Hi allerseits, Es gibt eine "schlankere" Fassung de Bernt Spiegel-Buches, die sich einfacher liest. Außerdem werde da viele Sachen vorgestellt, die in den Trainings geübt werden, war z.B. für mich eine gute Vorbereitung aufs Fahrdynamik-Training. Sogar meine Instruktorin ist mit Bild in : "Perfekt fahren mit "motorrad"". Motorbuch-Verlag, ISBN 3-613-02176-5. Gruß Thomas
"Obere Hälfte des Motorrads"...was bringts?
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Gelöschter Benutzer -
29. Juli 2005 um 16:28
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Hi, wer hat das Buch: "Die obere Hälfte des Motorrades" Über die Einheit von Fahrer und Maschine von Bernt Spiegel Motorbuch-Verlag, Stuttgart ISBN 3-613-02268-1 gelesen? Ist es ein Muss? Schreibt mal eure Erfahrungen bitte. Habe zwar schon mal ein Mopedbuch gelesen, aber dieses eben nicht. Man stößt immer wieder in Beiträgen drauf. Wenn es unverzichtbar ist, kann sich trotzdem jemand davon trennen und günstig abgeben? (natürlich nur wenn der Zustand i.O. ist) Gruß Sven
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Moin Sven ich habe das Buch zum Geburtstag bekommen und "verschlungen". Nun bin ich aber noch ein relativer Neuling, was das fahren betrifft und für mich war es echt eine gaaanz tolle Begleitung, um auch mal zu "verstehen", was sich denn da so abspielt. Mein Buch brauche ich zwar noch, aber zur Not bekommst du es bestimmt in der örtlichen Bücher "Leihanstalt" :wink: lg, Bine
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Hallo Sven, bin gerade dabei es zu lesen und zu verstehen
Leider geben wir es auch nicht ab, denn wir schlagen immer mal wieder nach.
Aber es lohnt sich auf jeden Fall es zu kaufen
Viele Grüße
Sanne -
also ich würde auch einmal sagen es lohnt sich, daß Buch zu lesen. Sind viele Tips und Anregungen drin, die man auch als langjähriger Biker teilweise noch nicht kennt. cu Werner
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Hallo Sven, auch ich bin begeisterter Leser dieses Buches. Die Frage, was es Dir bringt, die wirst Du Dir nach dem Lesen selbst beantworten können. Bernt Spiegel (der Autor des Buches) behandelt das Motorrad als ein Beispiel für Werkzeuge des Menschen schlechthin. Es lehrt also den Umgang des Menschen mit dem Werkzeug Motorrad. Die Erklärungen von Glätteregeln und Nässetricks, vorausschauendem Fahren, Blickführung, Kurventechniken......., ich denke, es gibt nicht viele Fahrschulen, die dieses Wissen vermitteln. Natürlich erlernt sich einiges auch unbewußt - einfach durch Erfahrung. Aber es ist schon wichtig, Situationen im "Hinterkopf" abzuspeichern, die in Notfällen blitzschnell abgerufen werden können. Ich habe mir dieses Buch gekauft - und ich würde es nicht verkaufen, weil ich immer wieder mal was darin nachlese. Allzeit gute Fahrt wünscht Renate
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Auf http://www.bikerwelt.at/ gibts Buchtipps, dort findet ihe auch andere Bücher! Gute Fahrt Rudi
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Ich danke euch.
Werd mir das Buch kaufen...und dann vermutlich auch nicht mehr hergeben. 
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Besser als ein Buch ist immer ein Fahrsicherheitstraining, da geht man auf Dich und Dein fahrkönnen direkt ein und verbessert was zu verbessern ist. Unter (http://www.safety-First-Team.de) gibts genaueres auch mit Bildern, ich habe schon darüber geschrieben. Mir hat es viel gebracht und 33¤ ist auch nicht viel teurer als das Buch.
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Net-Kurt Ich würde dem Kurt da 147%ig zustimmen.
Ein Buch kann zwar Theorie vermitteln und einige Tips und Tricks geben, wirkliches Beherrschen und Können kann jedoch nur die Praxis, nämlich fahren, fahren und nochmals fahren, mit sich bringen. Wäre doch an sich toll, man kauft sich 20 Moppedbücher und ist danach ein kleiner Rossi.............super !!! :mrgreen:
Ich kenne das Buch nicht und werde es mir auch nicht kaufen, weil ich kein Theoretiker, sondern ein Praktiker bin.
Und wenn ich so sehe, was ein Kurventraining (Beispiel Kurt) bringen kann, dann kann ich noch viel mehr darauf verzichten.
Gruss vom
Fusselchen -
bin gerade dabei es zu lesen,der Anfang sehr schwierig,inzwichen habe ich mich bis zum richtigen Schalten vorgedrungen,und es liest sich richtig gut,würde es aber auch immer mal nutzen um etwas nachzuschlagen,troz allem ist es halt sehr prakmatisch und Technik bezogen. gruss gerry76
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Ist klar...ein Sicherheitstraining bringt natürlich mehr als ein Buch, wäre für mich eh nur als "Vorbereitung " und Nachschlagewerk gedacht. Habe mich auch schon nach einemTraining erkundigt, werde es aber erst nächstes Jahr im Frühjahr machen. ADAC - Hockenheimring
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Wenn du das am Hockenheimring machst,sag mir nochmal bescheid,hätte lust das da mitzumachen,wollte eh mal ein adac training machen,um zu schauen ob es da zu nem normalen training unterschiede gibt, gruss gerry76
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Hallo, habe mir das Buch bei ebay bestellt für insges. 13 Euro. Als völliger Anfänger habe ich vieles überhaupt nicht verstanden was der da geschrieben hat. Aber die letzten Seiten, waren dann doch etwas lehrreich, so daß man einiges doch beherzigen kann bzw. sich für unterwegs vormerken sollte. Aber mein Fazit: Muß man nicht unbedingt haben. LG Renate
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Hi allerseits, Es gibt eine "schlankere" Fassung de Bernt Spiegel-Buches, die sich einfacher liest. Außerdem werde da viele Sachen vorgestellt, die in den Trainings geübt werden, war z.B. für mich eine gute Vorbereitung aufs Fahrdynamik-Training. Sogar meine Instruktorin ist mit Bild in : "Perfekt fahren mit "motorrad"". Motorbuch-Verlag, ISBN 3-613-02176-5. Gruß Thomas
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Tach ! Mir hat das Buch von Spiegel sehr viel gebracht. Ich habe es zweimal gelesen, noch bevor ich im Juni 05 den Moped Fleppen nachgemacht habe, und seither nehme ich es immer wieder vor. Ich hab's sozusagen heute noch ständig im Tankrucksack. Was bringt es konkret: Nun, zum ersten wird einmal umfassend und mit wissenschaftlichem Anspruch dargelegt, wie (und warum) Motorradfahren überhaupt funktioniert, und zwar nicht nur in technischer Hinsicht, sondern auch, wie der Mensch als Motorradfahrer "funktioniert", wie Mensch und Maschine zusammenspielen können - und müssen, und wie man dieses Zusammenspiel, die "Einheit zwischen Fahrer und Maschine" (nach dem Untertitel) unterstützen kann. Das Buch hilft auch, indem es konkrete, einfache und nachvollziehbare Hinweise gibt, wie das eigene Fahrvermögen durch "Training im Alltag" verbessert werden kann. Das ersetzt kein Fahrsicherheitstraining oder Perfektionstraining etc - aber es erinnert an die Möglichkeit, auch alleine etwas tun zu können. Muß man auch, meine ich. Mit einem alle Jahre wieder vollzogenen Ritual des Fahrsicherheitstrainings ist es nicht getan - es geht um die Umsetzung des dort erlernten (oder wieder aufgefrischtem) im Alltag. Ich will nur ein Beispiel hier mal darstellen, nämlich den "Fehlerzähler". Als Fehlerzähler wird im Sporttraining ein mechanisches Zählwerk verwendet, wie man es zum Rundenzählen benutzt: durch Schalterdruck zählt eine Walze (wie beim Kilometerzähler durch den Wellenantrieb) um eins weiter. Man kann so ein Ding am linken Lenkerende montieren, man kann sich aber auch einfach einen Schraubknopf oder ähnliches am linken Lenkerende aussuchen, den man jedesmal symbolisch drückt, wenn man einen Fehler gemacht hat. Bei mir ist der Fehlerzähler die Oberseite des Chokes. Getreu nach Spiegel wird dieser Zähler jedesmal symbolisch gedrückt, wenn ich mir die Frage: "Würdest Du Dich in der gleichen Situation nochmal so verhalten wollen ?" - mit "nein" beantorte. Fehler sind nicht nur Fahrfehler (Verschalten, Abwürgen etc.), sondern auch Beobachtungsfehler (vom überholenden Kfz überrascht worden), Einschätzungsfehler (zu schnell, zu langsam in eine Kurve rein etc), Verkehrsregel-Fehler (Stoppschild nicht beachtet, zu dicht aufgefahren etc.). Alleine dieser symbolische Akt genügt, um die tatsächliche Selbstkritik und realistische Selbsteinschätzung erheblich zu verbessern. Man nimmt eigene Fehler viel besser wahr, und der Fahrstil wird wesentlich flüssiger. Ich habe den Fehlerzähler erstmals im Auto eingesetzt, auf einer längeren Überlandfahrt mit meiner Frau, die ansonsten furchtbar über meinen Fahrstil schimpfen kann. Sie hat sich gewundert, warum ich an diesem Tage so ruhig und besonnen gefahren bin, aber ständig die Klimaanlage ein- und ausgeschaltet habe. Ich würde allen Spiegel-Interessierten vorschlagen: probiert einfach den Fehlerzähler mal aus - auch im Auto, wie ich es getan habe, und ihr werden sehen, was dieses Buch bringen kann. Nachteil dieses Buches ist indessen - sein wissenschaftlicher Anspruch. Es ist über weite Strecken nicht einfach zu lesen, wenn auch durchaus spannend und locker geschrieben, aber eben anspruchsvoll - es will nicht nur gelesen, sondern regelrecht studiert werden. Bernt Spiegel ist Schweizer und war Professor für Psychologie. Seit den fünfziger Jahren beschäftigt er sich wissenschaftlich mit Strassenverkehr und insbesondere dem Motorradfahren. Heute leitet er ein privates Institut für Verhaltensforschung in Mannheim. Er ist, nach allem was man hört und liest, immer noch der Senior der Instruktoren auf dem Nürburgring, dessen Nordschleife er angeblich noch mit über siebzig Jahren unter 9 Minuten gefahren sein soll. Er weiß also sehr gut, wovon er spricht, und das merkt man auch. Kroni
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Auch mal meinen Senf dazu geb: Ich musste mich durch das Buch stellenweise ziemlich durchbeißen - fand es aber nichtsdestotrotz genial.
Ich finde, ich hab einiges daraus mitgenommen - an Theorie - klar...
Die Praxis kann so ein Buch natürlich nie ersetzen - nur ergänzen.
Deshalb finde ich es auch wichtig und sinnvoll, mindestens einmal ein Sicherheitstraining mitzumachen - das bringt den meisten Leuten viel! :wink: -
Will Euch nicht langweilen, aber, wie oben schon erwähnt, gibt es die "light"-version, un die war für mich genau die richtige (mentale und auch praktische) Vorbereitung auf das Training. Die ganze Theorie von Bernt Spüiegel ist interessant genug um sie EINmal zu lesen, aber die praktischen Tips und Erklärungen im "perfekt fahren..." sind gut zu behalten,und man erinnert sich auch immer daran. Thomas
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Im März soll übrigens ein Buch mit Übungen dazu erscheinen: amazon
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Also, der Theorieteil ist ja manchmal etwas langatmig und für physikalisch eher unbedarfte Menschen kaum zu verstehen. Der Mann musste wohl seinen wissenschaftlichen Anspruch irgendwie markieren - gab's Fördergelder? Aber hintendrin sind doch so allerhand Tipps, davon kann man ja immer mal das Eine oder Andere ausprobieren. Trotzdem: Ein professionell angeleitetes Training und natürlich möglichst viel Fahrpraxis sind durch nix zu ersetzen!
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