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Wann wird für euch ein Motorrad zum Oldtimer

  • sualkbn
  • 16. Januar 2026 um 14:27
  • KI-Zusammenfassung
  • Mittels künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassung

    Kernaussagen

    Die Diskussion um das Oldtimer-Kewort bei Motorrädern ist vielschichtig: Es gibt keine universelle, gesetzlich festgelegte Schwelle, sondern eine Mischung aus Alter, Originalzustand, Technik und subjektiver Wahrnehmung. Viele Beteiligte nutzen die gängige 30-Jahre-Regel als Ausgangspunkt, stellen diese aber in Frage oder ergänzen sie um weitere Kriterien. Zudem wird der Unterschied zwischen echtem Oldtimer, Retro- oder Youngtimer-Charakter betont, insbesondere in Bezug auf Sicherheit, Alltagstauglichkeit und Begeisterung für Nostalgie.

    Definitionen und Kriterien

    • Alter als Ausgangspunkt: Oft wird ≥30 Jahre seit Erstzulassung genannt; einige schlagen 40–50 Jahre vor oder unterscheiden stärker zwischen rein rechtlicher Einordnung und subjektiv empfundener “Alterung”.
    • Originalzustand: Häufiger Anspruch ist ein überwiegend originaler Zustand (z. B. 90 % Originalteile); zeitgenössische Umbauten möglich, müssen im Gutachten dokumentiert sein.
    • Technik vs. Optik: Manche Leser priorisieren klassische Technik (z. B. kein ABS/TC, keine Digitalinstrumente), andere akzeptieren moderne Elektronik, wenn der Look erhalten bleibt.
    • Ästhetik/Charakter: Hinweise wie Speichenräder und runde Scheinwerfer werden als markante, subjektive Merkmale genannt.
    • Rechtliche/Versicherungsseite: H-Kennzeichen und spezielle Gutachten (StVZO §23) werden diskutiert; nicht alle Oldtimer erhalten das H, und Versicherung/Umweltzonen spielen eine Rolle.
    • Alltagstauglichkeit vs. Kulturgut: Viele sehen eine Spannung zwischen der Erhaltung eines Kulturguts und der praktischen Nutzbarkeit im täglichen Betrieb; manche bevorzugen eine Second-Option mit moderner Retro-Optik für den Alltag.

    Praxis und Beispiele

    • Geposte Beispiele zeigen eine Bandbreite: ältere Modelle wie DKW RT 175 (1956) werden klar als Oldtimer gesehen, während 2007ere Motorräder (z. B. Road King) je nach Technik oder Blickwinkel eher als Retro/Youngtimer wahrgenommen werden.
    • Klassiker vs. moderne Technik: Bikes mit Vergaser werden oft stärker in Oldtimer-Dimensionen eingeordnet; Einspritzung, ABS oder Digitalinstrumente werden je nach Kontext unterschiedlich bewertet.
    • Wartung, Teileverfügbarkeit und Schrauber-Kultur: Viele betonen, dass Ersatzteile, HU/Prüfungen und die Möglichkeit zur eigenen Wartung für die Oldtimer-Definition entscheidend sind; Herausforderungen bei bestimmten Marken oder seltenen Teilen werden als realistisch beschrieben.
    • Touren-Ideen: Es wird über Classic-Touren diskutiert (z. B. über die Französischen Alpen, Amalfi-Küste, Mille Miglia-Route, Six Bridges Rallye) und die Frage nach der Gruppenzusammensetzung (welche Bikes, Alter, Route, Dauer) als sinnvolle Formate für Oldtimer-Erlebnisse diskutiert.
    • Sicherheit vs Originalität: Mehrere Beiträge betonen, dass moderne Sicherheitsfeatures (ABS, bessere Bremsen, zeitgemäße Beleuchtung) die Alltagstauglichkeit erhöhen, während die Oldtimer-Identität oft durch conservative Upgrades riskiert wird.

    Organisatorische Perspektiven (Events/Meetups)

    • Vorschläge sehen vor, Oldtimer-orientierte Reisen oder Rallyes als Veranstaltungen zu etablieren, oft unter dem Label „Classic Tour“ statt strenger Oldtimer-Definition.
    • Es besteht Interesse an grob definierten, offenen Regeln (z. B. Mindestalter 25–30 Jahre, technisch in gutem Zustand, Teilnahme unabhängiger von H-Kennzeichen) statt strenger Reglementierungen.
    • Wichtige Planungsfragen: wie streng das Alter definiert wird, welche Bikes zugelassen sind, wie flexibel Routen/Gruppengrößen sein sollen und wie Pannenhilfe/Logistik (Werkstattwagen, Teile, LKW) organisiert wird.
    • Einige sehen Potenzial in Neutralität gegenüber Marken, während andere betonen, dass Inspektionen und Teilenachfragen je nach Modell stark variieren.

    Offene Fragen und Diskussionen

    • Welche Altersgrenze ist sinnvoll? 30 Jahre als rechtliche Baseline oder eine breitere/engere Definition?
    • Sollten Oldtimer-Treffen wirklich streng auf Originalität setzen, oder reicht eine optische/nostalgische Nähe bei moderaten Upgrades?
    • Ist das H-Kennzeichen essentiell für Classic-Touren, oder reicht eine lose Klassifizierung als „Classic/Oldtimer“ ohne formelle Zulassung?
    • Wie groß darf eine Oldtimer-Community für gemeinsame Fahrten und Touren sein, ohne dass Zuverlässigkeit und Ersatzteilversorgung zum Problem werden?
    • Wie viel Moderner-Einfluss (Sicherheit, Komfort) darf vorhanden sein, ohne die Oldtimer-Identität zu verwässern?

    Ausblick

    • Die Gruppe zeigt starkes Interesse an organisierten Classic-Touren oder -Events, bei denen Alter, Zustand und Fahrzeugkokus als Richtlinien dienen, aber ohne starre Reglementierung.
    • Eine klare, gemeinsame Terminologie (z. B. „Classic Tour“ statt reinem Oldtimer-Begriff) könnte hilfreich sein, um Erwartungen zu steuern und die Planbarkeit zu verbessern.
    • Praktische Organisationsfragen bleiben offen: Route, Gruppengröße, Sponsor-/Werkstatt-Logistik, und wie man unterschiedliche Bikes und Zustände fair berücksichtigt.
    • Der Diskurs bestätigt, dass Oldtimer-Thema stark von persönlicher Biografie, Nutzungsintention und regionalen Zulassungs-/Versicherungsregeln geprägt ist; eine einheitliche Lösung wird es wahrscheinlich nicht geben, sondern vielmehr ein flexibles Paraphrasieren von Kriterien.

    Hinweis: Die Diskussion umfasst starke persönliche Perspektiven zu Alter, Technik, Optik und Nostalgie, sowie konkrete Ideen für Events. Es gibt keine einheitliche Definition, sondern eine Bandbreite an Ansätzen, die je nach Kontext kombiniert werden.

    Zuletzt erstellt: 7. März 2026 um 14:38 Hinweis: KI kann Fehler machen. Die Zusammenfassung kann unvollständig oder nicht korrekt sein. Zwischenzeitlich können zudem neuere Antworten vorliegen, die den Inhalt beeinflussen würden. Es kann daher später eine aktualisierte Neuzusammenfassung folgen. Bitte lies zur Sicherheit das Thema vollständig.

  • sualkbn
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    • 16. Januar 2026 um 14:27
    • #1

    Vorläufig fesseln mich Unfallfolgen noch ans Haus. Und so träume ich davon, irgendwann wieder auf einem Motorrad zu sitzen und loszufahren. Bis dahin schaue ich mir alte Photos an und erlebe meine Reisen noch einmal.

    Dabei fällt mir auf, dass ich die vielen Motorräder der letzten 50 Jahre heute ganz unterschiedlich betrachte. Manche erscheinen mir wie aus einer anderen Zeit, andere so, als wären sie immer noch modern. Dabei spielt das absolute Alter eher nicht so die Rolle. Aber wie kommt das und empfindet ihr das auch so?

    Ein Beispiel: Als ich mir 1975 eine DKW RT 175 von 1956 kaufte, war diese gerade einmal 19 Jahre alt. Dennoch wirkte sie auf mich wie aus einer anderen Zeit. Keine Frage, sie war damals schon ein Oldtimer und ist es heute erst recht.

    Wenn ich dagegen meine 19 Jahre alte BMW R1200 R von 2007 sehe, wirkt sie modern. Altern Motorräder heute langsamer oder liegt es an meinem Alter? Oder denken jüngere Fahrer das gleiche über die R1200 wie ich damals über die DKW?

    Manchmal scheinen es aber auch einfach unbewussste Kriterien zu sein, die man mit Früher oder mit Oldtimer in Verbindung bringt. Ich habe noch zwei alte BMW-Boxer. Eine von 1980 und eine von 1986. Bis auf ein paar Details sind sie eigentlich gar nicht so unterschiedlich. Aber die von 1986 wirkt fast modern, die von 1980 ist für mich ein Oldtimer. Liegt das an der schwarzen Lackierung der älteren, die man mit einem Oldtimer in Verbindung bringt? Oder sind es die beiden hinteren Federelemente die gegenüber der Einarmschwinge altbacken wirken? Oder ist es einfach das Wissen, dass sie 6 Jahre auseinander liegen? Ich weiß es nicht und bin gespannt wie ihr das seht.

  • double d
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    • 16. Januar 2026 um 16:41
    • #2

    Eine schwierige Frage….

    Meine Road King ist von 2007 und könnte somit auch ein Alteisen sein. Aber für mich hängt das Gefühl ob ein Motorrad ein Oldtimer ist damit zusammen, welche technische Komponenten verbaut sind. Einspritzanlage oder Vergaser ist für mich beispielsweise eines dieser Kriterien.

    Obwohl meine ZRX 1200 damals Vergaser hatte kann ich mich doch nicht mit „Oldtimer“ anfreunden. Aber das liegt wohl auch daran, dass ein Freund die 1100er noch immer aktiv durch die Kurven treibt. Somit ein Klassiker aber noch kein Oldtimer.

    Somit ist für mich die Definition Oltimer schwer greifbar.

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Bigscooter
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    • 16. Januar 2026 um 17:04
    • #3

    Bei PKWs gibt es noch die Klasse Youngtimer, dh Fahrzeuge die schon ein H Kennzeichen haben, aber noch modern wirken. Dazu zählen auch der Opel Manta, Opel Record, Opel Omega, VW Golf 2 und 3, usw.

    So würde ich das auch bei den Motorrädern sehen. Die Unterscheidung Vergaser oder Einspritzer würde ich nicht heranziehen. Bei Motorrädern ist die elektronische Einspritzanlage deutlich später verbaut worden als bei PKWs.

    DLzG aus dem Tecklenburger Land 👋 :roller

  • Online
    Mike
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    • 16. Januar 2026 um 17:14
    • #4

    Glaube auch, dass es jeder anders definiert. Meine Kawa Z1100 ST Baujahr ist nicht nur für mich sondern auch rechtlich ein Oldtimer. Meine Kawa ZRX 1200S Baujahr 2001 ist für mich ein Youngtimer. Festmachen möchte ich es für mich, dass alles was keine elektronische Helferlein hat und ohne CDI auskommt als Oldtimer gelten kann.

    Fun is not a straight line.8)

  • fumocat
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    • 16. Januar 2026 um 17:14
    • #5

    KI sagt:

    Ein Motorrad gilt als Oldtimer, wenn es mindestens 30 Jahre alt ist (Erstzulassung), weitgehend im Originalzustand erhalten wurde (mindestens 90 % Originalteile), sich in gutem, gepflegtem Zustand befindet, keine Unfallschäden aufweist und als „kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut“ eingestuft wird, wofür ein spezielles Gutachten (§ 23 StVZO) erforderlich ist. Zeitgenössische Umbauten mit Originalteilen sind erlaubt, müssen aber im Gutachten berücksichtigt werden.

    Für mich reicht:

    Kein ABS, keine TC, kein Digital Instrument.

    Ganz wichtig: Wartung und Reparaturen kann ich selber durchführen. Keine Spezialwerkzeuge, keine Auslesegeräte.

    Habe mir heute als Winterprojekt eine CB500S von 97 gekauft. Ist einiges daran zu machen, aber darauf freue ich mich.

  • Mettigel
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    • 16. Januar 2026 um 17:20
    • #6
    Zitat von double d

    Obwohl meine ZRX 1200 damals Vergaser hatte kann ich mich doch nicht mit „Oldtimer“ anfreunden.

    Geht mir genauso. Auf der wurde ich mal am Großglockner gefragt, ob das "die Neue" von Kawa ist...da wurde sie schon fast 10 Jahre nicht mehr gebaut. Für mich gibt es Motorräder, die sind nicht mehr ganz so modern, aber alt werden sie nie...wie z.B. auch die Guzzi 750 S.

    Ist aber wohl alles eine Frage der eigenen Biographie...als 20jähriger würde ich das heute auch als altes Geraffel abtun, weil meine Fireblade sowieso das Coolste ist.8)

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

  • double d
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    • 16. Januar 2026 um 17:46
    • #7
    Zitat von fumocat

    Habe mir heute als Winterprojekt eine CB500S von 97 gekauft. Ist einiges daran zu machen, aber darauf freue ich mich.

    Das war auch ein schönes Krad. Dann solltest Du jetzt langsam anfangen, der Winter hat schon fast seinen ersten Monat rum. 😉

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • double d
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    • 16. Januar 2026 um 17:54
    • #8
    Zitat von Mettigel

    Ist aber wohl alles eine Frage der eigenen Biographie...

    Da gebe ich Dir recht. Für mich ist vieles was vor meinem Start als Motorradfahrer schon als klassisch angesehen wurde noch am ehesten ein Oldtimer. Das wären Kräder mit EZ vor 1990. Alles danach hat mein Leben als Zweirradpilot irgendwie begleitet und „reifte“ mit mir. 🤗

    The life is too short to ride the wrong bike:/

  • Sasa93
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    • 16. Januar 2026 um 18:27
    • #9

    Ich erlebe es eher bei Autos, bei Motorräder hab ich es noch nicht aktiv bemerkt.

    Autos Ende der 90er Anfang der 00er fühlen sich immernoch aktuell an. Autos ~2015, neu, die sind auch schon 10 Jahre alt 😱

    Jetzt ist es so das neue Autos aussehen als wären sie aus einem Cyberfilm. Absolut nicht mein Geschmack, aber daran merke ich meine Wahrnehmung ist voll daneben was das gefühlte Alter der Autos angeht 🫣

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    • 16. Januar 2026 um 19:07
    • #10

    Daran merkt man, wie alt man wird. Für mein Gefühl wird mit dem Begriff "Oldtimer" zu inflationär umgegangen. Selbst mein 190E von '88 bekäme schon ein H Kennzeichen. Für mich dürfte die Grenze deutlich auf 40 oder 50 Jahre hochgesetzt werden. Die Fahrzeuge wurden ja auch immer haltbarer. Insofern kommt da künftig eine große Menge an Fahrzeugen mit Berechtigung zum H Kennzeichen in Frage. Das unterläuft dann auch Fahrverbote in Umweltzonen. Ein echter Oldtimer sollte mindestens aus den 60ern sein.

  • Mettigel
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    • 16. Januar 2026 um 19:39
    • #11

    Also ich hätte jetzt keine großen Schmerzen damit, wenn ein gut abgehangener Jaguar E-Type ohne H-Kennzeichen in meiner Garage schlummern würde. :)

    Der einzige natürliche Feind des Tyrannosaurus Rex war die Kurzhantel

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    • 16. Januar 2026 um 20:24
    • #12

    Ferrari Dino, den Toni Curtis in "Die 2 " gefahren ist.

  • W.E.Coyote
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    • 16. Januar 2026 um 21:59
    • #13
    Zitat von nockeskarre

    Ferrari Dino, den Toni Curtis in "Die 2 " gefahren ist.

    Hässliches Teil, schlecht proportioniert.

    Dann lieber das Teil von seiner 'Brettschaft'. :)


    Zurück zum Thema: es gibt den Begriff 'zeitlos'. Zeitlose Gegenstände wirken immer modern.

    Mit Grausen denke ich an die klotzförmigen Designs der 80er.

    Irgendwann hab ich ihn...

  • sualkbn
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    • 18. Januar 2026 um 16:23
    • #14
    Zitat von nockeskarre

    Selbst mein 190E von '88 bekäme schon ein H Kennzeichen. Für mich dürfte die Grenze deutlich auf 40 oder 50 Jahre hochgesetzt werden

    Das sehe ich genauso. Die rechtliche Einordnung als Oldtimer und damit als erhaltenswertes Kulturgut erfolgt bereits zu einem Zeitpunkt, wo das Fahrzeug eigentlich noch oft im täglichen Gebrauch zu sehen ist. Kann ja auch vorkommen, dass ein Modell des ersten Baujahrs bereits Oldtimer ist und das letzte Facelift des gleichen Modells noch bis vor ein paar Jahren gebaut wurde.

    Wenn ich die Antworten hier so lese, scheint es am ehesten so zu sein, dass gefühlte Oldtimer all die Fahrzeuge sind, die vor den ersten eigenen Fahrzeugen gebaut wurden und ab da scheint einem alles mehr oder weniger neu vorzukommen.

  • Lucky2
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    • 18. Januar 2026 um 17:49
    • #15

    Für mich ist der Begriff "Oldtimer" immer ein bisserl zwei-schneidig, denn einerseits gibt es natürlich den offiziellen (rechtlich definierten) Bereich eines Mindest-Alters von >30 Jahren seit EZ, andererseits gibt's aber - zumindest für mich - eine gewisse "optische Einordnung", wenngleich diese Bikes natürlich dann eher als "Retro" bezeichnet werden... ;)
    Aber ich selbst finde diese "Retro-Bikes" nicht nur schön (sofern sie dem "Oldtimer" realistisch nachempfunden wurden), sondern auch eine echte Alternative zu der "modernen Einheitspampe" mit hässlichen LED-Lichtern und Displays, die eher dem häuslichen Computer ähneln, als ein (Paar) "Mopped-Uhren".

    Vergleicht man z.B. eine BMW R1200ST aus dem Jahr 2004 (die damals geringschätzig als "Zyklop" belächelt wurde)

    BMW R 1200 ST - Ralf Kistner RK Moto Motorrad Einzeltraining  Motorradtraining Motorradtest Fotografie Fahrertraining Sicherheitstraining  Kaufberatung


    mit (m)einer Triumph Bonneville T120 aus dem Produktionsjahr 2022 - mit ABS, Einspritzanlage (=> Euro-5) und Doppel-Uhren,
    Triumph Bonneville T120 - Becker-Tiemann Motorrad

    dann empfinde ich die Bonni ggü. der mittlerweile 22 Jahre alten BMW eher als "Oldtimer" - weil die Burschen von Triumph sich ehrlich bemüht haben, zumindest die Optik der Ur-Bonneville einigermaßen zu erhalten. :thumbup:
    Da haben die Designer sogar die Einspritzanlage so konstruiert, dass es optisch der ehemaligen Doppelvergaser-Anlage schon seeeehr ähnelt.

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    Wer etwas wirklich will, der findet Wege! :daumen Wer etwas nicht will, findet Gründe... :evil::(

  • Froggy
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    • 19. Januar 2026 um 19:57
    • #16
    Zitat von sualkbn

    Wenn ich die Antworten hier so lese, scheint es am ehesten so zu sein, dass gefühlte Oldtimer all die Fahrzeuge sind, die vor den ersten eigenen Fahrzeugen gebaut wurden und ab da scheint einem alles mehr oder weniger neu vorzukommen.

    Das ist auch mein Empfinden. Oldtimer sind für mich (mittlerweile 70) die Fahrzeuge, die ich als Jugendlicher bestaunt habe. Da waren halt die 500er BMW vom Nachbarn oder die Horex Regina der Renner.

    Als bekennender Oldtimerliebhaber (auch im Autobereich) bin ich daher bei der BMW R80R und der Kawa W800 (Retro) hängengeblieben.


    Um es für mich kurz auf den Punkt zu bringen:

    Ein Motorrad muss Speichenräder und ne runde Lampe haben.

  • Lucky2
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    • 19. Januar 2026 um 20:35
    • #17
    Zitat von Froggy

    [...] ... bin ich daher bei der BMW R80R und der Kawa W800 (Retro) hängengeblieben.


    Um es für mich kurz auf den Punkt zu bringen: Ein Motorrad muss Speichenräder und ne runde Lampe haben.

    ...also das mit der Kawa W800 (mit dem Königswellen-Motor) kann ich natürlich sehr gut verstehen - als ich damals die Bonnie gekauft habe, stand die Kawa auch auf meiner "Vergleichs-Liste" und ich habe damals nur zur Bonnie gegriffen, weil die Kawa - für meinen rein persönlichen Geschmack - etwas zu schwachbrüstig motorisiert ist...mit ihren 48 Rössern.
    Da war die Bonnie mit 80 Pferden und 1200 ccm halt schon ein bisserl druckvoller und erhielt daher meine Bevorzugung.

    Jetzt aber noch kurz zurück zu den ECHTEN Oldtimern:
    -JA- ... natürlich haben die "Oldies" ihren Charme und bezüglich der Möglichkeit zur "eigenen Schrauberei" auch einen klaren Vorteil !!! :thumbup:

    ABER - und da bin ich jetzt mal emotionslos ehrlich - die modernen Moppeds haben eindeutig ein besseres Fahrverhalten und bieten dem Fahrer dadurch natürlich auch mehr Sicherheit....weil

    - moderne Scheibenbremsen statt evtl. sogar noch "Trommel"

    - ABS statt "kein ABS"

    - moderne Reifen statt der "ollen Diagonal-Dingern"

    - helle(re) Beleuchtungseinrichtungen

    - wesentlich verbesserte Federelemente

    (u.v.m.) bringen dann eben doch mehr Sicherheit im täglichen Gebrauch und -JA- ... ich hätte gerne einen "echten Oldtimer" (zusätzlich!) in meiner Garage...um damit dann das eine oder andere Oldtimer-Treffen aufzusuchen.
    Wenn ich aber mit so 'nem Oldie tagtäglich fahren MÜSSTE und sogar meine Mehrtagesreisen damit erledigen müsste, also da wäre mir ein "modernes Retro-Bike" doch lieber, als das "Oldie-Original"...;)

    Horrido :motofun

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  • Froggy
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    • 19. Januar 2026 um 21:43
    • #18
    Zitat von Lucky2

    ABER - und da bin ich jetzt mal emotionslos ehrlich - die modernen Moppeds haben eindeutig ein besseres Fahrverhalten und bieten dem Fahrer dadurch natürlich auch mehr Sicherheit....weil

    - moderne Scheibenbremsen statt evtl. sogar noch "Trommel"

    - ABS statt "kein ABS"

    - moderne Reifen statt der "ollen Diagonal-Dingern"

    - helle(re) Beleuchtungseinrichtungen

    - wesentlich verbesserte Federelemente

    Alles anzeigen

    Da gebe ich dir 100% recht!

    Der Gebrauchswert und die Sicherheit der "Oldies" entspricht in keiner Weise dem heutigen Standard.


    Das ist aber bei meinen Autos Bj. 59 und 62 nicht anders.

    -kein Airbag

    -kein Sicherheitsgurt

    -keine Sicherheitslenksäule sondern starres Rohr

    - starrer Rahmen anstatt Knautschzone

    -Einkreisbremssystem, das dich beim Ausfall einer einzigen Komponente ins Leere treten lässt

    - Original Glühbirnen in den Scheinwerfern, die ein Teelicht vermuten lassen


    Man mag garnicht mehr fahren, wenn man daran denkt........


    Trotzdem macht es mir immer wieder Spaß!

  • Fazer600
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    • 20. Januar 2026 um 11:28
    • #19

    Über das Fahrverhalten der alten Mopeds kann man mittlerweile etwas tun. Zeitgenössicher Fahrwerksumbau zum Beispiel. Meine RD hat ein WP-Fahrwerk bekommen. Auch Stahlflexbremsleitungen gab es schon zu jener Zeit. Musste halt damals alles eingetragen werden.

    RD ist jetzt 40 Jahre alt und wird mit sehr viel Spaß gefahren:)

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    • 20. Januar 2026 um 11:42
    • #20
    Zitat von Fazer600

    Über das Fahrverhalten der alten Mopeds kann man mittlerweile etwas tun.

    Das stimmt zwar (in bestimmten Grenzen), aber hier liegt die Betonung eben auf "ETWAS", weil man bestimmte Eigenschaften eben nicht so einfach ändern kann, wie etwa den Umbau einer vorhandenen Trommelbremse und auch die früher sehr oft vorhandene "Reifenbindung" bringt immer mal wieder die eine oder andere Schwierigkeit bei der HU, da es manche Reifenpaarungen von "anno dazumal" heute gar nicht mehr gibt und die Herstellung von "Ersatz-Bereifungen" auch immer weniger werden (weil sich solche "Nischenprodukte" für die Pneu-Hersteller leider finanziell nicht so sehr lohnen).

    Aber wie schon gesagt: in gewissen "Grenzen" bin ich bezüglich der Nach-/Aufrüstungen natürlich Deiner Meinung.

    Horrido :motofun

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    • 20. Januar 2026 um 11:48
    • #21

    Reifenbindung austragen lassen und fertig. Habe ich auch gemacht bei meinen zwei Mopeds.

    Fun is not a straight line.8)

  • Fazer600
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    • 20. Januar 2026 um 12:53
    • #22

    Ich habe auch die Reifenbindung austragen lassen und noch eine 2. Reifengröße eintragen lassen. War damals einfacher wie heute

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    nockeskarre
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    • 20. Januar 2026 um 14:34
    • #23
    Zitat von Fazer600

    Über das Fahrverhalten der alten Mopeds kann man mittlerweile etwas tun. Zeitgenössicher Fahrwerksumbau zum Beispiel. Meine RD hat ein WP-Fahrwerk bekommen. Auch Stahlflexbremsleitungen gab es schon zu jener Zeit. Musste halt damals alles eingetragen werden.

    RD ist jetzt 40 Jahre alt und wird mit sehr viel Spaß gefahren:)

    Wenn zu viel gebastelt wird, bekommt es kein H-Kennzeichen und ist dann auch kein Oldtimer.

  • Lucky2
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    • 20. Januar 2026 um 14:47
    • #24
    Zitat von nockeskarre

    Wenn zu viel gebastelt wird, bekommt es kein H-Kennzeichen und ist dann auch kein Oldtimer.

    Das stimmt natürlich, aber ich denke, dass andere (evtl. "progressive") Federn und stahlummantelte Bremsleitungen kein Problem darstellen sollten.

    Für mich persönlich sind allerdings auch mit solchen dezenten Aufrüstungen echte "Oldtimer" keine Option fürs tag-tägliche Moppedfahren - wie bereits von mir ausgeführt bin ich halt doch eher ein Fan von Sicherheits-Features à la Scheibenbremsen inkl. ABS, g'scheiten Beleuchtungseinrichtungen, gerne einem "Rain-Modus", einer Anti-Hobbing-Kupplung ect. pp. ;):saint:


    ...und das alles bieten mir die "Retros" eben - gepaart mit der geilen Optik eines schönen (alten) Moppeds ohne "Joghurtbecher-Optik":thumbup:

    Horrido und schönen Abend :motofun

    Wer etwas wirklich will, der findet Wege! :daumen Wer etwas nicht will, findet Gründe... :evil::(

  • Online
    nockeskarre
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    • 20. Januar 2026 um 15:46
    • #25

    Letztendlich muss man sich entscheiden, ob man ein Kulturgut erhalten will oder ein Motorrad für den täglichen Gebrauch will. Beides gleichzeitig führt zu Interessenkonflikten.

  • Dieses Thema enthält 63 weitere Beiträge, die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind.

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