
Schnell fand ich Kontakt zu einigen Bikerinnen und Bikern aus meiner Umgebung, mit denen ich einige Touren unternahm und fand auch eine feste Clique, mit denen ich nun regelmäßig durch die Gegend cruise. Eine davon ist Corina (eleven), die mich zum Ende des Jahres 2018 auf das Netbikertreffen im August 2019 in Dodenau aufmerksam machte. Hm… außer Corina kannte ich, wie ich der Teilnehmerliste entnehmen konnte, dort niemanden und überlegte, ob das denn überhaupt etwas für mich sei, meldete mich aber trotzdem erstmal an und buchte mir im November 2018 ein Zimmer im Hotel Sassor.
Die Monate vergingen, das Treffen kam immer näher und ich war dann auch langsam gespannt, was in Dodenau auf mich zukommen sollte.
Die entspannte Anreise mit Corina und ihrem Partner durch Ostwestfalen und das Sauerland mit einer Pause am Diemelsee und das gute Wetter trugen dazu bei, dass ich mich nun richtig auf das Treffen freute. Gegen 16.30 Uhr schlugen wir in Dodenau auf und parkten erst mal unsere Motorräder in einer der dafür vorgesehenen Unterstellmöglichkeit, von denen es eine Menge am Hotel gab, so dass alle Bikes sicher und trocken abgestellt werden konnten.
Einige der Teilnehmer saßen schon im Biergarten und nahmen das vom Hotel gespon-serte „Einlaufbier“, welches es zur Begrüßung und jeden Abend nach der Rückkehr einer Tour gab, zu sich. Wir gesellten uns dazu und Corina begrüßte einige Bikerinnen und Biker, die sie von vorherigen Touren bereits kannte und wir stillten unseren Durst mit einem leckeren Radler.
Nachdem die Hotelzimmer bezogen waren und wir uns ein wenig erfrischt hatten, trötete der Wirt für alle hörbar auf seiner Vuvuzela und „rief“ damit zum Abendessen. Die Tische im großen Saal für ca. 50 Bikerinnen und Biker waren gedeckt und so konnten wir unsere Mägen mit Suppe, Cordon Bleu, Frikadellen, Beilagen, Salaten und einem köstlichen Nachtisch füllen.
Zufrieden und satt trafen sich anschließend alle im Biergarten, um über das ein oder andere zu fachsimpeln, alte Erinnerungen auszutauschen und neue BikerInnen kennenzulernen. Hier fanden sich dann auch die Fahrgruppen für den nächsten Tag und ich hatte das Glück, mit in die Gruppe von Christoph zu kommen, der uns am kommenden Morgen nach einer geruhsamen Nacht und einem köstlichen Frühstück, bei dem keine Wünsche offen blieben, zusammentrommelte und um 9.30 Uhr ging‘s los.
Wir waren eine Gruppe von 9 Bikerinnen und Biker, die zunächst durch die naturreiche Gegend des nördlichen Hessen fuhr, um nach ca. 1,5 Stunden in Homberg/Efze haltzumachen.
Dort fanden wir für unsere erste Kaffeepause ein Café, von wo aus wir die schönen Fachwerkhäuser bewundern konnten.
Von dort ging es weiter durch den Kaufunger Wald und es zog ein leichtes Gewitter auf, was uns aber nicht sonderlich tangierte, weil wir in der Mittagszeit gegen 13 Uhr erneut eine Pause auf der Königs-Alm in Nieste einlegten.
Frisch gestärkt und immer den Blick auf die noch dunklen Wolken ging es nun wieder aufs Motorrad. Durch die exzellente Routenführung von Christoph blieben wir auch im weiteren Verlauf bis auf einige Tropfen vom Regen verschont. Wir machten einen leicht südlichen Abstecher durchs Weserbergland an Hannoversch Münden vorbei, durch den Habichtswald, fuhren durch Frankenberg und im Anschluss zurück zum Hotel, wo das „Einlaufbier“ bereits wieder auf uns wartete.
Nach einer Erfrischung durften wir uns wieder im Speisesaal treffen und heute war er komplett gefüllt, weil während des Tages noch einige Bikerinnen und Biker dazugekommen waren. Das Abendmahl ließ keine Wünsche offen und nach einem leckeren Eis konnten wir uns wieder nach draußen begeben, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.
Die zweite Tour am Samstag führte uns durch das so genannte Kurhessen und durch Teile der Wittgensteiner Schweiz an der Lahnquelle vorbei.
Weiter ging es über den Rhein-Weser-Turm sowie das Upland (Willingen-Usseln), wo wir noch einmal eine Pause einlegten, um in der Sonne Kaffee, Kuchen und Eis zu uns zu nehmen.
Durch das sauerländische Hallenberg ging es dann weiter und zum Hotel zurück.
Auch heute gab es wieder das übliche Erfrischungsgetränk nach einer Tour und für diesen Abend war ein Grillbuffet angekündigt. Neben u.a. Würstchen, Steaks, Salaten, Kartoffelspalten gab es auch wieder einen köstlichen Nachtisch, so dass alle satt und zufrieden beisammen saßen, um dann bei einem leckeren Getränk den weiteren Verlauf des Abends mit angenehmen Gesprächen und allerlei Spaß zu genießen.
Am nächsten Morgen frühstückten wir noch alle zusammen und nach einer allgemeinen herzlichen Verabschiedung ging es für jeden wieder nach Hause.
Mein Fazit für dieses Treffen: es war sehr schön!!!
- Das Hotel mit der/m freundlichen/m Wirt/in und das Personal gaben sich alle Mühe, uns zufriedenzustellen, was ihnen voll gelang. Vielen Dank dafür!
- Auch, wenn man sich nicht mit allen unterhalten konnte, kam man doch immer wieder ins Gespräch mit sehr angenehmen Menschen.
- Der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft sowohl unter allen Motorradfahrerinnen und -fahrern als auch innerhalb der Gruppe waren klasse und ich habe mich sehr wohl gefühlt.
- Es war mein erstes, aber nicht mein letztes Treffen dieser Art und ich freue mich schon auf nächstes Jahr.
- Mein Dank geht hier an Christoph, der sich auch für 2020 zu Verfügung gestellt hat, dieses Treffen zu organisieren und immer die Teilnehmer-Liste auf dem Laufenden hält!
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