen der Fahrer, ob es die im Angebot gab, sagte er: "Das wäre schön gewesen, war aber leider nicht so". Danach ging es weiter mit der friedlichen Plauderei.

    Orts- und Zeitwechsel. Sommer. Parkplatz der Biker Ranch in Simmerath (Eifel). Mehrere Moppeteers (unter ihnen meine Wenigkeit) stehen an einer vollverkleideten Ducati (keine Ahnung, ob es eine Panigale oder ein früheres Modell war) und "bestaunen" die gammelige und ziemlich rostige Kette. Dann wenden wir uns der Multistrada V4 eines anderen Moppeteers zu und lassen uns erklären, dass das Ding schlappe 25.000 € "volle Hütte" kostet - und schütteln entweder wegen Unverständnis der Kopf, oder nicken anerkennend den selbigen wegen der für dieses Geld verfügbaren Technik. Es kommt eine GS-Fahrer dazu, dem ich mit deutlichem Augenzwinkern zu verstehen gebe, dass er hier nicht mitreden kann. Alle, auch der Angesprochene, lachen und es kommt im weiteren Verlauf zu einem netten und lustigen Gespräch.

    Was die lange Rede ohne Sinn aussagen soll? Es kommt auf den Menschen an! Und offensichtlich gehörten alle oben genannten Moppeteers zu jenen Menschen, die wissen wie es geht.

    Amen!

  • Was ist das nur mit BMW

    • schredder66
    • 9. Februar 2024 um 13:51
    Zitat von Mikael

    Für einen ordentlichen Diskurs eher schon 8o.

    Wie willst Du mit einem Abstinenzler über Wiskey-Sorten diskutieren?

    Wenn ich weiß, das jemand Abstinenzler ist, werde ich Kutte und Schwert zu Hause lassen und darauf verzichten, missionarisch tätig zu werden. Selbst einem Whisk(e)y-Trinker werde ich nicht mit dem Schwert drohen, wenn er keine rauchigen / torfigen Whiskies mag ;).

  • Der durchschnittliche Motorradfahrer

    • schredder66
    • 9. Februar 2024 um 13:41

    In Anlehnung an Keith Moon´s Spruch "I’m still the best Keith Moon-style drummer in the world." schreibe ich: Ich bin der beste motorradfahrende Schredder der Welt. Wohlwissend, dass das nicht so ist.

  • Was ist das nur mit BMW

    • schredder66
    • 9. Februar 2024 um 13:32

    Wie kommt man auf die irrige Annahme, dass man erst einmal etwas ausprobieren muss, um es bewerten / beurteilen zu können? Es wäre sicherlich wünschenswert für die Meinungsbildung, aber es ist sicherlich keine Pflicht für einen ordentlichen Diskurs. Oder hat jemand, der die Regierung kritisiert, schon einmal eine Regierung geführt oder in einer mitgearbeitet?

    Mein Motto ist "leben und leben lassen". Über die Sympathie entscheidet nicht das Motorrad. Das tollste Motorrad kann weder charakterliche Defizite verdecken noch eine vorhandene Sympathie verstärken. Zumindest bei mir nicht.

    Mich haben z.B. nie Aprilia, BMW und KTM in irgendeiner Weise getriggert. Sie mögen weder schlechter noch besser als andere Hersteller / Marken sein, aber sie hatten und haben nichts im Portfolio, was für mich eine tiefergehende Betrachtung lohnt. Liest sich engstirnig, tellerrandig? Mag sein, ist aber so.

  • Handy als Navi

    • schredder66
    • 31. Januar 2024 um 14:27
    Zitat von Sasa93

    Warum würdest du zu den Sets greifen?

    In meinem Fall war´s Zufall. Das Moto Bundle von SP Connect passte so wie es war problemlos auf meine Ducati Scrambler. Auf der Z 900 RS passt es weniger gut. Da eignet sich ein System von RAM Mount bzw. eine Kombination aus RAM Mount und SP Connect besser.

  • Handy als Navi

    • schredder66
    • 31. Januar 2024 um 14:23
    Zitat von Sportsbiker

    ich fahre mit cali nur mit ofline karten, im oflinemodus dafür ist unser Mobilfunknetz einfach zu löchrig. Aber die blitzer app bzw der gefahrenstellenwarner ;) benötigt das internett.

    Die Blitzeranzeige von Calimoto funktioniert auch offline - zumindest für stationäre Fotoapparate.

  • Eure Motorradhelme (ggf. mit Zubehör), was ist gut oder auch schlecht

    • schredder66
    • 31. Januar 2024 um 14:21

    Einfache Antwort meinerseits:

    Shoei GT Air 2

    Davor war´s der GT Air 1 und davor der Caberg Ego. Ganz früher war´s ein Nolan N27 im bunten 1980er-Design.

    Warum Shoei? Weil er am besten passt. Ich habe einen Shoei-Kopf. Und weil ich von der allgemeinen Qualität überzeugt bin.

    Zuletzt habe ich mir das Sena SRL Mesh gegönnt, aber noch nicht installiert.

    Zur Lautstärke / Belüftung von Helmen meine Meinung: Die Lautstärke eines Helms wird auch vom Motorrad und dessen (nicht) vorhandener Verkleidung / Scheibe beeinflusst. Auf der Honda CBF 1000 (SC58) war jeder Helm laut - auch der ansonsten recht leise Shoei. Grund: Laute, durch die Verkleidungsscheibe verursachte Turbulenzen. Die Scheibe verhinderte beim Caberg Ego eine ordentliche Belüftung. Die Belüftung von GT Air 1 und 2 funktionierte hingegen problemlos. Ausserdem drückte die umgeleitete Luft das Visier des Caberg Ego ab ca. 80 km/h zu. Auf meinem unverkleidetem Mopped (Cagiva Raptor 650) war das alles kein Problem.

  • Handy als Navi

    • schredder66
    • 31. Januar 2024 um 13:49

    Meine Herangehensweise:

    Irgendein China-Handy mit großer Akkukapazität (~ 6.000 mA/h) und großem Display (mindestens 6 Zoll). Alles andere interessiert mich (als reinen Strassenfahrer) nicht. Bei Calimoto würde ich aber auf die aktuellste Android-Version achten.

    Dazu entweder ein komplettes Set von SP Connect (Moto Mount Pro + Universal Interface), eine Kombination aus RAM Mount (Halter) und SP Connect (Universal Interface) oder ein Set von RAM Mount (Halter und X-Grip, zum Beispiel).

    Mir ist auch eine Stromversorgung am Mopped (USB) wichtig. Eine Powerbank ist natürlich auch eine Option (die zusätzliches Gewicht und zusätzlichen Platzbedarf bedeutet).

    Niemals nicht würde ich mein persönliches (privates / dienstliches) Handy als Navi am Motorrad benutzen. Defekte und Verlust wiegen m.E. schwerer als ein zweites reines Navi-Handy.

    Und falls jemand fragt: Ich fahr offline, d.h. ich benötige keine zweite SIM-Karte bzw. ich muss nicht mein persönliches Handy als Hotspot nutzen.

  • 90db? Pilotprojekt im Raum Holzminden?

    • schredder66
    • 25. Januar 2024 um 12:19

    Oft lese ich, egal um welches Fahrzeug es sich handelt: Der Kunde will es so!

    Stimmt das wirklich? Ich zumindest bin nicht zu Suzuki, Honda, Cagiva und aktuell Ducati und Kawasaki gegangen und habe gesagt: "Hey, wenn ihr eine laute Kiste baut, die dazu auch noch meine Augen erfreut, dann kauf ich euch den Laden leer." Ja, ich weiß: Marktforschung! Wer und was wird da abgefragt? Oder ausgewertet?

    Warum hat früher niemand (ausser Förster, Landwirte, Reiter...) Geländewagen fahren wollen, jetzt aber gefühlt alle SUVs? Wann und von wem wurde entschieden, dass Motorräder lauter werden müssen? Ich bin alt genug um mich daran zu erinnern, wie sehr die Wasserkühlung bei Motorradmotoren gefeiert wurde, weil sie nicht nur hilft, Emissionsgrenzwerte leichter zu erreichen, sondern auch um durch den Wassermantel den Motor leiser zu machen.

    Warum müssen immer leichtere Motorräder immer mehr Leistung haben, die durch mehr Drehzahl (und damit mehr Geräusch) erzeugt wird? Wollten das wirklich ausschliesslich die Motorradfahrer, wie uns die Marketingabteilungen weis machen wollen? Oder wollten uns die Hersteller mit Hilfe des Marketings ihre tollen Ingenieursleistungen verkaufen?

    Ich kann ausschliessen, jemals Derartiges gefordert zu haben.

  • 90db? Pilotprojekt im Raum Holzminden?

    • schredder66
    • 25. Januar 2024 um 12:01
    Zitat von Mikael

    Das Problem für die Anwohner vermittelt sich über die Ohren.

    Die Lösung für das Problem findet sich zwischen den Ohren.

    Das ist mir durchaus bewusst. Mir ist aber auch klar, siehe mein Beispiel mit dem Kind, dass die Problemzone "zwischen den Ohren" nicht nur bei einem (prozentual wahrscheinlich kleinem) Teil der Motorradfahrer besteht, sondern auch bei Betroffenen und Unbeteiligten.

    Solange Problembezonte nicht wieder damit anfangen, die Strassen mit Öl und Stacheldraht zu verschönern, kann man über alles diskutieren. Nein, falsch: Man muss darüber diskutieren.

  • 90db? Pilotprojekt im Raum Holzminden?

    • schredder66
    • 25. Januar 2024 um 11:48
    Zitat von W.E.Coyote

    Umweltschutz ist eine Ideologie? Interessant.

    Du kennst die ganze Antwort.

    Umweltschutz ist keine Ideologie, aber er wird von Politik und Interessensgruppen ideologisiert. Nicht, um einen Diskurs zu ermöglichen, sondern um zu belehren. Der Diskurs, so meine Wahrnehmung und Erfahrung, wird nicht nur gemieden, er scheint auch nicht gewollt zu sein - und zwar auf beiden Seiten. Wir leben offensichtlich in einer Zeit, in der Schlagworte unsere Gesinnung und Meinung diskussions- und widerspruchslos verdeutlichen sollen.

  • 90db? Pilotprojekt im Raum Holzminden?

    • schredder66
    • 25. Januar 2024 um 11:32
    Zitat von moppcab

    @Reihen4erV Aber wußten sie auch, wie laut und störend es werden würde?

    Irgendwie scheint es bei dieser Diskussion nur empathilose Egozentrik zu geben.

    Ich kenne die Verhältnisse am Hockenheimring nicht, aber Verständnis für die lärmgeplagten Anwohner würde keinem weh tun. Evtl. wären Lärmschutzwände eine Lösung, die beide Seiten zufriedenstellen würde?

    Ich habe nur das Gefühl, dass keiner nach Lösungen sucht. Es hilft nicht stets nur zu sagen: "Die anderen sind Schuld, die machen was verkehrt!"


    Gruß Michael

    Alles anzeigen

    Die Empathie-Keule zu schwingen ist unnötig.

    Der Hockenheimring liegt direkt neben der Autobahn. Angenommen der Hockenheimring würde nicht existieren, aber die Autobahn. Würden die Bewohner auch die Autobahn verklagen, wohlwissend wo sie gebaut / gekauft / gemietet haben? Gegen eine Autobahn klagen, die sie selbst benutzen - vor Ort und anderswo? Fährt die Empathie bei diesen Leuten immer mit, wenn sie eine Autobahn fern der Heimat befahren, oder mit dem eigenen Auto direkt vor den Skilift fahren?

    Und wieviele Autobahnkilometer kennst Du, die von Lärmschutzwänden umgeben sind? An manchen Autobahnabschnitten kannst Du den dort Wohnenden auf den Teller gucken, weil keine Lärmschutzwand den Blick verhindert.

    Ja, Verständnis auf beiden Seiten und Lösungen sind gefordert. Die Technik erschwert oder behindern beides nicht. Sondern die Engstrinigkeit auf beiden Seiten.

  • 90db? Pilotprojekt im Raum Holzminden?

    • schredder66
    • 25. Januar 2024 um 11:20
    Zitat von Mikael

    In der aktuellen MOTORRAD steht ein Interview mit einer Dame, welche für die Vorschläge seitens der DUH für die Motorradlärmreduktion im Raum Holzminden verantwortlich zeichnet. Die DUH wurde für ihre Arbeit entlohnt und ist dort in weitere Maßnahmen nicht mehr eingebunden.

    MOTORRAD liefert zu Antworten auf gestellte Fragen einen Faktencheck, der leider auch nicht wasserfest ist. So schreiben die beiden Autoren zu Frage 7: "... Jedes Motorrad hat ein genau festgelegtes zulässiges Fahrgeräusch. Wird das überschritten, erlischt die Betriebserlaubnis. Von einer "absoluten Lärm-Erlaubnis" für Motorräder kann also keine Rede sein."

    Das trifft nur zu für das enge Messfenster der Fahrgeräuschprüfung. Außerhalb dessen, können legale Motorräder deutlich lauter sein und aus diesem Fakt ergibt sich der eigentliche Konflikt. Verantwortlich für das Problem ist eher der Fahrer und weniger das Motorrad.

    Das Problem ist m.E., dass man ein Motorrad mit Verbrennungsmotor (ohne großen technischen Aufwand) nie so leise wird machen können wie einen PKW. In einem modernen Auto liegt der Motor in einem fast komplett verschlossenen und mit Dämmmaterial ausgekleidetem Raum. Beim Motorrad liegt die ganze Antriebstechnik offen (auch bei vollverkleideten Motorrädern). Und viele Motorradmotoren drehen viel höher als die meisten Automotoren.

    Beim Verbrenner im Motorrad gibt es nunmal technische Limitierungen, die man nicht "eben mal" beheben kann. Und hier kommt der Motorradfahrer und seine Hirn-Hand-Koordination ins Spiel. Was die Technik (noch nicht) leisten kann, müssen bei gestörter Hirn-Hand-Koordination die Behörden leisten. Aber nicht so, wie es geplant ist. Damit würde der Staat seine Zulassungsregularien selbst ad absurdum führen.

  • 90db? Pilotprojekt im Raum Holzminden?

    • schredder66
    • 25. Januar 2024 um 11:07
    Zitat von Zehfuer1993

    . .... ist es so schlimm an einem Friedhof mal runter vom Gas zu gehen? Es soll nun mal ein Ort der Stille sein..., und ja, auch Samstags finden Beerdigungen statt.....

    Gegenfrage: Wird der Verkehr an / um einen innerstädtischen Friedhof umgeleitet oder zum Stillstand gebracht, wenn dort eine Beerdigung stattfindet? Oder wenn ein Besucher das Areal betritt?

    Und wie pietätlos ist es erst, Gräber umzusiedeln, um es dem Braunkohlebagger zu ermöglichen, den Stoff für deinen Strom zu fördern?

  • 90db? Pilotprojekt im Raum Holzminden?

    • schredder66
    • 25. Januar 2024 um 11:03
    Zitat von Mikael

    Statt immer die gleichen Gegenargumente vorzutragen (Laubbläser, Kettensägen, ...), sollten wir uns auch mal selbstkritisch hinterfragen.

    Das persönliche (Fehl)Verhalten ist das eine. Das andere ist die Industrie, die die Fahrzeuge herstellt, die durch staatliche Stellen zulassungsfähig gemacht werden. Und die wir dann kaufen.

    Wer also vollumfänglich Ruhe will, der sollte seinen Unmut (auch) an die Industrie und den Staat und seine Behörden adressieren. Was ich aber in heutigen Zeiten für keine gute Idee halte. Denn Dank der Klima- und Umweltdiskussionen, könnte jemand Schlaues auf die Idee kommen, dass Motorräder mit E-Motor doch die ideale Lösung wären.

  • KTM - PIERER Mobility AG streicht bis zu 300 Arbeitsplätze in Österreich

    • schredder66
    • 25. Januar 2024 um 10:50

    Herstellervergaben für Händler sind nichts Neues und schon gar nicht spezifisch für die Motorradbranche. In der Uhrenindustrie ist das genauso (Beispiel Rolex). Bestimmte Modelle vom Hersteller abzunehmen, ist auch üblich. Auch verkaufsschwache Modelle müssen angenommen werden.

    Was den Produktionsstandort angeht: Wer national fahren will, muss zu Fuss gehen. Nur weil ein deutsches Batch auf der Karosserie klebt, ist das Fahrzeug nicht (ausschliesslich) deutsch. Ich halte das für einen Vorteil der Globalisierung. Wichtig ist, dass das Unternehmen gut verkauft und verdient, um damit seine weltweit beschäftigten Mitarbeiter zu bezahlen.

  • 90db? Pilotprojekt im Raum Holzminden?

    • schredder66
    • 24. Januar 2024 um 09:00
    Zitat von L Aquila

    Leisere Motorräder kaufen?

    Als ich beim Kauf der Guzzi den Verkäufer nach dem Standgeräusch fragte (ist interessanterweise bei keinem Hersteller auf den webpages dokumentiert) guckte der mich an wie ein Mondkalb. Sowas wäre er noch nie gefragt worden, eher kämen die Fragen wie man das neue Teil ordentlich lauter bekäme.

    Warum lassen wir als Käufer der Industrie durchgehen, immer noch lauter zu bauen, Klappenauspuffanlagen zu bauen, die wie die Schummeldiesel, die Prüfroutinen erkennen?

    z.B. https://www.ndr.de/nachrichten/ni…adlaerm110.html

    Man kann natürlich immer weiter auf die "Grünen" und die DUH schimpfen.

    Habt Ihr mal in die oben zitierte Beschlussvorlage reingeguckt? Breiter kann die Basis für so einen Antrag in einem Kreistag nicht sein. Sogar die FDP war dabei (sonst hofft man ja gerne von dort auf Rettung der individuellen Freiheit).

    Wir sägen mit hoher Tourenzahl (pun intended) an dem Ast auf dem wir unser Hobby ausüben.

    Und ja: auch die von Saskia angesprochenen Bübchen beiderlei Geschlechts ansprechen. Man kann denen auch sagen dass Lärm nicht geil ist. Auch als Motorradfahrer.

    Alles anzeigen


    Ich bin spät dran, aber Antwort muss sein ;).

    Das Problem ist meiner Erachtens, dass das Standgeräusch nichts aussagt - und nicht die Homologation / fahrzeugtechnische Zulassung beeinflusst.

    (Quelle der Zitate: ADAC)

    Standgeräusch (SG)

    "...In den Zulassungspapieren sind die amtlichen Werte des Fahr- und des Standgeräusches eingetragen. Der Standgeräuschwert muss per se mit den tatsächlichen Fahrgeräuschen nicht korrelieren, sondern dient in Deutschland einzig und allein als Datenbasis für eine Ad-Hoc-Geräuschüberprüfung von auffälligen oder verdächtigen Fahrzeugen im Rahmen von Polizeikontrollen. Aber aufgepasst: In Österreich kann das Standgeräusch für bestimmte Straßenabschnitte, auf denen die Behörden die Zahl lauter Motorräder reduzieren wollen, relevant werden...."

    Fahrgeräusch (FG)

    "...Die Regelungen zur Geräuschentwicklung von Krafträdern sind in der UNECE-R 41 (aktuell gültig seit 2021: UNECE-R 41.05) definiert. Die dort festgelegten Geräuschgrenzwerte (L urban) für die konstanten und beschleunigten Vorbeifahrten sind abhängig vom sogenannten „Leistung-Masse-Verhältnis“ (PMR). Die Grenzwerte sind also nicht für alle Krafträder einheitlich, sondern in drei Klassen eingeteilt:

    Klasse I: Bei sehr hoher Masse und/oder sehr geringer Leistung (PMR-Wert maximal 25) beträgt der Grenzwert 73 dB(A).

    Klasse II: Bei hoher Masse und/oder geringer Leistung (PMR-Wert zwischen 25 und 50) beträgt der Grenzwert 74 dB(A).

    Klasse III: Bei normaler oder geringer Masse und/oder mittlerer oder hoher Leistung (PMR-Wert über 50) beträgt der Grenzwert 77 dB(A).

    80 Prozent der aktuellen Motorräder fallen in die Klasse III, für sie gilt also der Grenzwert 77 dB(A). Sie müssen zusätzliche Bestimmungen zu Geräuschemissionen (Additional Sound Emission Provisions, Abkürzung: ASEP) einhalten.

    Diese zusätzlichen Geräuschmessungen sollen aufdecken, wenn überwiegend hohe Geräuschemissionen mittels besonderer technischer Maßnahmen z.B. gesteuerte Klappensysteme in den für die Standardmessung relevanten Betriebspunkten „künstlich“ reduziert werden. Bislang werden diese zusätzlichen Geräuschmessungen den Herstellern im Sinne einer Selbstzertifizierung überlassen. Dies wird sich mit der nächsten Euro-Norm Euro 5+ (ab 2025) aber ändern...."

    Das Standgeräusch ist also nichts anderes als ein sehr einfaches Mittel, um "laute" Motorräder ohne technische Prüfung zu identifizieren. Um homologiert und zugelassen zu werden, müssen Motorräder die obigen Fahrgeräusche einhalten. Logischerweise ist das, was man akustisch wahrnimmt, das Fahrgeräusch. Logisch ist aber auch, dass das Fahrgräusch variieren kann, denn niemand fährt so Motorrad, wie in der Messanordung für das Fahrgeräusch.

    Das Problem liegt also, wie hier bereits mehrfach kommentiert, zwischen den Ohren der Fahrer bzw. in deren Hirn-Hand-Koordination. Und genau das ist m.E. die Aufgabe der Ordnungsbehörden: Das Feststellen und Ahnden von Verstößen. Mit einem regulatorisch unwichtigen Papierwert als Grundlage macht man es sich zu leicht. Ich kann mit einem Motorrad mit einem SG von über 95 dBA auch "leise" fahren - sofern meine Hirn-Hand-Korrdination funktioniert. Umgekehrt kann ich auch mit einem Motorrad mit einem SG von unter 95 dBA "laut" fahren.

    Ein Problem sind wahrscheinlich auch die Motorrad-Videos aus dem Netz, in denen es offensichtlich verpönt ist, alle zur Verfügung stehenden Gänge zu nutzen. Warum 100 im Vierten fahren, wenn das auch im Zweiten geht? Mehr Drehzahl = mehr Geräusch? Who the f*ck cares! Ja, ich weiß, unterschiedliche Motoren bedingen unterschiedliche Handhabungen (ich selbst fahre zwei Motorräder mit sehr unterschiedlichen Motoren). Und dennoch schaffe ich es irgendwie, den Lärm in Grenzen zu halten - ohne zum Verkehrshindernis zu werden.

    Ein Problem ist m.E. auch die sehr verbreitete Dämonisierung von "Störfaktoren" wie z.B. Motorrädern. Man muss weder selbst Motorrad fahren oder gar Betroffener von deren Lärm sein. Es reicht für viele offensichtlich aus, sie "aus Gründern" als Feindbild zu haben. Wenn ich innerorts mit angepasster Geschwindigkeit und im hohen Gang an einer Mutter mit zwei Kindern vorbei"rolle", und das größere Kind demonstrativ mit verzerrter Miene die Hände auf die Ohren legt, dann ist nicht das Motorrad das Problem, sondern eine ideologisierte Gesellschaft. Eine Gesellschaft die nicht mehr differenziert, sondern die klare Feindbilder braucht, um schnell und ohne große intellektuelle Anstrengung in Gut und Böse zu kategorisieren.

    Ich bin gegen Verbote. Sie sind ultima ratio, sofern alle bisherigen Maßnahmen versagt haben. Verbote aufgrund fragwürdiger Methoden auszusprechen, ohne ansatzweise andere Maßnahmen ergriffen und konsequent umgesetzt zu haben, ist - für mich - nichts anderes als Populismus. Ein Einknicken vor jenen, die am lautesten schreien (ohne auch nur ansatzweise eine qualifizierte Mehrheit darzustellen).

    Das Angehen gegen solche "Pilotprojekte" bedeutet nicht, dass man laut geil findet. Sondern, dass man die Verhältnismäßigkeit hinterfragt bzw. versucht, diese zu schaffen.

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