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Enuma vs. DID

  • Gelöschter Benutzer
  • 14. Mai 2011 um 06:21
  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 06:21
    • #1

    Moin Nachdem meine jetzige Kette (DID und Kettenöler aus Österreich) wieder ungleich gelängt ist, will ich mir mal einen Enuma Kettensatz zulegen mit dem Schraubschloss. Wer hat Erfahrung mit Enuma, und wie ist die Meinung zu Enuma und dem Schraubschloss? Vertraut Ihr dem Schraubschloss? Endloskette würde mir zuviel Arbeit machen, da die Schwinge dann raus muss. Ist bei der Gelegenheit eine Veränderung der Übersetzung bei einem offenen Motorrad eigentlich erlaubt, oder muss das eingetragen werden? Die Werksübersetzung (19/44) ist einfach nur Kacke bei der Daytona, und ich hab schon andere reifenintensive Übersetzungen ausprobiert (18/44 bzw. 18/45 8-) ). Beste Grüsse von Lutz



    Bearbeitet von Lutzolaf am 14. Mai 2011 - 06:26 Uhr.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 07:27
    • #2

    Moin Lutz, die Übersetzung muss eingetragen werden, sie ist Teil der Betriebserlaubnis Deines Krads. Welche Übersetzung schwebt Dir denn da vor? Enuma ist allererste Wahl, auch mit Schraubschloss. Alternativ kann man RK empfehlen. DID hat bei mir Hausverbot! Im übrigen würde ich mir die Arbeit mit der Schwinge machen, Du kannst dabei direkt die Schwingenlager warten/erneuern. Gruss, Uwe

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 08:26
    • #3

    Moin Uwe Die Übersetzung 18/44 habe ich einen Satz (DID) lang gefahren (ööhhmm..ohne Eintragung 8-) ) , und mir hat es sehr gefallen, dass der Triple etwas höher drehte und auch besser durchzog als bei 19/44. Die Länge der Kette blieb dabei beim Einbau unverändert. 18/45 habe ich auf einer anderen Daytona ausprobiert, und die war dann schon richtig fetzig, was ich so aber nicht täglich brauche. Genau wegen dem Schwingenlager wollte ich keine Endloskette reinbasteln, weil das Schwingenlager erst vor einem Jahr zusammen mit dem Lenkkopflager erneuert wurde. Datt tut dann nicht Not tun, dass ich die Schwinge wieder rauswühle. ;) Aber Du schreibst, dass Dir Enuma zusagt, und ich muss ehrlich sagen, dass mir die Technik mit dem Schraubschloss auch zusagt. Nur hab ich keine Erfahrungen damit, und darum auch meine Frage. Beste Grüsse von Lutz



    Bearbeitet von Lutzolaf am 14. Mai 2011 - 08:27 Uhr.

  • beiker
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 09:47
    • #4

    Mal ein ganz bescheuerter (?), spontaner Gedanke.... Bei einer Dreizylinder ein Ritzel zu wählen mit 18 Zähnen.....? Kann das Auswirkungen haben wenn die 18 Zähne so schön durch drei zu teilen sind? Immer an den selben Stellen der Kette ein Zündpunkt .....? Übrigens gibt es unterschiedliche Festigkeiten der DID's Bei den großen Dreien gibt es nicht die beste Qualität;-) Gruss Berthold EDIT: Wie lang ist die Kette?



    Bearbeitet von beiker am 14. Mai 2011 - 09:55 Uhr.

  • Futuraristi
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    • 14. Mai 2011 um 09:48
    • #5

    Hallo Lutz, mit dem Schraubschloss habe ich allerdings vor vielen vielen Jahren gute Erfahrungen gemacht. Da waren die PS aber auch noch in der Unterzahl. ;) Wenn die Entwicklung der Ketten im gleichen Maße mitgegangen ist dann dürfte .... Gibt es bei Enuma kein Nietschloss? Ist bei uns derzeit der Favorit. Ein Bekannter oder Werkstatt Deines Vertrauens mit Nietwerkzeug, eine Fasche Flens oder Wein und erledigt. LG Norbert

  • areko
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    • 14. Mai 2011 um 10:43
    • #6

    Hallo Ich habe beides ausprobiert! DiD nur die Guten Qualli! Enuma gibt es die Farbigen nur in einer Quali! SchraubtSchloss is ok, mußte aber auf passen bei der Montage, sonst ist es das erst was defekt ist! Übrigens, ist ein Nietschloss immer mit dabei. Gruß Wolle

  • stjopa
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 13:26
    • #7

    Dass eine geänderte Übersetzung eingetragen werden muss, hab ich zwar schon allerorten gehört, von jemanden, der es tatsächlich gemacht hat, aber noch nie.

  • silentbandit
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 15:43
    • #8

    In den einschlägigen Markenforen ist eine Überstzungsänderung gang und gebe....hab auch schon überlegt ob ich mir nicht ein bischen mehr Durchzug/beschleunigung gönne, einfacher gehts nicht! Allerding büsst man unter umständen etwas Endgeschwindigkeit ein.... ich weiss nicht warum eine D.I.D Kette schlechter sein soll als andere, hab eine an meinem Möpp, extra verstärkt, und ich bin voll zufrieden damit. Mir kommt vorerst nix anderes ans Möpp.



    Bearbeitet von SilentBandit am 14. Mai 2011 - 15:46 Uhr.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 15:46
    • #9

    Interessanter Gedanke. Aber ich denke mal, dass die Getriebeabstufungen, die ja selten in einem ganzzahligen Verhältnis zueinander stehen, die Anzahl solcher Stellungen mit einem kleinen Faktor versehen. Profi bin ich da natürlich nicht. Eine für meine Daisy passende Enuma Kette wäre diese hier: Kette

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 15:56
    • #10

    Mein letzter Kettensatz war von Enuma und hielt mit Kettenöler knapp 50.000 km . Hab nun den verstärkten X-Ring - Satz von DID und bin mal gespannt, wie lange der hält. :)

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 16:01
    • #11

    Ernie 50.000km? Das ist eine wirklich imposante Leistung, und da würde ich echt nicht wechseln.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 16:19
    • #12

    Ja, ich hab mich auch gewundert, das der so lange hält. Das meiste war Langstrecke durch Europa mit einer längeren Übersetzung ( übrigens auch nix eingetragen ) :D Ich hab auch nur den DID genommen, weil ich den ca. 35% günstiger bekommen hab. Ansonsten würd ich jederzeit wieder einen Enuma-Satz wählen. Ich denke, mit dem Kauf machst Du nix verkehrt.

  • beiker
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 17:10
    • #13

    OK, das Getriebe und seine Übersetzung..... ;) Aber wenn ich richtig rechne.....schätze: Vorderes Ritzel: 18 Zähne = Gerade Anzahl und durch 3 zu teilen... Hinteres Rad: 44 Zähne = zumindest eine gerade Anzahl Der Schlimmste Fall ist auf jeden Fall: Die Kette hat eine gerade Anzahl von Gliedern die man zusätzlich durch 3 teilen kann :roll: Dann laufen auf jeden Fall immer die selben Glieder auf dem Ritzel .... :-O EDIT: mit einer Primzahl am Ritzel machst Du auf jeden Fall nichts falsch;-) Wenn Du dann noch genug Platz für ein größeres Kettenblatt hast und eine längere Kette...;-)



    Bearbeitet von beiker am 14. Mai 2011 - 17:13 Uhr.

  • silentbandit
    Gast
    • 14. Mai 2011 um 21:17
    • #14

    @ Lutzolaf Eine Laufleistung von 50000 km erreichst du spielend wenn du einen Kettenöler benutzt! Ich habe auch schon von Laufleistungen von 60000 km gehört. Aber alles nur Leute mit Kettenöler. Dabei kommt es nicht auf den Hersteller der Kette an, der Knackpunkt ist der Öler! Damit erreichst du leicht die doppelte bis dreifache Lebensdauer einer Kette. Es gibt halt nix besseres für die Haltbarkeit einer Kette.

  • areko
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    • 14. Mai 2011 um 23:46
    • #15
    Zitat von beiker

    OK, das Getriebe und seine Übersetzung..... ;) Aber wenn ich richtig rechne.....schätze: Vorderes Ritzel: 18 Zähne = Gerade Anzahl und durch 3 zu teilen... Hinteres Rad: 44 Zähne = zumindest eine gerade Anzahl Der Schlimmste Fall ist auf jeden Fall: Die Kette hat eine gerade Anzahl von Gliedern die man zusätzlich durch 3 teilen kann :roll: Dann laufen auf jeden Fall immer die selben Glieder auf dem Ritzel .... :-O EDIT: mit einer Primzahl am Ritzel machst Du auf jeden Fall nichts falsch;-) Wenn Du dann noch genug Platz für ein größeres Kettenblatt hast und eine längere Kette...;-)Bearbeitet von beiker am 14. Mai 2011 - 17:13 Uhr.

    Hm, Betti! Solange Dein Glied nicht auf`m Ritzel läuft! Geht alles wie von selbst!! :lol:

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 15. Mai 2011 um 05:55
    • #16
    Zitat von SilentBandit

    @ Lutzolaf Eine Laufleistung von 50000 km erreichst du spielend wenn du einen Kettenöler benutzt! Ich habe auch schon von Laufleistungen von 60000 km gehört. Aber alles nur Leute mit Kettenöler. Dabei kommt es nicht auf den Hersteller der Kette an, der Knackpunkt ist der Öler! Damit erreichst du leicht die doppelte bis dreifache Lebensdauer einer Kette. Es gibt halt nix besseres für die Haltbarkeit einer Kette.

    Ich benutze von Anfang an an der Daytona einen Kettenöler (siehe meinen Eröffnungsbeitrag) aus Österreich, der die Kette schön schmatzig hält. Die erste Kette vom Erstausstatter hielt auch ihre 50k km, dann die nächste (DID ZVM) ca. 25k km, und bei dieser jetzigen (DID ZVM) sind es nur 10k km, und die ist jetzt schon ungleich gelängt. Diese Kette incl. Ritzel und Blatt wurde von einer Werkstatt eingebaut, und die Werkstatt ist wirklich pingelig bei solchen Sachen. Die Kettenspannung wird von den Jungs immer dann passend eingestellt, wenn der Besitzer sein Mopped abholt, und die ist weder zu straff noch zu lose. Das kontrolliere ich selbst auch öfters, denn die zu erwartenden Schäden bei zu straff oder zu lose eingestellter Kette sind mir klar. Die Flucht Ritzel/Kette/Blatt stimmt dann auch, was mit einem Tester ja schnell zu kontrollieren ist. Ich weiss auch, dass die Markierungen an meiner Schwinge ziemlich genau passen, also daran liegt es wirklich nicht. Mag sein, dass ich eine Montagskette von DID bekommen habe.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 15. Mai 2011 um 09:26
    • #17

    Denk mal an deine Fahrweise! Kann gut möglich sein, das bei Tourenmässigen Tempo , die Kette auch länger hält. Wenn aber Gas gegeben wird, wird das Ding auch belastet, und zwar in der Länge. Schwinge ausbauen, kein Thema. Bei Vollgaspiloten würde ich kein Schloß nehmen.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 15. Mai 2011 um 09:54
    • #18

    Interessante und immer wieder gehörte Aussage. Nur ... Was machen denn die "Vollgaspiloten" bei denen die Kette durch den Ober- bzw. Unterzug (oder beides) der Schwinge läuft (z.B. R1). Schmeißen die ihr Motorrad weg, wenn die Kette fertig ist? Oder fahren die mit Kettenschloss (also genietet, nicht die Dinger mit Splint) dann nur noch langsam?



    Bearbeitet von Dolmant am 15. Mai 2011 - 09:56 Uhr.

  • silentbandit
    Gast
    • 15. Mai 2011 um 11:33
    • #19

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen das eine Kette mit geschraubten oder selbstgenieteten Kettenschloss weniger aushält als eine Endloskette, da ist ja schliesslich auch das letzte Glied genietet worden. Ich werde auch dazu über gehen mir keine Endlosketten mehr zu holen, das gehampel mit dem Schwingenausbau ist mir echt zuwieder. Selbst unsere Reifenbude in Ennigerloh (Wierlemann) verbauen keine Endlosketten und die haben Rennsporterfahrung!

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 15. Mai 2011 um 15:15
    • #20

    Eine Kette wird ja in der Länge belastet und nicht seitlich. Der Niet dient eigendlich nur dazu, dass die Platte nicht abfällt.

  • stjopa
    Gast
    • 15. Mai 2011 um 16:43
    • #21
    Zitat von SilentBandit

    Ich werde auch dazu über gehen mir keine Endlosketten mehr zu holen, das gehampel mit dem Schwingenausbau ist mir echt zuwieder. Selbst unsere Reifenbude in Ennigerloh (Wierlemann) verbauen keine Endlosketten und die haben Rennsporterfahrung!

    Keine Werkstatt verbaut Endlosketten, wenn sie dazu die Schwinge ausbauen müsste.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 16. Mai 2011 um 06:51
    • #22

    Stjopa Warum nicht? Wenn sie es bezahlt bekommt.

  • Gelöschter Benutzer
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    • 16. Mai 2011 um 09:34
    • #23

    Wir reden hier wieder über 3 verschiedene paar Schuhe. Enuma Kettenschlösser sind Schraubschlösser, am Ende der Platte befinden sich zwei M6, selbstsichernde Muttern. Bei Clipschlösser hält ein schmaler Clip das Schloss. Vernietung von Ketten ist schon sehr gut, aber man darf nicht vergessen, O-Ring Ketten sind von innen Fettgefüllt. Die Vernietung nicht, Endlosketten wurden in der Firma in einen Stück gefertigt, und auch professionell geschlossen. Wenn natürlich wie bei der Kawasaki, die Kette durch die Schwinge geführt wird, muss man eben Alternativen nutzen und nieten. Werkstatt die keine Schwinge ausbaut? Um Gottes Willen. Keine 5 Minuten! Aber die Enuma Schraubschlösser werd ich selbst mal testen. Gruss Martin

  • Heiner
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    • 16. Mai 2011 um 10:07
    • #24

    Laufleistungen von Ketten kann man so pauschal nicht vergleichen. Die Kette will gepflegt werden und jeder ''pflegt'' seine Kette am Motorrad anders :roll: . Bei mir hielten Kettensätze meist nur 20-25tsd km dann waren sie so gelängt, das sie alle 300-500 km nachgespannt werden mußten. Dann habe ich mir angewöhnt, direkt nach jeder Tagestour die Kette einzusprüen. Die Laufleistung der Kette liegt jetzt bei ca 40tsd km und ich denke 50tsd wird sie auch noch schaffen. Weiterer Vorteil bei gut gepflegten Ketten, zwischen den Reifenwechseln braucht man die Kette auch nicht nachspannen 8-) Ich fahre DID-Ketten, die ich auch selbst niete, da ich mir den Schwingenausbau spare. Gruß Heiner



    Bearbeitet von Heiner am 16. Mai 2011 - 10:09 Uhr.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 16. Mai 2011 um 13:35
    • #25

    Logisch bauen Werkstätten Schwingen aus und Endlosketten ein. Jedenfalls macht das meine frühere Werkstatt. Das war in 1 Stunde erledigt. Daneben wurden gleich die Schwingenlager kontrolliert und neu geschmiert. Durch Kettenöler, entsprechende Pflege, sowie angepasste Fahrweise, hält eine Kette auch entsprechend länger, als ohne. ;)

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