Eine schöne Rennstrecke , wurde richtig verschachert! Nachdem Millionen von Steuergeldern irgendwie verschwunden sind, wird das Ding wohl Dichtgemacht. Da muß ich aber wirklich mal der Politik recht geben, die sagt, das die Finanzierung eines Freizeitparks nicht subventioniert wird. Gruß Martin
Nürburgring pleite
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Gelöschter Benutzer -
20. Juli 2012 um 09:55
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Naja, wenn (nur) der Freizeitpark dichtgemacht wird, ist das ja ein eher verschmerzbarer Verlust. Der Rennbetrieb wird weitergehen, da könnt Ihr sicher sein ! Die Freßmeile auf der anderen Straßenseite gegenüber dem Lindner Hotel ist wohl weitgehend geschlossen. Nur die Disco brummt. Das Lindner Hotel ist ständig mit Veranstaltungen ausgebucht. Die Einnahmen aus den Touristenfahrten auf der NS wird man sich auch nicht entgehen lassen. Richtig Miese macht die Strecke eigentlich nur mit der Formel 1. Herr Eckelstein nimmt da einfach zu viel Geld für. Die Achterbahn wäre sicher ein Publikumsmagnet, wenn der Streit zwischen Betreiber und Verbandsgemeinde (die die letzte Genehmigung zurückhält) mal ausgeräumt ist. Abgenommen und fahrbereit ist sie. Der Ring-Boulevard ist ziemlich leer, die meisten Läden dicht. Daß dort ein ganz normales Kino ist, haben wohl die wenigsten mitgekriegt. Es ist auch schlecht zu finden, und wird offensichtlich nicht qualifiziert beworben. Ein Nutzungskonzept für den Boulevard ist sicher eine Herausforderung. Die Kartbahn ist gut und hat auch ordentlich Betrieb. Ich bin sicher, daß jemand übernehmen wird - optimalerweise Lindner selbst - und hoffe, daß man sich wieder mehr auf den Rennbetrieb konzentriert. Es sind fast jedes Wochenende Rennveranstaltungen am Ring und die sind trotz des bekannten Eifelwetters immer gut besucht. Kult-Veranstaltungen wie das 24h-Rennen aber auch Rock am Ring bringen Zuschauermassen und Geld. Wer mal samstags bei einem vln-Lauf war, weiß, welche Zuschauermengen auch ohne Vettel und Schumi an den Ring kommen. Fast täglich sind Fahrtrainings und Testfahrten; kann man auch auf den webcams sehen. Ein (stark verkleinerter) Freizeitpark wäre vielleicht lediglich als (familienfreundliche) Ergänzung sinnvoll, aber ich bin guter Hoffnung, daß der Rennbetrieb erhalten bleibt, vielleicht sogar noch ausgebaut wird. Gruß Thomas
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Was mich nur wundert: Überall (Duisburg, Villa Hammerschmidt, ...) wird gleich nach Konsequenzen und Rücktritten geschrieen, aber der Dicke, der sich gnadenlos hat über den Tisch ziehen lassen und das Ding in den Sand gesetzt hat, überlebt ... Möglicherweise, weil es in Großteilen RLPs eh kaum einen interessiert, was da oben passiert und der Ring sowieso mehr zum Regierungsbezirk Köln gehört als zu diesem blödsinnign Kunstgebilde Rheinland-Pfalz.
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Gruß Thomas -
Zitat
Richtig Miese macht die Strecke eigentlich nur mit der Formel 1. Herr Eckelstein nimmt da einfach zu viel Geld für.
Wie ???? die Piste wird doch vermietet damit der D.... da Autos kreisen lassen kann ..... Wieso zahlt der nix dafür
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Ich tippe auf eine Sanierung in der Insolvenz . Mit einer umfassenden Restrukturierung des Unternehmens wird uns der legendäre Nürburgring sicherlich erhalten bleiben. Die Eifel ohne den Nürburgring, das geht ja nu mal gar nicht !!! Wieso kämpfen Politiker eigentlich um ihr Amt, wenn sie offensichtlich genügend Bockmist geschossen haben :-? Die Ruhestandsvergütungen sind doch erste Sahne.
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Da solltest Du Dich mal schlau machen. Die Streckenbetreiber zahlen kurz gesagt mehrstellige Millionenbeträge an Herrn Eckelstein, damit die F 1 bei ihnen fährt. Z.B.: Melbourne: 27 Mio $ Malaysia: 41 Mio $ China: 33 Mio $ Istambul: 26 Mio $ Nürburgring: 17 Mio $ Hockenheim ist deshalb vor ein paar Jahren faktisch pleite gewesen, und der Nürburgring täte gut daran, in Zukunft auf die F 1 zu verzichten, und lieber mehr und volksnähere Motorsportveranstaltungen anzubieten. Eigentlich geschieht das jetzt schon, wenn man sich den Nürburgring-Kalender anschaut. Ich bin aber der Meinung, daß man das vor allem vermarktungstechnisch noch verbessern könnte. Gruß Thomas
Bearbeitet von ducthomas am 20. Jul 2012 - 15:35 Uhr. -
Naja, bei den Betreibern braucht man sich nicht zu wundern :roll: Mietveträge werden nicht eingehalten, einseitig verschoben... Zugesagte Boxengasse wurde mal eben gestrichen..... :roll: Das sind nur Fälle die ich aus erster Hand kenne und ich habe wenig mit dem Nürburgring zu tun :-x Auf dem Hockenheimring geht das alles besser
Gruß
Berthold -
Müssen die doch alle einen Schaden haben ......... Und dann den Schwacsinn aus Steuergeldern auch noch Subventionieren Nein Danke
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Mich würde mal interessieren, was der Eccelstone machen würde, wenn alle Betreiber von Rennstrecken sagen würden "Nö, die Formel 1 woll´n mer nett mehr" ... "Ist uns zu teuer" .... Ok - der Berni hat sicher schon soviel *Rubel* eingefahren, das ihm persönlich das Sch.... egal sein wird und er seine Millionen wenn nicht sogar Milliarden mit irgendwelchen heißen Bräuten verprassen , und alle anderen die da dran hängen (Teams und Hersteller) in die Röhre schauen würden... Meiner Meinung nach hält da ein Mann alleine viel zu viel Macht in Händen...
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DAS wäre mal eine qualifizierte Maßnahme !! Gruß Thomas
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meik Dann gäbe es halt einfach keine Rennen in Europa mehr. Denn der Emir von Paschastan wird ebensowenig wie der Generalsekretär von Hong-Fui oder der Direktor von Malay-Oil sagen, dass es ihm zu teuer ist. Und ehrlich gesagt: Mir ist es auch egal, ob die Live-Übertragung, die ich im Fernsehen schaue, aus Salzburg, Zandvoort, Sotschi oder Ulan-Bator kommt ...
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Steffen, ich denke mal das dann die großen Werke ne eigene Formel auf die Beine stellen, was ich auch befürworte. Was nützen BMW, Daimler oder Ferrari Rennen in Kalmükistan usw. Die Firmen verkaufen ihre Schlitten überwiegend in Europa, USA und einigen reichen Ländern des nahen Ostens. Eccelsteins Politik muss man nicht verstehen, Hauptsache ist das sein Konto sich im Milliardenbereich hält. p.g.
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Interessanterweise war er nicht in Hockenheim............ Gruß Thomas
Bearbeitet von ducthomas am 23. Jul 2012 - 16:01 Uhr. -
Die grossen Jungs haben das Geld verprasst, und das Ding benutzt, um eigene Taschen zu füllen. Mit geht es um die kleinen Vereine, da wo RICHTIG Motorsport betrieben wird. Aktive Rennfahrer, die Ehrenamtliche Tätigkeiten nachgehen, und somit das Gesamtgeschehen zusammenhalten. Kein Motorsport vor dem Fernseher! Gruß Martin
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Bin schon Deiner Meinung Martin, aber ohne den Fernseher-Sport wird der Rennbetrieb nicht überleben können. Mal abgesehen von der Formel 1, die für aller Rennstrecken ein Verlustgeschäft ist. Gruß Thomas
Bearbeitet von ducthomas am 26. Jul 2012 - 10:17 Uhr. -
Generalanzeiger Bonn meldet: Medienberichten zufolge erwägt B. Eckelstein den Kauf des insolventen Nürburgrings. Naja, dann wäre wohl zumindest mit dem "normalen" Rennsport Feierabend, weil keiner mehr die Tickets bezahlen kann. Kann sich jemand vorstellen, daß der Obermotz sich mit vln-Langstreckenpokal, oder mit Motorrad-Seriensport-Veranstaltungen anfreundet ?
Gruß Thomas -
Eine schöne Rennstrecke , wurde richtig verschachert! Nachdem Millionen von Steuergeldern irgendwie verschwunden sind, wird das Ding wohl Dichtgemacht. Da muß ich aber wirklich mal der Politik recht geben, die sagt, das die Finanzierung eines Freizeitparks nicht subventioniert wird. Gruß Martin
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Thomas, du hast Recht! Auf der "Weltonline" Seite habe ich einen weiteren, interessanten Artikel gefunden. Der Nürburgring gehört zu 90% das Land, und 10% der Stadt Ahrweiler. Es wurde bei der EU-Kommission einen legalen Antrag gestellt, dort mit Subventionsmittel, auszuhelfen. Das ist ein normaler Vorgang, weil viele Rennstrecken , in Europa , Geld aus dem Topf bekommen. Dieses wurde von der Brüsseler EU-Kommission abgelehnt. Gleichzeitig wurde aber ein Antrag der Französischen Regierung zugelassen, womit der Französische Autokäufer, natürlich nur, wenn er auch ein Auto aus der PSA Gruppe kauft, mit bis zu 7000€ , Subventioniert wird. Dieses Geld stammt auch vom Deutschen Steuerzahler.
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