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Mitmenschliche Etappensiege auf Siebenbürgens Roadtrip...

  • Eurobiker Charity e. V.
  • 13. September 2024 um 10:15
  • 178 Zugriffe
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Mitte Mai 2024 startete der Eurobiker Charity e. V. seine jährliche Spendentour. Wieder einmal ging es nach Rumänien – ein bittersüßes Land, dessen Störche Ehrenbürger sind und Wehrkirchen an kriegerische Zeitläufe erinnern.

Im Kutscherwirt Vorau (Österreich) wurde der Tourstart beim gemeinsamen Abendessen angestimmt. Am nächsten Morgen ging es weiter in zwei Gruppen Richtung Balaton (Ungarn). Per Fähre setzten wir über auf die andere Seite nach Balatonszemes und fanden im Kistücsök-Hotel eine kleine Oase bei bestem Wetter und kulinarischen Highlights vor. Der Balaton hatte auch bereits die perfekte Wassertemperatur erreicht, so dass eine Minierholung direkt am Strand möglich war.

Erfrischt, ausgeschlafen und gut gefrühstückt starteten die Eurobiker zum nächsten und längsten Etappenziel nach Arad (Rumänien). Ungarns Puszta mit ihrem roten Mohn, ihrer Vogelvielfalt, den Donau- und Theißebenen hinter uns, passierten wir die Grenze zu Rumänien ohne Wartezeiten fast unbemerkt.

Unterwegs machten die Eurobiker kurz Station im Kinderhaus Casa Prietenia (Haus der Freundschaft) in Lipova – das einstige Tourziel aus 2012. Die 12 bis 16jährigen Jugendlichen bekamen extra schulfrei für uns. Zusammen mit Daniela Ciobanu – der Hausmama – wurden im schönen Garten der Einrichtung Dürste gelöscht und mit kleinen Snacks der Appetit angeregt, dem voraus ging ein herzlicher Empfang. Die Mädchen und Jungs konnten ein ausgiebiges Fotoshooting auf dem Motorrad ausleben, nebenbei erzählten sie uns von ihren Zukunftsplänen. Von der Tierärztin bis zur Lehrerin, vom Polizisten bis zum Tischler als auch völlig planlos war alles dabei. Mit dieser Zwischenstation erlebten die Eurobiker live, wie wichtig und auf welche liebevolle Weise u. a. unsere Spendengelder aus 2012 heute noch nachwirken. Mittlerweile steht das Kinderhaus auf stabilen finanziellen Füßen und ist Dank der privaten Initiative des Rumänien Soforthilfe e. V. unter Susanne Kastner in die lokale Kinderschutz-Institution integriert und damit ein akzeptiertes Element der rumänischen Kinder- und Jugendhilfe.

In Sibiu angekommen bezogen wir die Gästezimmer der EAS – vermittelt durch Dietrich Galter, der mit Eurobikern bereits in der Vergangenheit unterwegs war. Am nächsten Morgen übernahm er die Führung per Transalp zu Jenny Rasches Kinderhäuser nach Cisnadie – das Kernstück unseres Charity-Einsatzes.

Der Tag in den Kinderhäusern der Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V. in Cisnadie begann mit einer emotionalen Vorstellung des Arbeitsalltages an allen Fronten der gesamten Crew, den grausigen Erfahrungen der Kinder in frühester Kindheit und nebenbei das politische Ping Pong, das Kräfte raubt. Trotz allem kamen die sonnigen Momente nicht zu kurz. Diese sind letztlich der Antrieb, um weiter am Ball zu bleiben. Großen Respekt für diese Leistung. Unser Schatzmeister übergab einen 5000 €-Spendenstern, dazu erhielten die Kinderhäuser eine Leinwandzeichnung von Remo Roocke zur Erinnerung an die Eurobiker als Spendengeschenk.

Von Cisnadie aus ging es weiter nach Tichindeal...ein kleines Dorf rund 40 km von Sibiu entfernt. Dort bekamen wir im kunterbunten Gewusel einen Eindruck davon, was die Kinder- und Familienhilfe um Jenny Rasche leistet. Alex hat alles für einen Grillnachmittag organisiert, aber eigentlich war es viel mehr ein Kinderfest mit Lehrern und Betreuern.

Die Eurobiker wissen eigentlich nie, was sie vor Ort erwartet, die Überraschung und das Glück kann man mit den Bildern nur erahnen. Am Ende des Tages waren wir jedenfalls ordentlich ausgepowert und selig. Ein paar Tage später kamen dann auch die Eurobiker-Tassen mit den Kindergeschenken in Cisnadie und Tichindeal an. Mit unseren Multifunktionstüchern wird der Tag nachhaltig bei den Kids in Erinnerung bleiben.

Am nächsten Tag hatten die Eurobiker frei. Viele nutzten den Tag, um die Transalpina zu erobern – andere stürzten sich ins Sightseeing. Nach atemberaubend schönen 270 Kilometern durch das Gebirge der Südkarpaten Richtung Kleine Walachei fanden wir uns alle zusammen zum Abendessen in der EAS in Sibiu ein.

Am letzten Tourtag Richtung Braşov besuchten wir die Ausbildungswerkstatt des Nowero-Vereins in Rupea…ein Herzensanliegen von unserem Fritz. Mit Unterstützung des Transilvania e. V. Dorsten und des Osteuropahilfe Pirna e. V. wurden in den Neunzigern Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche im Handwerk geschaffen. Karl Hellwig hat uns mit rumänischer Herzlichkeit empfangen und die Anfänge des Vereins kurz umrissen, bevor es auf Besichtigungstour in die Werkstätten ging.

Im Vorfeld unserer Tour haben wir eine Bedarfsabfrage bei Karl eingeholt. Die Werkstatt wünschte sich für ihre Werkzeuge ein Schleifsystem. Das Unternehmen TORMEK kam uns im Preis für einen T-8-Schleifbock sehr entgegen und lieferte diesen über einen Importeur in Sibiu aus. „Die Schärfmaschine übertrifft unsere Erwartungen“, so Karl Hellwig und bedankte sich ganz herzlich dafür. Nach einer kleinen Stärkung mit Karl im naheliegenden Restaurant, traten die Eurobiker die Schlussetappe nach Braşov an. Einige steuerten das Hotel an, andere machten einen Umweg über das bekannte Dracula Schloss Bran, das visuell eher einem Dornröschenschloss ähnelt.

Der Tourabschluss endete mit einem gemeinsamen Abendessen und gut gelaunt bei einem Bier oder Wein auf der Terrasse des Golden Time Hotels. Die meisten traten am nächsten Morgen ihre Heimreise an, einzelne haben die Tour im Vorfeld verlängert und ließen sich von der sehr schönen farbenfrohen als auch sportlichen Altstadt Braşov am Hausberg überraschen.

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Datum hochgeladen
13. September 2024 um 10:15

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