hallo allerseits. ich habe vor kurzem bei meiner cb 500 den bremssattel neu lackert (original schwarz, nu isser rot). dazu hatte ich ihn komplett abmontiert, also auch die gesamte bremsflüssigkeit abgelassen. nun habe ich aber nach dem wiedereinbau die bremsflüssigkeit in den behälter oben reingekippt (natürlich neue). unten entlüftungsventil aufgeschraubt (auch schön ein schlauch drauf) und "gepumpt" bis nur noch bremsflüssigkeit, ohne luft, kam. oben auch immer danach geguckt, dass genügend flüssigkeit drin ist und keine luft wieder reinkommt. soweit sogut, aber ich habe immernoch 0 bremswirkung. ich vermute, dass sich irgendwo luftbläschen "verkantet" haben, die dann genügend druck verhindern. meine frage deshalb: was kann ich da tun, und was muss ich alles beim neubefüllen beachten? hab schon gelesen, es soll helfen, die anlage durch das entlüftungsventil (quasi von unten nach oben) zu befüllen. das geht dann aber nur mit dem speziellen bremsenentlüfter.
bremsanlage neu befüllt und nun keine bremswirkung
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Hallo renegade2k, vor einiger Zeit habe ich mal jemanden beim Bremsenentlüften geholfen der das Problem auch hatte. Bei ihm haben wir den Bremssattel abgebaut, weil der Bremssattel so montiert war das die Luft darin nict entweichen konnte. Wir haben beim entlüften mehrfach die Bremskolben zurückdrücken müssen um überhaupt pumpen zu können..... Das ist das einzige was mir einfällt.... :roll: Ansonsten hilft wohl nur der Profi (Werkstatt) gruss beiker
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leite datte ich um die kolben nicht ausversehen mit farbe einzusauen bis auf 2 mm zurückgedrückt. hatte auch kurz versucht den bremssattel "lose" zu entlüften, also ich hatte die übliche entlüftungsprozedur vollzugen und mein bruder hatte in der zeit den bremssattel in verschiedenen positionen gehalten. ab und zu kam mal ein kleines bläschen raus, aber nix großartiges. wenn ich nur wüsste, wie es innen aussieht, damit ich die luftblase zum ventil "leiten" könnte, aber ich denk nicht, dass jemand ganz zufällig ein querschnitt von diesem sattel hat :lol:
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Hi, zuerst einmal würde ich die entlüftung unter zuhilfenahme eines Gummihammers fortsetzen......mit dem Gummihammer immer wieder dabei die Brems-Sättel abklopfen um Luftbläschen zu lösen. Dann als zweiten Schritt über Nach mal den Bremshebel ziehen und mit gummiband oder what ever in der Position fixieren. Damit ggf. vorhandene Restluftbläschen in den Ausgleichsbehälter wandern können.
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das mit dem bremssattel fixieren hab ich auch schon mal gelesen, aber ich hab bisher den sinn davon nicht verstanden. wenn die luftblase sich verkantet hat, dann bleibt die in ihrer ecke, egal ob groß oder klein (komprimiert). kannst du mir das evtl erklären? mit dem klopfen hatt ich mich da nicht so richtig getraut. hatte nur gaaaaanz vorsichtig mit dem gummigriff meines schraubenziehers draufgeklopft, weil ich nicht weiss, ob ich da nicht noch was beschädige...
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Zitat von renegade2k
....wenn ich nur wüsste, wie es innen aussieht, damit ich die luftblase zum ventil "leiten" könnte, aber ich denk nicht, dass jemand ganz zufällig ein querschnitt von diesem sattel hat :lol:
Geh mal von der Möglichkeit aus: Direkte Kanäle vom Bremsschlauch zum Bremskolben und direkter weg vom Bremskolben zum Entlüftungsnippel. Alles andere wäre unnötig aufwendig in der Konstruktion und in der Funktion sinnlos. gruss beiker
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also soweit ich es gesehen hatte (durch das loch von der hohlschraube) gibt es 3 "kammern", die, wo die kolben sind (was sich darin befindet ist die große frage, die, wo die hohlschraube reinkommt und die, wo sich das entlüftungsventil befindet. diese drei sind (wenn man den bremssattel montiert) an der unteren seite miteinander verbunden, was auch meiner meinung nach der problem darstellt.
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Hi, Auch in einer komrimierten Flüssigkeit kann sich eine Luftblase frei bewegen. Wird der Bremskolben im Geberzylinder betätigt, wird die Füllbohrung zum Voratsbehälter freigegeben. Flüssigkeit kann nachfliessen und Luft nach oben entweichen. Sollte man auch nicht übertreiben. Allerdings können dadurch Bläschen von Wandungen gelöst und zum aufsteigen angeregt werden. Das Entlüftungsventil darf nur langsam geöfnet werden wenn der Bremshebel durchgezogen ist. Ventil schliessen und erst dann den Bremshebel langsam vorkommen lassen. Wichtig ist das langsame betätigen damit die Flüssigkeit nicht in der Füllbohrung aufschäumt und so schon Luft in das System gerät. Trick: Bremshebel gezogen festbinden und Lenker so ausrichten dass alles steigend verläuft. Das ganze mal über Nacht so stehen lassen. LG Udo
P.S.
Nix für ungut, aber solchem Halbwissen hat man an Bremsanlagen nix verloren. -
also nochmal zusammenfassend, mal für dumme
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bremshebel drücken und fixieren. gegen den bremssattel (ich sag mal) relativ vorsichtig klopfen. das ganze über nacht stehen lassen. dann ventil langsam öffnen und wieder schließen und hinterher den hebel langsam wieder lösen.
rischtisch?
zu ps
: eigentlich bin ich ja handwerklich ziemlich geschickt und ein reparaturhandbuch hab ich auch, nur steht wirklich niergendwo konkret wie man eine bremsanlage von 0 auf neu befüllt, ein bremsflüssigkeitswechsel hatte ich bisher ohne weitere probleme selber gemacht
editiert von: renegade2k, 04.10.2006, 22:16 Uhr -
Hüüülfe, :boah: 1. Bremshebel so weit wie möglich ziehen. 2. Entlüftungsschraube langsam öffnen. 3. Wenn keine Flüssigkeit mehr austritt, Entlüftungsschraube schließen. erst dann!! :teacher: 4. Bremshebel wieder langsam lösen. Schritt 1-4 mehrmals wiederholen. Wenn Druchpunkt dann noch schwammig: :clap: Viel Erfolg Udo

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