Moin!
Aufgrund der Wetterlage mal eine theoretische Überlegung:
a) Überschüssiges Kettenöl/-Fett landet bekanntermaßen u.a. auf der Felge.
b) Wenn es den Weg von der Kette zur Felge schafft, müsste eigentlich auch einiges auf der Reifenflanke landen - auf der des Hinterrades natürlich
c) Öl hat auf dem Reifengummi bekanntlich nichts zu suchen, denn Gummi quillt durch Öl auf.
d) Allerdings habe ich noch nie solche Beeinträchtigungen des Reifens bemerkt und auch noch nichts dergleichen gelesen.
=> Was geschieht also mit dem Öl/Fett, dass den Reifen trifft?
Kettenöl am Reifen?
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@Uli: das Öl wird vermutlich vom Dreck, Sand, Staub, den du aufwirbelst, aufgesaugt? :-? Grüßla, Hanne 8-)
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Hallo Uli, ich weiß jetzt nicht ob du von KentenFETT oder von Öl aus einem automatischen Öler schreibst. Ersteres landet zum Teil auf der Reifenflanke und bildet da einen Film. Dem Gummi darf es genau so wenig schaden wie das Öl aus den Oilern, weil sonst auch die O- oder X-Ringe der Kette schaden nehmen würden. Das Öl aus den Ölern wird teilweise abgeschleudert, der Rest bleibt auf der Reifenflanke. Obwohl ich davon wenig sehe auf meinem Reifen. Gruß von der Küste ded
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Hallo! Ich glaube kaum daß ein paar Tropfen dem Reifen viel ausmachen. Der badet ja nicht tagelang im Öl. Auf der Felge, ja, da kann es kleben bleiben, es wird durch die Fliehkraft noch zusätzlich am Wegfliegen gehindert. Aber auf der Reifenflanke wird es weggeschleudert. Oder hast du nach einer Fahrt schon mal deutliche Ölspuren am Reifen gefunden? (daß, dass, Schifffahrt usw. Ich kann mich mit der neuen Rechtschreibung einfach nicht anfreunden. Ich schreibe so wie ich das mal gelernt habe!)
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Hier meine ich gesprühtes Kettenfett und Öl aus dem Kettenöler gleichermaßen. Soweit ich ergoogeln konnte (u.a. Wikipedia und http://www.pnebo.de/reifenabc.html), kann man als Reifenhersteller Gummiprodukte gegen Öle unempfindlich machen, indem statt Naturkautschuk syntetischer Kautschuk verwendet wird. Allerdings weist syntetischer Kautschuk eine geringere Haftreibung und eine höhere innerer Reibung (=> Erwärmung) auf. Daher verwendet man für Reifen beide Kautschuksorten. Anscheinend reichen die Mopped-üblichen Fett- und Ölspritzer nicht für spürbare Schädigungen aus und die ist Sache so simpel, wie es protzkopp schreibt. D.h. Regenfahrten auf Feldwegen bedeuten Reifenpflege!

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Hqallo Leute, mein Tiescher hat auch einen Kettenöler. DIe Dosierspitze liegt normalerweise an der Innenseite des Kettenrades an. Das Öl wird durch die Drehbewegung auf die Kette geschleudert und tut dort seinen Dienst um sich danach zum Teil auf die Felge zu verkrümeln (fast feste Konsistenz,kann mit Tuch abgewischt werden. Um auf dem Reifen einen merklichen Schmierfilm zu erzeugen muss, wie bei mir geschehen, ein depperter Reifenmonteur beim Wiedereinbau der Felge die Dosierspitze direkt in Richtung Reifenflanke biegen. Dann kommt es, bei fetter Einstellung des Ölers, zu komischen rutschern in flotten Linkskurven. Fazit: Die Flanke war mit Kettenöl versaut, auf der Lauffläche war am Rand etwas Schmiermittel zu finden, was bei flotterer Fahrt zu erwähnten Rutschern führte. Lösung: Dosierdingens wieder gerichtet, Öler magerer gestellt (war zu warm für Wintereinstellung) und mit Papiertaschentüchern den gröbsten Mist entfernt...diverse erstaunte Fragen von Bikern was ich denn da am Socken rum wische beantwortet...Fertig Bei empfohlenen 1 bis 2 TROPFEN pro minute (was schon fett ist) kann da echt nix passieren. Gruß vom Killer
Bearbeitet von Red-Bambi-Killer am 20. Dez 2010 - 12:18 Uhr. -
paar freundliche Worte ?? Gruß Thomas
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Hauptsache, so ein Kettenöler macht das Leben leichter.

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Ich brauch' keinen Kettenöler. Ich öl' meine Kette selber. Gruß Thomas P.S. Gilt übrigens auch für Hosenträger !

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