Beiträge von Kaulebeen

    Im Tankrucksack hat sich das iPhone bei mir gerne mal wegen Überhitzung abgeschaltet, egal, welche Naviapp ich benutzt habe. Kritisch war auch immer die kurze Kippenpause, wenn das Mopped in der Sonne stand. Seit vorletztem Jahr benutze ich eine Halterung am Lenker.
    Ähnlich der: https://www.ebay.de/itm/CNC-Mo…adegerat-1x-/382945464878


    Ansagen per Blauzahn in den Helm, bei Bedarf ein kurzer Blick aufs Display, selbst bei Starkregen bleibt das Telefon hinter der Verkleidungsscheibe relativ trocken. Für den E-Fall kommt einfach eine Kunststofftüte (ZIP-Beutel) drüber. Neuere Telefone sind ja gerne mal IP6x zertifiziert, da kann man den ZIP-Beutel auch weg lassen.

    Funktioniert schon mehrere tausend km. Keine Abschaltung mehr wegen Überhitzung.



    PS: Bei meinem Sturz letzten Herbst hielt das Telefon bombenfest im Halter.

    netterlo


    Danke!


    Was ich noch anmerken möchte:

    Vermutlich sind die meisten hier auch schon in der Gruppe der vermehrt gefährdeten, ohne es selbst wahr haben zu wollen.

    Ich jedenfalls versuche, mich an die Empfehlungen zu halten, nicht, weil ich um mich Angst habe, da ich auch zur „Zielgruppe“ (zu fett, Raucher, ü. 50) gehöre, aber ich möchte gerne noch Zeit mit meinen Eltern haben.

    Ich warte ja noch auf die Verkleidung, die liegt aktuell noch beim Lackierer.
    Und die Sitzbank von der kleinen Kawa liegt beim Sattler :/, irgendwie bin ich diesen Winter nicht dazu gekommen, mich drum zu kümmern.

    Wenigstens hat mein Vorderrad schon einen neuen Reifen bekommen.


    wie ihr seht, stellt sich das Problem noch gar nicht für mich 8|

    Jetzt hab ichs extra fett und unterstrichen gemacht! Das trifft nur zu, wenn der Reifen abweicht von dem was in den Genehmigungsdokumenten steht - erst dann ist es in A anzeigepflichtig bzw. in D eintragungspflichtig.

    Jupp, und genau dafür reichte bisher das mitführen der Freigabe vom Reifenhersteller. In den alten Dokumenten steht nämlich neben Größe, Lastindex, Speedindex auch noch der Hersteller und der Name des Reifens.

    Genau das von dir zitierte ist doch der Stein des Anstoßes. 30 Jahre hat das wunderbar funktioniert mit den Freigaben, plötzlich muss wieder ein Prüfverein drauf schauen, was Leute, die wahrscheinlich viel mehr Ahnung von der Materie haben, als unbedenklich bescheinigten.

    Das da Vermutungen in Richtung Abzocke laut werden wundert dich?


    Ich glaube, ich muss mich korrigieren:

    Das mit den Freigaben gibt es anscheinend ab 2007

    https://www.mopedreifen.de/New…2020-%21%21%21.html?id=41

    Leider zu kurz gesprungen.

    In den Vorgaben der EU steht nichts drinnen, was den jetzt eingeführten deutschen Sonderweg rechtfertigt. Nach EU Recht wäre die bisherige Regelung weiterhin möglich.


    Nach neuer Regelung kann ich auf ein Mopped mit EU Zulassung völlig ungeeignete Reifen aufziehen, sofern Größe, Tragfähigkeit und Speedindex passen, unabhängig davon, ob der Reifen wirklich mit dem Mopped funktioniert oder nicht.

    Das versuchen die Hersteller abzumildern mit ihren Reifentests, indem sie dem Fahrer/Halter eine getestete Auswahl an die Hand geben. Also wie die letzten 30 Jahre auch.


    Es stehen ja die erforderlichen Angaben (Größe, Tragfähigkeit, Geschwindigkeitsindex) auch bei ABE im Schein, nur steht da noch mehr, nämlich ein Hersteller und ein Reifentyp. Den Hersteller gibt es noch, den Reifen nicht mehr. Bis Ende letzten Jahres reichte es auch für mein Mopped, den Schrieb vom Reifenhersteller mitzuführen, ab Januar diesen Jahres muss ich zum TÜV und anschließend zur Zulassungsstelle, was mich beides unnötig Zeit und Geld kostet.

    Übrigens gibt es bei meinem Mopped Modelle mit EU Zulassung. Die sind technisch identisch zu den älteren Zulassungsjahren. Die dürfen dann wieder mit dem Schrieb vom Reifenhersteller rumfahren...

    Würden alle konsequent nach dem von Immanuel Kant hervorragend formulierten Grundsatz

    „Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt“ leben, wäre vieles einfacher.


    Etwas drastischer formuliert Es Oliver Wendell Holmes (1841 – 1937), dem folgender Ausspruch zugeschrieben wird:

    „The right to swing my fist ends where the other man's nose begins.“


    Da sich leider nicht alle an diese Grundsätze halten wollen, sind Gesetze erfunden worden. Werden diese übertreten, gibt es Strafe. Soweit, so gut. Ich glaube, alle, die hier mit diskutieren, sind da der gleichen Meinung. Wo die Meinungen weit auseinander driften, ist die Verhältnismäßigkeit der angedachten Strafen.


    Innerorts ab 21 statt 31 km/h Übertretung ein Fahrverbot auszusprechen ist für mich ok, da hier massiv andere gefährdet sein können.

    Außerorts aber finde ich das angedachte Strafmaß zu radikal, schon bei einem normalen Überholvorgang hat man nun den Lappen schon fast abgegeben. Oder was ist mit der beliebten 70 an weithin sichtbaren Kreuzungen oder Einmündungen? Die meisten Rollen doch einfach mit „Gas zu“ durch den Kreuzungsbereich, wenn kein Querverkehr zu sehen ist.
    Grundsätzlich bin ich der Meinung, das bisherige Strafmaß war ausreichend für 99% der Verkehrsteilnehmer, was fehlt, sind Kontrollen mit direktem abkassieren. Blitzer sind gut zum abzocken, aber nicht für die Verkehrserziehung, die Bestrafung kommt nicht unmittelbar. Fahre ich zu schnell, überhole gefährlich oder stelle anderen Blödsinn auf der Straße an und bekomme direkt die rote Kelle gezeigt, hat das einen unmittelbaren Lerneffekt.

    Lustig :)

    In allen Foren die gleiche Diskussion.

    Ich weiß zwar nicht ob's schon mal gepostet wurde aber hier mal der Link zum BMVI: Beurteilung von Rad-/Reifenkombinationen an Krafträdern. Da ist aus meiner Sicht alles unmissverständlich erklärt...?


    Bin ich froh, das bei meinen Möps nur noch die Reifengröße u. Tragkraft eingetragen ist;)

    Nun, erkläre mir mal, warum eine sehr gut durchdachte Praxis, die Jahrzehnte sehr gut funktioniert hat, plötzlich falsch sein soll? Es gab von den Herstellern unter erheblichem materiellem, personellem und monetären Aufwand herausgefahrene Leitlinien – aka Freigaben, was auf einem Mopped funktioniert. Hat man sich da dran gehalten, war man auf der sicheren Seite. Als Händler wie als Halter/Fahrer.

    Jetzt ist es so: fahre ich auf meinem Mopped mit ABE Reifen mit DOT 5219, ist es legal, der selbe Reifen mit DOT 0120 ist illegal – das ist Bullshit3.


    Jetzt haben wir den Fall, dass du vorne auf einem Motorrad mit EG Zulassung Conti RaceAttac und hinten Metzeler Z8 fahren kannst, sofern Größe, Tragfähigkeit und Speedindex stimmen. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.


    Der "Fall 2", Moppeds mit ABE oder mit Änderungen wird hier wohl fast jeden Treffen. Auch wenn in dem verlinkten Papier steht "relevante Veränderungen, die Einfluss auf die Rad-/Reifen- Eigenschaften bzw. ihren notwendigen Freiraum haben", so bin ich mir relativ sicher, daß geänderte Bremsbelägeäge, Windschilder, Bremshebel… jetzt als Vorwand gelten werden, dich zur Abnahme und Eintragung zu nötigen.

    Kurven_Racer


    so, wie ich die verfügbaren Informationen verstanden habe: eine Änderung der Reifengröße, wenn sie nicht von vornherein in den Papieren steht, lässt die Betriebserlaubnis erlöschen.

    Da ist es egal, ob dein Mopped eine Zulassung nach Eu-Recht oder eine ABE hat. Allerdings kannst du bei Moppeds mit EU-Zulassung innerhalb der in den COC-Papieren genannten Größen (sofern Geschwindigkeitsindex, Tragfähigkeit stimmen) recht frei mixen.


    Hat dein Mopped eine ABE, bist du fast immer gekniffen, weil die meisten die Reifenbindung eben nicht haben austragen lassen, bisher reichte es ja, die Freigabe dabei zu haben, was ab diesem Jahr nicht mehr ausreichend ist.


    Das betrifft also auch alle, die noch Zollgrößen im Schein stehen haben, aber entsprechende metrische Größen fahren.

    SixtyOne

    Wir ticken gar nicht so verschieden. Ich lass schon mal fliegen, aber durch Ortschaften gilt für mich die StVO, nicht, weil ich sklavisch irgend welche Regeln befolgen will, sondern weil ich eben auch die Leute in den Orten, durch die ich so fahre, nicht über Gebühr belasten will. Aus diesem Grund hat mein Mopped auch noch den originalen Auspuff.


    Ein gutes Beispiel für die „Abzockmentalität“ der Behörden ist ein Blitzer bei mir in der Nähe. Angeblich geht es um Lärmschutz und den Schulweg. Warum gilt dann Tempo 30 nur in einer Richtung? Warum steht der Blitzer nicht direkt am Schulweg sondern am Ortsausgang, das Ortsausgangsschild schon in Sichtweite, wenn die ersten anfangen, zu beschleunigen? Dort ist keine Wohnbebauung mehr, nur eine Gärtnerei. Absolut gerade Strecke, gut einsehbar.

    Ein Beispiel, wo ein paar wenige Idioten Ursache für drastische Maßnahmen sind, ist das das Fahrverbot für Motorräder an Wochenenden und Feiertagen zwischen der Hocksteinschänke und dem Polenztal auf dem ehemaligen Großdeutschlandring. Da dürfen wir uns bedanken bei Egoisten, die extra angereist sind, um die paar Kurven im Rennspeed, mit offener Racinganlage immer wieder abzufahren. Aus Gesprächen mit Anwohnern, darunter absoluten Motorradgegnern, und auch aus eigenem Erleben weiß ich, gegen den normalen Durchgangsverkehr hatte keiner was, schließlich bringen die Motorradfahrer als Gäste auch Geld in die Gegend. Allerdings war es nicht mehr zu tolerieren mit dem Lärm. Kontrollen brachten nicht den gewünschten Effekt.


    Ansonsten denke ich wie rudiratlos , vielfach steht nicht der Gewinn an Sicherheit oder der Schutz der Anwohner im Fokus, sondern die Maximierung der Einnahmen für den Gemeindesäckel.

    Wollte unsere Obrigkeit immer das beste für die Gesellschaft, hätten wir im Interesse der Menschen schon lange Tempo 130 auf Autobahnen und einen Großteil aller unsinnigen Verkehrsbeschilderungen würde es nicht geben.


    Noch ein Nachtrag:

    In vielen Fällen ist der bestehende Bußgeldkatalog völlig ausreichend, daß sich keiner an die Regeln hält, liegt an fehlenden Kontrollen. Aber unsere Politkasper sind in der Richtung beratungsresistent, eine lauthals verkündete Verschärfung ist eben werbewirksam für die nächsten Wahlen, eine funktionierende Durchsetzung bestehenden Rechts wäre einfach nur Normalität, das bringt keine Stimmen beim Wahlvieh.

    Ich war mir nicht sicher, ob ich mit dem Gesabbel von der Tante im Navi unterm Helm klar komme, deshalb erst mal zum testen eins in China geordert. 20€ tun nicht weh, wenns doch nix ist.

    Ist eine etwas ältere Version von dem hier: https://www.ebay.de/itm/264411102206


    Was soll ich sagen, den Urlaub in den Alpen inkl. ganztägig strömenden Regen hat es klaglos überlebt. Die Klangqualität ist erstaunlich gut, Ansagen vom Navi konnte ich bis ca. 100 Kmh gut verstehen, da die Lautsprecher nicht ganz optimal platziert waren im Helm. Knapp 10 Stunden Nutzung – Mucke und Naviansagen vom Handy – auf der An- u. Abreise waren kein Problem für den Akku. Koppeln mit anderen Geräten habe ich mangels mitgeführter Bedienungsanleitung und Lesebrille noch nicht getestet, das steht für dieses Jahr auf dem Testprogramm.

    Das Handy klemme ich mit einer ebenfalls in China georderten Halterung ans Mopped, die erstaunlich gut funktioniert. Selbst bei meinem Sturz im Herbst letzten Jahres hat sich das Telefon nicht vom Lenker verabschiedet. Das einzige Manko, welches ich der Halterung bescheinigen muss, ist die Eloxierte Farbe. Nach nicht mal 2 Monaten war aus dem satten Schwarz ein Bronzeton geworden.

    Dateien

    • bronze - 1.jpg

      (77,83 kB, 9 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Ja, die SW Stabilisierung ist sehr gut. Wohl auch bei den anderen aktuellen Kameras von GoPro und Co. Bei manch früheren Videos wird einem beim Zusehen schon schlecht, weil die Aufnahmen so "wabern".

    Das "wabern" oder bei manchen Kameras auch wie überbelichtete Streifen kommen von den Vibrationen des Moppeds, die in die Kamera eingeleitet werden. Ich hatte mal einen günstigen GoPro Klon, den konnte man nicht direkt am Mopped anbringen, die Aufnahmen waren eben durch dieses wabern einfach unbrauchbar. Die gleiche Kamera, am Brustgurt befestigt, machte sehr schöne Aufnahmen – bis sie sich entschied, mich bei Tempo 120 zu verlassen.

    man kann den alten Leuten aber auch nicht die Mobilität nehmen@loudi. Das Reaktionvermögen älterer Leute nimmt zwar ab, aber dafür fahren sie auch langsamer . Und das ist es wahrscheinlich, was die Leute nervt , mich eingeschlossen.

    Niemand will den Älteren die Mobilität nehmen! Es geht ganz allgemein um die gestiegenen Anforderungen, um aktiv am Verkehr teilzunehmen.

    Heute 80jährige haben damals beim Dorfsheriff eine Runde um den Dorfplatz gedreht und bekamen den Schein, heute musst du über tausend Euro und viele Stunden lernen und üben investieren. Und dann musst du immer noch Fahrpraxis erwerben, obwohl du die amtliche Erlaubnis hast.

    Über die vielen Jahre seit dem Erwerb des Führerscheins haben ältere Leute natürlich eine große Fahrpraxis erworben, deshalb bewegen die sich dennoch sicher im Straßenverkehr. Wird das Auto nur noch für den Einkauf oder die Sonntagsausfahrt rausgeholt, beginnen die Probleme, weil dann das ständige Üben fehlt.

    Uns geht es doch mit dem Mopped genau so, nach den 5 oder gar 6 Monaten Winterpause muss man erst mal wieder das fahren üben, auch wenn man nicht mehr bei Null anfängt.

    Das manche etwas langsamer fahren, weil sie ihr eigenes Reaktionsvermögen einschätzen können, ist kein Problem, solange sie dennoch sicher fahren und nicht in ner Tempo 100 Zone 60 oder 70 bummeln.


    Warum nicht generell alle 10 Jahre zum Check beim Doc? Wird der Check bestanden, gibt es wieder 10 Jahre drauf.

    Sobald Menschen unsicher unterwegs sind, weil sie fast nichts mehr sehen, den Schulterblick nicht mehr können, oder auch das Reaktionsvermögen stark nachgelassen hat, dann sollen sie doch bitte ein Taxi, Bahn oder Bus nehmen oder die Enkel zum chauffieren einspannen. Und das Umfeld muss sich trauen, auch mal was zu sagen.


    Es gibt übrigens auch 40jährige, die nicht auf die Straße gehören, wie es über 80jährige gibt, die noch total fit im Straßenverkehr sind :/

    Mit 9 oder 10 das fahren auf Nachbars SR2 gelernt.

    Den Motorradführerschein mit 15 1/2 gemacht, fast 2 Jahre Vaters Simson S50 gequält (ok, eigentlich auch schon 3 Jahre vorher 8)).

    Zu DDR Zeiten durfte man mit 15 schon Moped fahren, den schein konnte man mit 14 1/2 schon anfangen ab 15 1/2 konnte man gleich den "großen" Schein machen, musste aber bis 16 warten, um 125/150 Kubik auszuführen.

    Pünktlich zum 18. habe ich mir eine gebrauchte MZ TS250/1 geschenkt. Die hab ich über 60000 Km gefahren, war ja mein einziges Fahrzeug.

    Dann kamen Frau, die Wende und Kinder – ziemlich genau in der Reihenfolge. Die Zeit zum Mopped fahren war nicht mehr vorhanden, die MZ wurde eingemottet.


    Um 2000 rum ging die Ehe in die Brüche und ich hatte plötzlich verdammt viel Freizeit :huh:

    Die MZ wurde wieder aktiviert, machte aber nicht mehr so viel Spaß wie früher, also verkauft und eine Suzuki GSX600 F angeschafft. Die hatte ich 3 1/2 Jahre und ca 30000 Km. Dann stand mir ein PKW Hänger im Weg X(

    Irgendwann in den 3 1/2 Jahren hatte ich mal eine VTR 1000 SP1 zur Probefahrt ausgeliehen und war fasziniert von dem V2. Wenn da nur nicht das Preisschild wäre…

    Da die Suzi Kernschrott war, habe ich mir kurzerhand eine VTR 1000 F Firestorm zugelegt, da die SPs immer noch verdammt teuer gehandelt wurden.

    Die Firestorm fahre ich heute noch, habe mittlerweile über 90000 auf dem Tacho und denke mal, die fahre ich, bis der TÜV uns scheidet.