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Leder und Regen

  • Uli
  • 22. Mai 2011 um 21:01
  • Uli
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 21:01
    • #1

    Moin Leute, eigentlich möchte ich mich von meiner GoreTex-Jacke nicht trennen, nicht obwohl, sondern weil sie so alt ist. Andererseits war ich neulich nicht beim Sicherheitstraining, um krampfhaft alles unverändert zu lassen. Könnte mir vorstellen, dass nicht nur Helmschalen spröde werden, sondern auch Textilien. Ausgeblichen ist das 13 Jahre alte Stück jedenfalls gründlich. Können mir die "schon-immer-Leder-Fahrer" Hoffnung machen, dass Lederkleidung einen Schauer abhält? Wie lange darf es schauern? Die Trockenzeit ist ja nicht unerheblich. Neben den "Standardprodukten" gibt es auch hydrophobiertes Leder, allerdings für die doppelte Geldmenge, und das Angebot ist spärlich. Daher würde mich zunächst interessieren, wie stark man normale Lederkleidung wässern darf - ungestraft natürlich :)

  • ducthomas
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    • 22. Mai 2011 um 21:04
    • #2

    Kurzer Schauer geht. Ansonsten: Stormchaser Regenkombi (ein- oder zweiteilig) von Polo (Testsieger) dabei haben. Funktioniert prima und ist mit bißchen Übung in Nullkommanix angezogen. Gruß Thomas

  • Mankalita
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 21:11
    • #3

    Hallo Uli, ich fahr beides, Leder und Textil. Ein einigermaßen gepflegter (gefetteter) Lederkombi hält nen Regenschauer locker aus. Allerdings ist halt ein Lederkombi bei Nässe nicht mehr wirklich warm, es fühlt sich kalt und klamm an da drunter, wenn du in nen anständigen Schauer kommst. Wobei auch das ein recht subjektives Empfinden ist, ich frier nunmal schnell ;) und zieh deswegen recht früh nen Regenkombi an. Netten Gruß - Christine

  • Pin-up
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    • 22. Mai 2011 um 21:27
    • #4

    Richtig behandeltes Leder braucht lange bis es richtig durchnässt ist, aber auch genauso lange zum trocknen. Da jeder seinen Lederdress anders behandelt, ist es echt schwer eine Minuten oder Stundenansage zu machen. Es hilft nichts, ausprobieren. Leder kann man übrigens auch ganz easy in der Waschmaschine reinigen. Ledershampoo i.d. Hauptwaschgang und Glyzerin anstatt Weichspüler. Damit es anschließend auch wieder richtig angenehm zu tragen ist, 10 min. Abkühlphase im Trockner. LEDER MUß MAN MÖGEN Gruß Karen

  • LLosch
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    • 22. Mai 2011 um 21:35
    • #5

    Hallo Uli, ich bin 100% überzeugter Leder-Anhänger. Habe aber auch eine Textil Jacke & Hose. Laß uns zuerst mal mit Märchen aufräumen: 1. Märchen: Goretext ist wasserdicht. Fakt ist: Sind sie nicht. Es dauert nur ein bischen länger. Im vergangenen Jahr MUSSTE ich bei Starkregen losfahren. Nach nichtmal 1 km war ich bis auf die Knochen nass. (PHARAO Jacke & Hose) 2. Märchen: Regenkombis sind die Allzweckwaffe. Fakt ist: Sind sie nicht. Komm da mal rein :lol: Raus kommste immer - die meisten reissen sich das Ding vom Leib, weil sie vom ganzen Schweiß patschnaß sind. Jetzt zum Leder. Was Mankalita schreibt ... da ist was dran. Das subjektive Temperaturwohlfühlgefühl läßt sich in einer Textil-jacke über einen größeren Temperaturbereich erzielen. Vor vielen Jahren bin ich zum Nordkapp gefahren. Nur Leder - kein Regenkombi. Das Leder war satt gefettet ! Am Kragen lief es ein bischen rein und die Nähte der Armel näßten ein wenig - aber ansonsten - über mehrere Tage Regen : TROCKEN ! Ich fahre jetzt demnächst Richtung Osten - da komme ich garnicht auf die Idee um über Textil als Alternative nachzudenken. Das Leder einfach sicherer ist ist Fakt - egal, was die Werbung sagt ! Wenn Du etwas anprobierst solltest Du auf jeden Fall gut gekleidet anprobieren. 3 lagig wäre meine Empfehlung. Du musst Spielraum haben. Wenn die Jacke zu eng ist, haste bei Leder verloren. Leder ist etwas steifer im Gegensatz zu Textil. Also: Lieber etwas zu groß. Gruß, Axel

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 21:41
    • #6

    Moin Uli, ich war ja neulich auf dem gleichen Training, und das hat das Leder klaglos ausgehalten. Unsere Gruppe hat zwar einen Schauer in einem Container abgewettert, aber der wäre auch noch drin gewesen. Früher mußte ich bei einer billigen Hose mal die Erfahrung machen, dass das Wasser nicht durch das Leder, sondern zuerst durch die Nähte kam (höchst unangenehm, das kalte Wasser im Schritt ;-)). Wahrscheinlich gibt es da also auch noch Unterschiede in der Ausführung. Viele Grüße, Jörg

  • gruftipeter
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 22:02
    • #7

    Ich kann Llosch (Axel) bestätigen. Leder ist sehr angenehm. Es hält auch schon mal einen Schauer aus. Vorausgesetzt es ist gut eingefettet. Als Pflegemittel benutze ich "Natur Leder Pflege mit Bienenwachs" von Deichmann. Ist ein relativ preiswertes Zeugs. Nur die Anwendung dauert ein wenig, nichts mit aufsprühen und fertig. Einschmieren, mit ´nem Lappen verteilen, einziehen lassen. Nach einer Stunde abwischen, fertig. Kann man während einer langweiligen Fernsehsendung machen.

  • laresie
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 22:24
    • #8

    Na, dann kann man seine Lederkombi ja öfters in der Woche fetten... :lol:

  • gruftipeter
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 23:29
    • #9

    Es gibt ja noch die Weiterentwicklung des Fernsehens. Das ist der Hör-Rundfunk. Da braucht man nicht hinsehen, die Bilder entstehen im Kopf! Nee, im Ernst, so ein bis zweimal im Jahr, das genügt. Ich habe mein Leder schon 17 Jahre, alles noch einwandfrei in Schuß. Das ist auch ein Aspekt, Leder ist (bei guter Pflege) langlebig!



    Bearbeitet von Gruftipeter am 22. Mai 2011 - 23:37 Uhr.

  • laresie
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 23:34
    • #10

    Kenn ich! Das heißt heute aber Hörbuch! Kann ich immer bestens bei einschlafen. Mehr als ein Kapitel habe ich nie geschafft...

  • laresie
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 23:36
    • #11

    :schildbacktotopic: Leder ist auf jeden Fall die bessere Wahl! :yes:

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 22. Mai 2011 um 23:51
    • #12
    Zitat von laresie

    :schildbacktotopic: Leder ist auf jeden Fall die bessere Wahl! :yes:

    Aber dir geht viel Lebensfreude flöten! :lachen: :lachen: :lachen: Ok, ok ... wir fahren beide den BMW Atlantis und sind sehr zufrieden. Er vereinigt den Komfort und die Wetterbeständigkeit einer Textilkombi mit den Sicherheitsvorteilen einer Lederkombi ... Dummerweise vereinigt ... oder besser addiert ... dieser Kombi auch gleich beide Preise :lol: Aber ne gute Lederpelle ist halt auch nicht wirklich billig ... :roll: Meine "normale" Lederkombi ist nicht regentauglich ... sie hat zuviele Stretcheinsätze und in der Kombi bist du schon nass, wenns im Nachbarland regnet :D Wenn du dich dann doch für ne "wasserdichte" Lederkombi entscheiden solltest, schick ne PN. Ich hab mir alle, die am Markt sind angesehen und verglichen! Liebe Grüße Sascha

  • MausPe
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 00:20
    • #13

    Beides hat seine Vorteile - habe zur Zeit 5 verschiedene Kombinationen zur Auswahl - Leder und Mehrlagentextil - und bin immer noch manchmal unentschlossen - auf Grund der Wettersituation - was ich besser anziehen soll - wie gesagt - beides hat Vorteile!

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 05:38
    • #14
    Zitat von SALZ

    Aber dir geht viel Lebensfreude flöten! :lachen: :lachen: :lachen: Liebe Grüße Sascha

    Dem kann ich ganz und gar nicht zustimmen - Leder ist das geilste was es gibt - in jeglicher Beziehung - Ok ich gebs zu bei 0 Grad und drunter zieh ich auch mal 'ne wärme Textilklamotte an... Ansonsten immer nur Leder mit entsprechender wärmender oder kühlender Funktionsunterwäsche - auch bei über 30 Grad...

  • Svendura
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    • 23. Mai 2011 um 07:53
    • #15

    Jahrelang bin ich in Textilklamotten mit Goretex gefahren. Weil ich aber ohnehin immer eine Regenkombi drüberziehe, wenn es nass wird, überlege ich ganz aktuell, ob ich nicht auch wieder zu Lederbekleidung wechseln soll.

  • ducthomas
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    • 23. Mai 2011 um 09:05
    • #16

    DAS Problem hab' ich auch :D In der Lederkombi fühle ich mich wohl, und habe, wie schon beschrieben die Stormchaser-Kombi von Polo dabei, die durch das Netz-Innenfutter akzeptabel angenehm zu tragen und mit ein bißchen Übung auch schnell an- und auszuziehen ist. Vom Sicherheitsaspekt her geht wohl an Leder auch kein Weg vorbei. Ich will hier aber nochmal eine Lanze für gute Textilklamotten brechen. Wie erwähnt ist der angenehme Temperaturbereich mit Textilklamotten größer, und man hat meist für richtig kalte Touren ein Thermofutter. Meine Mohawk-Jacke von Polo hat 10 Jahre gehalten und die "Pflege" beschränkte sich auf eine Dose Imprägnierung pro Jahr. Die dazugehörige Hose habe ich nach wie vor in Gebrauch. Beides hat auch auf langen Regentouren 100% dicht gehalten. Die Jacke habe ich inzwischen durch das aktuelle Modell mit dem Belüftungssystem ersetzt, aber noch keine aussagekräftigen Erfahrungen gemacht. Der Fairness halber muß ich aber auch sagen, daß ich Leute weiß, die die Mohawk-Jacke mehrfach wegen Undichtigkeit reklamiert haben.. Rukka scheint momentan das Maß aller(Textil-) Dinge zu sein, ist aber für mich wegen der hohen Preise derzeit nicht erreichbar. Es wäre aber interessant, hier mal Erfahrungen mit den high-end Klamotten von Rukka zu lesen. Bin gespannt. Gruß Thomas

  • Gelöschter Benutzer
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    • 23. Mai 2011 um 09:11
    • #17

    Ich habe eine Lederkombi aus hydrophobiertem Leder. Das hält (im Prinzip) sehr lange "dicht". Aber wie Salz schon geschrieben hat, die Stretcheinsätze an Armen und Beinen sind halt nur Stoff. Außerdem kommt Wasser durch den Reißverschluss. Allerdings so schnell wie es durch die Stretcheinsätze nass wird, so schnell wird es da auch wieder trocken. Vorletztes Wochenende bin ich 80 km durch ordentlichen Regen gefahren (Regenkombi nicht eingepackt) und es ging eigentlich. Ich hatte auch mal eine "billige" Lederkombi, die hätte ich meiner Erfahrung nach anschließend drei Tage lang trocknen lassen müssen. Bei meiner jetzigen Kombi war es halt unterm Reißverschluss feucht und an den Stretcheinsätzen. Etwas unangenehm vielleicht aber nicht wirklich schlimm. Kurze Regenschauer übersteht man aber immer ohne größere Beeinträchtigungen, die richtige Pflege der Kombi vorausgesetzt (ab und zu auch mal ölen). Funktionsunterwäsche unter der Kombi ist sehr empfehlenswert...



    Bearbeitet von Dolmant am 23. Mai 2011 - 09:14 Uhr.

  • Gelöschter Benutzer
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    • 23. Mai 2011 um 09:31
    • #18

    @ Uli Wenn Du Lederkleidung suchst : http://www.original-veddel.de/ Es gab einen Bericht im letzten Kradblatt, der absolute Wahnsinn, lt. Veddel halten die Klamotten aufgrund der besonderen Verarbeitung stundenlangen Regen aus. LG Volker

  • Gelöschter Benutzer
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    • 23. Mai 2011 um 18:41
    • #19

    Hier wird Leder im allgemeinen ja ganz klar der Vorzug gegeben, was ich gut verstehen kann. Ich für mein Teil habe mich aber für Textil entschieden, was ich nicht eine Sekunde bereut habe. Jacke u. Hose sind von HELD (4Quadrotempi Performance Shell) in der Preisklasse von ca. 700.- Euro. Mit in Sekunden herausnehmbaren Winter Innenfutter. :) Eine 40km lange Starkregenfahrt wurde absolut trocken überstanden, auf einem Bike was nicht wirklich viel Regenschutz bietet. :( (Ninja) LG Manfred

  • Uli
    Gast
    • 23. Mai 2011 um 20:22
    • #20

    Den Veddel-Artikel hatte ich auch gelesen, kann mich bisher aber nicht für das etwas volkstümliche Design erwärmen. Am anderen Ende steht Schwabenleder, bei denen die Renne im Vordergrund steht. Einen Kompromiss, zweiteilig und mit hohem Kragen, könnte Held Varano darstellen. Etwas farblos zwar,aber sonst ganz gut ausgestattet. Muss dann mal nach Hamburg reinfahren. Die "Restless" Goretex-Jacke hat mich übrigens nie bei Nässe im Stich gelassen; stets ohne Regenkombi. In der Hinsicht gibt es nichts zu verbessern. Aber die Abriebwerte ... möchte nicht warten, bis es diese auszuprobieren gilt.

  • ducthomas
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    • 23. Mai 2011 um 20:55
    • #21

    Wenn Du über Leder und ggf. maßgeschneidert und Känguru nachdenkst, schau auch mal bei Alne-Leder vorbei. Die liegen zwischen Veddel und Schwabenleder. Gruß Thomas

  • Gelöschter Benutzer
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    • 23. Mai 2011 um 21:07
    • #22

    Uli Ich habe auch einige Jahre Rukka Textilklamotten gefahren. Nach einem Sturz bin ich auf Leder umgestiegen. Dabei waren es weniger die Abriebwerte, als die eher mangelhafte Funktion der Ellenbogenprotektoren, die mich zum Wechseln bewogen haben. Nach zwei Jahren ausprobieren mit einer IXS Kombi bin ich bei Schwabenleder gelandet. Warum? Die konnte ich maßanfertigen lassen, weil ich es schwierig fand eine wirklich gut passende Kombi von der Stange zu finden und weil ich dieses extra Rückenprotektorgeraffel leid war. Das ist bei Schwabenleder alles eingebaut. Hose, Jacke ... fertig... Die Vielseitigkeit, die Textilklamotten versprechen habe ich nie vermisst. Es ist allerdings schon etwas "lästiger" eine extra Regenkombi mitschleppen zu müssen. Die braucht ja schließlich auch etwas Stauraum. Die alte GoreTex Jacke ist ausgewaidet und dient mir bei kalten Temperaturen als Überjacke über der Kombi... funktioniert auch gut.



    Bearbeitet von Dolmant am 23. Mai 2011 - 21:09 Uhr.

  • knieper
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    • 23. Mai 2011 um 23:14
    • #23
    Zitat

    Rukka scheint momentan das Maß aller(Textil-) Dinge zu sein, ist aber für mich wegen der hohen Preise derzeit nicht erreichbar. Es wäre aber interessant, hier mal Erfahrungen mit den high-end Klamotten von Rukka zu lesen. Bin gespannt.

    sicher gehen hinsichtlich Leder und Textil die Philosophien auseinander. Beides ist aus meiner Sicht allerdings richtig. Leder bietet mehr Sicherheit, oder Sicherheitsgefühl; zumindst was die Hosen angeht. Vorausgesetzt, die Kombi ist mit ordentlichen Protektoren ausgestattet, was bei älteren Modellen nicht immer der Fall ist. Wirklich dicht ist allerdings meist nur die Preisoberklasse, also die besagten Hydrophobierten Ausführungen. Hallo Thomas, Meine Erfahrung mit Rukka (Airpower): Äußerst flexibel brauchbar! Vom norwegischen Fjell bis Sizilien immer richtig angezogen. Muss du eben nur entsprechende Schichten Funktionskleidung nach Zwiebelmuster drunterziehen oder bei Hitze weglassen. Wasserdicht ist hierbei allerdings nicht die winddurchlässige Außenschicht, sondern das Outlastfutter drunter. Dies kann bei Nässe zu einem gewissen Kühleffekt führen, man bleibt drunter aber - auch nach 8 Stunden Regenfahrt - trocken. Aus meiner Sicht lohnt sich der Preis. Ich fahre diese Kombi seit 6 Jahren. Ist auch problemlos in der Maschine zu waschen. Imprägnieren entfällt. Den ganzen Billigkram von Polo, Luise & CO habe ich ausrangiert. War sparen am falschen Ende. Stadler ist vielleicht noch einen Tick besser, aber noch teurer! Außerdem gefallen mir da die fummeligen Verbindungsreißverschlüsse nicht. Und Stiefel? Geht nix über Daytona mit Gortexmembrane. Gute Fahrt und schönes Wetter!

  • ducthomas
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    • 24. Mai 2011 um 08:28
    • #24

    Hi Karsten, Stiefel völlig Deiner Meinung, obwohl ich auch hier mit dem Polo-Produkt (Thermo-Boy) in 8 Jahren die besten Erfahrungen gemacht habe. Bequem und dicht. Da aber Ende dieser Saison die Sohle durch sein wird, gibt's zu Weihnachten Daytonas !! Was mich an Rukka (neben dem Preis, der aber angesichts der gebotenen Qualität angemessen sein mag) stört, ist die Trennung der Schichten. Ich will keine sich vollsaugende Oberschicht, auch wenn ich unter der Innenjacke trocken bleibe. Da würde ich immer eine Laminatlösung vorziehen. Von der Beschreibung her gut, aber wohl wenig verbreitet ist die Kushitani-Textilkombi.. Naja, so lange meine Polo-Sachen dicht sind, habe ich keinen Grund, zu wechseln. Ich finde aber diesen Erfahrungsaustausch hier mal wirklich interessant und hilfreich. Gruß Thomas

  • Uli
    Gast
    • 28. Mai 2011 um 17:54
    • #25

    Moin Leute, eigentlich möchte ich mich von meiner GoreTex-Jacke nicht trennen, nicht obwohl, sondern weil sie so alt ist. Andererseits war ich neulich nicht beim Sicherheitstraining, um krampfhaft alles unverändert zu lassen. Könnte mir vorstellen, dass nicht nur Helmschalen spröde werden, sondern auch Textilien. Ausgeblichen ist das 13 Jahre alte Stück jedenfalls gründlich. Können mir die "schon-immer-Leder-Fahrer" Hoffnung machen, dass Lederkleidung einen Schauer abhält? Wie lange darf es schauern? Die Trockenzeit ist ja nicht unerheblich. Neben den "Standardprodukten" gibt es auch hydrophobiertes Leder, allerdings für die doppelte Geldmenge, und das Angebot ist spärlich. Daher würde mich zunächst interessieren, wie stark man normale Lederkleidung wässern darf - ungestraft natürlich :)

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