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Mal wieder etwas nur für Mädels Buchempfehlung

  • Gelöschter Benutzer
  • 17. Januar 2014 um 22:09
  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 17. Januar 2014 um 22:09
    • #1

    Hi Mädels, ihr kennt das bestimmt auch: Geiles Wetter und Wochenende. Ich bin mal wieder mit den Jungs unterwegs. Irgendwann dann Pause an einem bikertreff und das Drama nimmt seinen Lauf: Benzingespräche! Boxer-Zweizylinder, V-Motor, DOH, DOV und DOHC-Motoren, Luftkühlung und Flüssigkeitskühlung,…Wahnsinn, was sie Kerle alles Wissen! Und ich? Ich verstehe wieder mal nur Bahnhof. Was nun? Worst case: Ich frage nach und will das Thema verstehen. Variante eins: Der Typ hat wirklich Ahnung und redet mich in Grund und Boden. Variante zwei: Der Typ hat keine Ahnung und redet mich in Grund und Boden und sich um Kopf und Kragen. Mein Problem: Ich kann Typ eins und zwei nicht immer zweifelsfrei sofort erkennen und gehe also mal lieber aufs Klo. Ok, ich will Mopped fahren und nicht erst eins erfinden. Mich interessieren also viele Themen nicht die Bohne. Aber einen kleinen Ehrgeiz habe ich doch: Ich möchte wissen, wie das Wesentliche funktioniert, merken, wenn an meinem Motorrad etwas nicht ganz so rund läuft und ich will, im besten Fall, kleine Wartungs- und notfalls auch Reparaturarbeiten selbst durchführen können. Nein, ich will keine Schrauberin werden.Ich will aber einfach mehr wissen. Was nun? Das Motorrad Handbuch für Frauen“ von Susa Bobke und Shirley Seul (Delius Klasing Verlag) ist ein schöner kleiner Einstieg in diese Materie. Es macht Frauen Mut, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und es erklärt im Wesentlichen wie ein Mopped funktioniert. Manche Stellen hab ich überblättert, an anderen laut gelacht: „ Nicht nur Zoologinnen stellen fest: Männliche und weibliche Versuchsobjekte weisen ein abweichendes Pannenverhalten auf. Ist das Fahrzeug kaputt, neigen Männer bisweilen dazu, bei der Fehlerdiagnose ihre Spuren zu verwischen. Anstatt beispielsweise zuzugeben, dass sie den Tank leer gefahren haben, errechnen sie präzise und objektiv, dass der Kraftstoff noch exakt für 7km und 320 Meter hätte reichen müssen.“ Ich kann es bestätigen. Eine ähnliche Situation hab ich zweimal live erlebt Für den kleinen Einstieg finde ich das Buch ganz witzig und es lässt sich gut lesen. Der echte Technikfreak ist natürlich unterfordert ;)

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. Januar 2014 um 00:07
    • #2
    Zitat von 432775

    Hi Mädels und Nein, ich will keine Schrauberin werden.Ich will aber einfach mehr wissen.

    1. Ich hoffe, ich darf auch antworten, 2. aber ohne ein ganz klein wenig "eine Schrauberin" zu sein, wirst Du es nie schaffen zwischen der von die geschilderten Variante eins und Variante zwei zu unterscheiden. Also setze dich mit der Technik praktisch auseinander, und Du wirst erkennen: Den größten Blödsinn erzählen Männer. Wenn Frauen sich mit Motorradtechnik auseinandersetzen, werden sie zu Männern. Gruß Volker

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. Januar 2014 um 00:10
    • #3
    Zitat von 432819

    Wenn Frauen sich mit Motorradtechnik auseinandersetzen, werden sie zu Männern. Den größten Blödsinn erzählen Männer.

    Stimmt!!!

  • schokila
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 11:05
    • #4

    Hmmmmm..... Habe da mal reingelesen......nix für mich. wenn ich was zu reparieren habe, fahre ich in die Werkstatt meines Vetrauens, oder geb mein Modell an der Kerl ;) Ich denke richtige Schraubermädels dürfen/sollten sich auch *Männerbücher* kaufen... Aber Danke für den Tipp...

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 21. Januar 2014 um 12:07
    • #5

    Hi Martina, wie schon geschrieben, ich schraube auch nicht selbst. Ich möchte aber ein bisschen wissen, wie die Technik unter meinem Hintern funktioniert und mir evtl. auch mal in einsamen Gegenden alleine helfen können. Wen diese Technik wirklich und im Detail interessiert ist sicherlich hiermit ganz gut beraten: http://www.amazon.de/Das-Schrauberh…=pd_sim_sbs_b_1 Für den Anfang und nur um mal ein paar Grundbegriffe zu erfahren würde ich es allerdings nicht empfehlen. Zum Thema "Männerbuch" fällt mir eigentlich nur die Bildzeitung und der Playboy ein...B-)

  • gruftipeter
    Gast
    • 22. Januar 2014 um 18:16
    • #6

    Mal ehrlich, muß man unbedingt wissen wieviel Zylinder ein Motor hat und wie die angeordnet sind? Wenn der nur brav seine Arbeit verrichtet. Früher war das anders. Da fuhr der Fahrer praktisch mit dem Schraubenschlüssel in der Hand. Mittlerweile sind aber moderne Motorräder so zuverlässig wie Autos. Mal abgesehen daß man da im Pannenfalle ohnehin nicht mehr viel selbst machen kann. So viele Sensoren und "Black Boxes". Peter

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 22. Januar 2014 um 22:22
    • #7

    Peter, Ich weis nicht, aber ne Kerze ohne ADAC sollte schon möglich sein. (Wenn man drankommt**Joghurtbecher**). Den "Schraubenschlüssel" und ein wenig mehr habe ich übrigens auch immer dabei. Als ich vor ca. 35 Jahren begann Moped zu fahren, musstest du immer Werkzeug dabei haben. Diese Einstellung habe nun mal beibehalten. Sicherlich ist dies nicht mehr in dem Maße notwendig wie früher. Auch ein Plattfuß-Pannen-Set habe ich immer dabei. Kein Spray, das ist Sauerei. Straps mit Druckgas-Kartusche reicht bis 0,8 bar und bis zur nächsten Tanke, sofern der Reifen nicht vom " Humb" runtergesprungen ist. Gruß Volker

  • gruftipeter
    Gast
    • 24. Januar 2014 um 17:02
    • #8

    Vielleicht habe ich mich nicht korrekt ausgedrückt. Wieviele Zylinder und wie angeordnet, weche Art der Ventilsteuerung ist schon interessant. Aber eben Hintergrundwissen. Bei einer Panne hilft das einem im Allgemeinen auch nicht weiter. Ich kenne das besagte Buch nicht. Ich nehme an es will genau dieses Hintergrundwissen vermitteln. So habe ich mal meine jüngere Tochter gefragt: "Wieviele Zylinder hat denn deine CB500?" "Weiß ich nicht!" Aber fahren konnte (kann) die prima. Bei einer Reifenpanne hilft mir Gummischaum eventuell weiter. Einmal ja, einmal nicht. Der kam gleich wieder raus da das Leck zu groß war. Ein Drahtstück hatte sich in den Reifen hineingearbeitet und dabei den Schlauch zerfetzt. Dieses Gummispray ist zwar eine ziemliche Sauerei, aber bei Schlauchreifen geht das nicht anders. Schlauchlose Reifen geht bei mir nicht, da Drahtspeichen. Unterwegs das Rad ausbauen, den Reifen von der Felge hebeln und den Schlauch flicken, das können (müssen es können) die Wüstenfahrer. Ich kann es nicht (mehr). Früher konnte ich das. Da waren die Reifen dünner und ich etwas stärker. Aber dafür haben wir ja den ADAC. Es grüßt einmal in die Runde: Grufti

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 24. Januar 2014 um 20:09
    • #9

    Na dann hab ich mich aber auch nicht korrekt ausgedrückt. Der Schaum kommt natürlich bei Schlauchreifen am besten zur Anwendung, weil er sich eben nur im Schlauch und an der defekten Stelle ausbreitet. Das von mir beschriebene Pannenset nimmt man für schlauchlose Reifen. Die Sauerei bezog sich also auf Schaum in Verbindung mit schlauchlosen Reifen. So isses nun richtig. Und zur Anwort deiner Tochter: Da werden aus 2 Zylinder/4-Takt schonmal 4 Zylinder/2-Takt, aber eben egal wenns mit dem Fahren klappt. Wissen muß man(n), Frau, das nicht. Obwohl, so ne CB500 und eine RD500 ist schon ein Unterschied. Ich hab sie damals abgeben müssen :cry:. Gruß Volker

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 24. Januar 2014 um 20:29
    • #10

    Nichts für ungut Leute, aber macht doch bitte Euren eigenen Fred auf. Ob, wann und wie man einen Reifen flicken kann/soll/ darf war nicht Inhalt meines Freds. Und ob man und insbesondere Mädels sich für Motoren- und Motorradtechnik interessieren wollen, sei jedem/jeder selbst überlassen. Ich jedenfalls lebe nicht nach der Devise: Was interessieren mich Atomkraftwerke und Endlager, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose. Mich interessiert meine Welt halt ein bisschen mehr. Der Fred hier dürfte damit durch sein! Danke und Gruß Anja

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