Nun würde mich mal eines interessieren.
Wer hat denn: wann und wie mal irgendwann helfen müssen??
Bzw. hat schon mal ein Otto-Normalbiker Herz-Lungen-Massage anwenden müssen?? :-?
Ich für meinen Teil fahre seit 1984 Motorrad und konnte mich glücklicherweise auf:
.. sichern der Unfallstelle und sichern des verunfallten Fahrers beschränken.
Heißt Mopped von der Strasse wuchten und gegebenenfalls den Krankenwagen rufen.
Defibrilator habe ich noch nie gebraucht. Mund zu Mund-Beatmung auch nicht und die letzte Sprunggelenksverletzung habe ich 1990 bei der Bundeswehr mit einem Klappspaten geschient.
Mußte hier überhaupt schon mal irgendwer an seine Grenzen gehen um zu helfen??
Erste Hilfe, die Zweite......
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DerKlausi -
30. März 2013 um 22:24
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Hi klausi die Frage ist wohl berechtigt.... ich für meinen Teil hatte bisher 2 Fälle der erste war vor ca. 15 Jahren... Pkw ist frontal auf die Hinterachse eines aus der Seitenstraße kommen den LKW gebrettert... PKW schuld da wesentlich zu schnell (bevor nun alle wieder gegen die trucker wettern) da die PKW Insassen eingeklemmt waren (das Bild der verdrehten Arme der Beifahrerin werd ich wohl nie vergessen) und der Trucker schon unterwegs war um Hilfe zu holen, blieb nur noch Unfallstelle absichern. (das war noch in der Handyfreien Zeit) und der zweite Fall war mein Schatz, die ich ins KH gebracht habe weil ich einen Herzinfarkt vermutete.... und leider auch Recht hatte. achja.... bei der BW ca 30 Jahre her war ich mal Helfer im Sandienst. und den ersten Einsatz bei nem Natoalarm durfte ich im Sanbereich verbringen :lachen: dank ner vor meiner Stubentür gezündeten Übungshandgranate bin ich beim anschliessenden Antreten erstmal umgekippt :whistle: lg Uwe
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Ich habe bei zwei Unfällen mit Personenschaden mitgeholfen. Beim ersten Unfall ist ein Motorradfahrer einem Auto hinten drauf gefahren. Beinverletzung, wir mit grösserer Gruppe direkt den Unfall gesehen. Ich persönlich habe die Absicherung der Unfallstelle mit übernommen und den Verkehr geleitet. Der Rest der Gruppe hat Erste Hilfe gerufen und die Blutung gestoppt. Beim zweiten Unfall ist wohl der Motorradfahrer auf dem Auto hinten drauf gefahren, hatte aber keine Vitalfunktionen mehr. Vor uns sind schon 3 Biker am Unfallort gewesen, wovon eine Frau die Herz-Lungen-Wiederbelebung übernahm. Wir haben dann erste Hilfe gerufen, seelischen Beistand für das beteiligte Autofahrerehepaar geleistet und die Verkehrsführung übernommen. Bis der Rettungshubschrauber eintraf vergingen bestimmt 20-30 Minuten. Und danach ist der auch nicht sofort losgeflogen. Ob der Motorradfahrer das überlebt hat, weiss ich leider nicht. Die Frau war danach körperlich und seelisch fertig.
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Moin und frohe Ostern, ich bin zum Glück noch nie in die Lage gekommen helfen zu müssen . Aber wennn es mal vorkommen sollte , dann sollte man weigstens wissen was man tun muß. Und nicht mit der Situation überfordert sein und garnicht helfen. Gruß WIENI 8-)
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mmmhh es ist schon ne ganze Weile her - ich war als Ersthelfer bei nem Motorradunfall (sehr übel, viel Blut) --- ich hab einfachn nur funktioniert, habe garnicht lange nachgedacht -- "umgekippt" bin ich erst zu Haus als alles vorbei war
ich fands damals klasse und erleichternd als der junge Mann ne Weile später vor meiner Tür stand und sich bedankt hat -
Einmal einem Autofahrer der die Kurve nicht bekommen hat und Frontal gegen ein Schaltschrank gefahren ist, aus dem Auto geholt, war äusserlich ausser einer Platzwunde am Kopf, Ok nur benommen, er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Das zweite mal ein Auffahrunfall zweier LKW. Es haben sofort mehrere Leute angehalten und geholfen, der Fahrer des auffahrenden LKW hatte Verletzungen an den Beinen die wir so gut es ging versorgt haben, die Feuerwehr hat den eingeklemmten dann geborgen. Es gab letztens eine Umfrage über Erste Hilfe. „““““Bei einer Umfrage des Autoclubs ADAC und des Deutschen Roten Kreuz (DRK) gaben 73 Prozent der befragten Autofahrer an, bei einem Unfall vor Ort zu Hilfe zu eilen. Allerdings wussten nur 33 Prozent, was im Notfall tatsächlich zuerst zu tun ist. Immerhin wusste mit 46 Prozent knapp die Hälfte der Autofahrer, wie ein Verletzter in der Seitenlage stabilisiert wird. 41 Prozent wussten, was bei Atemstillstand zu tun ist. Aber nur jeder Fünfte (20 Prozent) war in der Lage, die lebensrettende Wiederbelebung korrekt vorzunehmen. Ein Grund für die mangelnden Kenntnisse: Bei 38 Prozent der Befragten lag der letzte Erste-Hilfe-Kurs bereits mehr als zehn Jahre zurück.“““““ Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/u…n-a-889749.html Ich hoffe dass wenn ich einmal Hilfe benötige auch jemand anhält und hilft und nicht nur das Video ins Internet stellt.
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Ja, da kann wohl jeder - ggf. mehr oder weniger - zu beitragen. Als Tourguide, nicht nur bei den Netbikern sondern eher bei sg. Touren der Reiseveranstallter, erlebt man - auch durch maßlose Überschätzung - so einges, z.b. wenn jemand mit rd. 130 KM in einer Kurve abfliegt und was - unabhängig von dem betroffenen Motorradfahrer selbst - allein danach in einer Gruppe los ist.
Aber Erste Hilfe als Auffruschung wäre doch für die Nettis mal was beim Jahrestreffen, wenn auch nur als
Trockenübung. Bei einer Teilnehmerzahl > 100 wäre das doch eine Maßnahme. :-?
Christoph 8-) -
Habe meinen Zivildienst auf dem Rettungswagen geleistet. Da war alles dabei, Tote, Schwerverletzte, abgeknickte Beine... Die Unfälle machen gegenüber den Suiziden übrigens den weitaus kleineren Teil der Notfalleinsätze aus, mal von den medizinischen Notfällen abgesehen. Zeigt viel über den seelischen Zustand unserer Gesellschaft und hat mich sehr nachdenklich gemacht. Nach dem Zivildienst kam ein Unfall mit einer toten jungen Frau und deren Hund. War wahrscheinlich vom Köter abgelenkt in einen entgegenkommenden Kieslaster gekracht, mit einem Mini. Da konnte ich nicht mehr helfen. Ein Asthmatiker, der noch versucht hat, mit dem Auto ins Krankenhaus zu fahren, ist unter meinen Händen gestorben. Kürzlich ein Sturz eines Motorradkollegen. Der hat im Schock nicht mal gemerkt, dass er sich den Knöchel verletzt hatte.
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ded Es sterben in Deutschland in der Tat etwa doppelt so viele Mendschen durch Suizid wie durch Verkehrsunfälle. Da fragt man sich, ob ein Kurs "Psychologie für Anfänger" nicht ebensoviel oder sogar mehr Sinn machen würde als "Sofortmaßnahmen am Unfallort".
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War 21 Jahre als Flugretter tätig, über 25 Jahre bei der Bergrettung, über 40 Jahre im Sanitätsdienst beim Heer - u. a. Diplompfleger - da sieht und erlebt man genug. War interessant. Jetzt im Ruhestand hoffe ich, dass mir nicht mehr zu viel unterkommt. Am schlimmsten war es immer mit kleinen Kindern und Freunden, wenn man nicht mehr helfen konnte.
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