Schaltproblem

  • liebe Boxer-Schrauber, jetzt nach fast 3000 km fiel mir immer wieder mal auf, daß ich bei "warmer Maschine" immer mal nicht vom 3. in den 2. oder oft nie vom 2. in den 1. Gang runterschalten konnte. Auf den ersten km war das kein problem, solang die noch nicht so richtig warm gelaufen war. Später hab ich gemerkt, wenns nicht direkt zu schalten ging, bin ich mit dem Fuß unter den hebel, ein wenig hoch gedrückt, ohne wirklich wieder nach oben zu schalten, aber dann gings einen tiefer. :-O Das soll heißen, der schalthebel bewegte sich zwar nach unten, ohne jedoch bei (natürlich) gezogener Kupplung eins tiefer einzurasten. Mittlerweile wurde der Kupplungszug , Spiel, nachgeprüft, gemessen. Ich habe das Getriebeöl vor wenigen tagen gewechselt. ( Endantrieb mach ich später auch noch ) Alles was äußerlich mit dem schalten zusammen hängt, wurd geölt, gefettet, auf leichtgängigkeit von mir geprüft. Da ich mit verschiedenen Q-fahrern bisher geredet hab, hab ich auch viele meinungen dazu gehört. Wo die schaltung in den Block , also getriebe geht, sollt ich mal ausbauen. da könnt ein zahnrad sein, was vielleicht ausgetauscht werden muß.... :-( Das getriebe ist im A...., ich soll mich nach einem gebrauchten getriebe umsehen....usw. :-( Mir ist schon klar, daß ich hier kaum ferndiagnosen erwarten kann. 8-) Doch hat mal einer sowas ähnliches gehabt ? Der erste gang ist doch eigentlich bei allen Boxern schwer zu schalten......Ich bin mir nicht sicher, ob ich das ganze nicht doch über bewerte ..... Vor einigen jahren und 25 tausend km eher wurde mal " die Ausgangswelle beschädigt, weil gangrad des 2. ganges ausgelaufen"..... :-O :roll: Das wurde mir als Getriebeschaden erklärt. Ob es jetzt wieder sowas sein könnte? Bj 92, knapp 60 tausend auf der Uhr, R 80 RT, nochwas ?



    editiert von: bikerhexe60, 18.04.2007, 23:24 Uhr

  • Servus, Schaltprobleme nur bei warmen Motor oder immer? Probiere mal das Runterschalten mit Zwischengas. Timmi

  • Hey Timmi, hab schon alles mögliche probiert beim runterschalten. Der Trick mit Schalthebel kurz hochdrücken klappt noch am besten 8-) Zuerst fiel mir das vor 3 Wochen auf als ich via AB von Westfalen zurück kam.Nach der Autobahn hatte ich Schwierigkeiten mit dem herunterschalten. Wenn ich hier wegfahre bei kaltem Motor wars nie ein Problem. Eigentlich sollte es doch umgekehrt sein, daß des schalten leichter geht, wenn der motor warm ist...... :-O Wird immer knifflig nach so ca den ersten 5 - 10 km.

  • Hallo Iris, den BMW-Fahrer erkennt man ja am abgenutzten linken Stiefel (wegen der Schaltprobleme) :lol: . Wenn es aber so schlimm ist, dass beim warmen bzw. heißen Motor die Gänge kaum noch rein gehen, ist es m.E. Zeit für eine Getriebeüberholung. So etwas würde ich aber nicht selbst machen (fehlt mir die Erfahrung), sondern einem Schrauber meines Vertrauens geben. Die Ursache für Dein Problem kann vielfältig sein - von verschlissenen oder verbogenen Schaltklauen bis zu verschlissenen Zahnrädern. Beim Überholen des Getriebes wird auch neu ausdistanziert und häufig die Einrastrolle am Schaltautomat von Kunststoff auf Kugellager umgestellt. Bei meiner CS war vor ca. 10 Jahren die Feder im Schaltautomaten gebrochen, deshalb musste das Getriebe geöffnet werden und dabei wird normalerweise auch gleich alles überholt, da der Arbeitsaufwand kaum steigt. Die Werkstatt hat sehr gute Arbeit geleistet und ich habe seitdem ein Getriebe, dass sich super schalten läßt. Kostete damals ca. 850 DM.

  • Zitat von SESTH

    Hallo Iris, den BMW-Fahrer erkennt man ja am abgenutzten linken Stiefel (wegen der Schaltprobleme) .

    Wieso schaltprobleme??? Mein Bock läßt sich butterweich schalten... ...aber der Stiefel ist dennoch abgenutzt, das liegt aber an über 20.000Km im Jahr :-D

  • :-D:-D ihr seid doof...abgenutzter Stiefel... :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: Die Gänge 3 - 5 gehen sowohl rauff als runter. Nur manchmal läßt sich der 2. nicht gleich schalten. Und der 1. rastet nach unten hin nicht ein. Heißt, wenn ich drauf trete, geht der hebel zwar etwas nach unten, doch mehr tut sich nicht. Das "klack" fehlt.Heb ich den hebel etwas an und drücke dann wieder drauf, flutsch, isser drin. ( der gang :evil: ) Ich glaub eher, daß sich das so anfühlte, als wärs eher eine Einstellungssache....aber dafür hab ich zuwenig Erfahrung damit. SESTH: ich hofffe nicht, daß es gleich so schlimm sein könnte.....ich brauch immer so lange, bis ich das Kleingeld für so große sachen zusammen hab :-O

  • @ joybar: ab welchem baujahr fängt NEU an und hört ALT auf ?

  • Hallo Iris, bei einer R100R, die ein Kollege bei mir "zur guten Pflege" untergestellt hat, gab es auch mal ein Schaltproblem: Hochschalten war kein Problem (kalt wie warm), Runterschalten ging aber kaum noch, speziell 3. Gang und tiefer. Ist natürlich besonders ärgerlich, wenn man dann an einer Ampel anhalten muss. Zum Glück kann man mit dem Boxer zur Not auch im 3. Gang anfahren :-) Auch bei diesem Problem half es, den Fusshebel zunächst etwas "anzuheben" und dann wieder nach unten zu drücken -> siehe da, der Gang ging 'rein. Die Lösung des Problems: Die Kugelgelenke der Umlenk-Hebelei waren etwas schwergängig. Dadurch bewegte sich der Schalthebel nach erfolgtem Schaltvorgang nicht mehr vernünftig in die Mittelstellung zurück, dies muss er aber damit man - entsprechend der Kulisse im Getriebe - hoch- bzw. runterschalten kann. Ist der Schalthebel z.B. noch zu tief, tritt man diesen beim Runterschalten bis zum Anschlag durch, ohne einen Gang "zu bewegen". Ein Kriechöl (hier WD-40), welches auch schwer zugängliche Schmierstellen erreicht bewirkte hier übrigens Wunder (nach einiger Einwirkzeit), nun lässt sich alles wieder super bewegen / schalten. Runterschalten mit Zwischengas (bei gezogener Kupplung, dann Gang 'rein), wie schon vorgeschlagen, hilft übrigens nicht nur bei Boxern, auch mein alter "Eintopf" lässt sich damit etwas besser schalten. Gruss Erik

  • hallo Erik, Das hört sich schon eher an, wie bei meiner.....smile. Die Kugelgelenke ? , links unten überm schalthebel ? hatte ich vorhin mal abgemacht und mit mehrzweckfett rein wieder dran gemacht. Ich werd nachher ein ründchen fahren und prüfen, ob es das war 8-) Wäre ja schön, wenn..... Stundenlanges fahren im regen vor 6 Wochen, und ohne, bzw mit einem verrotteten Dicht ? -ring vor den gelenken läge das durchaus nahe. wenns das nicht war, schreib ich heut abend hier weiter. 8-) Liebe grüße iris ps: Glückwunsch zum ersten beitrag. :-D Jeder fängt irgendwann mal an.... :lol: weiter so !!



    editiert von: bikerhexe60, 19.04.2007, 13:35 Uhr

  • Erik hat den für mich richtigen Tip gehabt ! Gestern hatte ich die Kugelgelenke auseinander und die Höhlung mit mehrzweckfettt gefüllt. Die restlichen teile mit Öl und Kettenfett eingesprüht. Bissel an den teilen dran rumbewegt, aber nicht mehr gefahren. DAS habe ich aber heut nachgeholt ! :-D Bissi Autobahn, bissi über land.....und rauf und runtergeschaltet bei kaltem und warmen Motor :-O bis in den ersten gang runter !!! :-D:-D Bin mehr als froh, daß es scheinbar nur schwergängig war. ein dickes Drück in Richtung Erik. Sollte es wider erwarten wieder schlechter werden.....da mag ich aber jetzt nicht dran denken. :-? Manchmal haben kleine Dinge große Ursachen 8-)

  • Hallo Iris, freut mich ja dass es der richtige Tip war. Aber wie kommst du denn an Kettenfett ? Braucht man bei deiner Maschine doch nicht :lol: Mal Spass beiseite, mit Kettenfett (bzw. -spray) bin ich ein wenig vorsichtiger geworden. Schmiert zwar gut und ist recht haltbar gegenüber Wasser etc., aber das Zeug wird ziemlich zäh (soll es bei einer Kette ja auch). Bei Bowdenzügen z.B. verwende ich das mittlerweile nicht mehr, nachdem mir bei meinem alten Eintopf das Zeug beim Choke-Zug bis in den Choke geraten war und diesen lahm legte. Vergaser abbauen und zerlegen macht keinen Spass, vor allem wenn man dies mehrmals tun muss :-( Das angesprochene WD-40 tut's auch. Für Gelenkverbindungen wie z.B. bei Fussrasten oder Seiten- / Hauptständer ist Kettenfett aber schon in Ordnung. Gruss Erik

  • Eintopftreiber Moderne Bowdenzüge sollte man überhaupt nicht fetten oder ölen, da die teflonbeschichtet sind. Das hat nur den Effekt, dass sie dann schwergängig werden.

  • @ dragon: die Seite hab ich mir abgespeichert, die kannte ich noch nicht. :lol: Gehts dir übrigens wieder besser ??? @ SESTH: meine Suzi ist Bj. 99 !!! bei der weiß ichs. Aber was ich mit der Q Bj 92 ??? @Erik: Kuck mal in meine Signatur. Ich hab noch eine 500 GSE zu verkaufen. Dem entsprechend auch noch 3 Flaschen kettenfett hier rumstehen :-D:-D Ich hab natürlich auch WD40. Aber an der kettenfettflasche war ein Sprühröhrchen....deshalb hatte ich zu dem gegriffen :-D , das andere hätte etwas zu breit gestreut. :-D Vielleicht weißt du eventuell auch, ob die Züge an meiner, baujahr 92, schon Teflonzüge hat oder ob die noch regelmäßig gefettet werden müssen. Wie gesagt, das handbuch hat der Vorbesitzer noch....und im schrauberbuch konnt ich darüber nichts finden. :-O



    editiert von: bikerhexe60, 20.04.2007, 10:13 Uhr

  • Zitat von bikerhexe60

    meine Suzi ist Bj. 99 !!! bei der weiß ichs. Aber was ich mit der Q Bj 92 ???

    Meine Qs sind von 87 bzw. 82 - dort habe ich einige Züge schon wechseln müssen ;-) . Deshalb sagt das Baujahr nicht viel aus. Ich wollte das hier auch nur grundsätzlich mal erwähnen, denn wenn man angefangen hat einen Zug zu fetten, dann muss man dabei bleiben (auch bei Teflonzügen). Also wenn bei deiner Neuerwerbung schon Fett/Öl an den Zügen dran ist, mach weiter damit. Sind die Züge Fett-technisch aber noch jungfräulich, überlege es Dir.

  • Zitat von bikerhexe60

    meine Suzi ist Bj. 99 !!! bei der weiß ichs. Aber was ich mit der Q Bj 92 ???

    Meine Qs sind von 87 bzw. 82 - dort habe ich einige Züge schon wechseln müssen ;-) . Deshalb sagt das Baujahr nicht viel aus. Ich wollte das hier auch nur grundsätzlich mal erwähnen, denn wenn man angefangen hat einen Zug zu fetten, dann muss man dabei bleiben (auch bei Teflonzügen). Also wenn bei deiner Neuerwerbung schon Fett/Öl an den Zügen dran ist, mach weiter damit. Sind die Züge Fett-technisch aber noch jungfräulich, überlege es Dir.

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