Beiträge von trafdlo

    bei dem habe ich auch meine Sitzbänke ändern lassen. zu empfehlen.

    Mir persönlich geht es nicht um die Frage, ob eine Impfung sinnvoll ist oder nicht. Dazu habe ich eine klare Meinung. Es geht um das Verständnis von Demokratie. Ein Trainer sagte mal "Entscheidungsfreiheit die Freiheit, falsche Entscheidung treffen zu dürfen". Das stimmt. Wenn ich mich nur richtig entscheiden darf, dann habe ich per se keine Wahl mehr. Richtig oder falsch wirkt dabei sogar noch auf jeden anders. Wenn wir nicht mehr in der Lage sind, eine andere Meinung zu akzeptieren, dann ist es mit unserem Verständnis von Demokratie nicht mehr so dolle. Bitte jetzt nicht wieder die endlose Liste rauskramen, warum die Weigerung sich impfen zu lassen so böse ist. Alles schon gehört. Überzeugend fand ich davon nichts. Auch die Gegner Seite hat für mich kein einziges sinnvolles Argument geliefert. Aber wie gesagt - darum geht es nicht.

    Im Prinzip hast du ja recht, aber wenn es nur zwei Optionen gibt ( Impfung oder nicht) müsste eine falsch sein. Im wirklichen L ^^ eben gibt es selten klare ja oder nein Entscheidungen. Im übrigen musste ich gerade weil ich an das Grundgesetz glaube 16 jahre unter einer Kanzlerin Merkel leben. Habs fast überlebt

    Das muss man sehen, aber in Frankreich war es nicht so.

    Das mit deiner Frau tut mir sehr leid, aber ihr habt sicher alles getan, um den Krebs zu besiegen. Daher ist das Beispiel nicht angebracht. Leute die das ungeimpfte Risiko auf sich nehmen belasten die Arbeitskraft und Psyche der Leute, die auf den Intensivstationen arbeiten. Ich finde den Satz aus der Situation heraus verständlicht, er hat bestimmten Leuten die Covid-Erfahrtung gewünscht und nicht den Tod. Das muss man schon differenziert sehen.

    Mal was anderes. Fällt euch auf, dass wir in den Nachrichten hüben wie drüben nur von D und Ö hören. Aber es gibt noch ein Resteuropa. Über das und die Situation dort hört man gerade recht wenig? Man könnte jetzt schon unken...."Verschwörung".

    Nein, in Portugal, Italien, Frankreich, Spanien hat die Politik nach der schlimmen Pandemiewelle letzten Winter harte Entscheidungen getroffen. Die Impfbereitschaft ist wohl auch wegen der vielen Toten sehr viel höher als bei uns, und es gibt eine Impfpflicht für Beschäftigte in der Pflege (Frankreich). Alle diese Länder stehen zumindest zur zeit besser da als Ö, D und CH.

    Hallo Netterlo, die Mundhöhle ist vielleicht strittig, aber das Epithelgewebe in der Mundhöhle, das das Virus dringend erreichen möchte, gehört sicher zu deinem Körper 8)

    Ok, da habe ich dann wohl einen falschen Stand. Schaue ich mir mal an.

    Das Virus kann alle Zellen infizieren, die den entprechenden Rezeptor auf der Oberfläche haben. Bei Geimpften und Genesenen sollte, solange eine funktionelle Immunantwort ausgelöst wurde, die drohende Infektion bekämpft werden, auch in der Mundhöhle. Daher ist davon auszugehen, dass sich eine Covid-19 Infektion in Genesenen und Geimpften, wenn überhaupt, nur kurzfristig etablieren kann und Geimpfte und Genesene stellen im Schnitt eine gerinegere Gefahr für ihre Mitmenschen dar. Zu sogenannten Impfdurchbrüchen kommt es dann, wenn die Viruslast sehr hoch, das Immunsystem nicht wirklich gegen Covid-19 aktiv ist oder beides. Dass das Immunsystem nicht "voll" auf Covid-19 anspringt kann viele Gründe haben; Alter, bestehende Vorerkrankungen bzw. immunosupressive Medikamente können dafür die Ursache sein. Das ist nicht untypisch, kennt man auch von Influenza und wir alle bekommen ab und an eine Erkältung bedingt durch endemische Viren wie Rhino oder Adeno gegen die wir eigentlich eine Immunantwort haben. Aber es dauert auch eine Weilel bevor das Immunsystem hochgefahren wird, aber in der Regel führt das zu milden Verläufen. Also, alle können infiziert werden, aber nicht alle sind gleich gefährlich für ihre Umwelt. Daher gilt auch für alle: Abstand halten, Maske, etc. Das hilft wie man an den fehlenden Influenzainfektionen im letzten Herbst-Winter klar ablesen kann.

    Armer Kerl...und selbst bei "Impfversagen" sind die Ungespritzten schuld..das nennt man in einem sehr bekannten Buch Doppeldenk 😎

    Aber selbst wenn ich wollte, ihr seid schon in der dritten Impfrunde, ich kann euch eh nicht mehr einholen..dann lass ich es lieber gleich.

    Zweimal reicht ja, wenn die letzte nicht mehr als 6 Monate her ist. Es ist also nicht zu spät anzufangen.

    Die Uniklinik schreibt explizit dass es nicht an der Bettenkapazität liegt (wenn die bei 24 derzeit intensivmedizinisch betreuten C-Patienten schon an ihre Grenzen stoßen würde, hätte ich ganz andere Sorgen als Corona)

    Es liegt am mangelnden Personal.

    Ergo bekämpfen wir den Personalmangel jetzt also mit der Impfung?

    Dann vllt auch durch Rauchverbot, Zuckerverbot,Alkoholverbot? Das würde die ITS Auslastung bedeutend mindern.

    Das ist jetzt schon sehr polemisch. Vielleicht liegt der Personalmangel daran, dass aufgrund der Corona-Pandemie und der dadurch verhängten Massnahmen viele Mitarbeiter in ihre Herkunftsländer zurückgekehrt sind bzw. aufgrund der Belastung der letzten Jahre einen Karrierewechsel vollzogen haben. Diese Situation in den Intensiv-Stationen hatten wir vor der Pandemie nicht. Nur ein indirekter Hinweis, aber man kann nicht wirklich vor allem die Augen schliessen. Im Moment ist die Belegung auf den Intensivstationen offensichtlich anders als in den früheren Wellen (jünger im Schnitt und hoher Anteil an Nichtgeimpften). Auch das weist darauf hin dass die Impfung einen Unterschied macht. Und ich bin es echt leid dass man immer von Impfdurchbrüchen spricht. Bei andern Viren (z.B. Influenza, Rhino) wird akzeptiert dass die Impfung nicht 100%-ig wirkt. Warum ist bei Corona dann alles anders und waum wird dieses Argument immer gegen die Corona-Impfung benutzt.

    Ja, jeder kann sich frei entscheiden, aber die Freiheit jedes einzelnen hört da auf, wo sie die Freiheit der anderen einschränkt. Und wenn wir eine Solidargemeinschaft sein wollen muss man sich auch überlegen, ob man seinen Beitrag leisten will oder nicht.

    Nur dass ich es richtig verstehe. Du gehst davon aus dass die Leute, die auf den Intensivstationen lagen und Corona-positiv waren, nicht an dem Virus gestorben sind?

    Ich glaube schon bei der Eisenbahn haben viele sicher gesagt, das funktioniert nie, da muss man ja Unmengen an Schienen bauen. Und beim Auto waren es die Tankstellen und Straßen.. und jetzt sind es eben Ladestationen, die die gegebene Infrastruktur ein bisschen erweitern.

    Das Thema Verträglichkeit für die Umwelt ist richtig, der Massstab muss aber sein, das es zumindest besser als ein Verbrenner ist, und das ist letztlich der Fall. Wollen wir alle absolut umweltfreundlich sein, dann sollten wir zu Fuß gehen... Das die Welt heile ist, wenn alle eautos fahren, sagt niemand. Beim Thema Batterien für Schiffe und Lastwagen sehe ich auch schwarz. Hier glaube ich wird wirklich Wasserstoff interessanter. Beim Auto ist Batterie besser wegen des Wirkungsgrades.


    Bezüglich deines Umstiegs kannst du ja schon shoppen gehen,das Auto gibt's so schon: https://www.toyota.de/automobi…QtuUiaAgIrCBoCJzcQAvD_BwE


    Ich glaube schon bei der Eisenbahn haben viele sicher gesagt, das funktioniert nie, da muss man ja Unmengen an Schienen bauen. Und beim Auto waren es die Tankstellen und Straßen.. und jetzt sind es eben Ladestationen, die die gegebene Infrastruktur ein bisschen erweitern.

    Das Thema Verträglichkeit für die Umwelt ist richtig, der Massstab muss aber sein, das es zumindest besser als ein Verbrenner ist, und das ist letztlich der Fall. Wollen wir alle absolut umweltfreundlich sein, dann sollten wir zu Fuß gehen... Das die Welt heile ist, wenn alle eautos fahren, sagt niemand. Beim Thema Batterien für Schiffe und Lastwagen sehe ich auch schwarz. Hier glaube ich wird wirklich Wasserstoff interessanter. Beim Auto ist Batterie besser wegen des Wirkungsgrades.


    Bezüglich deines Umstiegs kannst du ja schon shoppen gehen,das Auto gibt's so schon: https://www.toyota.de/automobi…QtuUiaAgIrCBoCJzcQAvD_BwE

    Laut vielen Studien ist ein e-Auto tatsächlich erst ab einer hohen Laufleistung einem Verbrenner vergleichbarer Leistung überlegen. Die Energie die benötigt wird, um die Rohstoffe für die Batterieherstellung zu gewinnen, ist dabei mit eingerechnet. Die Arbeitsbedingungen vielerorts lassen wir mal vor der Tür.

    Ich weiss dass es Wasserstoffautos gibt. Wie gesagt, im nächsten Jahr wird vielleicht sogar eine Tankstelle in meiner Nähe eröffnet (25 km Anfahrt). Was mich nachdenklich stimmt ist dass man in Norwegen, einem Lang mit bekanntlich hohen Kosten, Wasserstoff-PKWs günstiger kaufen kann und es sogar ein vernünftiges H2-Tankstellennetz gibt. Die scheinen den direkten Weg, und nicht den Umweg über die Brückentechnologie zu gehen.

    Was meine persönliche Co2-Bilanz angeht, fahre ich hautsächlich mit der DB und öffentlichen Verkehrsmitteln. Mein Auto bewege ich nur wenn nötig (< 3.000 km/Jahr). Mit meinen Zweirädern fahre ich ca, 4x so weit, hauptsächlich für meinen persönlichen Seelenfrieden.


    Ich möchte mich jetzt auch mal als Spielverderber outen. Die Zukunft der Elektromobilität hat sehr wenig mit Umwelschutz oder so ähnlich zu tun (benötigte Rohstoffe und deren Abbau). Es gibt vielleicht mittel-und langfrsitig einen Bedarf dafür, aber sie ist nur eine Überbrückungstechnologie. Es ist schwer vorstellbar dass Containerschiffe, LKWs, etc. mit Batterien betrieben werden können. Leider hat man sogar die Vorbereitung dafür verschlafen, wie man an der fehlenden Ladeinfrastruktur ja leicht sehen kann. Aber wenn jetzt alle laut fordern, dass man unbedingt E-mobil sein muss, gerät das schnell aus dem Blickwinkel. Langfristig muss es andere Energieträger wie Wasserstoff oder aus grünem Strom hergestellte alternative Treibstofe geben fürTransport und individualreisen geben. Solange ich kann werde ich ein e-mobil vermeiden; ein Auto mit Brennzelle würde ich dagegen sofort kaufen, obwohl da die Versogung mit Zapfstellen noch trauriger aussieht als mit Ladesäulen. E-mopeds sind daher für mich nicht diskutabel, auch wenn sie Spass machen sollten. Es geht nicht ums knattern oder stinken, es geht um die Umwelt.

    Wegen der Querelen eines ...?

    Es ist schon ein wichtiges Thema, ich finde den Austausch gut. Solange er sachlich und vernünftig bleibt.

    Aber es wäre schön wenn mal was Neues käme, und nicht nur die alten Argumente ausgetauscht werden, insbesondere in dem Ton den manche hier anschlagen. Das braucht niemand.

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