Moin Moin zusammen, also heute kam mir unterwegs spontan der Gedanke hier mal was zu schreiben. Wir, meine Frau und ich, haben heute mal eine Tour nach Trappenkamp gemacht und auf dem Rückweg hat sich folgendes ereignet. In Neumünster Süd sind wir auf die A 7 gefahren wo uns ein BikerIn mit Sozia aus SE überholte. Gut, ich habe zuerst überlegt ob meine Frau wohl bequemer hinten sitzt als die Sozia auf diesem Motorrad (konnte leider nicht erkennen was es für eine war). Wir fuhren ein Stück hinterher, er/sie wechselte bei der kleinsten Lücke die Spur fuhr wieder rüber, gab Gas, bremste, wechselte wieder, und das zig mal hintereinander. Dazu muß ich sagen, das wir mit 140 km/h nicht unbedingt viel Abstand zu ihm/ihr bekamen. Der Abstand wurde erst größer, als zwei Autos auf der linken Spur langsamer fuhren als wir. Dann kam das was mich dazu gebracht hat hier mal was zu schreiben. Er/Sie fuhr links an den zwei Fahrzeugen vorbei, irgendwo auf dem Reststreifen von ca. 1 Meter zwischen Autos und Mittelstreifen. Meine Frau und ich haben uns hinterher darüber unterhalten und wir kamen zu der Frage: Wieso hat der/die FahrerIn sich und vor allem alle anderen so in Gefahr gebracht? Was wäre wohl passiert wenn einer der Autofahrer unaufmerksam gewesen wäre und wäre kurz links rüber gefahren? Eine Kettenreaktion: Die beiden auf dem Motorrad wären mit Sicherheit auf den Mittelstreifen geraten und wären im schlimmsten Fall auf die Gegenfahrbahn gestürzt. Dort wäre es zu einem Brems- oder Ausweichmanöver gekommen wobei mindestens einer in Gefahr geraten wäre. Der Autofahrer der das Motorrad nicht gesehen hat und nach links gefahren ist, hätte einen Aufprall gehört und hätte sofort eine Vollbremsung gemacht, das nachfolgende Fahrzeug wäre mit Sicherheit aufgefahren und bestimmt auch noch weitere. Es ist schon ziemlich traurig wenn man sieht das es immer noch solche Chaoten gibt die den leider negativen Ruf der Biker immer wieder bestätigen. Ich hab nichts dagegen wenn einer mit 140 km/h oder mehr über Landstraßen jagt, oder einer mit 240 km/h auf der Autobahn, es muß doch jeder selber wissen, aber ich habe was dagegen wenn man dabei andere gefährdet. Und wenn jemand meint er müße dem anderen zeigen was für ein toller Biker er ist, sollte derjenige sich mein Profilfoto einprägen, damit er/sie es mir nicht versucht zu zeigen, mich interessiert es nämlich nicht. Am Wochenende sind in Schleswig Holstein wieder zwei Motorradfahrer verunglückt und was sagt dazu die Mehrheit der Nicht-Biker? "Sind doch selber schuld" oder hat einer von Euch andere Erfahrungen gemacht? So, das mußte ich einfach mal los werden. Gruß aus Nordfriesland, Tiktak
Kommt Fahrweise von Gefahrweise??
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Gelöschter Benutzer -
11. September 2005 um 20:11
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Moin Moin zusammen, also heute kam mir unterwegs spontan der Gedanke hier mal was zu schreiben. Wir, meine Frau und ich, haben heute mal eine Tour nach Trappenkamp gemacht und auf dem Rückweg hat sich folgendes ereignet. In Neumünster Süd sind wir auf die A 7 gefahren wo uns ein BikerIn mit Sozia aus SE überholte. Gut, ich habe zuerst überlegt ob meine Frau wohl bequemer hinten sitzt als die Sozia auf diesem Motorrad (konnte leider nicht erkennen was es für eine war). Wir fuhren ein Stück hinterher, er/sie wechselte bei der kleinsten Lücke die Spur fuhr wieder rüber, gab Gas, bremste, wechselte wieder, und das zig mal hintereinander. Dazu muß ich sagen, das wir mit 140 km/h nicht unbedingt viel Abstand zu ihm/ihr bekamen. Der Abstand wurde erst größer, als zwei Autos auf der linken Spur langsamer fuhren als wir. Dann kam das was mich dazu gebracht hat hier mal was zu schreiben. Er/Sie fuhr links an den zwei Fahrzeugen vorbei, irgendwo auf dem Reststreifen von ca. 1 Meter zwischen Autos und Mittelstreifen. Meine Frau und ich haben uns hinterher darüber unterhalten und wir kamen zu der Frage: Wieso hat der/die FahrerIn sich und vor allem alle anderen so in Gefahr gebracht? Was wäre wohl passiert wenn einer der Autofahrer unaufmerksam gewesen wäre und wäre kurz links rüber gefahren? Eine Kettenreaktion: Die beiden auf dem Motorrad wären mit Sicherheit auf den Mittelstreifen geraten und wären im schlimmsten Fall auf die Gegenfahrbahn gestürzt. Dort wäre es zu einem Brems- oder Ausweichmanöver gekommen wobei mindestens einer in Gefahr geraten wäre. Der Autofahrer der das Motorrad nicht gesehen hat und nach links gefahren ist, hätte einen Aufprall gehört und hätte sofort eine Vollbremsung gemacht, das nachfolgende Fahrzeug wäre mit Sicherheit aufgefahren und bestimmt auch noch weitere. Es ist schon ziemlich traurig wenn man sieht das es immer noch solche Chaoten gibt die den leider negativen Ruf der Biker immer wieder bestätigen. Ich hab nichts dagegen wenn einer mit 140 km/h oder mehr über Landstraßen jagt, oder einer mit 240 km/h auf der Autobahn, es muß doch jeder selber wissen, aber ich habe was dagegen wenn man dabei andere gefährdet. Und wenn jemand meint er müße dem anderen zeigen was für ein toller Biker er ist, sollte derjenige sich mein Profilfoto einprägen, damit er/sie es mir nicht versucht zu zeigen, mich interessiert es nämlich nicht. Am Wochenende sind in Schleswig Holstein wieder zwei Motorradfahrer verunglückt und was sagt dazu die Mehrheit der Nicht-Biker? "Sind doch selber schuld" oder hat einer von Euch andere Erfahrungen gemacht? So, das mußte ich einfach mal los werden. Gruß aus Nordfriesland, Tiktak
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War dieses WE im Harz unterwegs... da war so eine Gruppe Motorradfahrer... und der erste von denen hat zu einem großen und langen Überholmanöver angesetzt.... weit bis in eine Kurve rein die er Nie und Nimmer überblicken konnte.... er hatte einfach nur Glück... im weiteren Verlauf des Tages kamen wir an eine Unfallstelle (Polizei und Krankenwagen waren schon vor Ort)... da wurde der Motorradfahrer wohl von einem Autofahrer übersehen. Bei dem ersten Beispiel kommt dann der Satz zum Tragen ... "selber schuld..." beim zweiten Beispiel eben nicht. Es gibt immer die eine oder andere Aussage zu bestimmten Sachen... für mich gilt (steht glaub ich auch irgendwo so ähnlich in der StVo) "... rechne immer mit den Fehlern der Anderen...." Dementsprechend ist dann auch meine Fahrweise (mit einigen Ausnahmen)... für die einen ist es zu langsam, hat einen geringen "Fun-Faktor"... für die anderen ist sie zu schnell. Bis jetzt hat es gepasst, bis auf ein paar harte Bremsmanöver ging alles glatt. Gruß Sven
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Für uns Motorradfahrer gilt:
Vorfahrt hat man nicht, Vorfahrt bekommt man von den anderen Verkehrsteilnehmern.
Lorenz -
[quote:a28ccb0a3b] Für uns Motorradfahrer gilt: Vorfahrt hat man nicht, Vorfahrt bekommt man von den anderen Verkehrsteilnehmern. Lorenz [/quote] @Lorenz Dein Spruch hat absolute Gültigkeit! So ist das Bikerleben. Ingo
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Lorenz1 das hast du schön geschreiben! Und hast Recht!
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wenn man hier bei uns in der Eifel bei schönem Wetter unterwegs ist, sieht man leider immer wieder solche "hirnlosen" Motorradfahrer.
Vor ein paar wochen waren mein Mann und ich mit 5 anderen 125ern dort unterwegs. Wir sind halt nicht so flott am Berg und wurden von einer anderen Gruppe gleich zu mehreren in einer unübersichtlichen Kurve bei Gegenverkehr überholt. Die haben meinen Mann regelrecht in die Zange genommen, als sie ausweichen mußten.
Ich hab auch nichts gegen flotte Fahrer, aber es macht mich genauso sauer, wenn dadurch andere in Gefahr gebracht werden.
gruss rita -
Es sollten sich halt alle (auch die Dosenfahrer) regelmäßig folgendes ins Gedächtnis rufen: § 1 StVO Grundregeln (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
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Also ich seh halt auch fast jeden Tag, wenn ich mit meinem bike in die Arbeit fahre, dass auf unseren Autobahnen viele Mercedes und Audifahrer es sich zur aufgebe gemacht haben Bikes zu überholen. Da wird dann bei um die 200 km/h auf der linken Fahrbahn bis auf 1m aufgefahren und geschaut ob man nicht doch ein ganz klein wenig schneller ist als das Bike. So als morgerndliche Potzenzbestätigung.
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Joybar Die man ihnen dann aber zum Glück zunichte machen kann, wenn dann endlich frei ist. Bei solchen Idioten hilft nur noch die Flucht nach vorne. Wenn dann eine Geschwindigkeitsbeschränkung kommt, und man sich brav an die hält, rauschen dann viele BMWs, Audis oder sonstwas wie die Idioten vorbei. Schade, wenn dann kurz drauf ein Blitzer steht... Gruß Thomas
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