Siggi, wie recht Du hast. Und Noby178 ebenfalls und überhaupt; alle haben recht. Außer mir.![]()
Ich fahr gleich ne Runde Mopped.
Siggi, wie recht Du hast. Und Noby178 ebenfalls und überhaupt; alle haben recht. Außer mir.![]()
Ich fahr gleich ne Runde Mopped.
Diskussionen über politische, gesellschaftliche oder kulturelle Einstellungen haben meiner Erfahrung nach in diesem Forum noch nie zu einem Konsens geführt.
Die Weite des Horizonts eines jeden Forumist bestimmt hier jeder Forumist für sich.
Manche haben Angst über den eigenen Tellerrand zu schauen und suchen Gleichgesinnte, um sich nicht so allein zu fühlen. Leider finden sie Gesellschaft... Hauptsache, die rein Schwarz-weiß-Seher bleiben eine Minderheit. Über "einfache" Wahrheiten muss man nicht viel nachdenken. Nachplappern reicht völlig.
Rein aus biologischer Sicht gibt es nur 2 Geschlechter. Männlich und weiblich. Davon war die Wissenschaft lange Zeit überzeugt.
Dass sich die Natur manchmal irrt und einen Mann in einen Frauenkörper steckt, oder umgekehrt, eine Frau in einen Männerkörper, ist nicht für alle leicht verständlich. Dass eine Frau in einem Männerkörper oder ein Mann in einem Frauenkörper sich zu beiden Geschlechtern hingezogen fühlt, ist ein Beweis für die ungeheure Phantasie der Natur.
Das zu begreifen ist für etliche Mitmenschen Schwerstarbeit. Für dieses Begreifen ist kein akademischer Abschluss Vorrausetzung. Unabhängig vom Bildungsgrad braucht es Empathie und Toleranz um das Anderssein des Anderen zu akzeptieren. Da ist es viel einfacher "dagegen" zu demonstrieren. Da fährt Mann oder Frau lieber ein paar hundert Kilometer in dem Bewusstsein, für seine "wahre" Überzeugung zu demonstrieren, lautstark Parolen zu grölen und andere Stimmen nieder zu schreien. Lassen wir ihn ziehen.
Kimayoi zum Thema Blickführung hab ich hier im Forum vor einiger Zeit mal eine Abhandlung geschrieben. Betrifft nicht nur Gefahrenbremsungen. Ich zitier mich mal selbst:
Alles anzeigenWillkommen hier...
Normalerweise ist das meine übliche Begrüßung für Neulinge hier im Forum. Da Saskia mich namentlich erwähnt hat und mein Zauberwort gerufen hat, welches "Blickführung" heißt, begrüße ich Dich besonders herzlich, Ecci.
Nun zum Thema Blickführung, welches mein Lieblingsthema beim Fahren ist, egal ob auf 2 oder 4 Rädern, egal ob motorisiert oder ob Du einen Vierspänner vorne dran hast, Du fährst dahin wo Du hin schaust.
Bei einer flotten Kurvenfahrt fällt dir in scheinbar maximaler Schräglage ein Kuhfladen in den Blick. Schaust Du drauf, rutscht erst dein Vorderrad drüber und zur Seite und Du im Idealfall hinterher. Jetzt kannst Du nur beten, dass im Anschluss eine grüne Wiese dein Mopped und dich langsam ausbremst. Taucht zwischen Wiese und Dir Gegenverkehr, eine Leitplanke mit scharfkantigen Doppel-T-Trägern, eine Felswand oder ein tiefer Abgrund als Hindernis auf, nützt beten nur in den seltensten Fällen.
Wenn Du den Kuhfladen durch eine Schüppe Dreck, einen Ölfleck, einen Fahrradfahrer oder die Stoßstange des plötzlich vor Dir anhaltenden Autos ersetzt, ist der Erfolg der selbe. Solange dein Blick auf dem, was Dir Angst macht, haften bleibt, fährst Du genau dahin.
Und jetzt kommt die Auflösung: Erschrickst Du bei der Fahrt vor irgendeinem Hindernis und ein noch so starkes Bremsen kann den Kontakt damit nicht verhindern, dann schau daran vorbei. Zwinge Dich dazu, rechts oder links, je nachdem wo mehr Platz ist, an dem Hindernis vorbei zu schauen. Steht das Fahrzeug schon im Stau vor Dir und zum bremsen ist es zu spät, schau auf die Lücke rechts oder links davon. Sei sicher, Du fährst dann in die Lücke, nicht auf das Hindernis.
Übe diese Situationen in Gedanken, beim Einschlafen, auf der Toilette, im Wartezimmer oder wo auch immer theoretisch und wenn Du mit einem Fahrzeug unterwegs bist, stelle Dir so oft wie möglich vor, dass da plötzlich etwas vor Dir auftaucht, dass Du weder sanft noch unsanft berühren möchtest. Such den Fluchtweg, den Weg an der Katastophe vorbei. Manchmal ist Gas geben lebensrettender als bremsen. Wenn Du merkst, dass das Fahrzeug neben Dir auf deine Spur wechselt, weil der Fahrer vom Schulterblick noch nie was gehört hat, bist Du unter Umständen sicherer mit Vollgas als mit einer Vollbremsung unterwegs.
Ich weiß, Ecci, das klingt jetzt erst mal alles voll schwierig und kompliziert. Ich habe das auch erst nach vielen Kilometern nach und nach erfahren, hab theoretische Bücher gewälzt, mich mit alten Hasen ausgetauscht und mich ein paar mal hingelegt, was mit meinem heutigen Wissen und Erfahrung nicht passiert wäre.
Mittlerweile entscheide ich in solchen Situationen in Millisekunden, welcher Weg der beste ist und muss nicht drüber nachdenken. Das Nachdenken dauert viel zu lange. So einen Reflex kannst Du antrainieren wie das Auffangen einer Erdnuss, wenn sie vom Tisch rollen will und Du sie im freien Fall ohne hinzuschauen fängst, bevor sie den Boden berührt.
Ich habe nie die Lust am Motorradfahren verloren und es freut mich, wenn so ein Jungspund wie Saskia sich gerne an mein Lieblingswort erinnert: Blickführung. Ich hab sie mal ziemlich genervt damit, als sie unterwegs zu einem Sicherheitstraining war.
Blickführung ist wichtiger als alles andere, vor allem beim Motorrad fahren..
Und beim langsamen Slalom bei dem Du Pylonen umfahren nicht um fahren sollst, richte Dich nach dem Rat seiner Gnaden "gehtsnoch": Schau hinter den letzten Pylon, bleib am Gas und verlangsame Dein Temppo nur mit der Fußbremse. Dann klappt auch das.
Viel Erfolg!
Wünscht Rick
Fein geschrieben, Frank. Und denk dran: Blickführung ist das A und O
ichnich , meine Fruchtbarkeit ist nicht mehr erwünscht. Am wenigsten von mir selbst ![]()
Der Duft meiner Rindfleischsuppe im Helmpolster ist viel angenehmer, als der anfängliche Kunststoffgeruch. Und Visiere lassen sich sehr erfolgreich auf Beschlagsfreiheit beim Suppe kochen prüfen. Rauchen tu ich immer noch den blauen Pueblo. Ganz ohne Kräuterzusatz. Gegen das Kratzen im Hals hilft Bitburger. Bitburger Pils. ![]()
ist wie beim Motorrad. Am wenigsten interessiert mich das "user manual"
welcher ?
Glückwunsch zum Neuen
Welcher: Steht ganz oben in meinem Post.
Aber das User-Manual ist wirklich spartanisch. Den Visieraus- und -einbau hab ich nur durch Trial-and-Error geschafft. Das beigelegte Pinlockvisier war nur beigelegt, nicht montiert. Und das beigelegte dunkle Visier verschenke ich an den, der es will. Ich brauch es nicht. Die eingebaute, einschiebbare Sonnenblende reicht mir völlig.
Noch was Positives: Refektoraufkleber, die in Frankreich vorgeschrieben sind, liegen bei. Inklusive Anleitung für die Positionierung am Helm.
Der ist es geworden. Eigentlich wollte ich im Laden anprobieren, aber nachdem keiner der Händler in der Nähe den in meiner Größe (XL 61/61) vorrätig hatte, trotz konkreter Onlinesuche in mehrwöchigem Abstand, hab ich ihn bestellt. Heute kam er an.
Er sitzt deutlich strammer als der "gleichgroße" C4. Vor allem die Wangenpolster. Beim Anziehen überfiel mich eine Andeutung von Klaustrophobie, da der "Einstieg" enger ist als bei meinen anderen Helmen. Wenn er mal sitzt und der Kinnriemen geschlossen, fühlt er sich überraschend gut an. Ca. 30 Minuten hab ich ihn in meiner Küche beim Suppe kochen probe getragen. Sehr angenehm, das deutlich geringere Gewicht!
Wie er sich bei der Fahrt anfühlt, werde ich in den nächsten Tagen feststellen und berichten.
Nochmals Danke an alle Tipp- und Hinweisgeber.
Willkommen hier
Ist das eine Honda-Krankheit?
Bei der 600er Hornet meiner Ex, Baujahr 1995 oder so?, Also die Hornet, nicht die Ex, korrodierte der Blinkerschalter immerzu. Mit Kontaktspray oder WD40 ließ sich das Problem kurzfristig lösen, hielt aber nicht lange. Ein neuer Schalter hätte richtig Geld gekostet. Weiß nicht mehr wieviel... Die Hornet wurde recht selten bewegt und stand immer in einer trockenen Garage.
Ach und eh ich es vergesse, meine hab ich rein auf der Landstraße eingefahren, mit der richtigen Strecke (Recht gleichmäßig zu fahren) und wenig Idioten auf der Strecke, kann man auch dort Recht gut eine konstante Geschwindigkeit und Drehzahl fahren.
Wünsche dir sehr viel Spaß und freue mich auf eine gemeinsame Runde 😁
Nun verwirr die Micha nicht, Saskia. Gerade in der Einfahrzeit werden konstante Drehzahlen nicht empfohlen. Häufigeres schalten und fahren mit wechselnden Drehzahlen (ohne in den Begrenzer zu drehen) wurden ihr nahe gelegt.
Gratuliere nochmal zur neuen Errungenschaft, Micha. Ich wünsch Dir viel Freude damit.
In den letzten 20 Jahren habe ich vier neue Moppeds eingefahren. 2 Einzylinder mit je 660ccm und 2 Dreizylinder mit je 900ccm.
Die Einzylinder wurden etwas vorsichtiger eingefahren. Vor allem bei noch kaltem Motor. Auf den ersten 1000KM max. 4000U/Min und nach der 1000er Inspektion sukkzessive steigernd. Die Dreizylinder konnten etwas mehr ab. Wichtig ist das Warmfahren und den Drehzahlbegrenzer meiden. Wechselnde Drehzahlen, die Du auf Landstraßen eh fährst, sind Dauerlasten auf der BAB anfangs vorzuziehen. Ansonsten, viel Spaß und mach keine Wissenschaft draus.
Ja wir Netbiker haben auch einen Bildungsauftrag, dem ich auch ungefragt und nervend gerne nachkomme.
DAS kann ich nur bestätigen. ![]()
Noch eine Frage zu euern Empfehlungen des LS2...
Hab mir ein paar Bewertungen angeschaut. In einigen wird erwähnt, dass das ein toller Schönwetterhelm ist, aber bei Regen von innen voll läuft, bzw. nass wird (Visier und Innenfutter). Da ich Ganzjahresfahrer bin und nicht selten bei Regen, wäre das ein Ausschlusskriterium.
@B.M.W , FreDirk , @Ulfo Wie sind eure Erfahrungen bei Regen, auch bei starkem Regen?
Danke für den Hinweis L Aquila
Da wird tatsächlich Polo Bonn angezeigt. Da werde ich mal hin fahren.
Hmmm. Danke für die Erleuchtung.
Grundsätzlich bin ich kein Gegner von Onlineversandplattformen, wie auch immer sie heißen mögen. Von Zeit zu Zeit nutze ich diese aus Bequemlichkeit, um mir Artikel schicken zu lassen, die ich nur bei berechtigten Reklamationen und Mängeln zurück gehen lasse. Bei Kleidung jeder Art, die häufig trotz einheitlicher Konfektionsgöße nicht passt, lehne ich dieses Hin- und-her-schicken von Paketen ab.
Bei meiner Suche nach LS2 Advance X Carbon finde ich den bei Louis gar nicht, bei Polo und fc-moto nur noch in xs und xxxl.
Da ich den nur nach Anprobe erwerben möchte und nicht auf gut Glück bei irgendeinem Onlinehändler bestellen und wieder zurückschicken will, kommt das Modell wohl nicht für mich in Frage.
Oder kennt jemand einen Händler im Umkreis von max. 100KM um Bonn herum? Wo habt ihr eure LS2... erworben?
Moin, Tach und fette Beute wünsche ich allen Kurvenjägern hier im weltbesten Forum für alle möglichen Lebensfragen.
Vorab möchte ich den Wunsch äußern, ausschließlich Antworten von Moppedfahrern zu lesen, die eine ganze Weile auf Schuberth schworen, Erfahrung damit gesammelt haben, davon abgekommen sind und jetzt einen Helm anderer Hersteller empfehlen können, der "besser" und vielleicht preisgünstiger ist.
Seit 25 Jahren fahre ich mit einem Schuberthhelm. Anfangs mit dem Modell, das wie ein Golfball Dellen aufwies, später mit dem S1, dem C3 und dem C4. Ich bin auf der Suche nach einem Klapphelm. Kein reiner Integral- oder Sporthelm. Wichtig ist mir der Klappmechanismus, die Laufruhe (Lautstärke der Windgeräusche) im Betrieb und die Möglichkeit Pinlock gegen Visierbeschlag zuzurüsten.
Warum ich mir Empfehlungen von ehemaligen Schuberthhelmträgern wünsche: Ich habe einen Schuberthschädel. Soll heißen, mit allen anderen Modellen, die ich in der Vergangenheit getestet habe, hatte ich Passprobleme. Shoei, Airoh, Shark und HJC. Meistens waren sie entweder zu eng, drückten auf die Wangen oder die Stirn oder zu weit.
Bevor mir jetzt der Vorwurf begegnet, es gäbe bereits reichlich Helmthemen hier im Forum; ja, die gibt es und ich habe sie alle gelesen, aber die Technik macht Fortschritte und deshalb könnte hier an dieser Stelle neues Licht in mein Dunkel gebracht werden.
Noch zum Schluss: Mit preisgünstig meine ich nicht billig. Preiswert trifft es eher. Der Helm sollte den Preis wert sein.
Ich fahre seit 40 Jahren Motorrad und bin noch nie auf die Idee gekommen einen neuen Reifen irgendwie zu behandeln. Ruhig einfahren und immer ein bisschen mehr Schräglage als die Kurve zuvor, bis der Angststreifen weg ist.
Ich habe allerdings auch Leute mit neuen Reifen stürzen sehen, da sie es am Anfang übertrieben haben.
Genau an diese Herangehensweise halte ich mich erfolgreich seit 25 Jahren. Auf diese Weise lässt sich die Einfahrzeit auf ein paar Kilometer begrenzen, 10 oder 20, je nach Einfahrstrecke. Wichtig ist, die Schräglagen sukzessive zu erhöhen, nicht alles, was mit den alten Reifen ging, auf einmal versuchen. Den Begriff "Angststreifen" ersetze ich lieber durch "Vernunftrand oder "-streifen". Der sollte, meiner bescheidenen Meinung nach, im ausschließlichen Straßenverkehr immer vorhanden sein. Ob die Breite dieses Randes vernünftigerweise 5 Millimeter oder 2 Centimeter betragen soll, hängt unabhänging vom fahrerischen Können, von der bauartbedingten Form des Reifens ab.
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