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Fahrerlehrgang auf dem Nürburgring Nordschleife

  • biggestbear
  • 28. August 2009 um 01:14
  • biggestbear
    Gast
    • 28. August 2009 um 01:14
    • #1

    Hallo beisammen, ich nahm Teil an der internationalen Fahrerlehrgang Werner Briel BMW Club Mülheim-Rühr e.V. von 2.8 bis 6.8.2009 auf dem Nürburgring und möchte hier ein wenig darüber berichten. Siehe auch http://www.fahrerlehrgang.info Der Lehrgang umfasste 2 Tage von 8:00 bis 19:45 auf der Nordschleife und 1 Tag 8:00 bis 14:00 auf der Grand Prix Strecke inklusive 3 Mittagessen und Begrüssungs-/Abschluss-Abendessen mit Siegerehrung. Ich hatte mich zusammen mit meinem Nachbar angemeldet, er fährt eine Triumph 955i. Angereist sind wir am Tag vorher, 10 h über Landstrasse, schön. Nach der Lehrgang haben wir einen Tour durch die Eifel gemacht, sehr schöne Strassen und Landschaft, auf diese Kurven wird man hier in Oberbayern noch neidisch. Die Heimfahrt am nächsten Tag dauerte 11 h durch mehr Verkehr. Meine Eindrücke: Ich bin schon mit etwas Bammel dahingefahren, die Mehrheit der Teilnehmer waren schon ofter dabei und ich hatte bisdahin keine Erfahrung auf der Rennstrecke mit dem Motorrad. Das Leistungspektrum ging von 70 PS bis 170... Werde ich da voll abgehängt?? Mitnichten!!! Bei den Gruppenfahrten achtet man sehr auf das Tempo das jeder mitkommt, wird aber schon flott gefahren. Beim freien Fahren zeigt sich dass der Speed vom Fahrer abhängt, was er erreichen will. Ich fuhr so im hinteren Mittelfeld. Erst Mal vorsichtig, nicht den Bogen überspannen. Vor dem Lehrgang hatte ich überlegt ob da rennmässig gefahren wird, voll Beschleunigen wo es geht und scharf/spät bremsen vor Kurven. Die Instruktoren haben uns gezeigt dass es auch anders geht, sie fuhren fast ohne Bremseinsatz, nur Zurückschalten und Motorbremse. Habe ich auch probiert, geht wunderbar, ruhig und gleichmässig. Auch eher in einem höheren Gang fahren als dauern hoch/runterschalten. Die Maschine läuft so sehr ruhig und stabil. Man merkt schon dass das Standardfahrwerk ziemlich beansprucht wird. So kann man sich schön auf die Linienfindung konzentrieren und wird automatisch schneller! (wenn man sie findet) So hat es auch richtig viel Spass gemacht ohne allzugrosse Hektik um den Ring zu kurven. Wenn ich meine GPS-Aufzeichnung auswerte, habe ich meine schnellste Runde mit 11:03 min absolviert. Dabei kam ich laut Tacho auf knapp über 200 km/h am Schwedenkreuz, ca 180 unten in der Füchsröhre, ca 220 dem Kesselchen hoch vor der Angstkurve, ca 200 im Pflanzgarten und über 210 an der Antoniusbuche. Es ginge noch einiges mehr wenn man richtig am Gashahn dreht, aber warum, die Kurven machen doch eher den Spass aus. Bei der Bewertungsfahrt habe ich den dritten Platz unter den Motorrädern belegt und dürfte einen Pokal mit nach Hause nehmen, war noch Platz in einer meinen Koffern. Zum Lehrgangsablauf: Wir hatten absolutes Spitzenwetter, am ersten Tag bewölkt und dadurch nicht so heiss in den Sektionstrainings wo man öfters Halt macht um die Strecke zu erklären. Die folgenden Tagen strahlende Sonne und angenehm warm. Es nahmen insgesamt ca 140 Fz teil, eingeteilt in 11 Gruppen, einer davon die Motorradgruppe mit 12 Teilnehmern und 3 Instruktoren. Die übrigen Gruppen waren Autos. Die Maschinen waren mehrheitlich BMW Boxer aber auch BMW K..., Ducatis, Triumphs und eben meine CBF 1000 waren dabei. Am ersten Tag wird die Nordschleife in 11 Sektionen aufgeteilt, die Gruppenweise erklärt und geübt werden. Jeder Sektion wird eingehend erklärt und man kann einige Male zur Übung durchfahren. Dabei lernt man auf jeden Fall "Wenden auf der Strasse" .-) Am zweiten Tag werden einstündige Traningseinheiten mit Gesamtrunden auf der Nordschleife durchgeführt. Die ersten Runden werden als geführte Runden von den Instruktoren geleitet, nachher darf man frei fahren. Da waren die Autos auch dabei aber das hat nicht gestört. Es hat sich schön verteilt, man konnte meistens recht ungehindert seine Runden drehen was ungemein Spass machte. Am dritten Tag wurde die Grand Prix Strecke vorgestellt in geführten Runden, dann hatten wir einige Stunden zum Trainieren vor der Abschlussprüfung, der anschliessend durchgeführt wurde. Es wurde eine Runde Grand Prix Strecke gefahren und an 10 Stationen bewertet. Zusammenfassung: Ein sehr lehrreiches Event bei perfektem Wetter und excellente Instruktoren, viele Möglichkeiten ungehindert auf der Nordschleife zu fahren, kann ich empfehlen! Bei einem Instruktor pro 4 Teilnehmern hat man wirklich sehr viel Lernen können. Unsere Instruktoren waren auch allesamt spitze, sie konnten einem wirklich auf der Ideallinie bringen. Hoffe ich kann mit diesen Bericht einige dazu animieren, nächste Jahr mitzumachen !! Zum Vergleich: An unseren letzten Tag ging eine ADAC-Motorrad-Veranstaltung auf der Nordschleife los. Wir haben uns das nachmittags angeschaut, geführte Runden die ganze Zeit, bis zu 20 Teilnehmer in einer Gruppe, vorneweg oft ein "Tempomat" die es nicht zu genau mit der Linie nahm. Mein Eindruck: viel fahren wenig lernen. In meinem Gallerie habe ich ein paar Bilder gespeichert. Da sind ein paar von den Reifen, Pilot Power, heftig finde ich der Abrieb! ciao biggestbear

  • ducthomas
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    • 28. August 2009 um 08:00
    • #2

    Gratulation zu so einem gelungenen Training. Ich habe vor 2 Jahren ein ähnliches Training auf der Norschleife beim action-team gemacht. Viel gelernt, große Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer, tolle Instruktoren. Es lohnt sich, für derartige Veranstaltungen auch mal etwas mehr Geld zu investieren, man hat einfach mehr davon. Gruß Thomas

  • biggestbear
    Gast
    • 28. August 2009 um 18:21
    • #3

    Hallo beisammen, ich nahm Teil an der internationalen Fahrerlehrgang Werner Briel BMW Club Mülheim-Rühr e.V. von 2.8 bis 6.8.2009 auf dem Nürburgring und möchte hier ein wenig darüber berichten. Siehe auch http://www.fahrerlehrgang.info Der Lehrgang umfasste 2 Tage von 8:00 bis 19:45 auf der Nordschleife und 1 Tag 8:00 bis 14:00 auf der Grand Prix Strecke inklusive 3 Mittagessen und Begrüssungs-/Abschluss-Abendessen mit Siegerehrung. Ich hatte mich zusammen mit meinem Nachbar angemeldet, er fährt eine Triumph 955i. Angereist sind wir am Tag vorher, 10 h über Landstrasse, schön. Nach der Lehrgang haben wir einen Tour durch die Eifel gemacht, sehr schöne Strassen und Landschaft, auf diese Kurven wird man hier in Oberbayern noch neidisch. Die Heimfahrt am nächsten Tag dauerte 11 h durch mehr Verkehr. Meine Eindrücke: Ich bin schon mit etwas Bammel dahingefahren, die Mehrheit der Teilnehmer waren schon ofter dabei und ich hatte bisdahin keine Erfahrung auf der Rennstrecke mit dem Motorrad. Das Leistungspektrum ging von 70 PS bis 170... Werde ich da voll abgehängt?? Mitnichten!!! Bei den Gruppenfahrten achtet man sehr auf das Tempo das jeder mitkommt, wird aber schon flott gefahren. Beim freien Fahren zeigt sich dass der Speed vom Fahrer abhängt, was er erreichen will. Ich fuhr so im hinteren Mittelfeld. Erst Mal vorsichtig, nicht den Bogen überspannen. Vor dem Lehrgang hatte ich überlegt ob da rennmässig gefahren wird, voll Beschleunigen wo es geht und scharf/spät bremsen vor Kurven. Die Instruktoren haben uns gezeigt dass es auch anders geht, sie fuhren fast ohne Bremseinsatz, nur Zurückschalten und Motorbremse. Habe ich auch probiert, geht wunderbar, ruhig und gleichmässig. Auch eher in einem höheren Gang fahren als dauern hoch/runterschalten. Die Maschine läuft so sehr ruhig und stabil. Man merkt schon dass das Standardfahrwerk ziemlich beansprucht wird. So kann man sich schön auf die Linienfindung konzentrieren und wird automatisch schneller! (wenn man sie findet) So hat es auch richtig viel Spass gemacht ohne allzugrosse Hektik um den Ring zu kurven. Wenn ich meine GPS-Aufzeichnung auswerte, habe ich meine schnellste Runde mit 11:03 min absolviert. Dabei kam ich laut Tacho auf knapp über 200 km/h am Schwedenkreuz, ca 180 unten in der Füchsröhre, ca 220 dem Kesselchen hoch vor der Angstkurve, ca 200 im Pflanzgarten und über 210 an der Antoniusbuche. Es ginge noch einiges mehr wenn man richtig am Gashahn dreht, aber warum, die Kurven machen doch eher den Spass aus. Bei der Bewertungsfahrt habe ich den dritten Platz unter den Motorrädern belegt und dürfte einen Pokal mit nach Hause nehmen, war noch Platz in einer meinen Koffern. Zum Lehrgangsablauf: Wir hatten absolutes Spitzenwetter, am ersten Tag bewölkt und dadurch nicht so heiss in den Sektionstrainings wo man öfters Halt macht um die Strecke zu erklären. Die folgenden Tagen strahlende Sonne und angenehm warm. Es nahmen insgesamt ca 140 Fz teil, eingeteilt in 11 Gruppen, einer davon die Motorradgruppe mit 12 Teilnehmern und 3 Instruktoren. Die übrigen Gruppen waren Autos. Die Maschinen waren mehrheitlich BMW Boxer aber auch BMW K..., Ducatis, Triumphs und eben meine CBF 1000 waren dabei. Am ersten Tag wird die Nordschleife in 11 Sektionen aufgeteilt, die Gruppenweise erklärt und geübt werden. Jeder Sektion wird eingehend erklärt und man kann einige Male zur Übung durchfahren. Dabei lernt man auf jeden Fall "Wenden auf der Strasse" .-) Am zweiten Tag werden einstündige Traningseinheiten mit Gesamtrunden auf der Nordschleife durchgeführt. Die ersten Runden werden als geführte Runden von den Instruktoren geleitet, nachher darf man frei fahren. Da waren die Autos auch dabei aber das hat nicht gestört. Es hat sich schön verteilt, man konnte meistens recht ungehindert seine Runden drehen was ungemein Spass machte. Am dritten Tag wurde die Grand Prix Strecke vorgestellt in geführten Runden, dann hatten wir einige Stunden zum Trainieren vor der Abschlussprüfung, der anschliessend durchgeführt wurde. Es wurde eine Runde Grand Prix Strecke gefahren und an 10 Stationen bewertet. Zusammenfassung: Ein sehr lehrreiches Event bei perfektem Wetter und excellente Instruktoren, viele Möglichkeiten ungehindert auf der Nordschleife zu fahren, kann ich empfehlen! Bei einem Instruktor pro 4 Teilnehmern hat man wirklich sehr viel Lernen können. Unsere Instruktoren waren auch allesamt spitze, sie konnten einem wirklich auf der Ideallinie bringen. Hoffe ich kann mit diesen Bericht einige dazu animieren, nächste Jahr mitzumachen !! Zum Vergleich: An unseren letzten Tag ging eine ADAC-Motorrad-Veranstaltung auf der Nordschleife los. Wir haben uns das nachmittags angeschaut, geführte Runden die ganze Zeit, bis zu 20 Teilnehmer in einer Gruppe, vorneweg oft ein "Tempomat" die es nicht zu genau mit der Linie nahm. Mein Eindruck: viel fahren wenig lernen. In meinem Gallerie habe ich ein paar Bilder gespeichert. Da sind ein paar von den Reifen, Pilot Power, heftig finde ich der Abrieb! ciao biggestbear

  • biggestbear
    Gast
    • 28. August 2009 um 18:21
    • #4

    ducthomas Genau, lieber etwas mehr investieren. Für die hälfte dieser Kosten kriegt man nicht ein Mal die halbe Leistung und wer ist schon mit halber Leistung zufrieden? schönes Wochenende David

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