@Zamor: Danke dir. Mit den Reiseberichten vertreib ich mir die langen Winter. Aber jetzt muss es bald mal wieder losgehen... TESOMA: Das wird sicher abenteuerlich diesmal. Einklinken? Wir sind ja schon eine Dreiergruppe: Pieps, Greeny und ich... @Raft: Hey, das ist ja super. Hast du wirklich? Oh, darüber freu ich mich. Und na klar gucke ich mir deine Seite in Ruhe an. Ich bin doch soo neugierig und schon gespannt, wohin es dich als erstes treibt. Gute Reise.
Beiträge von Svendura
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Seit ich im letzten Winter mit dem Postschiff die norwegische Küste hochgefahren bin, lässt mir eine Sache keine Ruhe mehr. Sicher, es war eine einmalig schöne Reise, Hunting the Light, dem Nordlicht hinterherjagen, und ich habe tolle Erlebnisse gehabt, aber da ist etwas, das mich seitdem nicht mehr loslässt:
Warum kämpfen sich die Postschiffe seit 120 Jahren die norwegische Küste entlang? Bei Wind und Wetter durchs Eismeer mit irrem Seegang, Sturm, Eisschollen, engen Fjorden und gefährlichen Strömungen? Wäre der Transport an Land nicht viel einfacher und schneller?
Genau das will ich in diesem Jahr herausfinden und werde dazu meine Hurtigrutenreise an Land nachfahren. Ich setze mit der MS Color Fantasy von Kiel nach Oslo über, düse quer durchs Land nach Bergen und folge dann den Spuren der Postschiffe bis ans Nordkap und weiter nach Kirkenes. So ein Motorrad ist doch viel schneller als so'n oller Kahn, oder?!
Von Kirkenes fahre ich bis an die Russische Grenze bei Murmansk, schau mal, wie die Jungs so drauf sind und fahre dann durch die Finnische Tundra und an der Küste Finnlands bis nach Turku. Dort kann man mit kleinen Fähren über die Åland-Inseln bis nach Schweden hoppen und kommt in der Nähe von Stockholm wieder an Land. Von dort sind es nur noch 1000 km bis nach Hause in Kiel.
Natürlich fahre ich nicht nur stumpf die E6 entlang, sondern habe mir die RV17 ausgesucht, die als eine der schönsten Küstenstraßen der Welt gilt. Besonders gespannt bin ich auf die Lofoten. Und ich habe mir ein paar spannende Bergstrecken mit Schotter und Wildcampen ausgesucht. Und dass es abenteuerlich wird, dafür sorgt schon der 7,7 Liter Adventuretank meiner KLX.
Ich freue mich schon sehr auf die Reise. Wie immer reisen Pieps und ich mit Zelt, Schlafsack und Bratpfanne. Nur hoffentlich wird das Wetter etwas besser als letztes Jahr in Irland, wo ich mehr Wasser abbekommen haben als die blöde Titanic.

Bearbeitet von Svendura am 27. Mär 2013 - 12:56 Uhr. -
Nur noch neun Mal schlafen, dann gehts los. Meine Güte, bin ich diesmal aufgeregt...
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Hallo Peter, na, dann sehen wir uns ja vielleicht unterwegs. Ich breche schon eine Woche vorher auf. Wenn dir also eine giftgrüne, kleine Kawa entgegenkommt, dann kannst du ruhig grüßen. Sieht zwar aus wie ein Leichtkraftrad, ist aber eine richtig fette 250er Kawasaki. Die Dana Sirena von Esbjerg nach Harwich habe ich letztes Jahr auch genommen. Ich hoffe, die finden diesmal gleich den Weg...


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Die schlechte Nachricht zuerst: Das Sitzkissen Airhawk ist schweineteuer, es kostet mehr als 100 €. Die gute Nachricht: Es vollbringt Wunder im Sitzkomfort. Nach meiner Schottlandreise von ca. 4.500 km habe ich die gepolsterte Radlerhose in Rente geschickt. Sie ist durch das Airhawk überflüssig geworden.
Das Airhawk ist kein Gelkissen, sondern enthält ein Luftpolster ähnlich einer Isomatte. Über ein Ventil lässt sich der Druck regulieren. Es soll nur gerade eben genug Luft darin sein, dass noch ein dünnes Luftkissen den Po von der Sitzbank trennt. An das schwammige Sitzgefühl muss man sich kurz gewöhnen.
Tut euch selbst den Gefallen und spart nicht am falschen Ende, indem ihr für den halben Preis ein Gelkissen vom Discounter kauft. Die Idee hinter dem Airhawk stammt aus dem Sanitätsbereich, wo es für Rollstuhlfahrer entworfen wurde. Für mich vollbringt das Kissen auf der schmalen Bank der KLX wahre Wunder. Ich würde es jederzeit wieder kaufen.

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AlperDas habe ich völlig anders empfunden auf der schmalen Sitzbank der KLX. Dieses Kissen ist für mich ein Wunder. Meine Frankreichtour ohne Kissen in 2010 hat mich wochenlang zuhause nicht richtig sitzen lassen. Schmerzen in der Steißgegend. Nach der Sommerreise 2011 von 4.500 km hatte ich zuhause keinerlei Beschwerden. Natürlich spürt man bei längerem Fahren dennoch einen Druck, aber der ist sofort vorbei, sowie man entlastet. Wenn es für Rollstuhlfahrer hilfreich ist, dann auch für Endurofahrer. Wobei ich den Nutzen bei einer AT mit ihrer breiten, bequemen Sitzbank ohnehin nicht sehe. Aber das Kissen ist mit Sicherheit besser als ein Schaffell und auch als die billigen Gelkissen. Und besser als Radlerhosen sowieso, da habe ich nun wirklich den direkten Vergleich.
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Bei Polo und bei Louis, aber sicher auch direkt über das Internet. Der Preis war überall derselbe.
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Die schlechte Nachricht zuerst: Das Sitzkissen Airhawk ist schweineteuer, es kostet mehr als 100 €. Die gute Nachricht: Es vollbringt Wunder im Sitzkomfort. Nach meiner Schottlandreise von ca. 4.500 km habe ich die gepolsterte Radlerhose in Rente geschickt. Sie ist durch das Airhawk überflüssig geworden.
Das Airhawk ist kein Gelkissen, sondern enthält ein Luftpolster ähnlich einer Isomatte. Über ein Ventil lässt sich der Druck regulieren. Es soll nur gerade eben genug Luft darin sein, dass noch ein dünnes Luftkissen den Po von der Sitzbank trennt. An das schwammige Sitzgefühl muss man sich kurz gewöhnen.
Tut euch selbst den Gefallen und spart nicht am falschen Ende, indem ihr für den halben Preis ein Gelkissen vom Discounter kauft. Die Idee hinter dem Airhawk stammt aus dem Sanitätsbereich, wo es für Rollstuhlfahrer entworfen wurde. Für mich vollbringt das Kissen auf der schmalen Bank der KLX wahre Wunder. Ich würde es jederzeit wieder kaufen.

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@Swidi: Das klingt sehr positiv, was du über Polen schreibst. Ein wenig scheue ich mich davor, kein Wort der Sprache zu können, aber das bekomme ich sicher auch irgendwie hin. Ich werde zuerst einen kleinen Abstecher Kurzurlaub machen und danach bin ich klüger. Weit ist es ja nicht von Kiel. Ich stelle mir vor, nach Masuren zum Enduowandern zu fahren, oder in die polnischen Waldkarpaten, aber dafür ist 2012 sicher kein gutes Jahr. Die Jungs wollen doch in diesem Jahr Fußballspielen. Das ist also ein Plan eher für 2013 oder für den Spätsommer/Frühherbst. Und sollten wir die Polen aus der EM geworfen haben, bringe ich zum Trost einfach ein paar Gastgeschenke mit und verteil die abends in der Kneipe, dann freuen die sich und sind nicht mehr sauer auf uns. Was meinst du...?!


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@Swidi: Moin! Ich werde nächstes Jahr einfach selbst mal für einen Kurztrip von einer Woche hinfahren, um herauszufinden, ob das auch was für meine Hauptreise im Sommer ist. Gespannt bin ich schon.

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Hallo Leute, wie war eure Polenreise denn nun? Erzählt doch mal, ich überlege selbst gerade für dieses Jahr.

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Hallo Cibo, wie war deine Polenreise? Erzähl doch mal. Ich überlege auch gerade für dieses Jahr.

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Durness ist tatsächlich ein Highlight meiner Schottlandreise gewesen. Noch besser als Applecross hat mir der Hardknottpass und der Campingplatz in Eskdale gefallen. Ach, soviele Highlights. Ich glaub, ich muss da wieder hin...

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diesen Sommer war ich auf meiner Enduro mit Zelt und Schlafsack in England
und Schottland unterwegs. Es war eine absolute Traumreise, auch wenn mir der
Linksverkehr mehr zu schaffen gemacht hat, als ich mir das vorgestellt hatte.
Das Tankstellennetz ist auch in den Highlands dicht genug, so dass ich selbst mit dem
Winztank meiner KLX nie in Schwierigkeiten gekommen bin. Man muss die Tanken aber
auch als solche erkennen, denn es sind nicht die großen Servicestationen mit Bistro
und Geldautomat, sondern oft nur eine einzige rostige Zapfsäule, die zu einem
Supermarkt oder Postoffice gehört.
An der Nordküste Schottlands habe ich unglaublich schöne Strände entdeckt und stand mit
meinem Zelt in Durness auf einer hohen Klippe mit Blick auf den Atlantik. Welch ein unglaublich
wildes und schönes Land Schottland ist.
Das Schöne am englischen Wetter ist, dass es so wechselhaft ist. Ja, ich hatte meinen Anteil
am Liquid Sunshine, aber es hat auch immer wieder aufgehört zu regnen und hat sich nicht
stundenlang eingeregnet. Ich konnte fast jeden Tag prima zelten und habe mir abends RibEye
Steaks vom erstklassigen Scottish Angus Beef gebraten.
Schottland, das bedeutet auch endlose Single Track Roads durch stundenlange Einsamkeit.
Nur auf die Schafe muss man achten, die stehen und liegen tatsächlich an den unmöglichsten
Stellen herum.
Wenn ihr wissen möchtet, was abends in den Pubs los war, ob ich Haggis gegessen
habe und ob die Midges mich aufgefressen haben, dann habt ihr vielleicht Spaß an meinem
kleinen Reisebericht auf http://www.svendura.de
Bearbeitet von Svendura am 26. Sep 2011 - 10:58 Uhr. -
@Moppedhexe: Ja, das wäre klasse gewesen, aber am 1. Juli bin ich schon zurück. Ich bin schon sooo gespannt, wie es euch gefallen wird und was ihr erleben werdet. Wann ist endlich wieder Sommer...?! Ich kanns kaum erwarten. LG, Svenja
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Klaus: Für mich ist die Übernachtung im zelt das Größte überhaupt. Aber bei ergiebigem Dauerregen nehme ich gerne auch ein B&B, oder notfalls sogar ein Hotelzimmer. Irland? Das werde ich auch bereisen. Vielleicht schon im nächsten Jahr, wenn ich in Wales bin. @Harry: Oh, danke schön. Das Schreiben der Reiseberichte ist ein Hobby für sich und lässt mich die ganze Reise noch einmal neu erleben. Danke für den kleinen Vergleich deiner Eindrücke aus Schottland und Irland. Ich werde 2012 wieder nach Großbritannien fahren und bin noch unschlüssig, ob ich hoch nach Schottland fahre, oder nach Irland übersetze. Mal sehen. Ich möchte auf jeden Fall Wales kennenlernen.
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@Herby: Ja, das stimmt, bei dem geringen Verbrauch komm ich auch mit dem kleinen Adventuretank weit. @Osca: Dank dir Oscar. Zelt und Schlafsack ist noch immer meine Lieblingsreiseform. Und wenn ich dann abends vorm Zelt meine Steaks brate, dann ist die Welt in Ordnung. Ich hatte wirklich Glück mit dem Wetter in England und Schottland. @Moppedhexe: Oh, danke schön. Dann wünsche ich euch schon jetzt eine gute Reise und tolle Eindrücke. Mein Tipp: Wo Tea Room drauf steht, kann man prima einkehren und frühstücken, oder später was essen. Einfach klasse. Und nicht teuer. Vielleicht sehen wir uns ja zufällig, ich bin im Sommer auch wieder fünf Wochen In Großbritannien unterwegs.

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Guten Morgen, Peter, ich weiß, ich hab das Bild an anderer Stelle schon einmal gezeigt, aber DAS heißt für mich Endurowandern und ich liebe es. Aber ich fahre immer auf eigenen Rädern an und nie mit dem Hänger oder Transporter. Nur Fähren sind erlaubt
Dir wünsche ich ein paar sagenhaft schöne Touren. Versuch es doch einmal alleine, das macht sogar noch mehr Spaß.


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Ich habe den Sunax Blendschutz schon eine ganze Weile. Er ist einfach anzubringen und funktioniert prima. Es ist auch total einfach, ihn von einem Helm auf den anderen zu wechseln. Ich finde ihn klasse, aber mit ungefähr 20 EUR hat er auch seinen Preis.

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elbstrand: Das hast du schön geschrieben. Genau so empfinde ich es auch. Meine letzte Tour war im September nach Schweden und jetzt sitze ich gemütlich bei heißem Kakao und stricke an meinem Reisebericht. Leider bin ich fast fertig und danach wird es eine lange Durststrecke bis zum nächsten Frühjahr. Allerdings hatten wir dieses Jahr ein klitzekleines Mückenproblem in Schweden...


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