moin ihr schrauber und techniker, ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen: die zetti geht jetzt in's vierte jahr und hat 46.000 km auf der uhr. auf den letzten 1.000 km fängt sie plötzlich an, sich schon bei kleinsten straßenunebenheiten aufzuschaukeln, zu "gautschen", sie scheint jeder rille nachlaufen zu wollen. sie "hoppelt" extrem, ist auf waschbrettpisten kaum noch beherrschbar, bissi flottere kurvenfahrt auf schlechten straßen ist fast schon kriminell, weil sie überall hin will, nur nicht da, wo ich sie hin haben will. die zetti eiert nicht nur hinten, sie pendelt in kurzen stößen hin und her, auch das vorderrad geht hin und her, pendelt in heftigen stößen, schaukelt sich regelrecht auf. zweimal dachte ich, gleich schiebt sie über's vorderrad... ufff ich kannte das bisher in schwacher form, wenn der reifen gegen ende massive zägezähne hat. trotzdem war die fahrt immer beherrschbar und die zetti ließ sich trotzdem so einlenken und führen wie es sein soll. nun hält sie nicht mehr die gewählte linie, ich hab da manch böse überraschung erlebt... die reifen (falscher druck, abgefahren, zägezähne etc) sind definitiv nicht der grund. allerdings hat bei letzten reifenwechsel der monteur gleich 4 gewichte an einer stelle nebeneinander in die hinterradfelge geklebt, bisher war immer höchstens eines nötig. kann das die extreme unruhe in's fahrwerk bringen? oder kann das federbein verschlissen sein? bei der zetti ist ja nicht gerade die allererste wahl werksseitig montiert.... ich weiß mir jedenfalls keinen rat mehr und krieg jedesmal schweißausbrüche, wenn ich die nächste kurve sehe, weil ich vorher nicht weiß, ob die zetti sie nun "ordentlich" nimmt oder ob sie lieber in die wallachhei ausreiten möchte... :-O wie gesagt, bisher lief die kleine einwandfrei und wie von selbst um die ecken, seit kurzem bockt, eiert und pendelt sie und ist kaum noch präzise steuerbar. hilfesuchende grüße susi
HILFE - Z750 "gauscht" plötzlich
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Hi Susi das hört sich an wie bei mir,und da war es das Federbein..habe mir jetzt doch mal eins von Wilbers gegönnt und es ist wieder ein angenehmeres Fahren auf holperstrecken. Ok meine Maschine hat auch schon was mehr runter.Aber da du ja auch viel fährst kann es evtl. auch am Federbein liegen,einfach mal nachschauen,bei mir sah mal das sich rillen am oberen Teil des Federbeins gebildet haben.Jetzt weiß ich nicht wie es bei dir aussieht. Vielleicht kann dir auch ein Kawasaki Händler was dazu sagen.
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Zitat von zett750
sie "hoppelt" extrem, ist auf waschbrettpisten kaum noch beherrschbar, bissi flottere kurvenfahrt auf schlechten straßen ist fast schon kriminell, weil sie überall hin will, nur nicht da, wo ich sie hin haben will.
Dasselbe Verhalten hatte ich bei meiner KTM unmittelbar nachdem ich das Vorderrad mit neuen Reifen wieder eingebaut habe. Bei mir war der Grund: ich hatte die Vorderachse nicht sorgfältig genug wieder eingebaut. Man muss die Achse auf genau vorgeschriebene Weise einbauen, weil es sonst zu Verspannungen kommt und die Achse einfach nicht gerade drin sitzt. Erst im dritten Versuch hatte ich das Vorderrad wieder so montiert, dass das Motorrad wieder klasse geradeaus läuft. Wichtig ist, die Gabel einige Male kräftig einzufedern, solange die Achs-Klemmschrauben noch nicht festgezogen sind. Das ist bei mir im Handbuch zur KTM genau erklärt. Ein anderer Faktor, der dazukommen kann, ist das Lenkkopflager. Wenn es zu stramm eingestellt ist - das ist die große Mutter oben am Lenker auf der Gabelbrücke - dann fährt sie kaum geradeaus. Wenn sie zu lose ist, kann die Gabel flattern. Ich hoffe, du bekommst es schnell in den Griff und kannst bald wieder unbesorgt durch die Lande düsen
Viele Grüsse aus Kiel, Svenja -
Zitat von zett750
allerdings hat bei letzten reifenwechsel der monteur gleich 4 gewichte an einer stelle nebeneinander in die hinterradfelge geklebt, bisher war immer höchstens eines nötig.
ich muss mich hier korrigieren: an der hinterradfelge sind auf beiden seiten jeweils 4 gewichte nebeneinander geklebt, an der vorderradfelge ebenfalls, also pro felge 8 stück. ist das normal????
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Svenja: ich geh mal davon aus, dass der monteur das vorderrad wieder korrekt eingebaut hat, das macht der jeden tag ein paar mal... das lenkkopflager muss ich nachher mangels hauptständer mit hilfe überprüfen. von der 440er zetti her weiß ich, wie sich die fahrt mit einem verschlissenen lenkkopflager anfühl, eigentlich schließe ich das aus. aber man weiß ja nie... immer noch ratlose grüße susi
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Zitat von zett750
[quote=zett750] also pro felge 8 stück. ist das normal????
Das kommt natürlich auf die Gesamtmasse der Gewichte an. Aber mit einer Reifenunwucht sollte sich niemals das von dir beschriebene Fahrverhalten erklären lassen. Jedenfalls nicht bei Tempi unterhalb 160 km/h. Fahr doch einfach mal zum Kawa Händler und stell dort die Frage. Vielleicht fährt er selbst mal ein Stück.
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Aufschaukeln kann leider viele Gründe haben. - Reifendruck zu niedrig - Federung zu schwach oder falsch eingestellt, oder sogar zu hart? - Fahrergewicht Hast Du vielleicht zugenommen? :roll:
Am Reifenverschleiss selbst kanns eigentlich nicht liegen. Habe mit Kumpels etliche tausen Kolimeter auf französischen Pisten abgespult. Egal ob die Reifen ( BT010 ) neu oder fast ab waren keine Probleme mit Haftung, Rillen oder Aufschaukeln trotz "Sägezahn" ( bis auf das eine mal wo ich tatsächlich etwas weniger Luft im Reifen hatte :-? ). Da ist sie hinten gedoppst. Das war meine alte Bandit und das Fahrwerk von der ist qualitativ schlechter als bei Deiner Kawa. Vielleicht hast Du Deine Maschine wirklich so hart rangenommen dass was kaputtgegangen ist. Oder prüf einfach mal ( falls vorhanden ) Druck- und Zugstufe...
editiert von: kleinerBuellfahrer, 16.04.2007, 13:43 Uhr -
eine unruhige Straßenlage kann auch von einem defekten Radlager kommen. Das sollte eigentlich der Meister beim Reifenwechsel merken. Möglicherweise hat der Meister das nicht bemerkt. Natürlich hatte er dann Probleme beim Wuchten - und das Problem mit außergewöhnlich vielen Gewichten versucht zu lösen.
Als bei mir mal das hintere Radlager kaputt war hatte ich öfter das Gefühl die Maschine würde leicht schwimmen beim Fahren. Das war ein sehr unanagenehmes Gefühl. Ich dachte, dass würde an den Reifen liegen, deren Profil schon an der Grenze war. Beim Reifenwechsel bekam ich dann für ca. 25 ¤ ein neues Radlager. Seither fährt meine kleine Honda wieder wie auf Schienen.
Lorenz -
Das Lenkkopflager und das Schwingenlager würde ich auf jeden Fall kontrollieren. Zusätzlich solltest Du nach den Reifen schauen. Auf den Reifen ist ein Punkt der genau am Ventil sitzen sollte. Ist das nicht der Fall kann sich der Reifen auf der Felge verdreht haben. Evtl wurde er aber vorher schon falsch montiert und es sind deshalb so viele Gewichte nötig. Ich setzte auf jeden Fall ein Netbikertreffenpilsken;-) auf Lenkkopf- und Schwingenlager
gruss beiker
editiert von: beiker, 16.04.2007, 16:32 Uhr -
Tja Susi, das kann verschiedene Gründe haben. Die Reifen sind's bestimmt nicht, das ist Kopfsache, das bildest Du Dir ein. Hätte Dir nun einer heimlich einen Z-6 drauf gemacht hättest Du schon die Lösung. Auch ich tippe auf's Federbein. Es ist bekannt, daß die Kawa ein Rotstiftmoped ist, wahrscheinlich ist Deins nun hinüber. Besorg Dir ein Wilbers und gut iss. Die Normalausführung reicht übrigens. Vielleicht gibt es ja beim Polo mal wieder eine Rabattaktion. Um das aber auszutesten hätt' ich einen Vorschlag: Eine Feierabendrunde diese Woche (Mittwoch?). Ich kenne nämlich jemanden mit einer fast neuen Zetti. Wenn Du mit der die Probleme nicht hast dann ist das Federbein als Übeltäter doch lokalisiert. Die Vergleichsfahrt sollte aber auf jedem Fall VOR Freitag stattfinden, nämlich vor dem Umbau. Ne bessere Gelegenheit das zu testen gibts nicht. Wie wär's? Es könnte natürlich auch noch einen ganz anderen Grund haben. 'Thomas! Wenn ich ab jetzt Tuono fahre isses sicher weg!' Duck und flitz, Herbert
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