Sicher kennen viele von Euch das Problem: Eben noch waren die achsotollen (und meist auch nicht ganz billigen) Regenhandschuhe nötig, dann wird es trocken und warm, das Innenfutter klebt an den Fingern - und aus irgendeinem Grund mußt du schnell raus aus den Handschuhen (z.B. weil sich eine Wespe in den Helm verirrt hat und irgendwo zwischen linkem Ohr und Großhirnrinde panisch umherirrt :-O )... meistens haben sich dann die Innereien der Handschuhe nach außen gekrempelt - versuch mal die dann wieder passgerecht reinzustopfen - geht nicht. Die Innereien bestehen in der Regel aus ein bis zwei Lagen Moosgummi, einer dünnen Plastikmebran und einem teilsynthetischen Futter, das rutscht nie und nimmer wieder rein.
Ich habe in besagtem Fall kurzerhand zum Taschenmesser gegriffen und das komplette Innenleben rausgetrennt, sodaß nur der lederne Außenhandschuh samt Protektoren übrigblieb. Der nächste Baumarkt war meiner, da gibt es überall baumwollene Arbeitsschutzhandschuhe, die kommen dann rein. Und wenn es regnet, kommt zwischen Baumarktinnen- und Bikeraußenhandschuhe ein Paar Einwegandschuhe aus dem Sanikasten - und schon ist die ganze Sache wieder wasserdicht.
So fahre ich nun schon zwei Jahre durch die Gegend, nasse und klamme Finger gibt es nicht mehr und "Reserveinnereien" brauchen im Tankrucksack viel weniger Platz als ein zweites Paar Handschuhe.
editiert von: Alteisentreiber, 16.06.2008, 14:26 Uhr