nach einem schweren unfall wieder aufs bike.....

  • hallo ihr lieben, dann erzaehl ich mal. nach zwei tollen saisons und 20.000km, passierte leider ein unfall. wir sind in der kurve weggerutscht. (ich war sozia). leider blieb ich schwer verletzt liegen. auch wenn schnell hilfe kam. es folgte eine grosse op, wochen im kh. die sehr schwer und schmerzhaft waren, 5 wochen reha. wo ich wieder laufen, lachen, leben gelernt habe. die zeit war schwer und nach 6 monaten bin ich immer noch nicht 100% wieder ich. die zeit sitzt im kopf, in der seele.nun kommt das schoene wetter. auch neue biker-kleidung hab ich schon.....das herz schreit nach der sehnsucht, der freiheit auf dem bike und nach einem eigenen schein (mit dem ich letztes jahr bereit begonnen hatte). auch das bike ist wieder fit. ich moechte schon gerne aufs bike. eigentlich sagt mir das gefuehl. probier es aus. aber da ist auch die angst, was ist wenn ich panik kriege? ich weiss das jeder anders damit umgeht. aber vielleicht habt ihr so eine erfahrung schon hinter euch? und koennt ein bisschen erzaehlen, habt noch einen tipp fuer mich oder eine idee. wuerde mich sehr freuen....... liebe gruesse von einer nachdenklichen sozia

  • Hallo, ich würde so schnell wie möglich wieder aufs Moped, damit sich die Angst nicht noch mehr verfestigt. Allerdings sollte der Fahrer erst langsam mit dir ersten Runden drehen, damit du wieder Vertrauen bekommst. Mach schnellst möglich deinen Schein, dann kannst du selber fahren wie du dir es zutraust. Gruß Jochen :bye:

  • tach auch! hatte auch mal nen weg-rutscher samt sozia... wieder aufsteigen ist pflicht würde ich sagen. und schon auf den ersten metern haste gewissheit wie dir das noch in den knochen steckt... bis dahin bleibt es bei "...hätte... wenn... und... aber..." - also das negative kopfkino das dich bremst. und ohne echten test bleiben diese gedanken. nervt nur und ist überflüssig. meine meinung. ich habe da lieber schnellstmöglich klarheit. andersrum: wenn dein herz schreit... :good: dein herz hat 'ne direkte verbindung zum kleinhirn, der rest "folgt" sozusagen... einfach mal machen, mit rücksichtsvollem fahrer, langsam anfangen, wie der kollege oben schon richtig schrieb. halt uns mal auf dem laufenden zu dem thema. lg chris

  • Hallo :-) hatte vor ca. 10 Jahren auch einen Unfall, da mir ein Autoneuling auf der Landstraße die Vorfahrt genommen hat. Mein Fahrlehrer, bzw. Freund hat auch gemeint, Entweder gleich auf´s Motorrad oder es wird nicht´s mehr. Vielleicht solltest du oben beschrieben mal langsam bei einen guten Freund Anfangen, damit du im Kopf freier wirst. Wobei ich heute noch etwas Angst habe, wenn von rechts einer zu flot kommt. Wünsche dir noch eine schöne Saison und hoffe es klappt. Viele Grüße Bertl :good:

  • Christin, in Deinem Profil steht, wir rasen nicht, wir fliegen tief und bei Fahrstil risikoreich. Daran solltest Du erstmal etwas ändern, sonst ist der nächste Unfall schon vorprogrammiert. Es ist dann meist nicht die Frage ob sondern nur wann etwas passiert. Ich hatte im letzten Jahr auch einen Unfall. Bin oft als Tourguide gefahren, aber ich z.B. habe für mich entschieden bis auf weiters ganz hinten zu fahren. Man muß nicht unbedingt da wieder starten, wo man aufhören mußte!!! Ich wünsche Dir eine komplikationsfreie Genesung.

  • Also auch ich hatte zwei schwere Unfälle (einmal 5 Monate und einmal 9,5 Monate außer Gefecht gewesen und beide nicht Schuld.....Habe mich immer wieder aufs Motorrad geschwungen und das eine mal sogar als ich noch eine Schiene am Bein hatte...Es ist das beste direkt wieder zu Fahren sobald es geht nur so über windet man(n) oder Frau das ganze...Ich hatte nie das Gefühl von Angst nach den Unfällen....Es kommt doch so oder so wie man es nicht will oder soll....

  • Moin Frau Nachbarin. Nach so einer Erfahrung hilft nur: Ausprobieren. Theorie findet nur im Kopf statt. Machen bringt Gewissheit. Als hinterer Passagier hätte ich mehr Bammel als am Steuer, da ich nicht wirklich eingreifen kann. Eigener Schein: Versuche, das weiter zu verfolgen. Absprechen mit der Fahrschule, welche Ausgangssituation nach dem Unfall besteht, und dass du deshalb zunächst ein, zwei "Schnupperstunden" machen möchtest, um zu sehen, ob es überhaupt klappt ohne Angst oder gar Panik. Falls du das "überstehst", dann verfolge dein Ziel weiter. Gruß Stephan

  • Hallo Christin, eigentlich ist durch die Vorredner/Schreiber alles Grundsätzliches gesagt. Lieber ein paar km/h langsamer und dafür abends am Ziel - wo das auch immer ist, das Tagesbier genießen. Mir hat ein paar mal die defensive Fahrweise und ein sog. 7.Sinn, den "Hintern gerettet". Unfälle pasieren...auch zu Hause ! Also mach das Beste daraus und genieße den Motorrad-Bazillus in vollen Zügen. Er wird Dir auch dabei helfen das Erlebte, letztlich zu verarbeiten. Viel Spaß in der anstehenden Saison !!! PS: Wenn Du mal in Gesellschaft Deine Runde drehen möchtest, sag bescheid. Gruß Thorsten

  • hallo in die runde, erstmal ein ganz dickes danke, fuer eure zeilen, ideen, erfahrungen und einfach das ihr schreibt...... es tut mir unheimlich gut, mit dem thema nicht allein zu sein, ich kanns zwar meiner freundin erzaehlen-aber die sass noch nie auf dem bike. die menschen um mich rum sehen das nur mit voller sorge..... ich werde es probieren, ganz langsam-danke fuer den tipp. und genau in meinem tempo (erstmal langsam um den pudding fahren, wie fuehl ich mich?) ich hab sicher auch angst das alles hoch kommt, vielleicht erinnerungen hoch schlagen. es ist der gleiche mensch (ich vertraue ihm) es ist das selbe bike (nach totalschaden wieder fit) ob das nicht grade das zuviel ist? genau, jetzt gruebelt sie wieder......danke fuer einen lieben *schubs* nicht zu denken, sondern zu probieren. ich werde mich gerne danach melden..... Linus., na dann sag ich mal, hallo nachbar......danke fuer den tipp mit der fahrschule :bye: @thorsten, danke. bist du denn aus der naehe? ich muss erstmal schauen. wie ich auf dem bike zurecht komme.... @heiner....danke. ja ich liebe grade das fliegen am biken......vielleicht sollte ich da erstmal wieder von vorne anfangen........ danke, fuer eure zeit. fuer die geesungswuensche und eure lieben worte....... liebe gruesse und euch auch eine gute saison.....vielleicht sehen wir uns in martfeld? :yes: ;-)

  • Moin, wenn dein Herz schreit, dann fang wieder an mit dem biken. Mein Unfall liegt mittlerweile 6 Jahre zurück und hat mich mein rechtes Bein gekostet, aber auch ich wollte wieder Fahren. Als die Prothese fertig war habe ich mir mein Traumbike bauen lassen. Ich brauchte das einfach für den Kopf und die Seele. Leider konnte ich es dann doch nicht fahren. Aufgeben war aber auch keine Alternative. So ist dann mein ServiCar entstanden und ich bin wieder happy. Also, rauf auf's Mopped und langsam wieder loslegen. Gruß Karen B-)

  • Vorweg: ich hatte als Selbstfahrerin sowie als Sozia nie einen Unfall, aber ich habe einen Tipp zur Vertrauensbildung. Erst einmal fahre ich am gelassensten bei dem Menschen mit, dem ich vertraue. Das ist mein Mann. Wir haben schon -x verschiedene Sicherheitstrainings absolviert, mit ganz unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Da war Geländetraining (mit mir als Sozia :wacko: ) dabei, aber auch andere Trainings mit Aufgaben wie in Schräglage über Kies auf der Straße (oder einem Brett), Vollbremsung oder Ausweichen aus 100 km/h... Teilweise hatten wir Koffer dran, mit 1,5l-Mineralwasserflaschen gefüllt, um unser Gepäck auf mehrwöchigen Touren zu simulieren. Aber wir hatten auch schon mal die Gelegenheit, auf der Straße zu bremsen und bremsend in die Wiese zu rutschen. Die Flucht ins Gelände - wann übt man das schon mal? Da übten wir unter polizeilicher Aufsicht im Gelände der Bereitschaftspolizei - war sehr lehrreich! Und zeigt mir: wenn was schiefgeht - die Chance ist groß, dass wir da heil rauskommen... Nicht jede Übung habe ich als Sozia mitgemacht. Viele hat mein Mann erst mal alleine probiert und dann mit mir zusammen... Mein Mann hat sich auch immer schon viel mit der Theorie, Kurventechnik und dergleichen beschäftigt, das Buch vom Bernt Spiegel (Die obere Hälfte des Motorrads) ist eines seiner Lieblingsbücher. Ich muss sagen, die Sicherheitstrainings haben viel zur Vertrauensbildung beigetragen. Vielleicht bekommt ihr für dieses Jahr noch einen Termin für so ein Sicherheitstraining. Leider sind ja die Wochenend-Trainings immer ziemlich früh ausgebucht... Ich wünsche Dir, dass Du das schaffst und drück dir die Daumen!!! LG Elke

  • hallo hatte am 18.04.2016 in marokko auf einer piste in der nähe von merzuga einen unfall. wurde dann noch in errachidia operiert und dann vom adac mit arztbekleitung nach hause geflogen. auch nach eienm unfall sollte man nicht zu viel darüber nachdenken sondern wenn man es will einfach wieder losfahren.(nach einem autounfall fährt man ja auch wieder!) ich kann es jedenfalls kaum erwarten nach der genesung wieder zu fahren. mfg richard

  • Hallo Christin, ich habe gerade deinen Artikel gelesen und genau über das Thema habe ich im letzten Kradblatt einen Artikel geschrieben. Solltest du sie nicht in gedruckter Form bekommen, kannst Du Ihn auch online lesen unter: Kinesiologie gegen Ängste beim Motorradfahren. Vielleicht ist es eine Überlegung für dich, deine Ängste auf diesem Wege in Angriff zu nehmen. Dann kannst Du mir gerne eine Nachricht schicken auch für weitere Info's. Bin allerdings erst ab 12. Juni wieder im Lande, aber online und per Whatsapp erreichbar. Wohne in Thedinghausen. Herzliche Grüße Insa

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