Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, wie eure Erfahrungen mit Kindern auf dem Sozius oder im Beiwagen aussehen. Worauf sollte man achten, was sollte man vermeiden? Gibt's noch eine Firma, die Klamotten für Kids vermietet? Passen Gegensprechanlagen in Kinderhelme?
LG
Jürgen
Moped fahren mit Kindern?
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Valvestino -
29. November 2006 um 17:36
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ich finde man sollte vermeiden mit kindern auf oder im moped zu fahren , die welt ist schon gefährlich genug. ja jetzt kommen wieder die , die sagen - manch einer ist schon aus dem bett gefallen und hat sich den hals gebrochen ; worrauf ich jedoch erwiedern muß. : " ja sicher , aber es waren bestimmt nicht so viele , wie kinder im verkehr getötet wurden , nur weil eltern meinten sie müßten ihrem nachwuchs auch noch dieser gefahr aus setzen. wenn ich nur an die schwachen , noch nicht ausgewachsenen halswirbelknochen denke , wirds mir ganz schlecht was damit bei einem aufprall passieren kann. geht es nicht am ende nur darum das sich manche eltern nur selbst daran hoch ziehen wollen , was sie nicht für tolle eltern sind ,aber ihre kinder dadurch immens gefährden . ??? es gibt gewiß für kinder und erwachsene geeignetere freizeitbeschäftigungen, die man gemeinsam erleben kann, als sie auf/im mopped mit zunehmen . gruß Lap
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Hallo Jürgen, also ich hatte meine beiden Mädels zum ersten Mal mit 2,5 bzw. 3 Jahren hinten drauf. Worauf sollte man achten: - das die Kinder es wollen!!! - Kindersitz - das die Kinder mit den Füßen sicher auf die Rasten kommen - Vernünftige Moppedklamotten, incl. Helm und Handschuhe (Stiefel hatten meine immer "normale" hohe Winterstiefel an) Natürlich solltest Du - je nach Alter - die Tourlänge berücksichtigen und reichlich Pausen planen. Am Anfang bin ich quasi nur ein paar Runden durch die Stadt gefahren, doch inzwischen (meine beiden sind nun 8 und 9) kann man schon etwas größere Touren drehen. Beide fahren nach wie vor begeistert mit. Mit Gegensprechanlagen habe ich noch keine Erfahrung, macht aber sicher Sinn, hab ich auch schon mal überlegt... PS: Wenn Du mit den Kids sehr verhalten und noch vorausschauender als sonst fährst, hält sich auch das Risiko a.m.S. in Grenzen. Auch wenn Du an Ampeln immer wieder mal verständnislose Blicke ernten wirst... LG Sch(l)atz
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. Hallo Jürgen, meine Kinder waren 9 bzw. 13 Jahre alt, als ich sie als Sozia/Sozius auf dem Motorrad mitgenommen habe. Sie haben einen Heidenspaß gehabt. Die 13-jährige, weil sie es einfach cool fand, eine motorradfahrende Mama zu haben, der 9-jährige, weil er so seine Mama ganz für sich alleine hatte und wir zwischendurch oft angehalten haben und auch dorthin gefahren sind, wo er es wollte. Bei der 13-jährigen gab es so gut wie nichts zu beachten. Nach einem kurzen Hinweis, dass sie sich nicht zwischendurch die Haare richten kann und bitte nicht in der Kurve plötzlich zur entgegengesetzten Seite neigen soll ging das alles gut Mit dem 9-jährigen, da hatte ich so meine liebe Not auf den Nachhausefahrten. Der Kerl ist mir regelmäßig auf dem Soziussitz eingeschlafen. Das kommt natürlich bei plötzlichen Fahrmanövern nicht so gut. Wir haben uns Spielkarten und Würfel mitgenommen und unterwegs angehalten wo mein Sohn das wollte. War ein Riesenspass für uns beide. Eine Gegensprechanlage haben wir auch mal für kurze Zeit im Helm eingebaut, von Strabo. Paßte gut in den Kinderhelm rein (Integralhelm). Aber so nach ein oder zwei Mal, da haben wir das wieder rausgebaut. Wir empfanden das beide als störend und absolut unnötig. Bei Klamotten fürd KID's - schau doch mal in e-Bay rein - ich würde sie gebraucht kaufen, wenn ich nicht sicher wäre, dass die Kinder länger mitfahren. Helm - muß unbedingt ut passen! Ich hab selbst auch noch welche da. Welche Größe bräuchtest du denn? Ansonsten kann ich mich nur dem Beitrag von Sch(l)atz anschließen. Es gibt hier im Forum aber noch einige Mütter/Väter, die ihre Kinder mitnehmen - das sehe ich bei Netbiker-Motorradtreffen immer wieder. LG Renate
editiert von: Eifelcat, 29.11.2006, 19:54 Uhr -
Hallo Jürgen, meine kleine ist inzwischen zwar schon 16 aber ich hab sie das erstemal mit 8 mitgenommen. und so wie sch(l)atz schon schreibt nur kleine runden innerorts. es bringt meiner erfahrung nach nichts wenn man die kidis "überfordert" sie können nicht beurteilen wie es ist stundenlang hintendrauf mit zu fahren. ergo kleinere runden und die immer ein wenig weiter ausbauen. auch wenn sie am anfang meckern. einfach versprechen das nächste mal ein wenig länger und weiter zu fahren. und das natürlich einhalten. die letzte runde mit meiner kleinen (und sie ist immer noch klein knapp 160cm)war vor nem halben jahr. da war sie noch 15. jetzt will sie den 1b machen. juhuuuuuuu geschaft. die nächste generation möppifahrer steht fest. helme hat sie immer je nach grösse einen neuen bekommen und jacken war gebraucht. gegensprechanlage hatten wir nie. sie war immer so mit der umgebung beschäftigt als dass sie sich auch noch darauf konzentrieren wollte. an den ampeln hatten wir "gespräche" genug. wir hatten einfach ein "klopfzeichen" vereinbart wenn irgend was war. ich bin rechts ran und wir haben kurz pause gemacht. ich denke wenn dein kidi mitfahren möchte dann versuch es. sie/er muss auf die fussrasten kommen, sich festhalten können und verständniss dafür haben dass man auf dem möppie nicht rumkaspert. alles andere ergibt sich von alleine. und ich bin sicher dass du als vater ein gespür dafür hast ob dein kind soweit ist. viel spass mit dem nachwuchs auf dem möppie. glg romana
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hallo Jürgen, ich war fast 12, als mein Bruder ( ehem. Speedwayfahrer ) mich auf seiner BMW mit nahm. PS fährt saugut und sicher ... Bedingung : Helm und vernünftige Kleidung !! Helm passte, Kleidung war viiil zu gross ( damals .) )...aber egal...hauptsache schutz ! Und... fest an ihn klammern --nix an hinten fest halten oder son Unsinn war Bedingung !! somit hatte ich den bezug zum Motorrad fahren und Kurven bekommen und lieben gelernt ja Renate, das kenne ich auch von nem Freund...einschlafen bei etwas längerer Fahrt !!! war dabei und es kann verdammt gefährlich sein ! ! ja, da war noch was.. mit motorrad fahrenden eltern die ein 18 monates ales kleinkind mit auf Island genommen haben..... ein Kind sollte selber entscheiden dürfen und eltern verantwortungsbewusst handeln ! !
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Meine Frau und ich haben Sohn und Tochter im Alter von 12 bzw. 8 Jahren auf dem Mopped mitgenommen. Passende Schutzkleidung und passende Helme waren dabei selbstverständlich. Bei normalem Verantwortungsbewusstsein ist dies auch kein Thema über das gross diskutiert werdeen muss. Die Frage die ich mir inzwischen stelle ist, ob das Mitfahren auf dem Motorrad für sich der wirkliche Motivator für die Kinder ist. Kann es nicht sein, dass (wie hier schon mal erwähnt wurde) die Kinder klar erkennen, dass sie auf diese Weise ein Elternteil mal ganz für sich haben (wenigstens in den Pausen). War es nun die anfängliche Aufregung beim Mitfahren oder nicht doch eher das gemeinsam angepeilte, kindgerechte Fahrziel oder die Pausenbeschäftigung was für den Spass gesorgt hat. Ist es nicht meist der Wunsch von Mama und/oder Papa, dass die Sprösslinge ein wenig Spass am Mitfahren entwickeln. Das ermöglicht doch auf wunderbare Weise, dass man dem Hobby auch mit der "Belastung" Kind betrieben werden kann. Wenn doch angeblich der Spass am Fahren im Vordergrund steht, weshalb soll dann die Kommunkation mittels Gegensprechanlage Einzug halten? Mal ganz abgesehen davon, dass die Plappereien beide Beteiligten unter Umständen in gefährlicher Weise vom Verkehrsgeschehen ablenken. Signale wie Anhalten, Langsam, muss Pinkeln oder was auch immer können doch leicht auch mittels Klopfzeichen gesendet werden. Funzt immer und ist erheblich preiswerter. Für ausgiebige Gespräche von Elternteil zum Kind und umgekehrt ist der Bordfunk während der Fahrt meines Erachtens immer die schlechteste Lösung. Ich höre immer wieder, dass die Sozia-Kids an Bord eingeschlafen sind. In diesem Fall ist schon etwas ganz schief gelaufen. Dieser Zustand ist ausserdem ein deutliches Indiz dafür, wieviel Spass Motorradfahren den Kindern bereitet hat :roll: Wer nach einer solchen Situation noch immer nicht begriffen hat, wie die Dinge stehen hat den Knall nicht gehört. Ich kann im Sinne der Kinder und der Eltern nur hoffen, dass auch zukünftig alle stets heil ans Ziel gelangen. Gruß Andreas
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Ich höre immer wieder, dass die Sozia-Kids an Bord eingeschlafen sind. In diesem Fall ist schon etwas ganz schief gelaufen. Dieser Zustand ist ausserdem ein deutliches Indiz dafür, wieviel Spass Motorradfahren den Kindern bereitet hat Wer nach einer solchen Situation noch immer nicht begriffen hat, wie die Dinge stehen hat den Knall nicht gehört. Ich kann im Sinne der Kinder und der Eltern nur hoffen, dass auch zukünftig alle stets heil ans Ziel gelangen ------------ Hi Andreas, ich glaube, dass das eine falsche Schlußfolgerung ist! Gerade weil der Tag so schön war, so erlebnisreich - schläft der Sproß wohlig ein. Nicht aus Langeweile, sonders aus Wohlbefinden und Urvertrauen, gekuschelt an Mama oder Papa. Ob das gut ist? - nein, auf keinen Fall. Aber dahingehend, ging deine Bemerkung ja auch nicht! LG Renate
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Der Spross schläft ein, weil er schlicht müde ist. Es gibt nichts was ihn wachhält, schon gar nicht das Erlebnis Motorradfahren!! Das ist meine einfache Sicht der Dinge. Würde der Sprössling nach einem erlebnisreichen Tag einschlafen, wenn er im Spiel mit Freunden, also in aktiver Bewegung wäre? Ich glaube nicht.
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. naja - es macht ja nichts, wenn wir verschiedener Meinung sind, Andreas. Das macht die Welt doch bunt! LG Renate
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