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verbogener Schalthebel

  • HansJ
  • 4. März 2008 um 18:49
  • HansJ
    Beiträge
    14
    • 4. März 2008 um 18:49
    • #1

    Hallo, mir ist durch ein dummes Missgeschick beim Rangieren am Hang (mit dem Fuß weggerutscht und dadurch einen Sehnenanriss bekommen) das Motorrad umgefallen. Dabei bog sich der Schalthebel bis zum Schaltgestänge. Um wieder schalten zu können, habe ich den Hebel gerader gebogen und das Schaltgestänge vollkommen in Ordnung gebracht. Nun möchte ich den Hebel die letzten cm ganz gerade biegen. Aus was für einem Material ist so ein Schalthebel? Wie leicht reißt oder bricht das Metall? Das Motorrad ist eine Deauville.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2008 um 19:01
    • #2

    hallo hans ich weiss leider nicht, ob es bei dir alu oder eisen ist. da du den hebel ja schon vorgebogen hast, schau doch mal ,ob das material in der knickstelle durch das biegen spröde geworden ist. wenn nicht, bieg einfach weiter. ich habe mal den hebel an meiner transalp auf meinen zuschnitt gebogen. nix passiert. wenns nicht klappen sollte, ( was ich nicht glaube) brauchst du dann so oder so nen neuen hebel. ich denke, der kostet nicht die welt. gutes gelingen. gruss uwe

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2008 um 19:08
    • #3

    Hallo HansJ, bei Polo oder Louis kostet ein Schalthebel rd 50,- OIRO... ...wenn du es hinbekommst hast du die gespart :D Ich glaube aber das das Material jetzt hinüber ist und keiner Belastung mehr standhält. Aber guck doch mal bei ebay rein oder beim Schrauber vor Ort, da gibt es doch immer ein paar Teile für wenig Geld im Regal. Viel Glück beim Biegen. ;)

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2008 um 19:11
    • #4

    schau mal dort http://www.mvh-online.de/used.php?page=…%2098%20-%2005& gruss uwe

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2008 um 19:22
    • #5

    Hallo, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich zum Clown mache. Aber als mein Schalthebel verbogen war habe ich meinen Backofen auf 250 Grad aufgeheizt und den schalthebel dann eine halbe Stunde hineingelegt und ihn dann mit einem Gummihammer wieder in Form gebracht. Hat funktioniert und das Material hat keinen Schaden genommen. Hoffe es hilft.

  • zxandre
    Gast
    • 4. März 2008 um 19:29
    • #6
    Zitat von Bandit1250

    Hallo, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich zum Clown mache. Aber als mein Schalthebel verbogen war habe ich meinen Backofen auf 250 Grad aufgeheizt und den schalthebel dann eine halbe Stunde hineingelegt und ihn dann mit einem Gummihammer wieder in Form gebracht. Hat funktioniert und das Material hat keinen Schaden genommen. Hoffe es hilft.

    Umluft oder Oberhitze? Also mal im Ernst, ein verbogener Schalt, Kupplungs- oder Bremshebel gehört erneuert!!!!!! Spielt nicht mit eurem Leben.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 4. März 2008 um 20:15
    • #7

    Der Schalthebel sollte aus Stahl sein. Alu findet man eigentlich nur bei sportlichen Modellen. Das Material kann soweit kalt gerichtet werden. Anschließendes Erwärmen im Backofen entspannt die Gefügestruktur d. Stahl wieder ein wenig. Allerdings sind die 250 Grad, die ein Haushaltsbackofen bringt, noch zu wenig.Trotzdem vorher alle Kunststoffteile entfernen. Möglicherweise leidet die Verchromung oder sonstige Beschichtung etwas. Ich denke auch das ein Neuteil im bezahlbaren Rahmen liegen dürfte. Wesentlich wichtiger ist aber die Frage, ob an der Schaltübertragung Schaden entstanden ist? Dazu muß man wissen, daß hierbei die Auf und Ab- Bewegung des Schalthebels in eine sektionale Drehbewegung der Schaltwelle und dann wieder in eine horizontale Bewegung der Schaltgabeln umgesetzt wird. Falls hier irgendwo Verzug eingetreten sein sollte wird dies zu erhöhtem Verschleiß im Getriebe führen. Das macht sich dann meist mit herausspringenden Gängen bemerkbar, da die entsprechende Schaltgabel verschlissen bzw. verbogen ist. LG Udo ;) P.S. Ob der Mod. ins Richtige Forum verschieben könnte?

  • 1er
    Gast
    • 4. März 2008 um 20:55
    • #8

    bin zwar nicht der mod für dieses unterforum, aber ich denke flo hat nichts dagegen. ist jetzt im richtigen unterforum. udo hat wie immer ne kompetente antwort abgeliefert. beim richten von stahl hätte ich keine bedenken. denke mal die meisten hersteller nehmen für so sachen auch nen gewöhnlichen stahl der sich gut verformen lässt. gruß chris

  • HansJ
    Beiträge
    14
    • 4. März 2008 um 22:04
    • #9

    Hallo, mir ist durch ein dummes Missgeschick beim Rangieren am Hang (mit dem Fuß weggerutscht und dadurch einen Sehnenanriss bekommen) das Motorrad umgefallen. Dabei bog sich der Schalthebel bis zum Schaltgestänge. Um wieder schalten zu können, habe ich den Hebel gerader gebogen und das Schaltgestänge vollkommen in Ordnung gebracht. Nun möchte ich den Hebel die letzten cm ganz gerade biegen. Aus was für einem Material ist so ein Schalthebel? Wie leicht reißt oder bricht das Metall? Das Motorrad ist eine Deauville.

  • HansJ
    Beiträge
    14
    • 4. März 2008 um 22:04
    • #10

    Hallo nette "Techniker"! Vielen Dank für Eure Antworten. War alles sehr interessant und schlüssig. Das Schaltgestänge hatte ich ja gleich wieder hin gebogen und es schaltet sich sehr gut und weich. Den Hebel werde ich im ausgebauten Zustand erhitzen und dann den letzten cm gerade biegen. Uwe, vielen Dank für Deinen Link-der Hebel kostet nur 24Euros und wird zur Sicherheit bestellt-ein zweites mal übersteht der diese Prozedur nicht.

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