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Reifenerfahrungsbericht Bridgestone BT23

  • Tysrio
  • 1. Juni 2022 um 17:37
  • Tysrio
    Gast
    • 1. Juni 2022 um 17:37
    • #1

    Zu den Fakten:

    Motorrad:

    Kawasaki Z750 ABS Baujahr 2011

    750ccm 106PS 230kg fahrfertig

    Reifen:

    vorn 120/70 R17 58W ca 88 Euro

    hinten180/70 R17 78W ca 110 Euro

    *Stand 01.06.2022 Internet


    Den Bridgestone BT23 zu fahren war keine aktive Entscheidung meinerseits, da mein Kumpel mit seiner Yamaha Mt07 als Erstbereifung schlechte Erfahrung mit diesem gemacht hat. Da der Satz aber fast brandneu auf meinem Gebrauchtkauf der Kawasaki war, schien mir ein sofortiger Tausch nicht sinnführend.

    Die Saison begann für mich Ende Februar bei 3 Grad Außentemperatur. Schön ist etwas anderes, aber irgendwie muss man ja auf Arbeit kommen. Bei verhaltener Fahrweise, bedeutet vorsichtig die Kurven zu nehmen, zaghaft zu beschleunigen, kam es zu keinem Haftungsabruch.

    Mitte März wurde es dann die ersten Male wieder wärmer und ich fuhr die ersten Touren nur so zum Vergnügen. Dabei wurde schon mehr am Gashahn gedreht und die Kurven flotter genommen, aber die wirkliche Probe durchlief der BT23 erst vor ein paar Wochen in der brutalen Kurvenhast am Kyffhäuser. Dreimal im geschwinden Tempo Hoch sowie Runter machte der Reifen vorbildlich mit, danach hatte ich das Gefühl, dass er zu schmieren anfängt und erste Unsicherheiten stellten sich ein. Einen späteren Samstag ging es bei Traumwetter im Kurvengeschlängel nach Regensburg und Sonntag bei einem gefühlten Weltuntergang über die Autobahn wieder nach Leipzig. Das Telefon hat mir dabei wasserbedingt den Dienst quittiert, aber der Bridgestone hielt mir die Treue.

    Letzte Woche zum Männertag folgten dann im Freiberger Land Beschleunigungsorgien, über die ich hier nicht allzu viel Worte verlieren möchte, um mich nicht selbst ans Kreuz zu schlagen. Das machte der Reifen auch sehr manierlich mit, nur an einer Stelle wollte ich anscheinend zuviel, denn da hatte ich hinten mit kurzen Haftungsabrissen zu kämpfen, als ich aus einer schnellen Kurve noch schneller hinaus wollte.

    Fazit:

    Ich fahr den Satz jetzt seit 7000km (9000 werden es wohl werden) und bis dahin war es ein bunter Mix aus vorsichtig fahren, ein bisschen mehr wollen, und "die Kuh fliegen lassen". Trotzdessen hat mir der BT23 bis auf ein paar Mal sehr vorbildlich die Treue gehalten. Das kann ich ihm verzeihen, denn unbegrenzte Haftung und Laufleistung beißt sich nun mal.

    Daher kann ich den Bridgestone jeden Fahrer empfehlen, der eine hohe Laufleistung benötigt und trotzdem sportlich unterwegs sein möchte. Für Wenigfahrer lohnt er sich nicht, da er dann zu lange hält und durch die Aushärtung der Jahre wahrscheinlich noch schneller zu schmieren beginnt. Das Feedback war mir persönlich auch zu wenig, die Haftungsabrisse kamen immer recht plötzlich, ohne das ich Anzeichen mitbekommen hätte. Wobei ich da dann wohlgemerkt die Kawasaki sehr um die Kurven gepeitscht habe und Angststreifen existieren generell nur am Vorderreifen.

  • x11
    Gast
    • 1. Juni 2022 um 21:59
    • #2

    ist halt schon ein sehr alter reifen und seinerzeit ziemlich gut.

    probier den t 32 ist dafür halt auch teuerer

  • Roadrunner72
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    • 1. Juni 2022 um 22:19
    • #3

    Hm. Den Haftungsabriß kannst du dem Reifen nicht ankreiden, sondern (meiner bescheidenen Meinung nach) nur deinem fehlenden Popometer und der fehlenden Feinmotorik in der rechten Hand. Die Physik lässt sich halt nicht überlisten.

    Wenn du einfach am Kurvenausgang aufreißen willst - ohne Hirn und Popometer - brauchst du eine aktuelle Maschine mit aktueller IMU. Eine solche Fahrweise - ich überlasse mein Schicksal der Technik - ist aber nicht zu empfehlen.

    Warum ich persönlich die Bridgestone-Tourenfraktion - inclusive BT23 - nicht mag: Mit jedem der Reifen hatte ich auf unterschiedlichen Maschinen ein derartig empfindliches Ansprechen auf Bitumenstreifen, das es nicht mehr feierlich war. Der Reifen braucht Bitumen nur zu riechen und schon war er am eiern. Das hat mega genervt.

    Erstaunlicherweise nur bei den Tourern, die Sportfraktion war davon unbeeindruckt.

    Trotzdem lasse ich die Finger von Bridgestone. Bei meiner Reise durch die Anbieter bin ich für mich bei Pirelli/ Metzeler und Michelin hängengeblieben. Die taugen mir am meisten.

    meep meep

  • x11
    Gast
    • 2. Juni 2022 um 05:14
    • #4

    find so schlecht war der nicht, war seinerzeit auch auf der renne damit hat sich zwar ganz schön geschruppt aber es ging.

    wie gesagt halt dann aktuelles matrial benutzen,kostet halt dann mehr. oder warum fährt man dann so einen alten reifen?

  • Tysrio
    Gast
    • 2. Juni 2022 um 06:12
    • #5

    Die Fahrweise war zu dem Zeitpunkt wirklich grenzwertig, daher mach ich dem Reifen keinen Vorwurf. "Unendliche" Haftung kann ich gleichzeitig mit Laufleistung nicht verlangen. 😅

    Die Bitumen meide ich sowieso wie Superman das Kryptonit, daher ist mir das noch nicht aufgefallen. 🤔

    Der BT23 war auf der Kawasaki frisch draufgezogen. Daher war meine Meinung, den einfach mal auszuprobieren.

    Aber den T32 werde ich mal mir mal genauer ansehen. 👍

    Da ich viel fahre und das auch allttagstypisch für den Arbeitsweg, benötige ich eine hohe Laufleistung, sonst bin ich alle zwei Monate beim Reifenhändler. 😂

  • Mikael
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    • 2. Juni 2022 um 09:02
    • #6

    Hinter solchen Reifenempfehlungen verbirgt sich viel Subjektives.

    Ich würde eher auf die Ergebnisse der Reifentests von MOTORRAD und Konsorten setzen: gleiches Fahrprofil, gleiche Motorräder, gleiche Strecke, häufiger Reifenwechsel, Ergebnisse gemittelt über mehrere Testfahrer mit quantitativem Endresultat. So werden Unterschiede herausgearbeitet.

    Die Preisdifferenz empfinde ich als nebensächlich, da auf die Laufleistung umzurechnen. Wenn man vergleicht, was man zeitgleich an Treibstoff verfeuert - manche unter uns an dieser Stelle ohne Spargedanken . Der eingetrübte Fahrspaß wegen falscher Reifenwahl begleitet mich dann vieleTausend Kilometer.

    Komme ich mal ins Rutschen, finde ich den Fehler noch immer bei mir ...

    Bridgestone hab ich vor Jahren aussortiert. Beim Wechsel auf ein anderes Fabrikat kam die neue Erkenntnis, dass auch Fahren im Regen Spaß machen kann ... Jahre vergeudet! Klar haben die sich auch in den letzten 20 Jahren verbessert, aber ich bin nun mal nachtragend ... Mit Conti, Pirelli, Metzeler und Michelin fahre ich lieber.

    Ehrenmitglied der Liga längst vergessener Comic-Figuren

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