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Jetzt ist es soweit

  • Gelöschter Benutzer
  • 4. März 2006 um 09:09
  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2006 um 09:09
    • #1

    Ich will's ja nicht beschreien, aber angesichts der Tatsache, dass die KFZ-Steuer für Motorräder nunmehr einundfünfzig Jahre nicht mehr erhöht wurde, frag ich mich, warum die Herren das nicht schon längst getan haben. Höchstwahrscheinlich wird eine Erhöhung dann analog zu den Autos verschiedene Beträge für verschiedene Schadstoffklassen beinhalten, wenngleich das Argument der Absatzförderung von Neufahrzeugen in Anbetracht des doch recht geringen Marktanteils deutscher Motorräder im Gegensatz zu Autos kaum eine Rolle spielen dürfte. (Steuererhöhung zum Ankurbeln der japanischen Wirtschaft?) Da es eine Abgasuntersuchung bei Autos nunmehr über 20 Jahre gibt, würden Aktionen (Demonstrationen) von Motorradfahrern gegen die Motorrad-AU dem Ansehen von Motorradfahrern in der Öffentlichkeit (= Autofahrer) schaden und sich und die Motorradfahrer insgesamt nur lächerlich machen. Sie würden höchstens dafür sorgen, dass auch andere Aktionen von Motorradfahrern (z.B. gegen Streckensperrungen oder für Streckensicherungen) im gleichen Licht gesehen würden und noch weniger ernst genommen würden. Grüße Steffen

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2006 um 09:09
    • #2

    Hallo Nettis, jetzt ist es also soweit - die AU für Motorräder kommt. Der Zeitpunkt (1.4.06?) ist günstig gewählt, weil viele Saisonkennzeichen ab diesem Datum wieder auf die Straße drängen und die Plakette fällig ist. Die vordergründige Absicht, damit die Umwelt zu entlasten wird wohl eher gering ausfallen, global gesehen nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber ein schönes Sümmchen in der maroden Staatskasse wird unterm Strich dabei schon rauskommen, wenn wir "gemolken werden". Damit ist meines Erachtens das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, als nächstes werden dann mit Sicherheit analog zum PKW Schadstoffklassen eingeführt. Wer dann nicht gewillt oder in der Lage ist, sich alle vier bis fünf Jahre den neuesten Krapfen unter den Hintern zu schieben wird horrende Preise für seine individuelle "Verweigerungshaltung" zahlen müssen. Wäre es nicht langsam an der Zeit, mal eine richtig groß angelegte und vor allem genehmigte Motorradgroßdemo in Berlin zu veranstalten, um sich gegen diese Art der Sanierung des Staatshaushaltes auf unsere Kosten zur Wehr zu setzten? Oder sind sämtliche Motorradverbände in Deutschland auch schon von den schlipstragenden Berufsabzockern aus Wirtschaft und Politik unterwandert (die Reihenfolge ist absichtlich so gewählt, letztere sind ja doch nur Handlanger). Ich kann mich dunkel erinnern, daß vor einigen Jahren in Frankreich ewas ähnliches ablief und Paris tagelang von Bikern "dichtgemacht" wurde, was letztendlich zum Erfolg führte. Aber sowas klappt wohl nur in Frankreich...

  • klumbi
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    27
    • 4. März 2006 um 09:31
    • #3

    Hallo Lutz, woher hast Du die Info........????? Eine Demo ist nicht schlecht, muss aber Organisiert werden und so wie ich das sehe, hat da keiner Zeit oder lust dazu ..... Gruss klumbi

  • klumbi
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    • 4. März 2006 um 09:47
    • #4

    Hallo Lutz, das habe ich noch beim ADAC gefungen, betrifft aber nur Neuzulassungen............... und ab 2006 sind die Abgasnormen strenger bei Neuzulassungen Die Abgasnormen für motorisierte Zweiräder Neue, meist schärfere Abgasnormen werden zu einem festgelegten Termin zuerst wirksam für neue Modelle, für die die Hersteller erstmals eine Betriebserlaubnis beantragt. Nach einer Frist von ca. einem Jahr müssen alle Motorräder, die erstmals zum Straßenverkehr zugelassen werden, die Anforderungen dieser Norm erfüllen. In der Praxis führt dies dazu, dass die meisten Hersteller frühzeitig vor dem Ablauf von Fristen ihre Modellpalette entsprechend anpassen. In Einzelfällen sind allerdings auch Ausnahmen von diesen Regelungen möglich. Die EURO II-Norm ist gültig für Motorräder, für die seit dem 1.4.2003 erstmalig eine EG-Betriebserlaubnis beantragt wird, ab 1.7.2004 wird sie gültig für alle Motorräder, die erstmalig zum Straßenverkehr zugelassen werden. Die EURO II sieht für die vom ADAC geprüften Motorräder (über 150 cm³) folgende Grenzwerte vor: CO: 5,5 g/km, HC: 1,0 g/km, NOx: 0,3 g/km. Prüfzyklus ist ein abgewandelter Zyklus entsprechend ECE 40 (insgesamt 6 Zyklen nach ECE-R 40), Beginn der Probenentnahme nach 390 s. Es gilt die RiLi 97/24/EG Kap. 5 mit Ergänzungen RiLi 2002/51/EG vom 19. Juli 2002. Die EURO III-Norm wird nach bisheriger Planung ab 2006 wirksam für die Typprüfungen neuer Motorräder. Die Grenzwerte sehen bei Anwendung des EURO III-Fahrzyklus wie folgt aus: CO: 2,0 g/km HC: 0,3 g/km NOx: 0,15 g/km Weitere Informationen zu den Fahrzyklen und die detaillierten Messergebnisse stehen auf dem PDF-Dokument zum Download bereit. Bei Vergleich der Grenzwerte für EURO II und EURO III und bei Berücksichtigung der anspruchsvolleren Fahrzyklen für 2006 wird deutlich, dass mit der EURO III ein gewaltiger Schritt getan wird zu geringeren Abgasemissionen von Motorrädern. Gruss Klumbi

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2006 um 09:58
    • #5

    Keine Lust? Keine Zeit?? Was ist mit Biker Union undBVDM?

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2006 um 10:26
    • #6
    Zitat von elch2706

    Hallo Nettis, jetzt ist es also soweit - die AU für Motorräder kommt. Der Zeitpunkt (1.4.06?) ist günstig gewählt, weil viele Saisonkennzeichen ab diesem Datum wieder auf die Straße drängen und die Plakette fällig ist. Die vordergründige Absicht, damit die Umwelt zu entlasten wird wohl eher gering ausfallen, global gesehen nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber ein schönes Sümmchen in der maroden Staatskasse wird unterm Strich dabei schon rauskommen, wenn wir "gemolken werden". Damit ist meines Erachtens das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, als nächstes werden dann mit Sicherheit analog zum PKW Schadstoffklassen eingeführt. Wer dann nicht gewillt oder in der Lage ist, sich alle vier bis fünf Jahre den neuesten Krapfen unter den Hintern zu schieben wird horrende Preise für seine individuelle "Verweigerungshaltung" zahlen müssen. Wäre es nicht langsam an der Zeit, mal eine richtig groß angelegte und vor allem genehmigte Motorradgroßdemo in Berlin zu veranstalten, um sich gegen diese Art der Sanierung des Staatshaushaltes auf unsere Kosten zur Wehr zu setzten?

    wie schon oben geschrieben betrifft es zunächst nur die Neuzulassungen. Das begrüße ich auch sehr! Der von uns Motorradfahrern in Abgas verwandelte Sprit wird zumeist zu unserem Vergnügen und eher weniger zur Beförderung von A nach B verbrannt. Da soll man sich (auch wenn es nur ein Tropfen ist) doch mal an die eigene Nase fassen. Für mich war es 2002 einer der mitentscheidenden Kaufgründe (geregelter Kat, auch wenn jetzt die Stammtischsprüche des Wirkungsgrades kommen). Ich bin der Meinung das man erst mal SELBST was machen sollte bevor man nach den anderen schreit. Was, denkst Du, würde eine Großdemo in Berlin (oder sonstwo) für einen Nutzen haben. Ich sehe schon RTL und Bild-Zeitung mit Ihren passenden Sprüchen dazu, die "Nicht-Motorrad-Begeisterte" Bevölkerung noch weiter gegen uns auf zu bringen. Besser wäre eine Unterschriften-Liste mit einer Eingabe, ich glaube ab 100.000 Unterschriften müssen die reagieren, müsste aber mal abgeklärt werden. Nebenbei möchte die "Partei" auch nicht auf diese Menge Wähler verzichten. Trotzdem, schön das sich jemand Gedanken macht! Gruß Wolf

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2006 um 11:17
    • #7

    elch2706 Hi, sind TÜV, Dekra und alle Werkstätten, die die AU machen dürfen, jetzt verstaatlicht? Hast Du nähere Infos? :lol:

  • Eifelcat
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    • 4. März 2006 um 11:53
    • #8

    Folgenden Text habe ich zur AU gefunden, in einem anderen Forum. Über die Richtigkeit, kannich keine Aussage machen: AU für Motorräder !! Ab dem 01.04.2006 Ab dem 01.04.2006 wird auch für Motorräder die Abgasuntersuchung, oder einfach "AU" oder Umweltuntersuchung genannt für mehr oder minder alle Fahrzeuge ab 1989 eingeführt. Die Abgasuntersuchung findet im Rahmen der TÜV Hauptuntersuchung statt, auf eine eigenständige Abgasuntersuchung wird beim Motorrad verzichtet. Ohne bestandene Abgasuntersuchung gilt die TÜV Hauptuntersuchung als nicht bestanden. Neben der eigentlichen Abgasuntersuchung wird im Rahmen der Untersuchung ebenfalls eine subjektive Geräuschmessung durchgeführt. Sollte der Prüfer Zweifel an der Einhaltung der Geräuschgrenzwerte haben sollte, wird in Form einer Ergänzungsuntersuchung das Nahfeldgeräusch (Standgeräusch) des Kraftrades überprüft. Folgende Motorräder müssen eine AU machen : 2- oder 4-Takt Fremdzündungsmotor einem Hubraum von mehr als 50 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h. ab Erstzulassung 01.01.1989 Hierbei gelten folgende Grenzwerte : Der CO Wert darf folgende Grenzewerte nicht überschreiten: Bei Fahrzeugen ohne Katalysator bzw. mit ungerelgtem Katalysator: 4, 5 % vol. bzw. Herstellerangabe. Bei Fahrzeugen mit geregeltem Katalysator: 0.3% vol. bzw. Herstellerangabe. Für Fahrzeuge, deren original Schalldämpfer mit KAT durch einen Austauschschalldämpfer ohne KAT jedoch mit E-Prüfzeichen ausgetauscht wurden, gelten die Grenzwerte für KAT Version, denn damit wurde das Fahrzeug homologiert ! Durchführungsbestimmung : Es gibt bereits eine genaue Durchführungsbestimmung, die die Durchführung der Messung genau regelt. Für Fahrzeuge ohne Katalysator und Fahrzeuge mit ungeregeltem Katalysator gilt : Fahrzeug Solldaten ermitteln. Falls der Hersteller keine Vorgibt gilt als CO Grenzwert max4.5% Vol. Motortemperatur in °C (Grad Celsius) nach Herstellervorgaben, ansonsten mindestens 60 °C Leerlaufdrehzahl in min-1 nach Herstellerangabe Abgassonde ins Auspuffendrohr einführen. Dabei muss die Sonde mindestens 30cm im Auspuff sein, sonst Trichter benutzen Motordrehzahl erfassen CO Wert und Drehzahl erfassen und in das Formblatt eintragen Für Fahrzeuge mit geregeltem Katalysator gilt : Fahrzeug Solldaten ermitteln. Falls der Hersteller keine Vorgibt gilt als CO Grenzwert max 0.3% Vol. Motortemperatur in °C (Grad Celsius) nach Herstellervorgaben, ansonsten mindestens 60 °C eine erhöhte Leerlaufdrehzahl in min-1 nach Herstellerangabe, ansonsten 2000 min-1 Abgassonde ins Auspuffendrohr einführen. Dabei muss die Sonde mindestens 30cm im Auspuff sein, sonst Trichter benutzen Motordrehzahl erfassen CO Wert und Drehzahl erfassen und in das Formblatt eintragen Anforderungen an den Messplatz Für die Anerkennung als AU Prüfstelle sind im wesentlichen die folgenden 4 Vorschriften zu beachten : 1. Geeigneter und geschlossener Prüfraum, in dem mindestens ein Kraftrad untersucht werden kann. Ein eigener Raum wird hier nicht erforderlich sein, es genügt die normale Werkstatt. 2. Durch die Anforderungen geschlossener Raum wird aber auch gleichzeitig die Forderung nach einer technischen Abgasabsauganlage relevant. Eine Messung im Freien ist nicht zulässig, Schläuche die die Abgase ins Freie ableiten gelten nicht als technische Lüftung. 3. Geeignete und anerkannte Mess- und Prüfgeräte. 4. Der Verordnungsgeber sieht einen verbindlichen Eintrag in der Handwerksrolle für das Kfz-Techniker oder Zweiradmechaniker-Handwerk vor. Eine Anerkennung ist also grundsätzlich nur für Meisterbetriebe möglich. LG Renate

    Mit dem, was ich nicht weiß,

    könnten ganze Schulklassen sitzenbleiben. :)

  • klumbi
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    • 4. März 2006 um 12:08
    • #9

    Abgasuntersuchungt kommt doch ...... sorry, aber ich habs nicht geglaubt .... http://www.tuev-sued.de/presse/aktuell…r_in_die_saison Wegen Abgasuntersuchung: Motorradfahrer starten früher in die Saison Stuttgart/München. Viele Motorradbesitzer werden 2006 schon im März in die Saison starten, um sich die ab 1. April geltende Abgasuntersuchung zu sparen. TÜV SÜD bereitet sich auf den früheren Saisonbeginn vor. Am 24./25. März finden Motorrad-Aktionstage bei TÜV SÜD statt. Das Ende des Motorradwinters 2006 wurde schon am 10. Februar eingeläutet. An diesem Tag hatte der Bundesrat umfassende Änderungen im Straßenverkehrsrecht beschlossen. Wichtige Neuerung für alle Besitzer von Krafträdern: Ab 1. April 2006 muss bei der Hauptuntersuchung auch ein Check der Abgaswerte erfolgen. Die neue Regelung gilt unter anderem für Motorräder, Mopeds, Trikes und Quads ab 50 ccm Hubraum. Es wird nach wie vor nur eine Plakette auf den Bikes kleben. Die meisten Motorräder sind nur zwischen April und Oktober auf den Straßen, die Einführung von Saisonkennzeichen hatte diesen Trend noch verstärkt. Damit ist bei vielen Krafträdern jeweils im April die Hauptuntersuchung fällig. „Viele Biker werden aber heuer bereits im März kommen. Sie sparen sich damit die Kosten für die Abgasuntersuchung“, so Johann Meyer, Fahrzeug-Experte von TÜV SÜD Auto Service. „Außerdem sind sich viele Motorradfahrer unsicher, ob ihre Maschine die geforderten Abgaswerte erfüllt“, schätzt Meyer. Daher würden viele die Hauptuntersuchung auf den März vorziehen und ihre Maschinen früher zulassen oder zum TÜV bringen. An allen 300 Service-Centern von TÜV SÜD ist man auf einen Ansturm der Biker eingestellt. Am Freitag und Samstag, 24. und 25. März 2006, finden dort Aktionstage für Motorradler statt. Es geht dabei um Infos über die erweiterte Hauptuntersuchung und natürlich um die begehrte Plakette noch im März. Johann Meyer: „Wir stellen sicher, dass jeder Terminwunsch pünktlich bis zum 31. März berücksichtigt wird. Das Vorziehen der Hauptuntersuchung ist schließlich in dieser Situation verständlich und völlig unbedenklich.“ Gruss klumbi

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2006 um 16:13
    • #10

    elch2706 Ich bin auch kein Freund der AU, obwohl meine Mopeds nicht darunter fallen. Als erstes ist jede Kfz-Werkstatt in der Lage die AU durch zuführen, vorausgesetzt sie ist willens sich Gerätschaftn für ca. 1900 Euro plus Lehrgang zu investieren und das bei Prüfungskosten von 15 bis 17 Euro. Aber was soll unser Staat daran verdienen außer event. die Mwst? Und die ist wirklich Peanuts im Vergleich zum Aufwand.

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