Beiträge von netterlo

    ...Ein Jünger ist für mich grundsätzlich etwas positives. Hier wird aber ein eindeutig negativer Zusammenhang hergestellt....

    Da wird was? Lies nochmal. Ich hätt' ja verstanden, wenn jetzt die "Verräter" bei mir auf der Matte stehen. Aber was sollte ich gegen Freunde von jemandem haben, den ich (abgesehen von schriftlichen Äußerungen hier) nicht kenne? Ich ticke offenbar ganz anders, als du.


    Ich schlage vor, alle schalten mal wieder ihr Empörungsmodul aus, ihr Humormodul an und gehen bei dem schönen Wetter eine Runde fahren. Um über die verbindenden Erlebnisse und Erfahrungen zu reden sind wir ja schließlich hier - hatte auch Anuk so angeregt und fand ich gut.


    Am Ende sind wir hier in einer selbstgewählten Gemeinschaft von Leuten, die wir uns nicht alle einzeln ausgesucht haben. Und wie in jeder Gruppe geht auch hier mal was Gutgemeintes irgendjemandem auf den Sack. Das ist kein Skandal, sondern normal. Man darf es aussprechen, aber man muss nicht erwarten, dass sich dadurch die gesamte Gesellschaft in eine andere wandelt. Und letztlich sitzen wir hier im Dienstleistungsbereich derer, die viel Zeit investieren, um uns Kommunikation zu ermöglichen. Wenn die die Lust verlieren, ist so schnell der Stecker gezogen, so schnell können wir garnicht unseren Account löschen - dann ist das Problem gelöst... wie beim Putin: es ist nicht die Frage, ob und zu welchen Bedingungen wir sein Gas kaufen, es ist die Frage, ob und zu welchen Bedingungen er uns noch welches liefert. Aber das führt jetzt vielleicht zu weit...

    Oh Anuk, neue Messia der Wahrhaftigkeit, du zeigst uns deine Jünger und deutest mit dem Finger auf die, die Verrat üben. Oh, wie sehne ich mich nach Deiner Liebe! Doch du verdammst mich in die Hölle mit all jenen, die kurze Haare haben, nachdem du sie über einen Kamm geschoren hast.

    Oh Weh, oh Klagen - doch nicht von den Verdammten sondern von Dir! Verwunderlich! Da stimmt doch was nicht! Aufwachen!

    Ah, hab nur geträumt. Was ein Glück!

    Und mal noch abgemeldet. Schöner, flüssiger und sicherer Guidingstyle, Josef. Hat gefallen. Das aktuelle Gesicht zum alten Profilbild hat auch was.


    Wir haben dann doch noch gute 200km auf dem Rückweg gehabt und gut die Hälfte ohne Mittelstreifen... für heut reicht's.

    Das Physioprogramm war scheinbar ein Erfolg - der Finger funktioniert zwar immernoch nicht richtig, aber die Schmerzen sind trotz der Mehrarbeit weniger, als gestern.

    Bin auch ein kurzes Stück mit dabei. Zeitig aufgewacht und die Anfahrt zum Treffpunkt sollte kein Problem sein.

    Weil ich noch ein bisschen wackelig auf den Beinen bin, halte ich mich recht bald wieder nördlich, eh mir der Heimweg zu lang wird... und eh ich euch zu sehr aufhalte...


    bis gleich

    Na komm! Wenn der weiter so verschleißt, hat er am gesetzlichen Ende überschlagsmäßig 5-6tkm gehalten. Wenn Du das, was Du bei 8-12 Grad gemacht hast, zukünftig bei 25 Grad machst, werden's vielleicht über 6tkm. Ein engagiert gefahrener Tourenreifen hält auch nicht viel weiter.

    Geht doch.

    Ich bin mal ehrlich: dB-Eater zum rausmachen hatte ich im ganzen Leben noch nicht.

    Vielleicht ist mir da ein Stück "Freiheit" entgangen, das bis vor Kurzem noch gegeben war. Sei's drum.


    quan: vielleicht war's ja ein Entgegenkommen für Dich und günstiger, das Preisgeld für "zu laut gefahren" zu bezahlen, als wie's geworden wäre, wenn die Kollegen vom Amt ausgerechnet hätten, wie schnell du bei der Drehzahl im zweiten Gang gewesen bist... erinnere mich an eine gemeinsame Passauffahrt, wo ich mit meiner Huddel bei 130 schalten musste und Du mit deinem Gerät einfach bis zur nächsten Kehre weiterdrehen konntest (fand damals ohne Aufsichtspersonal statt)... aber in solchen Situationen ist's doch nett, wenn nur das Fahrgeräusch reklamiert wird.

    Bei nass und kalt ein wenig verhaltener zu fahren, als bei trocken und warm ist aus physikalischer Sicht (man Haftreibungskoeffizient) keine schlechte Idee. Mein "Winter-S22" ist jetzt nach 5tkm am Ende. Vergangenen Sommer hat ein Satz mit (trotz?) drei Kringelevents 6500km gehalten. Ist jeden Winter so, dass die Reifen trotz Schonung schneller runter sind - bei mir ist's vorne etwas auffälliger, als hinten.


    Und natürlich muss man sich über Fahrkönnen, Eier und Ökonomie nicht mit einem unterhalten, der einen Sportreifen in 2tkm zu Klump fährt., oder "sehr zurückhaltend" auch mal 2500km schafft.

    ...dass ab Morgen Moppedwetter ist und wir uns dann abends über tolle Erlebnisse austauschen können und der Lagerkoller überwunden ist.


    Wird anders kommen. Die Fahrt wird nur dreiviertel so schön, wie erhofft und abends können wir unseren Frust dann an den anderen(tm) hier im Forum auslassen.


    Was die Gepäcklösungen aus dem Threadtitel angeht: Hänger dran und gut ist.

    Ergänzend zu sualkbn 's schönem Artikel ist zu bedenken, dass der Reifenaufstandspunkt des Reifens sich für die Kurvenfahrt "nach innen" verschiebt... der Reifen also nichtmehr mit der Mitte aufsteht, wo die resultierende Normalkraft vektoriell gesehen hinzeigt. Dadurch entsteht ein Hebel, der auf der einen Seite die Fuhre aufrichten will und auf der anderen Seite sich sehr einseitig in der Reifenschulter abstützt.


    Der Hebel, der einen aufstellen möchte ist umso "günstiger", je breiter der Reifen ist und je weiter deshalb der Auflagepunkt in Schräglage von der Reifenmitte entfernt ist. Und entsprechend muss man mit "günstigerem" - also effektiverem - Hebel mehr Schwerpunktverschiebung erzeugen, damit eine stabile Kreisbahn (bzw. der geplante Radius) eingehalten werden kann. Man muss also bei tiefem Schwerpunkt mit breiten Reifen bezogen auf die Fahrzeuglänhgsebene sehr viel schräger fahren, als bei hohem Schwerpunkt mit schmalen Reifen.


    So hab ich's mal irgendwann anhand einer irgendwo gefundenen Skizze verstanden. Mal schauen, ob ich das Ding finde und ob ich Kraft meiner Erinnerungsleistung die Erklärung halbwegs getroffen habe... falls was unverständlich rüberkommt: ich hab's "richtig" gemeint ;)

    Getreu nach dem Motto:

    Bevor ich mich aufreg, ist es mir lieber egal.

    Mit diesem Motto ist es vorteilhaft, wenn man dort wohnt, wo die Aufreger schon aussortiert werden, bevor man davon erfährt. Ein sehr schönes Exempel wird ja gerade vorgeführt. Da werden Menschen mit Waffengewalt "befreit", die das garnicht für nötig hielten. Womöglich waren die vorher nicht richtig informiert. So wie die sich gegen die "Befreiung" einsetzen, ist es ihnen offenbar nicht egal.

    Wenn's denen egal wär, könnten sie vielleicht schon längst wieder mit einem Bier am Grill stehen, statt im Keller hocken... da tät so eine Einstellung natürlich sehr viel Leid lindern - und bei uns könnten die Energiepreise wieder sinken.


    Ich stelle folgende These in den Raum und zur freien Diskussion: schuld an allem sind die, denen es nicht egal ist.

    (...für die gäb's doch bestimmt was von Ratiopharm...)

    Wichtig bei alternativen Kraftstoffen ist vor allem, dass sie so billig sind, dass man sich über seinen Verbrauch keine Gedanken mehr machen muss und dass niemand daran verdient. Ansonsten ist das wieder nur so ein Mist, wie mit dem bekannten fossilen Zeug, von dem immer nie genug da war, das schon immer viel zu teuer war und an dem sich irgendwer eine goldene Nase verdient hat, während wir alle immer tiefer in bedrohliche Armut geraten sind... da muss endlich mal einer was machen.

    Noch vor einem halben Jahr hatten viele unterschätzt, wieviel Hoffnung und vielversprechend vorteilhafte Perspektive im Thread-Titel steckt. Wie sehr wünschen wir uns doch jetzt gemeinsam, dass es so kommen wird, wie wir noch vor kurzem befürchtet haben!

    Mr. Spock würde sagen "phaszinierend".

    ... Der negative Lenkimpuls ist antrainiert, man macht das schließlich automatisch...

    Wie man oft sieht, machen das sogar Autofahrer... wollen rechts (bzw. links) abbiegen und müssen aus welchem Grund auch immer vorher ganz weit links (bzw. rechts) ausholen. Das intuitive Wissen um den Lenkimpuls wird's wohl sein.

    Weißt RoZi, mancher hält mich für zynisch. Als Ingenieur habe ich gelernt, dass ich Prozesse nur dann steuern/lenken/beherrschen kann, wenn ich auch die Teilprozesse beachte, die mir nicht gefallen. Was den Herrn Putin angeht, hat der eine sehr konsequente Art zu denken und er hat ein Weltbild in seinem Kopf. Ob mir das gefällt oder ob ich es verstehe oder auch nur halbwegs richtig einschätze, ist nochmal ganz was anderes.

    • Putin hat der Welt wochen- und monatelang versichert, nur Manöver abhalten und nicht in die Ukraine einmarschieren zu wollen
    • Putin erklärt, dort keinen Krieg zu führen
    • zivile Opfer seien lediglich gegnerische Propaganda
    • eine Million Menschen sind auf der Flucht ... vor wem wohl?

    Entweder ist er ein schamloser Lügner oder völlig verblendet. Beides wäre etwa gleich schlimm.


    Zeit, sich der Wirklichkeit zu stellen.

    Naja, aus seiner Sicht war vermutlich

    • ein Krieg nie geplant
    • eine Spezialoperation zur Befreiung des Brudervolkes nötig und längst überfällig
    • ein Zivilist kein Zivilist, wenn er Widerstand leistet oder Widerständlern Unterkunft bietet
    • und Putin selbst bietet Fluchtkorridore an, auf denen alle "Brüder", die sich nicht erschießen lassen wollen, das Land umgehend verlassen können (sollten), weil sie ansonsten als Drogenabhängige, Nazis und Widerständler gelten - ein mehr als faires Angebot aus seiner Sicht und schafft natürlich auch die Rechtfertigung für den Endschlag, wenn die "Brüder" mal draußen in Sicherheit sind.

    Wie man sieht, ist das Denkgefüge in sich geschlossen und keine der Aussagen muss aus seiner Sicht falsch sein. Da Putin ja auch keinen Krieg führt, kann er logischerweise nichtmal Kriegsverbrechen begehen. Win-Win.

    (ich geb zu... in dieser Argumentation sind einige humanitäre und ethischen Aspekte eher unterrepräsentiert)


    Auch westliche Streitkräfte haben in den verschiedenen Nahostkonflikten, in die sie involviert waren, zivile Gebäude beschossen, wenn dort mutmaßliche "Terroristen" oder "Rädelsführer" versteckt waren. Durch Herrn Assange wurden einige Bilder in der freien Welt öffentlich, bei denen weniger über Landesverrat, sondern eher wegen Kriegsverbrechen Gericht gehalten werden sollte. Da wusste aber keiner so recht wer jetzt wem an die Nase fassen soll und prompt ging's dem Assange an den Kragen. Der Überbringer der Botschaft ist immer eine gute Wahl, wenn das andere zu kompliziert ist...


    Soll jetzt keine Verteidigung sein - die Ukraine ist ein freier Staat und hätte historisch gesehen eher das Recht in Russland einzuwandern, um das Brudervolk zu befreien, als andersrum - nur ist eben der russische Bruder durch die Wirren der letzten Jahrhunderte größer und stärker geworden und versteht sich jetzt als Alleinerbe des Imperiums.

    Was der Westen sich da einzumischen hat, ist dem Putin vermutlich bis heute nicht ganz klar - außer eben der Westen hat klare geostrategische Interessen... und damit liegt er ja auch nicht völlig daneben... so'n Mist aber auch.

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