Beiträge von sualkbn

    Wie angekündigt, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie man die Route anlegen kann, damit eine Gruppe mit maximal 10 Tagen ein Maximum an Marokko-Eindrücken mitbekommt und eine zweite Gruppe mit mehr Zeit danach noch einige entferntere Gegenden erkundet.


    Hier nun auf kurviger.de die Hauptroute, die für beide Gruppen bis Marrakesch identisch ist. Die komischen Abstecher bei den Positionen 12 und 14 kommen daher, dass es hier durch beeindruckende Gegenden geht (Todra- und Dades-Schlucht), aber andererseits die Verbindung zwischen beiden ein 3000 Meter hoher Schotterpass ist. Wer also mit Tuono oder Ninja unterwegs ist, fährt besser nur die Abstecher, wen der Schotter lockt, kann von 12 nach 14 über Agoudal fahren. Diese Schotterstrecke ist auch die einzige Ecke, wo es sich lohnt, vorher noch zu tanken (siehe Tankstellen in kurviger.de)


    https://kurv.gr/LWnNL

    quan Spaß beiseite: Die geplante Hauptroute ist, wie schon geschrieben, durchgehend asphaltiert. Werde sie gleich in Kurviger eingeben. Das Tankstellennetz ist ziemlich dicht. Man kann überall mit Kreditkarte zahlen. Die Zeiten wo Kinder am Straßenrand Benzin in alten Cola-Flaschen verkauft haben, sind vorbei. Aber es schadet sicherlich nicht, einen kleinen Reservekanister dabei zu haben.


    Bei Gelegenheit stelle ich eine kleine Checkliste zusammen, was man so alles haben sollte oder was man wie organisieren kann/muss. Ist alles nichts außergewöhnliches oder gar kompliziertes.


    Also, komm mit :)

    1 Woche länger ist ein guter Plan

    Ja, das stimmt schon. Wie ich vorhin schon susi geschrieben habe, versuche ich was zu planen, das sowohl für die passt, die wenig Zeit haben als auch für die, die ein paar Tage mehr erübrigen können. War beim letzten Mal auch so und hat gut geklappt.


    vielleicht findet eine solche Reise nächstes Jahr auch noch mal statt

    Könnte ich mir vorstellen. Auch wenn ich inzwischen einiges kenne: Man erlebt jedes Mal was neues

    Und führe mich nicht in Versuchung....

    dann werde ich jetzt mal ..... :evil: :saint:


    Erst einmal zum Motorrad: Ja, die Strecke ist mit der Tuono zu schaffen und irgendwie lässt sich das Gepäck schon festschnallen. Aber hattest du nicht auch mal eine Pegaso? Die gesamte Route, die mir vorschwebt, ist geteert und meist sogar sehr gut. Nur der Anfang im Rif-Gebirge hat öfter mal Schlaglöcher. An zwei oder drei Stellen würde ich diesmal einen Ruhetag einlegen. Da finden sich dann zufälligerweise auch ein paar Schotterpisten für die unentwegten ;)


    Die Anreise könnte man individuell bzw. in Gruppen gestalten, wie bei #7 beschrieben und der Transporter ist sicherlich eine gute Option, bei der sich der ein oder andere anschließen würde. Ich selbst neige dazu auf eigener Achse anzureisen, aber da hab ich mir momentan noch nicht so viele Gedanken gemacht.


    Und jetzt das Dauer: Einerseits lässt sich in Marokko unendlich viel sehen und erleben. Andererseits sind die Stellen, wo man gerne mal einen Tag bleibt, auch nicht so häufig. Fes, Marrakesch, die Sanddünen im Süden sind solche Ecken. Andere Dinge wie Todra- oder die Dades Schlucht zeigen ihren Reiz beim Fahren. Mit 10 Tagen in Marokko sieht man schon sehr viel und ohne Stress. Mit einer zusätzlichen Woche hätte man dann richtig viel Zeit. Lass mich erst einmal eine Planung machen. Vielleicht kann ich eine kurze und eine lange Runde so geschickt kombinieren, dass sich zwei Gruppen bilden. Eine, die ab Marrakesch den Rückweg antritt und eine andere, die noch etwas weiter fährt.


    So, jetzt viel Spaß beim Träumen. Würde mich freuen :)


    viele Grüße, Klaus

    Mein Plan wäre es, mit der Fähre von Genua nach Tanger zu kommen (Fahrzeit ca. 50h / 120€). Die Strassenverhältnisse sollten auch mit einem Dickschiff machbar sein, wobei gut fahrbarer Schotter kein Problem für mich ist. Rückfahrt gern über Spanien.

    :thumbup: ja, die Anfahrt lässt sich sehr gut mit der Fähre von Genua oder Sète organisieren. Bei der letzten Tour mit meinem Bruder sind so die Mitfahrer aus verschiedenen Richtungen angereist und wir haben uns dann alle am gleichen Tag in Tanger getroffen.


    Bei Gelegenheit werde ich die Planungen der letzten Touren hervorkramen und mit meinen Aufzeichnungen abstimmen. So sollte sich recht schnell eine grobe Route ergeben, mit der sich Interessierte einen besseren Überblick über die Straßenverhältnisse verschaffen können. Letztes Mal war eine ältere, recht gewichtige Yamaha dabei, die alles problemlos mitgemacht hat.

    wenn ich bis dahin zum GS Fahrer mutiere,

    Da bin ich mal gespannt ;-)


    Die meisten Straßen sind übrigens gut oder sogar sehr gut. Man kann ohne weiteres eine tolle Marokko Rundreise ohne Schotterstraßen machen, von den Baustellen mal abgesehen. Wenn ich Schotter in die Route einarbeite, dann so, dass er problemlos umfahren werden kann und nur die "Bekloppten" sich den Kick gönnen

    Hallo zusammen,

    ursprünglich hatte ich geplant, mich im Oktober einer Marokko-Tour anzuschließen, die mein Bruder für die internationale Aprilia-Caponord-Community organisiert, Natürlich so Corona will. Aber eigentlich könnten wir als netbiker doch was eigenes planen. Ich würde es für euch machen und auch als Tour-Guide zur Verfügung stehen. Erfahrung ist ausreichend vorhanden. Vielleicht kann man auch mal die Aprilia-Gruppe treffen und so neue Bekanntschaften schließen.


    Die Reisedauer ist nur der Zeitrahmen der Aprilia-Gruppe. Ich kann mir durchaus eine Woche länger vorstellen. Also, wer hat Lust?


    viele Grüße, Klaus


    p.s.: Etwas von mir zu Marokko könnt Ihr hier nachlesen:

    Und noch was: Entgegen meiner sonstigen Zelt/Campingvorliebe würde ich in diesem Fall feste Unterkünfte nehmen und/oder vorweg organisieren

    Dann mal einen Gruß aus Buching mit einem Blick vom Buchenberg heute Morgen. Bin auch öfter mal mit dem Motorrad hier. Leider kenne ich kaum noch halbwegs legale Schotterwege. Werde im Frühjahr mit der Enduro kommen. Da können wir ja mal das ein oder andere erkunden :-)


    Winterstimmung

    Nur 5 Wochen Camping hört mein Rücken ungerne..... Ausnahmefälle ok.

    Was meinste, wie gut sich der Körper daran gewöhnt ;-) und bei einem Erdbeben fällt dir nichts auf den Kopf :-)


    Aber es ist ja kein Muss. Meist gibt es vor Ort beides und ich hab auch kein Problem mit airbnb, Pension, Hotel etc.. Macht mir im Sommer einfach nur Spaß im Zelt zu schlafen.


    Also, lass dich vom Campen nicht abschrecken. Das Problem lässt sich lösen

    so, inzwischen habe ich einen groben Plan mit zwei Alternativen gemacht. Natürlich immer unter der Annahme, dass Reisen überhaupt möglich ist. Bei Alternative 1 (5 Wochen) erfolgen An- und Abreise per Fähre ab/nach Venedig. Alternative 2 (6 Wochen) sieht (fast) die gesamte Strecke auf eigener Achse vor. Welche Variante ich wähle, hängt vor allem davon ab, für welches Motorrad ich mich entscheide und welche Vorstellungen eventuelle Mitfahrer haben. Die Route ist, vor allem in der Türkei, natürlich nicht in Stein gemeißelt. Gerade im Südosten würden mich noch viele Dinge interessieren, die etwas abseits der Planung liegen, aber das kann man kurzfristig vor Ort entscheiden. Die Streckenlänge in der Türkei beträgt bei beiden Varianten etwa 6.700 Kilometer. Die Tageskilometer dürften auf den interessanten Strecken etwas weniger sein, da einige längere (Autobahn)Etappen dabei sind.


    Alternative 1 (5 Wochen, 9.300 km, 280 km/Tag)

    - 19. Juni Abfahrt Füssen

    - 20. Juni Fähre Venedig-Igoumenitsa. Ab: 12:00, An: 21.6. 15:00

    - ab 22. Juni Griechenland Türkei

    - 22. Juli Fähre Igoumenitsa-Venedig. Ab: 6:30, An: 23.7. 7:00

    - 23. Juli Ankunft Füssen


    Alternative 2 (6 Wochen, 12.800 km, 320 km/Tag)

    - 19. Juni Füssen - Hahntennjoch - Timmelsjoch - Gampenpass - Garda

    - 20. Juni Garda - Abetone - Florenz - Lago di Trasimeno

    - 21. Juni Lago di Trasimeno - Campobasso

    - 22. Juni Campobasso - Fähre Brindisi - Igoumenitsa Ab: 21:00 An: 5:30

    - ab 23. Juni Griechenland, Türkei, Albanien, Kroatien

    - 30. Juli Triest - Füssen


    netbiker.de/gallery/album/144/


    Warum plane ich die Abfahrt erst in der zweiten Juni-Hälfte? Immerhin gerät man da in der Türkei in die heißeste Jahreszeit. Das liegt ganz einfach daran, dass ich davon ausgehe, dass, ähnlich wie im letzten Jahr, die Corona-Infektionen und damit auch die ganzen Restriktionen in der warmen Jahreszeit zurückgehen. Allerdings bin ich flexibel und könnte mir auch einen Start im Mai vorstellen.

    Was das Übernachten angeht: Bevorzugt schlafe ich im Zelt. Gehört für mich zu einer Motorradreise. Campingplätze gibt es auf der Route etliche. Gelegentlich wird es aber auch eine feste Unterkunft werden. Wenn jemand mitkommt der nicht zeltet, so gibt es in der Nähe der Campingplätze auch immer eine Pension oder ein Hotel.


    Ja, und welches Motorrad nun? Eigentlich könnt ihr mit allem fahren. Zur Einordnung was auf euch zukommt, hier meine Auswahl: Ich habe drei BMWs, die R 1250R, eine GS 650 Sertao und einen alte R65-Boxer. Aus meiner Erfahrung sind die meisten Straßen in der Türkei sehr gut. Auf der Route liegen aber auch etliche Schotterstrecken. Die sind es ja gerade, die mich locken. Aber das sind max. 5% der gesamten Fahrstrecke und das bisschen Schotter lässt sich mit allen dreien bewältigen. Bei Alternative 2 werde ich definitiv die 1250R wählen. Die ist ideal zum Kilometerfressen. Die R65 nehme ich, wenn mich mein Sohn mit seiner alten BMW 80/7 begleitet oder sonst jemand mit einer so alten Kiste mitkommt. Ist dann quasi eine Oldtimer-Tour. Und die Sertao? Die wird's, wenn ich/wir versuche(n), geteerte Strecken so viel wie möglich zu vermeiden :-)


    Also, lasst euch nicht vom Schotter oder meiner Campingvorliebe abschrecken und meldet euch. Wenn sich die Tour dann endgültig hinsichtlich Termin und Route abzeichnet, werde ich sie in die Tourenangebote übernehmen.


    Grüße, Klaus

    Kühlerdicht, dichtet kleine Löcher im Kühler ab. Es "repariert" aber nicht die Kopfdichtung. ;)

    Das ist schon klar. aber die kleinen Spänchen die zumindest damals da drin waren, haben ausgereicht um die defekte Stelle so zu verstopfen, dass sie ausreichend dicht war.


    Aber ich gestehe, dass ich vorhin etwas zu schnell gedacht habe. Damals hatte ich keinen Überdruck im System sondern es kam lediglich Wasser ins Öl. Das ließ sich aufhalten zumal ja auch sozusagen die Fließrichtung stimmte. Aber dem hohen Druck im Zylinder, der ja auch von der anderen Seite kommt, wird es definitiv nicht widerstehen.

    jaja, das Problem mit in den Weg springenden Hindernissen kenne ich ;-)


    Zum eigentlichen Problem: Denke auch, dass Kopf oder Kopfdichtung ne Macke haben wenn sich auch bei kaltem Motor im Kühlsystem Überdruckaufbaut. Ich hatte das früher mal an einem Taunus und da hat mir tatsächlich Kühlerdicht sehr gut über die Zeit geholfen, bis ich irgendwann einen neuen gekauft habe. Denke, dass die Sachen bei Amazon ähnlich arbeiten. Also einfach mal versuchen.


    Viele Glück, Klaus

    Seit heute Abend weiß ich, was ich für den Sommer 2021 in Auge fassen werde: Eine kleine Türkei-Tour :-) Warum? Weil mir heute zwei Videos der D915 über den Weg gelaufen sind:

    und

    Grinsen Euch diese Videos auch so an? Dann einfach mal melden. Ich habe mich jedenfalls an die Planung der Tour begeben und werde demnächst hier mal die grobe Route einstellen.

    viele Grüße, Klaus


    p.s.: Auch wenn Ihr da gar nicht hin wollt, alleine die Videos anzuschauen lohnt sich schon :-)

    Weil wir über den Proxy der Zentrale ins Internet gehen.

    Wie schon an anderer Stelle gesagt, wertet der Kartenserver die im Profil hinterlegte Postleitzahl aus. Wird diese nicht erkannt, startet die Karte automatisch in Regensburg. Das muss natürlich kein Eingabefehler von euch sein, es kann sich auch durchaus um eine falsch erfasste Postleitzahl in OpenStreetMap handeln. Denkt immer daran, dass OpenStreetMap ausschließlich ehrenamtlich von der engagierten Community erfasst und unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird. Und das weltweit!!! Wenn es da gelegentlich Fehler gibt, ist das nur allzu verständlich.