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Qualitätsbewertung

  • quan
  • 18. März 2004 um 00:45
  • quan
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    • 18. März 2004 um 00:45
    • #1

    >Hallo, >wollte mal von euch wissen wie ihr die einzelnen Mo- >torradhersteller von ihren Qualitätsstandarts bewer- >ten würdet,allgemein sagt man ja das Honda knapp vo- >r Jamaha liegt,aber im Grunde können das die Biker - >viel besser beurteilen als irgendwelche Statistiken- hmm - glaube das ist schwer zu bewerten, da hier jeder "seine" Marke anpreisen wird, und nicht viele so viele Moppeds gefahren sind, dass sie so urteilen können... Da denke ich müsste man fast alle moppeds aller marken und preisklassen mal angerührt haben. Will aber nicht den Spaß verderben, postet trotzdem, es interessiert ja was IHR denkt und nicht die andren da draussen die noch nicht zu uns gehören ;) Was ich aber bisher "gehört" habe ist dass Honda eher etwas zurückhinken soll, nicht vor andren sein soll wie du schreibst, hab das aber auch nur "gehört"... -- Flo

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. März 2004 um 08:35
    • #2

    Antwort auf quan: Tja da hast du wohl nicht Unrecht, wirklich urteilen kann nur, wer alle Moppeds kennt. Das ganze an der Marke fest zu machen ist allerdings nicht möglich, da auch innerhalb einer Marke große Qualitätsunterschiede zu finden sind. Ich habe bisher 14 Moppeds besessen und beste Erfahrungen mit Suzuki vor BJ 1990 gemacht, sowie meiner Pan European von Honda. Schlechte Erfahrungen mit Aprilia. Wirkliche Qualität und Haltbarkeit würde ich nur der 1500er Goldwing, der BMW GS, der Pan und der VFR bescheinigen, hier gibt es etliche Maschinen mit mehr als 250000km auf dem Tacho, eine Goldwing habe ich gesehen, die echte 480000 km gelaufen war. gruß acer -- Mensch bleiben!

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. März 2004 um 14:27
    • #3

    Antwort auf @gerry76: Servus, ich habe bisher auch schon die unterschiedlichsten Marken (Honda, Yamaha, Suzuki, BMW) gefahren (alles Tourer oder Sporttourer) und konnte mich bisher über keine Marke richtig beschweren. Etwas enttäuscht war ich bei Suzuki und (man glaubt es kaum) BMW. Was ich bei BMW bemängeln muß ist die Qualität für den stolzen Preis. Bei Suzuki machte das gesamte Moped einen nicht so tollen Eintrug bei der Qualität. Allerdings haben dann alle Mopeds beim fahren wieder richtig Spaß gemacht. Grüße Kuddel -- Es gibt faßt nichts schöneres als einen sauberen Strich zu fahren.

  • gerry76
    Gast
    • 18. März 2004 um 14:35
    • #4

    Antwort auf @acer: Von der Vfr habe ich das auch schon gehört,bzw die von einem Kumpel hat auch schon so 130.000km runter und die sollen ja auch ca 250.000 halten. Wow das ne Goldwing soviel schafft hätte ich jetzt nicht gedacht. Wie sieht es den bei Kawasaki mit der Haltbarkeit aus,schaffen die noch die 100.000km?? Bikergruss gerry76

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. März 2004 um 14:50
    • #5

    Antwort auf @gerry76: Sorry, ich habe noch nie ne Kawasaki gehabt (warum eigendlich nicht?), kann also nicht mit Erfahrungen dienen. Grundsätzlich werden Moppeds so für ca. 50000-70000km gebaut, danach sind dann umfangreiche Restaurierungen im Motor fällig. gruß acer -- Mensch bleiben!

  • gerry76
    Gast
    • 18. März 2004 um 14:56
    • #6

    Antwort auf @acer: okay dann weiss ich ja in etwas wann ich mich mal nach ner neuen Maschine umsehen sollte,oder sie hält vieleicht doch was länger wer weiss. Also die 70.000 sollte ich eigentlich schon in den nächsten 2 Jahren erreicht haben,dann wartet hoffentlich schon irgendwo eine schöne 1000 fazer *ggg* Obwohl mir die zrx 1200s auch sehr gut gefällt. Kawasaki hatt eigentlich nur ein kleines manko sie springen manchmal nicht ganz so gut an bzw brauchen schon mal etwas länger. Bikergruss gerry76

  • braveheart
    Gast
    • 18. März 2004 um 18:52
    • #7

    Antwort auf @gerry76: Moin, meine Erfahrungen beschränken sich bis jetzt erst auf 3 Moppeds, anfangs der 80er hatte ich ne Yamaha XS 650, bis auf Tachowelle, Kupplungszug und Simmering der Getriebeausgangswelle hatte ich kein Problem bis Km-Stand 36.000, da ist mir dann auf der Rückfahrt von Griechenland das äussere Kurbelwellenlager verreckt, ca 20 km vor der Haustür :( Da der Motor recht einfach aufgebaut war, konnte ich es ohne Spezialwerkzeug selbst reparieren. Ansonsten war die Yami recht gut verarbeitet, hab sie 3,5 Jahre gefahren und dann verkauft. Nach langer Pause kam ich dann ´99 wieder zu ner Honda CB1100 Super Bol d´Or, Bj.83 mit Km-Stand 67.000. Kaum Rost, Superverarbeitung, nix war ausgeschlagen, einfach suupi! Einziges Manko: der Motor verbrauchte ca 2l Öl auf 1000 Km, war aber absolut dicht. Verkauft mit 82.000 Km. Dann kaufte ich 2002 meine Triumph Tiger von einem Freund aus erster Hand, Km-Stand 65.000, sah aus wie geleckt, er hat sie immer super gepflegt, hatte nie ein Problem damit. Ich aber schon, denn auf der Heimfahrt von Kroatien fing der Simmering der Getriebeausgangswelle an zu ölen (hatte ich doch schon mal :) ). Keine große Aktion, war recht einfach zu erneuern. Dann beim letzten Netti-Treffen bei Km 74.000 fing der Motor plötzlich an zu rasseln, Ergebnis: Schleifklinge der Steuerkette gebrochen und zerbröselt. Hab die Reparatur selbst durchgeführt, trotzdem 340 €uronen hingelegt, ok, hab dann gleich ne neue Steuerkette eingebaut, neue Kopfdichtung, usw, das haut dann schon rein. Als ich den Motor auf hatte, war ich erstaunt, kaum Verschleiß an Nockenwelle, Kolben, Zylinder, sah alles aus wie neu :) Hab jetzt knapp 80.000 auf der Uhr, nach Acer müsste sie ja wohl bald das Zeitliche segnen ;) Aber ich geh mal davon aus, dass sie weitere 80.000 macht... Wäre nicht schlecht, wenn jeder mal so seine Erfahrungen mit seinem Möppi posten würde, das ist dann zwar immer noch nicht repräsentativ, aber man kann sich vielleicht ein Bild machen, welches Möppi anfällig ist und welches keine Probleme bereitet. Gruß, Thomas -- Wer noch nie gestürzt ist, war noch nie richtig schnell :)

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. März 2004 um 19:05
    • #8

    Antwort auf @braveheart: Moin moin Nachbar, tut mir leid, wenn der Eindruck erweckt wurde, ich könnte das wirklich beurteilen! Kann ich natürlich nicht, ich habe nur meine persönlichen Erfahrungen weiter gegeben, allerdings sind die mit deinen ziemlich deckungsgleich, ich habe bislang mit Triumph (besser gesagt meine Liebste) auch keinerlei Probleme gehabt. Das Mopped macht einen sehr guten Eindruck. Wenn ich micht trotzdem nochmal weit aus dem Fenster lehnen darf, die Haltbarkeit liegt natürlich auch an der Drehzahl. Ein hochdrehender Motor wird selbstverständlich stärker belastet, als ein anderer. Die kritische Grenze liegt bei 19m/sec. Darunter gilt ein Motor als verschleißfest. Ausnahme bildet hier nur der amerikanische Hersteller großvolumiger Motoren, der arbeitet mit so großen Fertigungstoleranzen, daß die Motoren trotz geringer Kolbengeschwindigkeit nicht gerade Kilometerfresser sind. gruß acer -- Mensch bleiben!

  • gerry76
    Gast
    • 19. März 2004 um 01:36
    • #9

    Antwort auf @braveheart: also dann scheint ja bei 80.000 scho ne magische grenze zu sein was,dann schraubst du also so ziemlich alles an deiner Maschine was,hast du dir das selber angelernt oder machst du das auch beruflich?? Bikergruss gerry76

  • braveheart
    Gast
    • 19. März 2004 um 07:58
    • #10

    Antwort auf @gerry76: Hab mir das selbst beigebracht, fing als Kind schon mit LEGO"s und Märklin-Baukasten an :) Mache so gut es geht alles selbst, nur wenn ich teures Spezialwerkzeug brauch, dann is eben schluß mit lustig. Ein Werkstatthandbuch hilft dir in vielen Fällen weiter, in der Werkstatt kochen die auch nur mit Wasser ;-). Gruß, Thomas -- Wer noch nie gestürzt ist, war noch nie richtig schnell :)

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