moin.... ich möchte mir einen motorradanhänger zulegen für zwei grosse motorräder. Wer kann mir einige tipps geben was ich beachten sollte? was ist nützlich? juppi grüsst.
Wer hat gute tipps????
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Gelöschter Benutzer -
18. November 2006 um 10:43
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Ich habe die Qual der Wahl am Anfang des Jahres hinter mir gebracht. Folgendes war für mich wichtig: 1. Der Hänger mußte gebremst sein, auch wenn der Pkw das Gewicht von Hänger und 2 Motorrädern ungebremst ziehen darf. Es ist einfach sicherer. 2. Der Hänger sollte eine möglichst niedrige Ladehöhe haben, die Motorräder lassen sich einfach leichter daraufschieben. 3. Die vorderen Zurrösen solten möglichst weit vorne sein, damit das Motorrad in in de Bügel gezogen werden kann. Ist das Vorderrad nicht richtig im Bügel gezogen, kann das Moped beim Bremsen richtig Schwung bekommen! 4. Praktisch ist auch, wenn zwischen den Schienen der Hänger eine Platte hat, man beim verzurren mal schnell was ablegen, wenn was runterfällt muß man sich nicht tief bücken. 5. Ein Reserverad am Anhänger hat gewisse Vorteile. 6. Es gibt Anhänger, da ist die hintere Blende, an dem das Kennzeichen und die Beleuchtung befestigt sind, die Auffahrschiene. Diese ist mit zwei Schrauben und Splint gesichert. Das Gewinde sollte saubergehalten werden, sonst kann es Probleme geben. Allerding habe ich festgestellt. Das diese Technik nicht ganz so Toll ist, da die Steckverbindungen für die Beleuchtung sehr Witterungsanfällig sind. 7. Man sollte sich dann auch den Luxus gönnen und spezielle Zurrgurte für Motorräder nutzen. Die sind etwas teurer, sind aber sicher und recht einfach anzulegen. Es gibt günstige Anhänger bei den großen Motorradzubehörhändlern. Den Anhänger den ich mir zugelegt habe, ist keiner aus dem Programm, sondern eine Anfertigung der Firma Hardeck, welche eigentlich Anhänger für Boote baut. Daher hat mein Anhänger auch eine länger Deichsel und Gesamtlänge. Dafur hat er abe viele der o.g. Vorteile. Den Anhänger habe ich günstig bei ebay ersteigert. Die Suche da kann sich lohnen. Grüße aus Oer-Erkenschwick Westfalen-Tom
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Hallo Jupp, ich würde mir einen normalen Kastenanhänger zulegen und den zum Motorradtransport vorbereiten. Die Standardkradhänger sind meisstens nicht gebremst und du würdest nicht mit der Nutzlast hinkommen (beim Hänger sowie bei der ungebremsten Anhängelast des Zugfahrzeugs) Einen steuerbefreiten Hänger darf man nur für Sportzwecke nutzen, also für Rennmaschinen oder Enduros die nicht zum Strassenverkehr zugelassen sind. Versicherungstechnisch dürfte ein Hänger ab 1000kg (brutto oder Nutzlast ?? weiss ich im Moment nicht :-? ) teurer werden. Solltest Du Dich doch für einen Kradhänger entscheiden wäre einer mit Bodenplatte brauchbar um ihn notfalls für andere Zwecke nutzen zu können. Sonst wirst Du damit nur Kräder transportieren können. Gruss beiker
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Moin, Schluppi. Schau mal hier nach:http://www.wm-meyer.de Kann ich nur empfehlen, sind Preiswert und haben ein sehr gutes nachlaufverhalten. Psssssssssssst, ich hatte meinen schon auf 130 Km/h. An die Oberlehrer hier: Euren Kommentar könnt Ihr Euch sparen :lol:
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Übrigens kann man bei Stossgedämpften Hängern (nicht Gummigelagerten Achsen) eine Zulassung für 100km/h bekommen;-) Das Nachlaufverhalten von etwas teuren Hängern hat auch was. Wenn ich so einige Billighänger hinter den PKW's "springen" sehe :-O Gruss beiker
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Hallo Jupp, schau doch mal hier: http://www.agados.de/index.php?link…danh%E4nger&p=1 ich habe mir dieses jahr für ca. 1000 EUR den kangaroo 12 von agados gekauft. der hänger ist gebremst, hat ein zul. gesamtgewicht von 1200kg / nutzlast 923kg, 3 standschienen mit 2 bügeln und einen festen boden. man kann den hänger durch eine zusätzliche bordwand zum vollwertigen lastenhänger aufrüsten. hier liegt der aufpreis glaub ich bei ca. 200 EUR (bitte nicht festnageln). der hänger ist wahlweise in 80 und 100 km/h ausführung zu haben. meine meinung zu diesem hänger: gute verarbeitung für faires geld. hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen. chris
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Zitat von beiker
Versicherungstechnisch dürfte ein Hänger ab 1000kg (brutto oder Nutzlast ?? weiss ich im Moment nicht :-? ) teurer werden.
bei der HUK24 kostet ein Hänger mit 1t Nutzlast (Haftpflicht und Teilkasko ohne Selbstbeteiligung) 26,32 EUR p.a. mit 2t Nutzlast (gleicher Versicherungsumfang) 51,41 EUR p.a. Grüße Chris
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Anhänger-Tipps Ich möchte vorrausschicken, daß ich zur Zeit meinen vierten Hänger in Betrieb habe - zuerst 2 offene Sportanhämger mit Standschienen und danach 2 Kastenanhänger. Der aktuelle ist über 15 Jahre im Dienst, steht immer im Freien auf der Strasse und hat vor kurzem eine komplette neue Hinterachse bekommen (250 Euro incl. Einbau) Ich bin schon viele Zehntausende Kilometer mit Motorrad im Hänger gefahren (Schottland, Italien, Südspanien, etc.) und habe deshalb reichlich praktische Erfahrung mit dem Anhängerransport von Motorrädern. Mir ist auch noch nie ein Bike um- oder runtergefallen. Hier nun meine Überlegungen / Erfahrungen Deine Frage betreffend: 1. Es kommt zunächst mal drauf an, was wann wie weit wie oft transportiert werden soll: Für gelegentliche Kurzstrecken-Fahrten z.B. zur Werkstatt reicht ein leichter offener Sportanhänger mit 2 Standschienen, wie sie in großer Zahl günstig angeboten werden. Da kann man nicht viel falsch machen. 2. Für längere Fahrten (z.B. Anreise in entfernte Zielgebiete) hat ein Hänger mit Stoßdämpfern Vorteile, weil dann der Hänger etwas weniger hüpft und die Motorräder weniger an den Spanngurten zerren. Allerdings wird die Wirkung von Stoßdämpfern an Hängern gerne überschätzt. Ist also nicht unbedingt nötig, aber etwas angenehmer. 3. Ich würde grundsätzlich zu einem geschlossenen Anhänger raten. Am flexibelsten ist ein Kastenanhänger mit ausreichend hohem Planenaufbau (mind. 1,60 m bei Motorädern mit Verkleidung und Windschild) Nachteil: Die Beladung und Verzurrung der Bikes geht etwas weniger flott vonstatten als beim offenen Hänger, aber wenn man es mal kann, geht es auch schnell. Ich brauche für die Verladung und Verzurrung einer Honda Paneuropean etwa 5 Minuten (alleine). Außerdem fungiert der Planenaufbau als Tempomat bei gleichzeitiger Steigerung des Spritverbrauch. Aber man darf ja eh nur 80 (max. 100 km/h) fahren. Vorteil: Bei Regen und Schneematsch bleiben die Bikes sauber und trocken und Streusalz hat keine Chance. Und man sieht nicht sofort ob und was im Hänger ist. Wer schon mal 1000 km sein Bike durch weiträumige Regengebiete und über unerwartete schlammige Baustellenabschnitte in der Dieselrauchfahne seines Zugfahrzeugs spazierengefahren hat, weiß wie so ein Bike dann aussieht. Die Ausrüstung eines Standard-Kastenhängers ist einfach und billig: Ein paar Zurrösen (falls nicht schon vorhanden) an passender Stelle (Ecken) eingeschraubt, dazu in der vorderen Bordwand pro Bike ein U-Profil für 3-4 Euro, fertig. Als Zurrgurte reichen die bei Zubehörhandel erhältlichen Spanngurte mit Haken an beiden Enden und Klemmschnallen. Ratschengurte sind teurer, umständlich zu bedienen und nicht nötig. Gibt es alles bei OBI & Friends. Als Auffahrrampe tut es bei mir auch seit über 20 Jahren eine kostenlose abgesägte Bohle aus dem Gerüstbau. Eine Alurampe (Riffelblech, abgekanntet), die ich mir habe bauen lassen hat ca. 90 Euro gekostet. 4. Für 2 schwere Bikes vom Kaliber BMW RT oder Honda Paneuropean braucht man eine Mindestbreite von ca. 1,60, besser mehr. D. h. also einen Kasten, der nicht zwischen den Räder liegt, sondern oberhalb davon über die ganze Gesamtbreite des Hängers geht. Solche Hänger sind natürlich meist deutlich teurer (neu ca. 2000 - 2500 Euro), dafür klappt Verladen und Transport viel besser. Ich finde, der Mehrpreis ist es wert. 5. Nebeneffekt eines geschlossenen Kastens: Man bekommt auf einmal eine Unmenge neuer Freunde. Diese eröffnen das Gespräch meistens mit dem Satz: "Sag mal, Du hast doch einen Anhänger ..." Man staunt, wie oft wie viele Menschen Anhänger brauchen zum Transport von Kühltruhen, Sperrmüll, Umzugsgut u.v.a.m. Natürlich ist er auch für einen selber sehr praktisch, ich habe schon 3 komplette eigene Umzüge mit meinem alten Hänger gemacht. 6. Kosten Neukauf oder Gebrauchthänger ? Ein neuer Hänger ist schöner und teurer und man kann sich das Teil genau passend zurechtschnitzen. Ein Gebrauchthänger ist oft erheblich billiger, sieht aber nach Jahrzehnten nicht mehr sehr knusprig aus. (Optische Diebstahlsicherung!) Die Funktionalität eines Hängers leidet wegen der simplen Konstruktion über die Jahre kaum, man kann getrost auch ungebremste 20-jährige für ein paar Hunderter kaufen. Nach 20-30.000 km sind mal (günstige) Radlager fällig, schlimmstenfalls eine komplette Achse, die auch nicht die Welt kostet. Was bei allen Hängern ins Geld geht, ist die Beleuchtungseinrichtung: Blinker und Rücklichter müssen öfters erneuert werden, Kontakte und Stecker korrodieren schnell, u.s.w. Da machen auch teure Hänger keine Ausnahme. Steuer und Versicherung sind minimal, kann man aus der Portokasse zahlen. Teuer sind eventuell neue Planen! Beim Gebrauchtkauf darauf achten,daß die nicht zu verschlissen sind. Für weitergehende Fragen und Tipps (z.B. zum Verzurren) stehe ich gerne zur Verfügung. Hoffe Dir mit meinen Ausführungen gedient zu haben Gruß Peter
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moin.... ich möchte mir einen motorradanhänger zulegen für zwei grosse motorräder. Wer kann mir einige tipps geben was ich beachten sollte? was ist nützlich? juppi grüsst.
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moin.... ja danke euch für die guten tips.... denke mal hat mir schon geholfen... juppi grüsst
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