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Kilometerschrubben im Kreis - 14 Tage Urlaub auf 3 Rennstrecken in Europa

  • Irol
  • 6. Mai 2014 um 22:12
  • 1.219 Mal gelesen
  • 3 Kommentare

Der Urlaub steht an... natürlich mit dem Motorrad. Neu ist allerdings diesmal ... gefahren wird größtenteils nur auf Rennstrecken in Europa, (Kurven)Trainings und Rookie-Schule in Oschersleben, Rijeka/Kroatien und auf dem Spreewaldring.

Start war Karfreitag - fee und ich sind mit denn Transportern auf den Weg in den Solling. Karsamstag gab es noch eine geniale Tour durch das Weserbergland, Ostersonntag waren wir zur Rookie-Schule in Oschersleben angemeldet. Rookie-Schule bedeutet: erste Erfahrungen auf der Rennstrecke sammeln. Am Vormittag gab es in kleinen Gruppen Basictraining (Slalom, Bremsübungen und Schräglagentraining) und Hanging Off Kurse - am Nachmittag ging es dann zusammen mit dem Instruktor 3 Turns a 20 Minuten zum schnuppern auf den Kurs.




Der Muskelkater nach diesem Tag war echt nicht von schlechten Eltern - sowohl fee als auch ich haben ihn 3 Tage später noch gespürt. Aber es hat sich gelohnt, denn nach jedem Turn gab es eine Videoanalyse mit dem Instruktor und Philip, unser Instruktor konnte konkret auf die Fahrweise eines Einzelnen eingehen. Und wer wollte konnte sich das Video auch zuschicken lassen .... so als kleine Erinnerung, wie man auf dieser Strecke die Linie fahren sollte.

Die nächste Station war dann ein Woche später Rijeka / Kroatien. Zusammen mit ein paar Netbikern trafen wir uns Samstag Abend in Altenmarkt im Pongau / Österreich um am Sonntag dann gemeinsam die letzten 400km durch Slowenien und Kroatien zu fahren. Das Wetter in Kroatien verhiess nichts Gutes - es begrüßte uns grau in grau mit etwas Regen. Als es dann mal für 2-3 Stunden trocken aussah fingen wir an unsere Wagenburg langsam aufzubauen. 6 Transporter (auch Schlafzimmer genannt) und 2 große Pavillions mit zusammen 36qm als Wohnzimmer wollten korrekt gestellt und aufgebaut werden. Wichtig: die Regenrinne zwischen den Pavillions - wir wollten ja nicht nass werden.

Der erste Abend ging schnell vorbei ... das beruhigende Prasseln des Regens begleitete uns bis in die Nacht....

... und leider auch bis in den nächsten Tag - der erste Turn stand an und es regnete. Die ersten zogen schon die Regenreifen auf die Maschinen, die anderen die Regenkombis über die Kombi. Aber es half nichts - wir wollten fahren! Also.. ab aufs Mopped, hinter den Instruktor und rauf auf die Strecke.



Doch der Regen hat auch was gutes - die "Krabbelgruppe" hat eine schnelle Gruppe überholt ... *yes* :) Wenn es nach mir gegangen wäre, ich hätte gerne den Regen behalten *hehe*

Im Laufe des ersten Tages wurde es trockener und die Gruppen entsprechend schneller - also habe ich mir den Einzelinstruktor Guido geschnappt, der mir im Einzeltraining doch noch etwas mehr beibringen konnte als in der Gruppeninstruktion.

Aber... wie die Zeit so will.... auch die Zeit in Rijeka ging vorbei, die Abende sind gemütlich im Netbiker-Wohnzimmer ausgeklungen und am Tag der Arbeit ging es dann rund 800km in den Norden. In der fränkischen Schweiz bei Aufseß war unsere Zwischenstation auf dem Weg zum Spreewaldring und zuuuufälligerweise war unser lieber Dieter mit einer Gruppe dort vor Ort. Dank der Verschwiegenheit der Wirtin war die Überraschung groß als wir dann am Abend uns zum Essen gesellten.

Im strömenden Regen und böser Kälte (ok, wir waren die 20 Grad aus Kroatien noch gewohnt) am Freitag ging es dann in den Osten der Republik zum Spreewaldring. Nach unserer Ankunft erstmal der Blick auf das Wetterradar - ok in 2 Stunden ist es trocken, wir verschieben also den Aufbau unserer 2-Auto-Wohnung und quatschten mit einigen Bekannten etwas Rennstrecken-Benzin. Nachdem wir dann unser Pavillion und die 2 Autos zum Familienurlaub verbaut haben, machten wir noch einen kleinen Spaziergang um die rund 2,7km lange Strecke auf dem Ring um uns mit einigen Bezugspunkten bereits vertraut zu machen.


Samstag Morgen 08:00 Uhr ...der Wecker von MotoMonster "klingelte" durch das ganze Fahrerlager - wie gut, dass wir bereits wach waren, denn in Rijeka musste man schon um 7 frühstücken. 09.30 Uhr ging es dann ganz entspannt und bei strahlendem Sonnenschein zur Fahrerbesprechung und Instruktoren-Gruppeneinteilung. Während ich gleich zwei Instruktorengruppen austesten konnte, hat fee nach dem 4. Turn die Gruppeninstruktion verlassen und sich mit dem Einzelinstruktor Felix für einen Turn verabredet. Beim Einzelinstruktor gab es die ersehnte Videoanalyse (wie auch schon in Oschersleben), denn damit erkennen sowohl fee als auch ich eher einige Brems- und Bezugspunkte. Fee hat das so gut gefallen, dass sie für Sonntag gleich 3 weitere Turns gebucht hatte - 15 Euro pro Turn inkl. Videoanalyse, die sehr gut angelegt sind.

Ich hatte dann auch einen Einzel-Turn bei Felix gebucht und er zeigte mir auf der Strecke während des Turns die Bremspunkte, die mir vorher noch gefehlt haben. Und bei der Videoanalyse konnte ich dann doch sehen - es schien mir nur so, dass ich langsam wäre!

Man muss nicht immer hunderte Kilometer abreißen um einen schönen Urlaub zu haben - Rennstrecke und die gesamte Atmosphäre hat auch ihren Reiz. Und gerade die Rookie-Schule und Kurventrainings kann ich jedem nur empfehlen - und sei es um einfach nur zu wissen, was das Motorrad eigentlich alles kann.

Liebe Grüße von der Rennazubine im 2. Lehrjahr ;)

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Kommentare 3

AnyBo
18. Mai 2014 um 20:47

Schöner Bericht. :)

Irol
7. Mai 2014 um 21:58
Autor

flo , gugg unter die race&fun gruppe , dort sind alle Renntermine gelistet und , viel schräger bin ich noch net , aber dafür hab ich was an der Geschwindigkeit getan ( krabbelgruppe +) man sieht sich bis dann Irol

quan
7. Mai 2014 um 16:14

Hey Dolores, spontan muss ich grad an dein Schräglagenfoto der Gardasee-Tour 2005 denken :) Schön zu lesen, auf Rennstrecke hätte ich generell auch mal Lust. Bis bald auf der Straße im Kaunertal ;)

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