Moin moin liebe Gemeinde, ich bin am Wochenende das erste mal mit Sozius gefahren und das gleich zweimal mit zwei verschiedenen Personen. eine Freundin die nie zuvor auf einem Motorrd gesessen hat und meine Mom, die selbst fährt und auch schon Sozia-Erfahrung hat. Als ich mit der Freundin fuhr, hatte ich beim Bremsen und beim Schalten das Problem, dass ich ihr ganzens Gewicht spürte und mit den Händen abfangen musste. Auch das städnig "klong" am Hinterkopf war nicht wirklich schön. Bei meiner Mom hatte ich gar keine Probleme. War fast so, als wäre ich allein gefahren. Gibt es einen Leitfaden etc. den ich lesen und zukünftigen Beifahrern in die Hand drücken kann, damit die schon einmal wissen, wie man sich als Sozius richtig verhält? Ich freu mich auf eure Tipps
Fahren mit Sozius
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Gelöschter Benutzer -
28. April 2008 um 10:43
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Hallo Nico, überleg mal ganz genau, wo es auch dran liegen könnte :-? Kommst nicht drauf? Tipp: Befestige mal einen Eierbecher auf dem Sozius. Wenn nach einem Kilometer das rohe Ei immer noch drin ist, hast Du Schalten und Bremsen raus...im Soziusbetrieb. Alleine kannst Du fahren wie Sau... Ist übertriebene Darstellung, aber vielleicht hast Du verstanden, was ich meine
Gruß Gerhard -
Lass halt deinen Freundinnen mit deiner Mum reden, dann wissen sie alles über dich und auch wie sie sich als Sozia verhalten sollen.







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Moin madnickk, solche Unterschiede gibt's immer!
Wurde auch schön öfter mal diskutiert, inkl. Ratschlägen und Tipps - schau z.B. mal hier rein:
https://www.netbiker.de/module-pnForum…opic-65928.html
Gruß Udo
8-)
PS: in den meisten Foren ist es erwünscht, erst die Suchfunktion zu benutzen, bevor man Fragen postet, die schön öfter gestellt sein können
editiert von: MrRight64, 28.04.2008, 10:59 Uhr -
Hallo Nico .. hab ich mal irgendwo gefunden ...... Viel Spass bein Mopedfahren und allzeit knitterfreies Mopedfahren Gruss Klumbi Sozius und Sozia Das Leben auf der hinteren Seite des Rades Eine(e) gute(r) Beifahrer(in) zu sein, ist nicht einfach ... Lassen wir Geschlechtermix beiseite. Stellen wir uns einen wunderschönen Tag vor, an dem ein Biker ein Mädl, das noch nie Motorrad gefahren ist, zu einer Tour einlädt. Tatsächlich trafen wir Biker, die von bestimmten Sozias schwärmten wie von einem Klassemotorrad - aus demselben Grund: wegen ihrer tollen Fahreigenschaften. Das Headset und die Gegensprechanlage hat nicht jeder. Vor der Fahrt sollte sich die Sozia auf alle Fälle mit dem Fahrer zumindest zwei Zeichen ausmachen: eines für "stehenbleiben bei nächster Gelegenheit", ein anderes für "Notfall, sofort anhalten". (Sei es, sie hat vergessen den Helmriemen zu schließen, es rührt sich ein menschliches Bedüfrnis oder der Rucksack steht noch in der Gaststätte, wo man zu Mittag aß.) Voll Vertrauen in die Fahrkünste des Fahrers sitzt sie - selbstverständlich bestens ausgerüstet mit Lederkluft und Helm (die BH-Größe spielt da keine Rolle!) - auf. Schwungvolles, optisch beeindruckendes Aufschwingen muß abgesprochen und eingespielt sein ... (sonst kippt das Radl. Noch keinen Meter gefahren und schon im Dreck liegen - peinlicher geht's nicht mehr!) Aufgestiegen wird grundsätzlich von der linken Seite des Motorrads (von hinten aus gesehen). Ob das traditionell vom Reitsport überliefert ist oder daran liegt, daß es leichter geht, wenn das Bike auf dem Seitenständer lehnt, konnten wir noch nicht endgültig klären. Oberstes Gebot: Wärend der gesamten Fahrt bleiben die Füße der Sozia auf den Fußrasten! Solange die Sozia mit der Fahrweise des Bikers nicht völlig vertraut ist (und das ist erst nach hunderten Kilometern der Fall), gut festhalten! Und zwar am Fahrer - nicht irgendwo an einem Griff hinten! Dieser allgemein geäußerte Wunsch des Bikers ist keine Aufforderung zur unsittlichen körperlichen Annäherung. Es kann jederzeit passieren, daß er einen Blitzstart hinlegen muß, um einer Gefahr zu entgehen ... wenn dann kein TopCase vorhanden ist, bleibt die Sozia - im wahrsten Sinne des Wortes - auf der Strecke. Die Aufforderung des Fahrers, sich eng an ihn zu drücken, wird von vielen Frisch-Sozias ebenfalls als plumpes Langzeit-Knuddeln verstanden und es wird ihr nur zögernd nachgekommen. Dabei wäre die physikalisch- wissenschaftliche Erklärung so einfach: ?) Bei höheren Geschwindigkeiten bilden sich Luftwirbel zwischen den Körpern, die die ruhige Fahrweise des Bikes beeinträchtigen. ?) Bringt die Sozia ihr Brustbein soweit als möglich an die Wirbelsäule des Fahrers (nun spielt die Körbchengröße also doch noch eine Rolle) und bleibt sie auch dort, braucht sie gar nicht mehr darüber nachzudenken, wie weit sie sich in die Kurve legen muß - es ergibt sich von selbst. Die Sozia sollte vor dem Absteigen lieber nachfragen, ob es OK ist. Vielleicht hat der Fahrer noch nicht endgültig angehalten und fährt noch ein, zwei Meter vor, während die Sozia gerade vom Bike rutscht. Je gefährlicher es wird, umso ruhiger muß sie bleiben - sowohl körperlich als auch verbal. Schreien, toben und zittern kann sie, wenn alles vorbei ist - vorher wird nicht gemuckst. Wird es ganz schlimm, soll sie die Augen zumachen - wenn es sich nicht ausgeht, merkt sie es ohnehin früh genug! Ex-BeifahrerInnen, die selbst fahren ... geben oft zu, keine guten Sozias mehr zu sein. Da jeder Biker eine Kurve ein bißchen anders (an)fährt, bestehen in den Köpfen von Fahrer und Beifahrerin zwei verschiedene Linien mit zwei verschiedenen Bewegungsabläufen. Die sonst selbst fahrende Ausnahme-Sozia versucht - genau wie der Fahrer - ihre gewohnten Vorstellungen zu realisieren - und die beiden arbeiten gegeneinander. Einfacher Trick: Vor der Kurve die Augen schließen ... die Sozia! Nicht der Fahrer!!! Brustbein an die Wirbelsäule des Fahrers bringen und die Kurve fühlen - siehe da, es klappt wieder! Übrigens ... Findest du ein Motorrad ohne hintere Fußrasten und mit einer Plastik-Abdeckung statt einem Rücksitz, brauchst du gar nicht zu hoffen, von diesem Fahrer auf eine flotte Tour mitgenommen zu werden! aus bikerwelt.at
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Ne Soziusabdeckung montieren, dann hasst ruhe
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nun da die freundin noch nie auf dem moped saß (wie du sagtest) ist das relativ normal.... nimm sieöfter mit und sie kann sich besser darauf einstellen wie sie reagieren muss, war ja ziemlich neu für sie..... da deine mom schon öfters mitfuhr wusste sie wie man reagiert bzw sich verhält.... schätze mal nicht das du gefahren bist als ob du solo bist (wusstest ja nicht wie reagiert deine freundin)
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Hi Nico, was hat denn Deine Mom z.B. beim Bremsen anders gemacht?? Eine sinnvolle Lösung: Der/ Die Sozius/Sozia stützt sich beim Bremsen am Tank ab. "Klong" passiert leider ab und an, sollte sich aber auch nach einigen Fahrten einspielen.
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danke für eure Hilfe.
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Meine Freundin hat nun mit mir vielleicht 300km auf dem Bike gesessen. Das Ganze sowohl auf meiner Caponord, als auch auf einer Moto Guzzi Sport. Feststellungen: Auf der Capo macht es häufig "Klong". Zudem merke ich, dass sie deutlich mehr mit ihren Beinen klammern muss, um Halt zu finden. Sie sitzt auf der Maschine einfach aufrechter, hat also in der Längsachse keinerlei Halt, ausser eben meinen Rücken, oder die Griffe. Die Konsequenz ist, dass ich fahren muss wie auf Eiern. Es ist ein unnatürliches Fahren, ich nehme Kurven anders und Bremse komisch. Auf der Guzzi sitzt sie von vornherein angeschrägter, also Halt in Längsrichtung. Zudem sind ihre Füße auf den Fußrasten etwas angewinkelt, also nach vorne gekippt. Sie kann sich bei Beschleunigungen mit den Füßen und durch den besseren Halt durch die Sitzposition schon mehr abstützen. Dadurch, dass die Guzzi Kardanantrieb hat, macht es auch nicht so oft Klong. Das Fahren ist fast wie im Singlebetrieb. Klar, dass ich kein Vollgas gebe und nicht allzu heftig bremse. Das Resultat ist einfach, dass sie viel entspannter auf der Guzzi sitzt, während meine Mutter zum Beispiel auf dem Teil gar nicht sitzen kann, da ihr der Kniewinkel nicht passt. Zumindest was meine Erfahrung angeht kommt es also sehr auf das gefahrene Motorrad an, was den Komfort mit Sozius/Sozia angeht.
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