Beiträge von netterlo

    Weißt Flo, in der Kneipe, in die ich immer geh, wenn ich umsonst Bier trinken will, ist so eine bescheuerte Einrichtung, dass ich schon mit dem Wirt drüber gesprochen habe, dass er da mal was macht. Bei dem Umsatz, den der macht, kann er sich doch eine Renovierung bestimmt locker leisten. Und von der Steuer kann kann er's auch absetzen, der Geizhals.

    Ich glaub wenn der jetzt die Gunst der Stunde nicht nutzt und das ordentlich macht, muss ich mir was anderes suchen. Da hört für mich der Spaß einfach auf.


    Und zum Thema: benuzte AdBlock im aktuellen Firefox, weiß nicht mehr, ob ich irgendwann netbiker auf eine whitelist gesetzt habe, sehe manchmal auch Werbung, manchmal auch nicht und hatte nie irgendwelche Bedienprobleme. Alles gut, wenn Du mich fragst. Weiß nicht, ob da Werbung ist, wenn ich sie nicht sehe... ich guck da einfach nicht hin. Ist bei Werbung so eine Art vegetativer Reflex.

    Man könnte ja auch einfach zurück zum ursprünglichen Threadthema kommen, anstatt völlig Abschweifendes abzulassen.

    Sach ich mal so, nachdem ich gestern meinen Reifensatz etwas vorzeitig mit vorne etwa 1.6 und hinten etwa 1.8 Restprofil gewechselt habe, weil ich ansonsten bei weniger schönem Wetter und mitten in der Vorweihnachtszeit wegen so einer lästigen Aktion hätte rumrutschen müssen.

    Bin jetzt gerüstet für die dunklen und kühlen Monate. Profiltiefe ist vorerst kein Thema mehr.

    Bevor sich nun alles um den Einen dreht, lasst uns doch lieber wieder zum Thema kommen. Scheint uns ja irgendwie alle mehr oder weniger anzusprechen, aber selbst der, dessen Namen nicht genannt werden darf, kann nix dafür, dass es so ist wie es ist.


    Ich probier's mal: Anfangs der Novembermaßnahmen war ja schon ein kleiner Knick in der Zuwachsrate zu erkennen - da dachte ich, dass wohl schon Ende Oktober einige mitbekommen hatten, dass es unlustig werden könnte und sich daher selbst ein wenig zurückgenommen hatten... in der ersten Novemberwoche stiegen dann wieder die Zahlen und ich dachte, dass womöglich die Maßnahmen zu verstärkter "jetzt noch, bevor alles zu ist"-Aktivität geführt hatten... jedenfalls war Klopapier schon wieder so gut wie ausverkauft.

    Und jetzt haben wir gut zwei Wochen rum und haben eigentlich nichts erreicht, außer wieder dort zu stehen wo wir Ende Oktober waren...


    Ganz schön zäh, was da passiert. Und mit nichtmal einer Million bisher Infizierter sind wir ja in D noch Lichtjahre von einer Herdenimmunität entfernt... da werden in den kommenden Monaten noch einige Unzufriedene ihre Sinnkrise in der Öffentlichkeit breittreten.


    Ich zweifle tatsächlich, ob wir es gesellschaftlich nicht geschafft hätten, wenn nicht Mitte Oktober unsere "Lenker" Muffensausen davor bekommen hätten, dass das schief gehen wird - und wenn nicht ein paar Gelenkte noch schnell zum Spurt angesetzt hätten.

    Letztlich bin ich froh, dass da gelenkt wird - wie gesagt, mit gewissen Zweifeln, ob der Einlenkzeitpunkt korrekt gewählt war und ob der Lenkimpuls richtig saß... gefühlt, ist das ziemlich verkackt und wir bremsen uns in Richtung Leitplanke, aber vor kurzen waren wir noch mit 140 unterwegs und wenn da nicht alles sitzt, schlägt man eben ziemlich hart ein.

    Vielleicht klappt's dann mit der nächsten Kurve besser - diese hier ist weit entfernt von "fluffig genommen", aber wenn man nicht weiß, was das uneinige Volk auf dem Soziussitz zusammenhampelt... besser so, als dass es knallt... meine Meinung.

    Es scheint ja so zu sein, dass wir alle eigentlich keine Lust auf Einschränkungen haben. Egal, worum es geht. Keiner feiert, dass er etwas nicht tun sollte, oder nicht tun darf.


    Es scheint aber auch so zu sein, dass wir als Kollektiv zu ungeschickt waren, die harmlos niedrigen Infektionsfallzahlen des Sommers über den Herbst in den Winter zu retten. Da ist's imho schon ok, dass einer kommt und uns darauf hinweist. Es ist natürlich lästig, dass die alten Regeln wiederholt werden, die mir schon damals nicht gefallen haben. Umsomehr, wenn ich eigentlich eh schon das Gefühl habe, dass ich es nicht war, der die ungute Entwicklung herbeigeführt hat.


    Ich bremse auch ungern vor Kurven, aber manchmal mach ich's trotzdem. Was würd's denn auch nutzen, der Kurve zu unterstellen, sie würde mich zu etwas zwingen, worauf ich keine Lust habe... oder für die Abschaffung der Kurven zu demonstrieren. Ich hab die Kurve nicht gebaut und ganz ehrlich, egal wieviele dort rausfliegen, fahre ich wegen ihr... notfalls bremse ich eben. Wie im richtigen Leben.


    Übrigens Kinder, da müsst ihr jetzt tapfer sein, wenn wir den gasmann blockieren ist er nicht weg.

    susi: also wenn Dir bei limitierten Strecken schon ein "uiuiui" rausrutscht, dann kann's eigentlich nur an mangelnder Fahrzeugbeherrschung oder an staatsbürgerlichem Fehlverhalten liegen.

    Zu deinen Gunsten und weil ich dich ja ein bisschen kenne, gehe ich mal von der zweiten Möglichkeit aus ;-)

    Anuk: so ähnlich, nur ohne Gitter und mit bisschen mehr Abstand, was das Bild betrifft. Schön, dass Du Rilke kennst - ich fühle mich von Hesse mehr angesprochen... Zeitgenossen immerhin. Der Lyriker im Spiel der Bilder und der Worte, der Literat im Spiel der Szenen und der Charaktere. Beide ermutigen auf ihre Art, sich mit Anstand zu benehmen und den Verstand zu nutzen.

    Mancher verwechselt heute anscheinend Verstand mit Widerstand und Anstand mit Aufstand.

    Ich verzichte schon auf's Autofahren. Auf's Moppedfahren zu verzichten würde schwer fallen, weil ohne taugliche Alternative massiv mobilitätseinschränkend. Ok, ich könnte ein E-Bike kaufen - bisschen langsamer wär das, aber ich hätte weiterhin frische Luft, würde im Regen weiterhin nass und ich dürfte damit sogar falschrum durch Einbahnstraßenfahren (wieder so ein Freiheitsrecht, das uns als Kradfahrer genommen ist... ein kleiner Nadelstich vielleicht nur, aber es summiert sich, sagen manche...)


    Da ich selbst mit dem blödesten Grinsen im Helm auf 100km sicherlich 1-2l weniger pro 100km verbrauche, als ich mit einer völlig harmlosen Dose brauchen würde, könnte ich sogar vollkommen CO2-neutral zum Frühstück nach Madrid fliegen. Mach ich aber nicht, und so habe ich jährlich etwa einen Viertelkubikmeter Sprit übrig.


    Was die Temperaturen angeht: Kryotherapie heißt das Zauberwort. Laut Wikipedia hilft das anscheinend gegen Rheuma (bin altersmäßig voll die Zielgruppe) aber auch gegen Angst und Panikattacken. Da sollte, gerade in Zeiten wie diesen, mancher hellhörig werden! Bei mir wirkt's: weder Rheuma noch Panik. Thumps up!

    Ach, Anuk, ist ja nur Lockdown light! Also mit Licht. Im Zimmer kann man also problemlos lesen und sich weiterbilden, oder sofern das Licht vom Computermonitor kommt und das Internet geht, kann man dort auch in seiner vielen Zeit mehr oder weniger Erbauliches ablassen.

    Alles halb so schlimm. Bisschen traurig, was da alles zu Tage kommt... aber da ist ja nix dabei, was nicht eh schon immer da gewesen wäre.


    Politik und Schweine muss man übrigens nicht bemühen, um gepflegt Meinungsäußerung zu betreiben und Informationen zu teilen.

    ...wenn man das eingeweichte Brötchen zwischen den Ohren mal unter Strom setzt...


    Liebe Kinder,

    das was der Onkel Hirsch58 , vorgeschlagen hat..... Bitte,bitte nicht ausprobieren....... Auch dann nicht wenn Onkel Trump sagt, da passiert nix... Don't do that.....


    (Text vollständig geklaut)

    Didi54: ist schon klar. Mein Zumo210 aus 2012 oder '13 hat viele tausend Kilometer im Regen mitgemacht. So ganz neu ist die Innovation jetzt nicht wirklich.

    Wenn das olle Dingens nicht so gruselig langsam wäre und mittlerweile das Display nur schwer ablesbar wäre (ja, ich werde älter), gäbe es keinerlei Gründe irgendwann mal seniorengerechten Ersatz zu kaufen. Lifetimemaps hat das schon.


    Der Witz bei der Werbeaussage ist aber nicht, dass das Ding auch im Regen funktioniert, was ja seit jeher eines der Features ist, das die Moppednavis von den Wohnzimmernavis unterscheidet, sondern dass jetzt sogar im Regen alles noch kurviger und abenteuerlicher wird. Und abenteuerlicher ist es ja im Regen meist sowieso - sogar ganz ohne Navi.


    Das i-Tüpfelchen ist für mich, dass ich vor wenigen Tagen zum Widerstand aufgefordert habe gegen die, die uns einreden, wir dürften im Regen nicht Moppedfahren, weil das viel zu gefährlich sei... und nun wird ausgerechnet mit Abenteuer im Regen geworben. Wie geil ist das denn!


    Zugegeben: ein Witz wird nicht besser, wenn man ihn erklärt hat.

    Heute bekomme ich Werbung von einem namhaften Navi-Hersteller... ich zitiere mal:


    "noch mehr Kurven, Hügel und Abenteuer, selbst im Regen"


    Na, wer da nicht schwach wird! Grad im Regen hab ich mir immer mehr Hügel, mehr Kurven und mehr Abenteuer gewünscht. Endlich geht das. Und dann gibt's auch keine Ausrede mehr, wenn's schifft.


    Vielleicht hat die nächste Gerätegeneration dann auch schon die Bitumenstreifen (-flecken) verzeichnet und man kann in mehreren Stufen den Abenteuercharakter der Regenfahrt an die aktuell gewählte Stufe der Tractioncontrol anpassen... mit intelligenter Bluetooth-Kopplung von TC und NavSat könnte man dann einfach zwischen "Action" und "Save" stufenlos einstellen, wonach einem ist. Ich werd ganz wuschig bei dem Gedanken.

    Weil ja gerne Videos geschaut werden mal etwas, worüber man sich meines Erachtens Gedanken gemacht haben sollte.


    Warnung! Kein Stein der Weisen! Und der Schuldige ist noch nicht ausgemacht!

    Gestern übrigens eine halbe Stunde damit vergeudet, dem Herrn Höcke zuzuhören, wie er über die schrecklichen Folgen einer Hyperkapnie in seinem Landtag referriert hat. Das ist wirklich ganz erschreckend, so eine CO2-Übersättigung im Blut! Leider hat Herr Höcke völlig praxisfremd angenommen, dass sowas durch einen Mund-Nasenschutz ausgelöst werden kann. Bevor wir unter der Maske ersticken, erhöht der Körper ganz einfach zunächst das Atemvolumen und wenn das nicht reicht, die Atemfrequenz so lange, bis eine hinreichend geringe CO2-Konzentration in der Lunge eingestellt ist.


    Bei Herrn Höcke hört sich das so an, als würden demnächst in den Schulen nur noch bewußtlose Kinder in ihrer Kotze liegen (vor der Bewusstlosigkeit wird einem nämlich zu allem Überfluss auch noch übel!).


    Wer diesen Zustand mal ausprobieren will, nimmt sich eine Alditüte, stülpt sich diese über den Kopf, bindet unten zu und wartet bis es soweit ist. Sind sicherlich gute 5 Minuten bis es wirklich haarig wird. Ich würde aber davon abraten!

    Nur weil einer was nachplärrt, was anders ist, als die "etablierte" Sichtweise, ist ja weder das eine noch das andere richtiger.


    Impfstoffentwicklung ist eine heikle Sache und solange ein Impfstoff noch keine Freigabe hat, muss man sich wegen eventueller Nebenwirkungen von Entwicklungszwischenergebnissen erstmal keine Gedanken machen - außer man arbeitet selbst an der Entwicklung und möchte gerne bessere Zahlen veröffentlichen, die man zwingend braucht, um eine Zulassung des Stoffs zu erreichen und damit wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen. Was an der Börse passiert, ist Spekulation und hat auf die Qualität eines zukünftigen Impfstoffs nur zum Teil Einfluss.


    Die Nebenwirkungen werden für uns gemeines Volk erst dann interessant, wenn es eine Freigabe gibt und wir real geimpft werden (sofern wir das zulassen - Impfpflicht wird zwar im Video erwähnt, ist auch Teil der politischen Diskussionen, aber noch gibt es die nicht).


    Was wir freilich immer dürfen: uns aufregen. Wenn man eine Sau durch's Dorf treiben will, sollte man aber darauf achten, dass es die Sau wirklich gibt. Die im Video getriebene Sau ist ein aktueller Zwischenstand der Impfstoffentwicklung, der augenscheinlich zurecht keine Zulassung hat und so wie sich das anhört auch keine bekommen wird. So what?


    Wir reden ja auch nicht drüber wieviele Prototypenmotoren von Neuentwicklungen im Labor hochgehen, sondern darüber, wie praxistauglich und stabil die Motoren nach der Freigabe im Labor aus der Serienfertigung kommen. Abgerechnet wird dann am Markt.

    Kontaktprobleme sind ein gutes Stichwort. Bei meiner ollen XJ900 hat sich vor Jahren der Blick in den Sicherungskasten gelohnt... der wahr unförmig verschmolzen (war thermisch augenscheinlich doch nennenswert, was da ohm'sch hängen geblieben war) und nachdem das gefixt war, hatte ich plötzlich wieder helles Licht allerorten... muss nicht im Sicherungskasten verschlupfen, geht auch an jeder anderen Art von Kontakt.


    Garkein Licht kann übrigens neben Einschalten vergessen auch eine kaputte Birne sein.

    Lockdown oder Nichtlockdown, Halflockdown oder Fulllockdown, Spaßbremse oder Vernunft?


    Wenn allzuviele Menschen mit 160 aus der Kurve fliegen, dann stellt der Gesetzgeber dort ein 80er Schild auf. Und natürlich macht sich der Gesetzgeber damit angreifbar, weil er übervorsichtig etwas regelt, was die Evolution auch alleine schaffen würde.


    Mit der Covid-Sache ist das ganz ähnlich - nur dass da diejenigen, die aus der Kurve fliegen, eben noch unbekannt viele mit in den Graben nehmen - mal niemanden, mal einen einzelnen Radfahrer, mal einen vollen Reisebus.


    Der Gesetzgeber wird deshalb wieder aktiv - und alle, die auch ohne 80er-Schild nicht aus der Kurve fliegen würden, fühlen sich gegängelt. Mancher glaubt seit der Beschränkung auf 80 sogar, dass die Kurve mit 160 fahrbar wäre... aber machen wir uns nix vor, wenn das klappt, dann ist das Glück.


    Wenn man die 80 nicht persönlich nimmt, sondern ein kleines bisschen flexibel auslegt, lässt sich sehr entspannt cruisen. Solange man nicht übertreibt fliegt, man auch nicht ab und gefährdet vor allem niemanden. Ich seh das entspannt. Vor Kurven bremse ich sowieso und wenn's mich juckt und keiner sonst da ist, fahr ich auch mal mit 130 durch... wie im richtigen Leben... und das ist mir eh zu kurz, als dass ich mit 160 aus der Kurve fliegen wollte. Angst habe ich nicht, aber Respekt. Und ich verstehe unsere Leitfiguren so, dass sie seit Monaten versuchen uns beizubringen, dass wir mit Respekt mit der Bedrohung umgehen. Da Klopapier schonwieder knapp wird, hat das wohl noch nicht jeder verstanden.


    Die Analogie lediglich bemüht, weil wir hier ja in einem Motorradforum sind.

    Wenn's draußen regnet, fahren die meisten nicht mit dem Motorrad. Ich vermisse ein wenig den Widerstand, gegen die selbsternannten Spezialisten, die Scheinargumente wie verminderten Grip und schlechte Sicht in der "Lügenpresse" vorbringen, um uns vom Motorradfahren bei Regen abzuhalten. Selbst wenn es irgendeine Art von Gefahr gäbe, wäre ja nur ein kleiner Teil der Bevölkerung gefährdet und die Betroffenen sterben ja sowieso alle irgendwann - wieso sollte man irgendjemanden vor irgendwas schützen wollen? Dinosaurier sind ausgestorben und das ist gut so!

    Da lassen wir uns völlig widerstandslos manipulieren!


    Es passieren viel mehr Motorradunfälle, wenn es nicht regnet und es ist statistisch gesichert, dass das Fahren bei Nässe und Glatteis sehr viel weniger Verkehrstote oder Verletzte verursacht, als das Fahren im Trockenen... aber das darf natürlich nicht gesagt werden (Quelle: https://www.risiko-check-wette…onen/unfallstatistik.html). Leut, es regnet, geht fahren und lasst euch nix einreden!


    Und ehrlich, ich hab keine Ahnung was die damit bezwecken wollen, uns das Motorradfahren im Regen auszureden, und wer dahinter steckt... vermutlich wieder mal die Reptiloiden. Und nicht vergessen: den Helm innen mit Alufolie auskleiden!


    ... sorry, ging mir grad durch...