Moin Susi,
Handynr. habe ich dir geschickt. Es würde mich sehr freuen, wenn es klappt. Grüsse an Thomas.
LG Jürgen
Moin Susi,
Handynr. habe ich dir geschickt. Es würde mich sehr freuen, wenn es klappt. Grüsse an Thomas.
LG Jürgen
Da für nächstes Wochenende schönes Wetter angesagt ist (bisher jedenfalls
), werde ich eine kleine Tour fahren.
Start: Shell Tankstelle neben Zurbrüggen in Unna
Abfahrt: 9.30 Uhr (komme aus Münster über die BAB, falls da auch jemand mit möchte...)
grobe Tourbeschreibung: vorbei an der Versetalsperre, der Fürwiggetalsperre, der Genkeltalsperre, der Aggertalsperre zum Café Alte Schule.
Von dort zum Landhaus Fuchs. Auf dem Rückweg lassen wir die Nevetalsperre links liegen, umrunden die Kerspetalsperre, umfahren Lüdenscheid und über kleine Strassen geht's zurück nach Unna.
Tourtempo: zügig ohne zu rasen. Mitfahrer sollten sich auch auf kleinen Strassen und in Spitzkehren wohl fühlen.
Tourlänge: ca. 265 km (wenn ich mich nicht verfahre
).
Natürlich sind auch Nicht-Rentner willkommen. Die Tour findet nur bei trockenem Wetter statt.
Anmeldungen bitte hier.
Hallo Mathias,
ein durchaus ungewöhnlicher Ansatz. Vielleicht überlegst du dir das ja noch mal am Ende von Tag 1. Vielleicht hast du ja Lust, nach dem Training mal von deinen Erfahrungen zu berichten.
Wir haben übrigens damals im Forellenhof übernachtet - war jeweils eine lustige Truppe und immer ein angenehmer Erfahrungsaustausch.
Gruss, Jürgen
Das mit dem eigenen Motorrad habe ich auch schon überlegt, werde es trotz allem versuchen da ich einfach in allen Lagen kennen lernen möchte. (Jolly wäre auch ein Bißchen Eifersüchtig)
Auf alle Fälle ein guter Hinweis und eine Bestätigung meiner Gedanken darüber.
Hallo noch einmal,
es geht mich ja nichts an (und jeder sollte vielleicht seine eigenen Fehler machen
), aber noch einmal drei deutliche formulierte Argumente:
- bei dem Geländetraining in Hechlingen (vor allem wenn's über mehrere Tage geht) gibt es schon sehr oft - ich würde sagen, bei jedem - den ein oder anderen Umfaller. Wenn dir Kratzer, abgebrochene Kupplungs- und Bremshebel, Blinker oder anderen kleinere und grössere Schäden nichts ausmachen, ok. Ein Mitfahrer hatte sogar den kompletten Vorbau einer Adventure bei einem unglücklichen Umfaller am Steilhang "verbogen". Sah verdächtig nach sehr grossem Schaden/Totalschaden aus. Da es nicht seins war, hat er eben ein Neues bekommen.
- wenn es nicht das eigene Motorrad ist, fährt man schon ein wenig zuversichtlicher z.B. in das Kiesbett mit grobem Kies hinein. Man ist ja langsam, ein kleiner Sturz macht nix, und das Motorrad ist eigentlich egal. Dadurch passiert vielleicht sogar weniger als wenn man befürchtet, seine Kiste zu beschädigen.
- Spezialargument: du lernst mal eine BMW im Gelände kennen - nicht dass du danach tauschen möchtest. Im übrigen haben die "hauseigenen" Motorräder z.B. eine Lenkererhöhung, Sturzbügel und sind auch durch ein paar andere Kleinigkeiten besser auf die verschiedenen Übungen vorbereitet.
Die Übertragung des Gelernten hinterher auf dein Motorrad ist easy und eher nicht motorradtypisch. Beinahe würde ich jetzt sagen: wenn du jetzt immer noch mit deinem Motorrad fahren möchtest, dann ist dir nicht zu helfen. Aber ich sage es nicht...
. Und nicht dass du hinterher sagst, ich hätte dich nicht gewarnt.
Gruss, Jürgen
P.S.: wie auch immer - Hechlingen ist m.E. super und ich wünsche dir viel Spass. Ich habe dort Leute kennengelernt, die seit vielen Jahren den Kurs als Einstieg in die Saison regelmässig mitmachen.
Guten Morgen Mathias,
in Hechlingen war ich 2x für je 2 Tage. Es gab 3 Gruppen je nach Können oder manchmal auch nach Wollen
. Alle 3 Gruppen machen im Prinzip die gleichen Übungen - allerdings in unterschiedlichem speed und damit auch in verschiedener Häufigkeit. Die 3. Gruppe machte dann zum Schluss auch so eine Art freies Fahren über die Felder
. Es hat super Spass gemacht, es lohnt sich und es gibt eine Reihe von Tipps, die man (zumindest ich) nicht kennt. Das Gefühl ist vielleicht vergleichbar mit Skifahren im Gelände, wenn man anschliessend auf die normale Piste geht: man fühlt sich nach Hechlingen mit dem Motorrad auch auf der Strasse viel (!) wohler. Auf jeden Fall sollte man nicht das eigene Motorrad benutzen - den ein oder anderen kleineren oder auch grösseren Schaden an Motorrädern habe ich dort gesehen...
TET bin ich bisher nur in Schweden oder Finnland gefahren - war zumindest dort für mich eher easy. Von Bayern aus kann man ja auch schnell mal nach Slowenien fahren - da gibt es tolle offroad-Strecken. Einfach mal googeln. Auf Sardinien kann man auch gut off-roaden. Und auch "normal" fahren.
Der Heidenau-Scout ist ein guter Reifen, wenn man länger unterwegs ist, und off-road nicht ausschliessen möchte. Hatte ihn auf meiner letztjährigen Skandinavien-Tour, einmal auf Sardinien und auf meiner Mongoleitour drauf. Für normale Schräglagen ausreichend (Vorsicht bei Hitze (> 30 °C), da schmiert er etwas, aber einigermassen gutmütig. Im Gelände viel besser als normale Strassenreifen, aber natürlich nicht so gut wie "richtige" Stollenreifen.
Allen einen schönen sonnigen Sonntag
Gruss, Jürgen
Hallo Klaus,
ich sehe schon, dass wir unsere Termine auch mal abstimmen sollten, da ich sehr gerne mit dir fahre. Jetzt fahre ich leider erst im Mai wieder nach Portugal - Mitte Mai ist RT-Treffen in Lissabon. Da möchte ich unterwegs noch durch die Pyrenäen fahren. Auf jeden Fall wünsche ich dir eine tolle Tour - und Andalusien um diese Jahreszeit ist spitze. Achtung (aber das weisst du wahrscheinlich): gerade in Andalusien gibt es ab und zu rutschigen Asphalt in den Sierras selbst wenn es trocken ist. Gruss, Jürgen
joey jetzt muss ich nochmal nachhaken. Die adventure hat ernsthaft besseres Drehmoment als die normale? Hätte ich eher andersherum erwartet...
Florian, der Unterschied zwischen 99 Nm und 100 Nm ist ja nicht wirklich gross
, und ja die Adventure hat "nur" 105 PS gegenüber mehr als 120 bei der Duke, aber zusammen mit der altersgerechten Sitzposition und auch der Möglichkeit etwas schlechteres Terrain zu befahren
, habe ich mich eben so entschieden. Ach ja, und zumindest gewissen Windschutz gibt es auch. Das Gewicht passt auch - vollgetankt etwas über 210 kg. Aufgrund des günstigen Leistungsgewichts erreicht man so zumindest mal die Beschleunigungs-, Durchzugs- und sonstige Werte der neuen 1250er GS - wenn denn unbedingt nötig
. Und für die Kurven kommen dann noch die schmalen Reifen dazu... Probefahrt hilft.
aus gegebenem Anlass (verkaufe gerade meine 10er) überlege ich mir ja ein neues Moped. Die gewünschte hat 96DB Standgeräusch. Dass 2021-er Modelle so was noch haben verstehe ich nicht, gerade bei KTM, die haben die gesperrten Strecken ja nicht weit von sich weg..
Florian,
wenn es um die 890 er Duke geht: Bj. 2021 hat wohl nur ein Standgeräusch von 93 dB ...
https://www.ktm-werl.de/de/motorrad-mo…duke-10472-2021
Meine 890er Adventure hat nur ein Standgeräusch von 88 dB, zusätzlich statt eines Drehmoments von 99 Nm wie die Duke ein Drehmoment von 100 Nm
.
Es war ein Super - Motorradtag: 300 km schönste Eifelsträsschen mit vielen Kehren und besonders vielen Kurven. Und feine Ausblicke bei herrlichem Sonnenwetter. Schönes altherrengerechtes Tempo und eine angenehme Pause in Kelberg. Dafür haben sich die etwas längere
An- und Abfahrt mit meinem Reisedampfer wohl gelohnt. Danke Hans Peter für diese tolle Tour - gerne wieder.
Und ich Dummerchen dachte, der Ascona, egal ob A oder B, wäre ein Auto....😳
Das habe ich glatt übersehen (bin eher motorradminded
).
Die Erklärung ist aber vermutlich ähnlich beim Ascona, bei Frontmotor in Verbindung mit Heckantrieb und entsprechend langem Kardan (ohne Drehmomentenabstützung ?).
Booooey ...
Mich würde die wissenschaftliche Erlärung zu
diesem ungewöhnlichen Phänomen interessieren ...
"Überlässt man die Kräfte und Momente der rotierenden Welle, hebt sich das Motorradheck beim Beschleunigen massiv aus der Federung, um beim Gasschließen genauso vehement in sich zusammenzusacken. Der Grund: Das Drehmoment stützt sich am Schwingenlager ab und hebt dieses mitsamt dem Motorrad aus der Federung und umgekehrt." Zitat aus Motorrad Technik-Wissen (motorrad-online). Das war bei den früheren Boxer-BMWs der normale Standard - es ging halt hinten hoch, wenn du losfuhrst und runter, wenn du Gas weggenommen hast. Und in den Kurven musste man immer schön am Gas bleiben
. Habe dies auf meiner R60/5 in den 70er über 100.000 km genossen...
oh je, Münster - Trento = 963 km
Klaus, das passt doch genau: 2-Tages-Tour
.
Ausserdem wollen wir ja in 2022 noch eine längere Reise unternehmen... Und da habe ich auch an die 890er gedacht.
Mensch Jürgen, Jahrelang hast du mir von BMW vorgeschwärmt, und jetzt fährst du ein Moped von dem ich schon jahrelang Schwärme. So nimmt alles seinen richtigen Weg.
Gruß
Rolf
Mensch Rolf, auf meine RT lasse ich auch nichts kommen. Wenn's richtig kalt ist, oder die Tourlänge über 500 km
...
Gruss
Jürgen
Alles anzeigenNoch eine Frage zu dem Avon Reifen. Ich fahre bei jedem Wetter (ausser Glatteis) drum wäre mir der Punkt Nasshaftung noch wichtig. Mein Vertrauen galt bisher dem Michelin Road 5 (PiRo 4 vorher).
Kann der Avon da mithalten?
Als ich mir damals die Tracer zugelegt habe, hätte ich die Sch... Dunlop D222, die ab Werk montiert waren, direkt runterschmeißen sollen. Falsch verstandene Sparsamkeit . So hat es uns in einer nassen Kurve hingeschmissen, was am Ende teurer war, als ein Satz neuer Reifen.
Hallo Rick, ich habe auch schon mal auf regennasser Strasse eine RT mit Brückenstein Reifen abgelegt. Das war ebenfalls eher teuer...
Normalerweise fahre ich bei Regen verhalten (ausser auf Sardinien
). Unabhängig davon vermittelt der Avon Reifen auf trockener und nasser Strasse zumindest für mich ein sehr hohes Sicherheitsgefühl.
Und wenn man denn möchte, kann man mit der 890er Adventure auch gemütlich fahren: eine etwas schwerere Kurbelwelle als die 790er und der etwas höhere Hubraum sowie die Gesamtabstimmung im Vergleich zur 890er Duke lassen für die 890er Adventure auch niedrige Drehzahlen ohne KFR zu. Zusätzlich noch throttle by wire, also das funktioniert schon sehr gut. Sicher kommt es darauf an, womit man vergleicht: der 1250er BMW Boxer ist in dieser Disziplin auf jeden Fall überlegen.
Wir müssen mal wieder ins Trentino und das testen
Ich erinnere mich da an die ein oder andere Fahrt am Manghen
Klaus, genau! Bald geht's wieder - ich freue mich schon drauf!
Hallo Rick,
bisher bin ich vorwiegend Dickschiffe ab 240 kg Fahrgewicht gefahren, z.T. auch deutlich schwerer. Nach 2 GSen ist mir die neue GS zu hoch - ich mag keine Tieferlegung - und zu mächtig, so dass ich mir relativ kurz entschlossen die 890er Adventure gekauft habe. Die ersten Eindrücke nach 3.500 km:
- Sitzhöhe und Sitzposition passt für Fahrer unserer Körperlänge
super. Die Sitzbank lässt auf eine Sitzhöhe von 830 und 850 mm einstellen. Auch bei der niedrigen Position ist für mich der Kniewinkel völlig ok,
- die Leistungsentfaltung ist ab einer bestimmten Drehzahl für solch ein leichtes Motorrad sensationell. Für den Stammtisch: die Leistungsdaten sind im üblichen Geschwindigkeitsbereich (was auch immer das ist
) mit den Leistungsdaten der 1250er GS vergleichbar. Neben Motorleistung und Drehmoment zählt auch das Leistungsgewicht...,
- der Fahrspass ist nach meiner Einschätzung sehr hoch. Durch das niedrige Gewicht (fahrfertig 216 kg), die Gewichtsverteilung (tiefliegender Tank), die schmalen Reifen (vorne 90", hinten 150") ist auf kurvenreichen Strecken nicht das Motorrad sondern der Fahrer der limitierende Faktor. Das gilt zwar fast für jedes Motorrad - in diesem Fall aber besonders
. Auf jeden Fall ist man in den Kurven bei Bedarf recht flott...,
- ich bin zwar bisher erst auf einigen Feldwege gefahren, aber auch hier: Gewicht, Gewichtsverteilung, Reifengrössen und der überraschend gute Avon-Reifen vermitteln ein super sicheres Fahrgefühl im leichten Gelände. Das verspricht auch gute Ergebnisse auf anspruchsvolleren Passagen, evtl. dann auch mit grobstolligeren Reifen,
- das Motorrad ist im Vergleich eher leise. In der heutigen Zeit und z.B. in Tirol oder in der Nachbarschaft durchaus ein Vorteil,
- der ganze Elektronik- und Ausstattungskram ist vielleicht nicht ganz so üppig wie bei BMW, dennoch für mich mehr als ausreichend. Besonders gelungen: der Quickshifter, der richtig Laune macht und mit etwas Eingewöhnung auch super funktioniert. Tempomat benutze ich auch ab und zu, dann gibt es da noch einen Rallye-Mode, ABS-Einstellung für Gelände etc.
Gibt es auch Nachteile?
- wie Klaus schon sagte, beim Komfort geht es eher straff zu. Ob ich mich daran gewöhne, weiss ich eigentlich noch gar nicht. Die längste Tour war bisher nur 400 km, das ging sogar überraschend gut. Am Federbein lässt sich die Federvorspannung und die Zugstufendämpfung einstellen. Letztere habe ich seit ein paar Tagen auf Komfort stehen. Mal schauen, was das bringt. Die serienmässige Sitzbank ist auch eher von der straffen Sorte, aber auch das werde ich zumindest in diesem Jahr weiter ausprobieren,
- natürlich ist die Leistungsentfaltung nicht so souverän aus dem Drehzahlkeller wie bei einem grossvolumigen Boxer oder V2,
- die Optik des tiefliegenden Tanks polarisiert möglicherweise. Mir selbst gefällt an dieser Stelle die KTM-Philosophie "form follows function". Und ob z.B. eine GS gut aussieht oder nicht - auch dazu gibt es unterschiedliche Meinungen.
Zusatzausstattung:
- ich habe mir das Garmin Zumo XT an der dafür vorgesehenen Stelle montiert. Sehr gut ablesbar und genau im Blickfeld - sehr empfehlenswert.
- für die Reise habe ich den KTM Tankrucksack und seit letzter Woche das BUMOT-Soft-Gepäcksystem montiert. Der Tankrucksack ist völlig ok. Das Gepäcksystem freut sich schon auf die erste grössere Reise...
Einen guten Test zu 890er findest du z.B. bei Wolf auf Youtube.
und von der anderen Seite ohne TC
.
An der Nogat im ehemaligen Ostpreussen mit vollem Gepäck. Der Tankrucksack ist der Originale von BMW mit dem ich sehr zufrieden bin. Gross genug für Fotoapparat, Flickzeug, Papiere, Telefon, Geld, Visiertuch und -reiniger, weiterer Kleinkram. Wasserdicht durch wasserdichte Innentasche. Separate Haustürschlüsseltasche. Befestigung BMW-like super integriert. Kratzer gibt's eher nicht, da auf dem Tank so ein durchgehender Streifen ist. Die ersten 30 Tsd. km hat er sich sehr bewährt...
Hallo DidiMax, hallo Klaus,
das hört sich super interessant an. Ich bin 2014 die eine Hälfte einmal gefahren (Deutschland - Polen - Litauen - Lettland - Russland - Mongolei), Rückweg damals per Flieger. Es lief ohne grössere Probleme und war ein Top-Ausflug - Mongolenrocker.
Lust hätte ich schon. Unabhängig davon, wenn dich weitere Infos interessieren schau mal auf die homepage von Klaus: https://www.klausmotorreise.com/.
Der hat die Tour schon einige Male auf verschiedene Wegen gemacht und möchte wohl auch in Zukunft öfter in die Mongolei fahren.
Was habe ich auf meiner ersten Reise am meisten vermisst: bessere Russischkenntnisse. Ich habe schon ein paar Semester bei der VHS verbracht und auch ein wenig Privatunterricht genommen. Aber es könnte noch um einiges besser sein... M.E. wäre dies die wichtigste Vorbereitung, alles Andere findet sich auch unterwegs (Inspektion, Ersatzteile, Reifen etc.). Also: ein wenig russisch lernen und mit einem gepflegten Motorrad einfach losfahren
.
Gruss
Jürgen
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