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Beiträge von sualkbn

  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 24. Januar 2026 um 16:47
    Zitat von gehtsnoch

    Der Vorschla einer kleinen Tour / Runde macht durchaus Sinn.

    Sollte man durchaus erstmal ins Auge fassen. Ich kann momentan eh noch nicht absehen, wann mein Knie verheilt ist und wann ich es wieder so abwinkeln kann, dass längere Touren auf der R65 möglich sind. Ich könnte mir ja was im Gebiet Eifel-Belgien-Moseltal einfallen lassen und dafür unsere 40 Jahre alte Virago 250 aus dem Keller holen und wieder zum Leben erwecken. Die lässt sich auch mit gestrecktem Bein fahren.

    Spätestens im September sollte ich dann aber auch für eine längere Fahrt wieder fit sein.

    Zitat von wobo

    weil ich es irgendwie
    etwas krass fand gleich mit 6000 km zu starten. ^^

    Ich habe bei den Kilometern leider eine kleine Wahrnehmungsstörung, weil ich meine Touren immer in der Nähe von Füssen beginne und die Anreise von Bonn nicht mitzähle. Die Strecke im Leben so oft gefahren um die Großeltern und später die Eltern dort zu besuchen, dass mir die 600 km wie ein Katzensprung vorkommen. Nach einen Ruhetag beginnt dann die eigentliche Reise. Von dort sind es entlang der kroatischen Küstenstraße bis Kalamata auf dem Peleponnes 2.200 km und zurück könnte man sogar die Fähre von Patras nach Ancona nehmen. Also durchaus auch mit so alten Kisten zu machbar. Mit der R65 fahre ich allerdings genauso entspannt wie mit einem neuen Motorrad und würde selbst wohl immer den Landweg durch Italien wählen.

  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 24. Januar 2026 um 13:55
    Zitat von fumocat

    Bin gespannt ob es bei der Idee bleibt oder tatsächlich ein netbiker Event wird.

    Also ich wäre gerne dabei.

    Hier eine ganz grobe Route, ohne AB und ohne Maut.

    Ich bin die Runde vor 10 Jahren gefahren. Allerdings mit einem neuen Motorrad und damals noch beruflich aktiv, so dass ich nicht mehr Zeit hatte. Hier hab ich sie damals beschrieben:

    Griechenland 2016

    Mit 27 PS, gelegentlicher Schrauberei und ein paar Jährchen ruhiger, würde es allerdings deutlich länger dauern. Denke, deine 20 Tage sind realistisch.

  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 23. Januar 2026 um 13:14

    ha, jetzt weiß ich auch wie du als Kind ausgesehen hast ;)

    Miele 720 - Motorfahrrad mit Tretkurbeln,
    ... der letzte Nagel für meinen Sarg ... 😇 So sah sie 1972 aus, ca. 1985 wünschte sich der mittlerweile 16 jährige eine 80er und da Papa klamm war,…
    www.50er-forum.de
  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 22. Januar 2026 um 16:53
    Zitat von RedBorg

    Emilia-Romagna, Toskana

    klar, wenn man schon mal unterwegs ist .... ;) Bin die Runde anders herum gefahren. Von Bonn ins Allgäu, dann durchs Trentino nach Florenz. Danach immer der Küste entlang nach Sète und die Fähre nach Malle genommen. Von dort wieder auf's Festland, aber diesmal nach Barcelona. Über Avignon und das Rhonetal ging es dann zurück

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  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 22. Januar 2026 um 16:40
    Zitat von BlueQ

    Über die Franz. Alpen nach Nizza

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    Da steht sie vor 1,5 Jahren im Esterel, also nahe Nizza. Im Prinzip deine Tour, aber noch einen kleinen Abstecher nach Malle gemacht

  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 22. Januar 2026 um 13:30
    Zitat von double d

    Dann nennt Ihr das Classic Tour und Gut ist es. 😉

    Da haste wohl recht. "Classic " könnte das Wörtchen sein, das mir gefehlt hat.

    Übrigens ganz klar: Das H-Kennzeichen ist mir total egal, wenn ich bei einem Motorrad von Oldtimer spreche. Mir geht's um den Spaß an der Sache, um das Wecken alter Erinnerungen und vielleicht auch um das Schrauben an einer Technik, die ich bei meinen Oldtimern noch verstehe.

  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 22. Januar 2026 um 10:33
    Zitat von BlueQ

    Allerdings sollten sich die Besitzer sehr gut mit der Materie auskennen. Die Dinger gehen immer mal kaputt. Und mit Ersatzteilen ist das so eine Sache.

    Ja, das sind bei so einer Tour wichtige Themen. Mit den Ersatzteilen klappt es bei den BMWs eigentlich noch recht gut, aber bei anderen Marken hatte ich manchmal schon nach nur 15 Jahren Probleme. Und dann sind ggf. Schrauberqualitäten gefragt. Selbst wenn die alte Technik einfach und meist auch zuverlässig war, schleichen sich im Laufe der Zeit Schwachstellen ein. Und wenn es nur oxidierte Kabel, spröde Benzinschläuche oder undichte Dichtungen sind. Das kann man zwar alles vorher checken, aber letztlich entdeckt man doch nicht alles.

    Am besten sind die Exemplare, die wie deine R25/2 noch regelmäßig gefahren werden. Bei mir ist das eine R65 mit 27 PS, mit der ich in den letzten Jahren in Norwegen, Spanien, Italien und natürlich zu Hause in Eifel und Alpen unterwegs war. Sie läuft noch immer genauso wie in den 80-ern.

  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 21. Januar 2026 um 14:56
    Zitat von double d

    Natürlich ist es für mich ein Schmuckstück das besonderer Events beträfe .....

    Das Zitat wurde etwas gekürzt und der "Kilometerfresser" weggelassen ;). Warum bloß ???

    Ich habe die Eingangsfrage ja nicht ganz ohne Hintergedanken gestellt. Kurz bevor ich in Marokko stürzte, kam eine Oldtimerrally vorbei. Das sah vor den Dünen von Merzouga einfach toll aus.

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    Tja, seitdem geht es mir durch den Kopf: Warum nicht mal eine Oldtimer-Reise bei Netbiker planen. Wie damals, immer der Adria entlang nach Griechenland und dann auf der Mani-Halbinsel, dem südlichsten Zipfel des Peleponnes bei einem Glas Retsina den Sonnenuntergang erleben. Genauso wie in den 1970-ern. Und in obigem Sinne natürlich eine Kilometerfresserei ;)

    Damit kommt die Frage auf, wer denn wohl mitfahren würde und wer, was unter Oldtimer versteht. Für mich sind das eine CB750, eine RD250, eine XT 500, eine alte Guzzi oder eben meine 2-Ventil-Boxer. Also die Fahrzeuge meiner Jugend. Für heute 40-jährige gehören aber wohl viel neuere Modelle dazu und die alten Kisten der 70-er erscheinen ihm/ihr fast schon prähistorisch. Macht es Sinn, so eine Tour auf Modelle der 70-er und 80-er zu beschränken oder wäre es netter, eine gemischte Gruppe zu haben, in der man das Motorrad fährt, das man als Oldtimer empfindet?

    Das sind die Gedanken, die mir durch den Kopf gehen. Mal schauen ob und wann ich sie umsetze.

  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 18. Januar 2026 um 16:23
    Zitat von nockeskarre

    Selbst mein 190E von '88 bekäme schon ein H Kennzeichen. Für mich dürfte die Grenze deutlich auf 40 oder 50 Jahre hochgesetzt werden

    Das sehe ich genauso. Die rechtliche Einordnung als Oldtimer und damit als erhaltenswertes Kulturgut erfolgt bereits zu einem Zeitpunkt, wo das Fahrzeug eigentlich noch oft im täglichen Gebrauch zu sehen ist. Kann ja auch vorkommen, dass ein Modell des ersten Baujahrs bereits Oldtimer ist und das letzte Facelift des gleichen Modells noch bis vor ein paar Jahren gebaut wurde.

    Wenn ich die Antworten hier so lese, scheint es am ehesten so zu sein, dass gefühlte Oldtimer all die Fahrzeuge sind, die vor den ersten eigenen Fahrzeugen gebaut wurden und ab da scheint einem alles mehr oder weniger neu vorzukommen.

  • Handlingsunterschied Speichen- vs. Gussräder

    • sualkbn
    • 18. Januar 2026 um 16:09

    Ich bin da auch hin- und hergerissen. Einerseits sollen Speichenfelgen mehr aushalten, andererseits habe ich bislang nur einmal erlebt, dass jemand einen Felgenschaden hatte und das war ausgerechnet eine KTM Adventure mit Speichenfelgen. Ein übles Schlagloch in Marokko reichte. Aktuell habe ich Motorräder sowohl mit Guss- als auch mit Speichenfelgen im Einsatz und merke keinen großen Unterschied. Vor einer Weile hatte ich eine KTM 1190 Adventure mit Gussfelgen und Conti Trail Attack. Habe mir für Reisen dann günstig ein paar Speichenfelgen auch mit den Contis gesteigert und gefühlt war alles wie zuvor. Später hatte ich auf den Speichenfelgen einen Satz Heidenau Scout. Da war der Unterschied aufgrund des groben Profils dann schon merkbar und so habe die Räder vor und nach jedem Urlaub getauscht. Was "schlauchlos" angeht, so ist das heute ja kein Unterschied mehr ob Guss oder Speiche. Die kann man alle schlauchlos fahren.

  • Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

    • sualkbn
    • 16. Januar 2026 um 14:27

    Vorläufig fesseln mich Unfallfolgen noch ans Haus. Und so träume ich davon, irgendwann wieder auf einem Motorrad zu sitzen und loszufahren. Bis dahin schaue ich mir alte Photos an und erlebe meine Reisen noch einmal.

    Dabei fällt mir auf, dass ich die vielen Motorräder der letzten 50 Jahre heute ganz unterschiedlich betrachte. Manche erscheinen mir wie aus einer anderen Zeit, andere so, als wären sie immer noch modern. Dabei spielt das absolute Alter eher nicht so die Rolle. Aber wie kommt das und empfindet ihr das auch so?

    Ein Beispiel: Als ich mir 1975 eine DKW RT 175 von 1956 kaufte, war diese gerade einmal 19 Jahre alt. Dennoch wirkte sie auf mich wie aus einer anderen Zeit. Keine Frage, sie war damals schon ein Oldtimer und ist es heute erst recht.

    Wenn ich dagegen meine 19 Jahre alte BMW R1200 R von 2007 sehe, wirkt sie modern. Altern Motorräder heute langsamer oder liegt es an meinem Alter? Oder denken jüngere Fahrer das gleiche über die R1200 wie ich damals über die DKW?

    Manchmal scheinen es aber auch einfach unbewussste Kriterien zu sein, die man mit Früher oder mit Oldtimer in Verbindung bringt. Ich habe noch zwei alte BMW-Boxer. Eine von 1980 und eine von 1986. Bis auf ein paar Details sind sie eigentlich gar nicht so unterschiedlich. Aber die von 1986 wirkt fast modern, die von 1980 ist für mich ein Oldtimer. Liegt das an der schwarzen Lackierung der älteren, die man mit einem Oldtimer in Verbindung bringt? Oder sind es die beiden hinteren Federelemente die gegenüber der Einarmschwinge altbacken wirken? Oder ist es einfach das Wissen, dass sie 6 Jahre auseinander liegen? Ich weiß es nicht und bin gespannt wie ihr das seht.

  • LifePO4-Akkus

    • sualkbn
    • 11. Januar 2026 um 13:45

    Da ich genauso wie du kein technisches Wissen dazu habe, kann ich nur aus meiner Erfahrung berichten. Da sticht vor allem ein Punkt heraus: Praktisch keine Selbstentladung. Hatte mal meine BMW 650 GS für mehrere Monate im Feriendomizil stehen lassen. Als ich wiederkam, war die LiFePo so voll wie ich sie verlassen hatte. Und wenn sie denn doch einmal leer ist, wird sie ganz schnell wieder voll. Aber wie wird sie denn leer? Das musste ich leider erleben, als ich über Mittag eingekehrt bin und das Licht angelassen habe. LiFePo-Batterien haben ja deutlich geringere Kapazitäten als herkömmliche Batterien. Nach einer Stunde brauchte ich schon Starthilfe. Aber wenige Minuten später funktionierte sie schon wieder. Was ich nicht bestätigen kann, sind die Startprobleme bei kaltem Wetter. Selbst bei -10° gibt es keine Probleme. Allerdings springt die 650 GS auch schon bei der ersten Umdrehung an. Längeres Orgeln, siehe "Licht anlassen", geht vermutlich nicht

  • Im Herbst vielleicht mal wieder Marokko?

    • sualkbn
    • 18. Dezember 2025 um 07:26
    Zitat von W.E.Coyote

    Ein Klapprad?

    ja, ein MONTAGUE Klapprad. Übrigens ohne E, auch wenn es so ausschaut. Habe ich schon viele Reisen mit gemacht. Lässt sich geklappt einfach in einer Tasche im Flugzeug transportieren.

  • Im Herbst vielleicht mal wieder Marokko?

    • sualkbn
    • 17. Dezember 2025 um 10:23
    Zitat von Yoko

    Mirleft grade auf tafraoute zu

    Die Strecke bin ich 2024 im November mit dem Rad gefahren. Wunderschön dort Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

  • Im Herbst vielleicht mal wieder Marokko?

    • sualkbn
    • 28. November 2025 um 15:55
    Zitat von quan

    Vielleicht klappt kommendes Jahr ja mal wieder eine kleinere Tour gemeinsam.. 😉

    Das wäre doch was ! :)

    Ich grüble schon ständig darüber nach, ob und wenn ja welches Motorrad ich nächstes Jahr sicher halten kann. Definitiv keine Reiseenduro mit hohem Schwerpunkt und wahrscheinlich auch nicht meine 300 Kilo Victory. Mir geht schon der verrückte Gedanke durch den Kopf, die alte Yamaha Virago 250 meiner Frau, die seit 20 Jahren in der Garage steht, wieder zum Leben zu erwecken. Leichter und niedriger geht es nicht.

  • Im Herbst vielleicht mal wieder Marokko?

    • sualkbn
    • 14. November 2025 um 10:21
    Zitat von uwebau

    Wünsche dur auch eine schnelle und gute Genesung!

    Eine Frage hätt ich noch,wurde die OP in Marokko ausgeführt?Und dann gegebenen Falls in D nochmal kontrolliert

    Danke. Ja, die OP war in Marokko und vorgestern war ich dann nochmal im MRT. Alles sehr gut gemacht. Aber wie gesagt, Errachidia ist eine Universitätsstadt und das Krankenhaus ist ganz neu. Und der Chirurg hat 2 Jahre in Deutschland studiert

  • Im Herbst vielleicht mal wieder Marokko?

    • sualkbn
    • 13. November 2025 um 04:56
    Zitat von Rick

    Sei froh, dass der Winter vor der Tür steht und berechtigte Hoffnung besteht, dass Du im nächsten Frühjahr wieder voll fit bist. Nochmal Glück im Unglück für Dich

    Seh ich auch so. Nach der Erfahrung mit dem rechten Knie geh ich allerdings davon aus, dass es mich auch danach noch eine Weile kneift und zwickt, so dass ich das Bein automatisch noch eine Weile schonen werde. Auch wenn es medizinisch vielleicht nicht nötig ist, werde ich deshalb 2026 erst einmal keine größeren Touren mit Gepäck einplanen. Wenn es dann trotzdem klappt, umso schöner.

  • Im Herbst vielleicht mal wieder Marokko?

    • sualkbn
    • 13. November 2025 um 04:42
    Zitat von RedBorg

    Kurze Nachfrage: gerissen, weil Du die kippende Maschine reflexartig mit ausgestemmtem Bein halten wolltest? So einfach reißt die ja nicht.

    Oder bist Du gekippt, weil die Sehne (kurz vorher aus anderem Grund) gerissen war?

    definitiv erst als das Motorrad schon fiel. Also klarer Fehler meinerseits. Aber was dann wie ablief, weiß ich nicht wirklich. Das ganze passiert ja in Sekunden. Gefühlt aber war es eine Ewigkeit in der ich spürte, wie jede einzelne Faser zerrissen ist. Wahrscheinlich versuchte ich es aufzufangen, aber genauso kann es sein, dass das Motorrad auf das Knie gefallen ist. So wirklich erinnern kann ich mich nicht.

    Allerdings sind meine Sehnen generell ein Problem. Vor Jahren hatte ich eine gerissene Patellasehne am rechten Knie und vor gar nicht allzu langer Zeit war die Bizeps-Sehne gerissen. Viel scheinen sie nicht zu halten.

  • Im Herbst vielleicht mal wieder Marokko?

    • sualkbn
    • 12. November 2025 um 13:13

    Hallo Rick, ich bin nach einer kurzen Pause am Straßenrand noch fast im Stand umgekippt und die Quadrizeps-Sehne hat der Belastung nicht standgehalten. Letztlich eigene Dämlichkeit oder vielleicht war ich 2 Km vor dem Tagesziel bei 35° auch einfach nur unkonzentriert.

    Mit einem Krankenwaren ging es dann 100 km ins nächste Krankenhaus nach Errachidia. Das ist erst ein Jahr alt und total modern. Dort Röntgen und MRT. Eindeutig Komplettabriß der Quadrizeps-Sehne. Daher am nächsten Tag OP. In der Zwischenzeit konnte ich alles mit dem ADAC klären, bei dem ich eine Auslandskrankenversicherung habe. Alle Behandlungskosten in Marokko sowie der Rücktransport von Motorrad und mir sind ebenfalls davon abgedeckt. Vom marrokanischen Partner des ADAC wurde zwischenzeitlich organisiert, dass mein Motorrad aus meinem Pass ausgetragen und auf den ADAC übertragen wurde. Danach ging es mit einem Sammeltransport auf die Rückreise und ist inzwischen bei BMW in Bonn angekommen. Erst als das Motorrad abgeholt und ausgetragen war, konnte auch ich ausreisen. Nach rund 5 Tagen in Errachidia ging es mit einem Krankenwagen nach Fes. War ziemlich holprig, da der Fahrer die ganzen Tempo-30 Buckel mit Blaulicht und Schwung nahm. In Fes erwartete mich ein Sanitäter des ADAC, der mich auf dem Rückflug mit Ryanair begleitete. Damit ich mit meiner Schiene überhaupt ins Flugzeug passte, hatte der ADAC 3 Sitze nebeneinander gebucht, so dass ich quer im Flugzeug sitzen und das Bein hochlegen konnte.

    Das war's in kurzen Worten. Im Detail war es natürlich etwas aufwändiger. Die ganze Kommunikation auf Französisch und Englisch, das Ausfüllen und Versenden der Dokumente für den ADAC und den Marrokanischen Zoll, und, und, und. Aber toll, wieviel Geduld alle mit mir hatten und mir geholfen haben, wo es nur ging.

    Grüße, Klaus

  • Im Herbst vielleicht mal wieder Marokko?

    • sualkbn
    • 12. November 2025 um 07:53
    Zitat von double d

    Bist Du mit ADAC heimgekommen oder ging es aus eigener Kraft?

    mit dem ADAC. Das klappte allerdings perfekt :)

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