Vršič-Pass
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Details zum Track
Der Vršič-Pass gilt unter Motorradfahrern als eines der spektakulärsten, aber auch anspruchsvollsten Fahrhighlights in den Julischen Alpen Sloweniens. Mit einer Scheitelhöhe von 1.611 Metern ist er der höchste befahrbare Pass des Landes und verbindet Kranjska Gora im Norden mit dem malerischen Soča-Tal im Süden.
Die fahrerischen Fakten im Überblick
50 nummerierte Kehren, davon 24 auf der Nordrampe, die anderen 25 auf der Südrampe. Das Kopfsteinpflaster-Spezial: Die Kehren der Nordseite (von Kranjska Gora kommend) sind nicht asphaltiert, sondern mit historischem Kopfsteinpflaster ausgelegt. Das ist das absolute Alleinstellungsmerkmal des Passes, verlangt aber erhöhte Konzentration.
Die Fahrbahnbeschaffenheit
Die Geraden zwischen den Kehren sind asphaltiert. Auf der Südseite ist die Strecke komplett asphaltiert, allerdings ist der Belag oft wellig, holprig und stellenweise von tiefen Frostaufbrüchen geprägt.
Fahrtechnische Herausforderung
Die Kombination aus engen Radien, starkem Gefälle und dem Kopfsteinpflaster erfordert eine saubere Kurventechnik. Für Fahranfänger kann die Nordrampe – besonders bei Nässe, wenn das Pflaster spiegelglatt wird – sehr knifflig sein. Erfahrene Biker lieben dagegen den Rhythmus der Strecke.
Landschaftlicher Traum
Der Pass führt mitten durch den Triglav Nationalpark. Die Ausblicke auf die schroffen Kalksteinwände der Riesen wie Prisank und Mojstrovka sind atemberaubend.
Historischer Hintergrund
Die Straße wurde im Ersten Weltkrieg von russischen Kriegsgefangenen als Militärstraße gebaut. Entlang der Strecke erinnern Sehenswürdigkeiten wie die Russische Kapelle an diese Zeit.
Verkehrsaufkommen meiden
In der Hauptsaison (Juli/August) ist der Pass tagsüber oft hoffnungslos überlaufen. Wohnmobile, Radfahrer und Wanderer blockieren dann die engen Kehren, was den Fahrfluss komplett stört. Fahr früh morgens (vor 9:00 Uhr) oder am späten Nachmittag.Richtungsverlauf wählen: Viele Biker bevorzugen die Anfahrt von Norden nach Süden. So fährt man das Kopfsteinpflaster bergauf (was fahrtechnisch einfacher zu kontrollieren ist als bergab) und genießt danach die flüssigere, asphaltierte Abfahrt hinein in das wunderschöne, smaragdgrüne Soča-Tal.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| StraßenbreiteWelche Straßenbreite herrscht auf der Strecke hauptsächlich vor? | normal |
| FahrbahnbeschaffenheitWelche Beschaffenheit hat die Fahrbahnoberfläche meist? | normal |
| Offroad-AnteilAnteil nicht asphaltierter Strecke | 0 % |
| LandPrimäres Land der Route | Slowenien |
| SchwierigkeitWie schwer wird der Pass für einen durchschnittlichen Motorradfahrer eingeschätzt? | anspruchsvoll |
| Mautpflichtige StraßeFällt zusätzliche Maut bei Benutzung der Strecke an? | Nein |
| Tägliche Öffnungszeit-BeschränkungenGibt es tägliche Zufahrtsbeschränkungen? | Neue Schranken Regeln die Menge an Fahrzeugen |
| Offizielle URLOffizielle Internetadresse des Betreibers mit weiteren Infos zur Strecke | nationalpark-triglav.de/vrsic-pass |
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