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Nordkap 2015

  • mesteg
  • 10. November 2013 um 12:14
  • mesteg
    Gast
    • 10. November 2013 um 12:14
    • #1

    Will im Sommer 2015 mit meiner 1200GS von Süddeutschland ans Nordkap. Wer hat Routenvorschläge, Anregungen, sonstige Infos usw.?

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 10. November 2013 um 17:23
    • #2

    Na, da helfe ich doch gerne ! Ich würde bis nach Norddeutschland Autobahn fahren, dann hast Du schon mal 700 km hinter Dir, denn bis zum Nordkapp ist es ziemlich weit. Als weitere Route würde ich Dänemark und Norwegen vorschlagen, auf dem Weg musst Du aber auch eine Fähre benutzen. Und als Rückweg schlage ich die Tour über Finnland und Schweden vor. Wirf mal einen Blick auf die Bilder des netbiker-Kalenders für 2014, da ist auch ein tolles Bild vom Dalsnibba und dem Geirangerfjord. Das liegt in Norwegen. Dann weisst Du schon mal, wie es da so aussieht. Noch ein Tipp : Tanken, wenn Du eine Tankstelle siehst, auch wenn der Tank noch halb voll ist. Sonstige Info: Die Lektüre der Tourenfahrermagazine seit 1982 kann ich Dir auch empfehlen, ich weiß aber nicht, ob man noch alle Hefte der letzten 30 Jahre nachbestellen kann. Lesen bildet ! Oder gib doch bei Google ein "Routenvorschläge, Anregungen, sonstige Infos Nordkapp" da kommt bestimmt Einiges. :wacko: Ich gehe davon aus, dass diese Informationen hilfreich für Dich waren und wünsche Dir für die Tour viel Glück ! Toi, toi, toi ! P.S. ich konnte es mir einfach nicht verkneifen ...

  • gruftipeter
    Gast
    • 10. November 2013 um 18:03
    • #3

    Aber mach dich auf endlose öde Kilometer gefaßt! Nördlich von Trondheim wird es recht einsam. Dann auch noch teuer. Aber bis 2015 ist ja noch eine Weile. Die schönsten Ecken von Norwegen sind zwischen Bergen und Trondheim. Wenn du Pech hast verschwindet das Nordkap in der Nebelsuppe. Die kann wochenlang andauern. Stöber mal hier: http://www.tourenfahrer.de/motorrad-reise…zial-fjordland/ Peter

  • papahotel
    Gast
    • 10. November 2013 um 18:58
    • #4

    Moin, schau auf meiner Homepage http://www.kernige-heider.de unter News nach, dort habe ich meinen Bericht über meine Tour zum Nordkap. Alles gute Peter

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 12. November 2013 um 18:32
    • #5

    Einiges wurde ja schon erwähnt und teuer ist dort nicht nur das Benzin. Halte dich unbedingt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auch auf den einsamen Strecken, denn die Kontrolle erfolgt dort auch mittels Hubschrauber....davon merkst du nix. Wenn's für dich unbedingt das NKap seinmmuss...bitte. Aber ich stimme Gruftipeter voll zu....der Weg ist echt öde und das - gerade für Biker - int. Norge liegt dort nicht, sondern so wie Peter es schrieb. Ich spreche deshalb bei meinen Tripps auch immer von Fyord-Norwegen. Ach ja, plane einen neuen Hi-Reifen ein und erkundige dich schon mal im Vorfeld, wo du da oben 'ne neue Pelle herbekommen kannst. Ich saß mal 3 Tage rum, da der Reifen erst bestellt werden musste. Es gibt hier ja eine ganze Anzahl an Norwegen/Schweden-Fahrern.....da müssten noch mehr Infos für dich dabei sein. Achte auf aktuelles Kartenmat. Und denke daran, vor dem Tunnel die So.brille abzunehmen...es sei denn du stehst auf Blindflug. In älteren Tunneln ist nicht wirklich von Beleuchtung zu reden. Wenn du raucher bist, solltest du innerhalb der Ortschaften in der Öffentlichkeit darauf verzichten. Das gilt auch für's Bierchen am Strassenrand und erst recht, wenn Kinder in der Nähe sind. Das mögen die Norweger gar nicht! Und nun gute Fahrt :good:

  • gruftipeter
    Gast
    • 12. November 2013 um 19:43
    • #6

    Da gibt es auch noch Zebrastreifen. Dort wo weit und breit kein Fußgänger zu erwarten ist. Das sind Übergänge für die Wildtiere. Unbedingt ernst nehmen, so ein Elchbulle kann 600Kg wiegen. Die Elche, Rentiere und was da sonst noch rumläuft wissen das und benutzen die Übergänge. Weil die mit einem Wildschutzzaun dazu gezwungen werden. Ach so, 80 Km/h. Aufpassen, die Strafe für schnelles Fahren kann ein empfindliches Loch in die Urlaubskasse reißen. Nun, ich will niemanden den Spaß an der Nordlandtour verderben. Aber, wisse was dich dort erwartet! Also, ich würde die Hauptstraße, die E6, wenn es geht vermeiden. Dort fahren in den Sommermonaten ganz viele "Wohnis". So, dann mal gute Fahrt wünscht: Peter

  • charleystante
    Gast
    • 12. November 2013 um 23:31
    • #7

    Hallo zusammen, Ich bin noch recht neu hier und habe mich bisher noch nicht vorgestellt. Trotzdem würde ich gern ein paar Reisetips für Norge zum Besten geben. Fähroptionen Hangstholm - kristiansand oder Kiel - Oslo Tanken Tankstellen sind bis etwa zum Polarkreis / Lofoten Durchaus gut und regelmäßig zu finden. Alle 200km gab es für die 650er ne Tankfüllung - alle 400km für die 12er ADV. Beim Bezahlen mit der Kreditkarte ist eine PIN für die Kreditkarte notwendig. Ohne gehts nicht. Geschwindigkeiten / Verbrauch Durch das Limit vom 80 km/h hat man die Chance, die Landschaft zu genießen. Entspr. gering dürfte auch der Verbrauch ( ich lag mit der 12er bei 4,8Ltr. ) ausfallen. Das relativiert den höheren Spritpreis. Die E6 ist zwar inzw. gut ausgebaut, dafür aber totlangweilig. Interressanter sind da schon eher die Nebenstraßen parallel der E6. Asphalt, Schotter, Asphalt, Schotter...usw Landschaftlich u. fahrerisch ist meiner Meinung nach Süd- u.Mittelnorwegen interressanter als der Norden/Nordkap aber das muß jeder selber entscheiden. Die RV17 ist eine tolle ca. 650km lange Küstenstrecke, gespickt mit div. Fähren. Ebenso das komplette "Fjordland" in Süd- / Mittelnorwegen. Unter http://www.visitnorway.com (hoffe die Verlinkung ist i.O. - sonst bitte löschen) gibt es jede Menge Input und Lesestoff. Viel Spaß auf der Tour. Ich würde auch gern wieder mal nach Norge reisen. (seufz) Meine Route würde sein Kiel - Oslo (Fähre) - Röros (Bergwerkmuseeum) - Richtung Bergen und dann die Küste gen Süden entlang. Für die Freiheit auf zwei Räder würde ich das Zelt mitnehmen. Bei Schietwetter nimmt man sich halt ne Hütte, wenns nicht anders geht. So, genug geschrieben. Es fehlt zwar noch Ethliches aber das würde den Rahmen sprengen oder nur von zweitrangigem Interesse sein. Schönen Abend Thorsten

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 13. November 2013 um 00:12
    • #8

    413951 Dem kann nich so nicht zustimmen. Um Mißbrauch vorzubeugen, habe ich seit Jahren extra keine PIN für die Eurocard, und die Bank hat mir das auch schriftlich bestätigt denn der Brief wurde dort vernichtet und alles protokolliert. In Norge und auch in Schweden war es nie, selbst nicht an kleinen Krämer-Tanken (die also nur eine Säule neben ihrem kl. Kaufmannsladen stehen haben) ein Problem, dort mit meiner Unterschrift zu bezahlen. Es geht also auch ohne PIN. :good:

  • charleystante
    Gast
    • 13. November 2013 um 10:15
    • #9

    Ah, okay...gut zu wissen, daß es bei/mit anderen Kreditkarten wohl auch ohne PIN geht. Kann halt nur von den persönlichen Erfahrungen sprechen und von dem was mir die Damen und Herren a.d. Tankstellen in Dänemark, Norwegen und Schweden auf Nachfrage hin mitteilen. Thorsten

  • klerchen
    Gast
    • 13. November 2013 um 10:26
    • #10

    Hallo, Thema Tankstellen und Kreditkarten... wenn die Schweden von Karte an der Tankstelle sprechen, meinen sie Kreditkart, mit der EC-Karte geht es gar nicht....

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 13. November 2013 um 17:36
    • #11

    Ganz genau Klerchen, meine Angeben bezogen sich auch nur auf die EUROCARD, auch als Mastercard bekannt. Noch eine Ergänzung: Es kam nat. vor, dass die MA der Tankstellen, gerade der großen, es lieber mit PIN gehabt hätten. Aber mit ein wenig Englisch war das schnell wieder vom Tisch. Musste nicht einmal meinen Perso daneben legen. Wo wir beim tanken sind.. Ich kenne ja nur "Fjord-Norge". Könnte mir aber vorstellen, dass es landeseinheitlich zutrifft. Um 22:00 Uhr klappen die letzten Zapfhähne ein. Ab da ist Tanken m. E. nach nur noch mit Kreditkarte (Visa-/Eurocard u. a.) UND PIN möglich. Oder man hat eine der vielen regionalen Tankkarten dabei. Am Tage sind die Zapfsäulen, die nur mit Karte (also ohne Bargeldzahlung) zu nutzen sind, auch entsprechend gekennzeichnet. Da es dort seeehr lange hell genug zum Fahren ist, sollte man also um kurz vor 22:00 Uhr seinem Tank noch einmal die volle Dröhung gönnen. Wir haben dort oben oft erst gegen 23:OO Uhr einen Lagerplatz (nix Campingplatz) bezogen. Nachts um 01:00 Uhr das Reisetagebuch - ohne Kunstlicht - zu schreiben ist normal. Und gen Nordkap bleibt es ja immer länger hell.... :good: Gruß Sunny

  • mesteg
    Gast
    • 14. November 2013 um 15:48
    • #12

    Hallo alle zusammen, merci erstmal allen für die engagierten Tipps. Vielleicht kommt noch so die eine oder andere brauchbare Info hinzu. Gruß mesteg

  • thunder
    Gast
    • 24. Dezember 2013 um 15:05
    • #13

    auch von mir noch ein bisschen Senf: - wenn Dänemark und Schweden dabei sein sollen: dann dort hochfahren und Norwegen als Rückweg nehmen. Begründung: Schweden ist fast nur Wald -und so kann man erst mal die Spannung steigern und zusätzlich ist man da sehr schnell oben, weil man halt einfach nur fährt. Es ist sinnvoller die gesparten bzw. die Reservetage in Südnorwegen zu verbraten, als irgendwo im Wald zu stehen. - An einigen Stellen gibt es nur Automatentankstellen - da brauchts dann die Kreditkarte mit Pin - in Norwegen gabs lange Zeit eine Promotion Aktion von Statoil als Angebot für Trucker: eine Thermotasse kaufen (Halbjahrespreis um die 7€) und an allen Statoil Tanken kostenlos Kaffee bzw. alles was der Automat hergab trinken - soviel du willst. Besonders an kalten Regentagen interessant. Ob es diese Aktion noch gibt - einfach mal bei Statoil fragen (gabs aber nur in Norwegen, also nicht bei Statoil Dänemark). - wenn du "günstig" Essen willst: die warmen Theken in den Supermärkten haben brauchbare Preise - Sackgassen in Richtung Küste führen häufig zu verschlafenen Traumdörfern am Meer. Für sowas sollte immer mal ein bisschen Zeit übrig sein. Lohnt sich - Im Juni/Juli hast du eine Temperaturspanne von 2 Grad (Nordkap) bis 27 Grad im Süden (so wars bei uns in 2008). Also entsprechend Klamotten einpacken und den Schlafsack darauf auslegen - sobald im Juli die Ferien in Norge anfangen, sind die Hütten auf den Campingplätzen im Süden recht schnell ausgebucht. Also entweder vor 17 Uhr dort aufschlagen, oder vorausbuchen, wenn du nicht zelten möchtest Viele Grüße Joachim (der auch mal wieder da hoch muss)

  • sternchen
    Gast
    • 3. Februar 2014 um 13:04
    • #14

    auch von mir ein paar Tips, mir hat die Fahrt über Travemünde Fähre Helsinki und dann geradeaus bis zum Nordkap am besten gefallen,in Finnland kann man noch mit € bezahlen ;-)und man ist relativ schnell ganz oben, dann gemütlich möglichst an der Küste zurück, evtl Lofoten , da sollte man aber für die Fähre von Moskenes nach Bodo möglichst seefest sein.Eine gute Möglichkeit zum Übernachten sind durchaus auch die Hotels, im Sommer gibt e z.B. günstigere Preise als den Rest des Jahres.In Alta war ich zum Beispiel im Juli im Rica Hotel, 2 Personen mit traumhaftem Frühstücksbuffet ca 150€, dagegen eine Hütte in Alta ohne alles ,und stolpern über Stock und Stein um zum Klo zu kommen ca 100€. in den Bergen bzw Wintersportgebieten gibt es Appartementhäuser auch komfortabel und zum gleichen Preis wie unkomfortable Hütten. bei genaueren Infos einfach mal fragen. In Norwegen kann man übrigens keine € mehr in Nok umtauschen, die wollen alles mit Karte erledigt haben. Unbedingt die Zimtschnecken essen, lecker ;)

  • cougar2808
    Gast
    • 18. Februar 2014 um 20:06
    • #15

    Hallo, meine Arbeitskollegin hat im letzten Jahr diese Tour gemacht. Sie betreibt eine eigene Website, die bereits von mehreren Motorradzeitschriften erwähnt wurde. http://www.svendura.de Gruß von Frank aus Kiel BMW R 1220 RT

  • haaner_uwe
    Gast
    • 18. Februar 2014 um 21:51
    • #16

    439594 der ist gut :whistle: Hi Frank dann schau mal hier https://www.netbiker.de/members/Svendura/

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 18. Februar 2014 um 22:11
    • #17

    OK. Svendura´s Seite ist wirklich richtig gut gemacht. Leider kann ich mich mit 2 ihrer Aussagen nicht so richtig anfreunden. 1. Halte ich das Tunnelzelt schon für recht optimal. 2. Ist mein Benzinkocher bei aller Stinkerei und Lärm mein Favorit. Er ist grün, Bj. 1963, von der Bundeswehr und funzt immer, auch bei -15°C. Gruß Volker

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 19. Februar 2014 um 09:50
    • #18

    M. E. nach bringt ein guter Windschutz den besten Erfolg, wenn es um effektives Outdoor-Kochen geht. Und Gas ist deutlich sauberer. In Lagerung, Transport und Nutzung.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 19. Februar 2014 um 19:20
    • #19

    @Sunny1100 Alles richtig was Du schreibst. Leider versagen die "Sommerkocher" bei tieferen (Plus)-Temperaturen. Expeditionskocher in Verbindung mit Propan bzw. Wintergas können mehr. Spätestens bei -10°C ist aber auch hier Schluß. Mein BW-Benzinkocher legt dann richtig los, natürlich mit reichlich Ruß und Gestank und vor allem nicht lautlos. Ich hab nur keine Lust ewig die Gaskartuschen mitzuschleppen. Sprit habe ich immer dabei. Gruß Volker

  • Kieler
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    • 19. Februar 2014 um 22:07
    • #20

    Scheißwetterfahrer, Du machst Deinem Nick alle Ehre: bei -10 C zelten und kochen - Respekt! Wo treibst Du Dich denn bei solchen Wetterverhältnissen rum?

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 20. Februar 2014 um 13:46
    • #21

    z.B. da:

  • Kieler
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    • 20. Februar 2014 um 13:48
    • #22

    Cool, im wahrsten Sinne des Wortes!

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 20. Februar 2014 um 19:47
    • #23

    Volker, den Scheisswetterfahrer, dieses Mal ist es an mir dir zuzustimmen. Ich gebe zu, da ich bei derartigen Wetterbedingungen nur zu meiner Jugendzeit gefahren bin, und selbst dann ohne zu Zelten, keine - so fundierten - Kenntnisse über das Zünd- u Brennverhalten der unterschiedlichen Brennstoffe zu haben. Mein Respekt Volker, dass du da mitmischt. :good: War das so eine Art Elefantentreffen?

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 20. Februar 2014 um 23:29
    • #24

    Genau: ET Solla/Thurmannsbang Bayrischer Wald. 3x war ich dort, und gelte immer noch als Rookie. Jetzt habe ich mich schon 3 Jahre nicht mehr "getraut". Sollte jeder mindestens 1x machen, von wegen der Grenzerfahrung. Zum Antesten gibts noch das ET Light am Nürburgring mit richtigen Toiletten und Duschen. Gruß Volker

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 24. März 2014 um 21:30
    • #25

    Hallo, bin der Biker-Josef aus dem schönen Siegtal, ich/wir werden ab 26. Juli von Eitorf aus über Land und Dosenbahn bis Travemünde fahren, mit Fähre bis Malmö, dann duch Schweden, Finland zum Nordkap fahren, von da aus über Norwegen zurück, sind ca. 3. Wochen unterwegs, wenn wir keine Hütten bekommen haben wir uns Zelt dabei, hoffe das unsere Vorbereitung gut genug ist/war um das alles zu überstehen. Biker-Josef http://www.biker-josef.de :bye:

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