Beiträge von Mikael

    Hast Du ein Bild, damit man eine genauere Vorstellung erhält?


    Die Aufgabe eines Scheuerschutzes kann meiner Vorstellung nach irgendein beliebiges Teil übernehmen. Angefangen von einem geschlitzten Gummischlauch, zu mehrere Lagen Schrumpfschlauch bis hin zu umwickeltes Klebe- bzw. Textilband.

    Da wie es laut Wetterbericht, am Samstag auf der Hälfte der Strecke mal wieder regnet und wir nicht trocken am Ziel ankommen, werde ich die Tour, von meiner Seite her leider absagen.

    Weil es macht keinen Sinn, wenn man weiß das es regnet die Tour trotzdem fährt. Vielleicht kann man sie ja zu einem späteren Zeitpunkt fahren.

    Tut mir echt leid, dass das Wetter nicht mit spiel.


    Lg Achim

    Dann eben ein anderes Mal.

    Die Strecken laufen Dir mit Sicherheit nicht weg.

    RoZi: einen Oldtimer für Besorgungen im Ort würde ich mir nicht zulegen. Das macht jeder Roller besser. Auch ist Kurzstreckenbetrieb Gift für rollendes Kulturgut.


    Für die alten Schätze sollte man sich Zeit nehmen. Bei Kaiserwetter eine entspannte Hausrunde drehen, behuptsam warm fahren, die Haptik der alten Armaturen, die Vibrationen und Geräusche auf sich wirken lassen, entschleunigt den Blick von der Idealkurve nehmen und die Natur links und rechts wirken lassen. Ein Päuschen machen (wer rauchen will, kriegt hier meinen Segen), den Blick gefällig über die sichtbare Mechanik streichen lassen und den Kühlrippen beim Abkühlen zuhören. Schauen, wie die tiefer stehende Sonne sich im Lack und den Chromteilen spiegelt. Und dann wieder nach Hause, den Zossen in den Stall schieben und mit einem anerkennenden Klapps auf den Sattel verabschieden.

    Ich meine, es war M (im Film).


    Gelesen habe ich nur zwei: "Casino Royale" in meiner Jugend und "Leben und sterben lassen", das Buch fand ich vor ein paar Jahren auf einer Parkbank und legte es auch wieder auf einer ab.


    Zwei verblüffende Feststellungen: im zweitgenannten Roman steckt die Vorlage für gleich mehrere Bond-Filme. Außerdem: eine erschreckend eindimensionale, rassistische Beschreibung der ethnischen Bevölkerung der Karibik. Aber offenbar die Sichtweise der 50/60er.

    Auslösung von #4.443


    Mi-Val 125 T2 (1952)


    Kaum meint man, alle italienischen Hersteller zu kennen, wird man doch wieder eines Besseren belehrt …


    Mi-Val stellte ursprünglich Teile für Beretta her und startete 1950 die Motorradproduktion. Die spätere 125 T2 basierte auf der DKW 125; Konstruktionspläne und das Recht auf Nachproduktion wanderten im Zuge von Reparationszahlungen nach Italien. Die kleine T2 war ein günstiges Angebot und zuverlässig, was sie schnell zu einem der populärsten Modell der 50er in Italien machte. Später erweitere die Firma das Angebot um eigenen Motoren, Zwei- und Viertakter, bis hin Modellen mit zwei obenliegenden Nockenwellen, die mit 250, 350 und 500 ccm erfolgreich im Motocross eingesetzt wurden.


    Mi-Val.jpg

    Mi-Val - auch in rot zu haben


    Nach dem Tod des Formengründers Ettore Minganti wurde die Situation am Markt zunehmend schwieriger und Mi-Val konzentrierte sich schließlich wieder auf das Waffengeschäft. Mitte der 60er wurde die Firma an Baretta veräußert.

    Wenn ich darüber nachdenke, ich habe Jacke und Hose noch nie miteinander verbunden. welchen Nutzen hat das? (PS: Ich trage immer einen Nierengurt)

    Es ist sicherer. Im Fall eines Sturzes könnte die Jacke hochgeschoben werden, die eigene Pelle und Weichteile darunter wären dann ungeschützt.


    Klettverschluss wäre bei diesem Szenario auch nicht hilfreich.

    Beim Kauf sind normalerweise die Gegenstücke dabei, die ich zunächst nicht brauche, später mal ratlos in den Händen halte und bei Bedarf dann nicht wieder finde.


    Gleiche Idee wie Rozi, leicht abgewandelt: Alte Reißverschluss-Teile entfernen und durch einen neuen, kompatiblen ersetzen lassen. Die einfachste Variante wäre, das auf den Textil-Teil der alten Stücke aufnähen zu lassen - weniger schön und man versucht sich dann vielleicht an der falschen Verzahnung.


    Ich bin von türkischen Änderungsschneiderein echt begeistert. Freundlich, preiswert und gute Qualität. Einige haben auch echt Ahnung von Motorrad-Klamotten.


    p.s.: Als Folge von Aufheberitis hab ich bestimmt noch was zuhause. Aber ob es passt?

    ein bisschen mehr wirst du schon einpacken müßen. Kohle, Grillanzünder, Gewürze, vielleicht eine Zitrone für den Fisch, etwas dazu, vielleicht ein Baquette, ein Getränk, Besteck ...


    Da ist es vielleicht angenehmer, das Grillen für nach der Tour zuhause vorzubereiten.

    Das ist nicht das, was ich mir unter einer größeren Tour vorstelle (denke eher an Wochen oder Monate).


    Besteck (Titan) hab ich ja schon bei der Hausrunde dabei, Gewürze kämen hinzu, Zitrone gibts im Supermarkt unterwegs. Holz, um ein Feuer anzumachen, sollte sich vor Ort finden lassen.

    Mal etwas OT: Grillen während einer größeren Tour.


    Mit einem Fischbräter und eventuell Alufolie müsste man doch für frischen Fisch oder Würstschen gewappnet sein; ist klein, wiegt nicht viel und eine Feuerstelle findet man doch immer irgendwo. Oder ist das zu blauäugig?

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