Kurze Frage: muss ich mit der Gelbatterie ein spezielles Ladegerät nehmen oder reicht das Billige (einzige Funktion: Umschalten Schnell/Langsamladen, ich benutze nur Langsamladen)? Freie mich auf belesene Antworten.
Gelbatterie mit normalem billig Autoladegerät laden?
-
tobiflori -
28. April 2010 um 08:56
-
-
Moin... Batterie abklemmen, Ladegerät anklemmen und los gehts....der Batterie ist es völlig egal ob du mit nem High Tech Gerät lädst oder mit nem stinknormalen Teil....das Ergebnis bleibt nämlich dasselbe....die Batterie ist geladen.. 8-)
8-)
pommes grüßt -
Geht das auch direkt über die Ladebuchse am Moped, so wie die Maschine da steht? Dann muss ich nicht ausbauen, nicht abklemmen.
-
geht auch...

-
Moin tobi..., ich habe da allerdings andere Infos: GelBatterien darf man nicht mit dem PKW-Lader laden, weil der Ladestrom (viel) zu hoch ist. und da sind dieGelbatterien wohl sehr empfindlich ( max 1/10 der Stromstärke der Batterie zum Laden). Sicherer ist ein Ladegerät, das für Gelbatterien freigegeben ist. Ein Freund hat seine Bttr (1/2 Jahr alt) mit normal-Lader geschrottet! LG Volker
-
Das Ladegerät sollte maximal eine Ladeleistung von 10% der Batteriekapazität haben. z.B. 10 Ah > max. 1 A
-
Volker, das passiert nur wenn du auf Schnellladen gehst, ansonsten laden die Dinger zwischen 100-600 mA. Da passiert nix.. Beim Schnellladen werden die Gel Akkus zu heiß, das ist das Problem, also nicht mit 2-3 Ampere draufballern, das überleben sie nicht. p.g.
-
Das ist ne interessante Frage. Meine saugt nur noch anfänglich 650mA bei 14V (= Schnelladen bei mienem Lader) wenn grenzwertig platt, das ist dann nicht ansatzweise im roten Bereich, denke ich (Spitzenstrom einer Gelbatterie der Dimension um die 200A) Heisst das, der so niedrige Ladestrom ist NORMAL?? Ist also die Batterie einfach total leer und ich muss die WESENTLICH länger als 5h laden??
editiert von: tobiflori, 28.04.2010, 18:01 Uhr -
ich hab mir auch son Teil geholt, viele grüne und blaue Lämpchen dran, Verpolen ist nicht möglich, dann wird nicht geladen, und der Ladestrom beträgt 100mA, umschaltbar auf 1 Ampere. Also nix anderes wie ein ganz normales Ladegerät, nur bunter halt
und teurer
p.g. -
*STORNO*

editiert von: beiker, 28.04.2010, 20:12 Uhr -
Auszug von der M u S Webseite http://www.m-u-s.com/dokumente/faq.pdf: GeeigneteLadegeräte müssen wegen des höheren Innenwiderstands einer Gelbatterie über eine softwaregeregelte Ladekennlinie (I/U1/U2) mit einer Ladespannung von mindestens 14,2V verfügen, da sonst die Batterie nie richtig voll geladen wird.
-
Ach, die Welt ist so einfach. Cool.
-
Gel Batterien dürfen definitiv nicht mit einem normalen Ladegerät geladen werden , da es von der IMCS Ladekurve abhängig ist . Es geht zwar mit dem normalen Ladegerät aber es geht heftig auf die Lebendauer der batterie .... Also besser Finger weg ...
-
Zitat von Okki
Gel Batterien dürfen definitiv nicht mit einem normalen Ladegerät geladen werden , da es von der IMCS Ladekurve abhängig ist . Es geht zwar mit dem normalen Ladegerät aber es geht heftig auf die Lebendauer der batterie .... Also besser Finger weg ...
Das würde bedeuten , ich müßte beim Wechsel auf ne Gelbatterie auch die Lichtmaschine tauschen (bzw. den Regler).
-
Zitat von Boxer2xs
Das würde bedeuten , ich müßte beim Wechsel auf ne Gelbatterie auch die Lichtmaschine tauschen (bzw. den Regler).
Nö. der Regler liefert eine geringfügug höhrere Ladespannung als das Ladegerät, deswegen funktioniert das! Ich kann dazu sagen, das ich bereits eine GelBatterie mit einem normalen Ladegerät gehimmelt habe! Ich hab mir jetzt ein C-Teck geholt, damit funzt das!
-
Immer wieder stellt sich die Frage, welche Batterie man im Motorrad verwenden sollte. Heute hat man die Auswahl zwischen wartungsfreien und völlig versiegelten AGM- bzw. Vlies-Batterien (auch fälschlicherweise Reinblei- oder Blei-Gel-Batterien genannt) und den normalen, konventionellen Naßbatterien mit durch Stopfen verschlossenen Zellen, wo ab und an Wasser nachgefüllt werden muss. Die erstgenannten, wartungsfreien Batterien gibt’s von verschiedenen Herstellern. Mittlerweile gibt es da auch Billigvarianten, von deren Verwendung aber wegen qualitativer Mängel abgeraten wird. Es gibt verschiedene Preisvergleiche, wo man sich informieren kann. MotorradbatterieDie korrekte Bezeichnung lautet AGM- Batterie (AGM ist die Abkürzung für “Absorbent Glass Mat”). Hier nehmen bei der Erstbefüllung spezielle Microglasfasermatten zwischen den Bleiplatten die Batteriesäure auf. Das Verhältnis Säurefüllmenge zur Aufnahmekapazität dieser Glasfaser - oder Vliesmatten ist so abgestimmt, daß die Säure komplett im Vlies gebunden wird, jedoch der Sättigungsgrad des Vlieses nicht vollständig erreicht wird. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Batterie innen dauerhaft nahezu trocken und auslaufsicher ist. AGM-Batterien können deshalb sogar liegend verbaut werden. AGM-Batterien sind "Reinblei-Akkus". Die Reinblei- Technologie erlaubt keine Beimischung oder Legierung von Antimon. (Antimon ist ein hartes Metall, daß bei der Herstellung von konventionellen Batterien dem Blei zur Härtung beigemischt wird). Antimon hat jedoch die unangenehme Nebenwirkung, dass es im Akku für Wasserverbrauch und Selbstentladung sorgt. Deshalb muss auch bei konventionellen Batterien gelegentlich destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Dies ist jedoch bei den verkapselten, wartungsfreien Batterien gar nicht mehr möglich, darum enthalten wartungsfreie Batterien der führenden Markenhersteller keine Antimon-Beimischung sondern werden unter Beimischung von Calzium in Reinbleiausführung hergestellt. Hierbei ersetzt das Calzium das härtende Antimon ohne jedoch hierbei die oben genannten Nebenwirkungen aufzuweisen. Aber zur Verarbeitung der modernen Blei-Calziumlegierung muß sehr kostenintensiv in neuartige Blei-Gießmaschinen investiert werden, weil auf den älteren (noch auf Blei-Antimon-Legierung ausgelegten Gießmaschinen) produktionstechnisch keine Blei-Calzium-Legierung verarbeitet werden kann. Und genau hier liegt das Problem der häufig angebotenen Billig - Importware. In Ermangelung von modernen Giessmaschinen werden (meistens in den klassischen Billiglohnländern) leider auch minderwertige, "wartungsfreie" aber antimonhaltige Batterien mit den älteren Maschinen welche dem Blei-Calzium-Produktionsstandard nicht gerecht werden können produziert. Damit sind diese "wartungsfreien" Nachbau-Batterien natürlich gar nicht wartungsfrei, weil diese durch die Blei-Antimonlegierung bereits einen eingebauten, konstruktonsbedingten Wasserverbrauch haben. Die Batterien dunsten deshalb wesentlich schneller aus. Gleichzeitig fällt der Startstrom ab bis zum Totalausfall. Das ist der baldige Tod dieser Batterien, kaum eine hält länger als 2 Jahre bis sie innen ausgetrocknet ist. Markenbatterien halten (bei sachgemäßer Gebrauch, keine Tiefenentladung, im Winter ausbauen, laden ....) locker 4 Jahre und länger Die wartungsfreien AGM/Vlies-Batterien halten die Spannung zwar viel länger, überleben aber in der Regel nicht eine Total-Entladung. Deswegen sollte man eine wartungsfreie Batterie in jedem Fall über den Winter ausbauen und nach 3 Monaten nachladen. Die Lagerung sollte warm und trocken sein. Reine Gel-Batterien haben den entscheidenden Nachteil, bei großer Kälte total zu versagen. Deshalb sind sie für den Winterbetrieb nur geeignet, wenn sie in geschlossenen und besser noch geheizten Räumen aufbewahrt werden. Allerdings haben Sie eine erheblich verringerte Selbstentladung, wenn das Mopped mal rumsteht. Gel-, aber auch AGM/Vlies-Batterien halten bei schlechter bis keiner Pflege viel länger (ca. 3-4 mal länger) als herkömmliche Batterien, solange sie nicht überladen oder tiefentladen werden. Und im Vergleich zu klassischen nicht wartungsfreien Batterien mit offenen Säurezellen kann man sie lageunabhängig einbauen und sie sind völlig gasdicht. Nur die reinen GEL-Batterien sind auch tiefentladesicher und zyklenfest. Nun kommen wir zum Hauptproblem der AGM/Vlies Batterien: Sie können in ein Motorrad welches normalerweise eine konventionelle Batterie hat nicht ohne weiteres eine wartungsfreie einbauen, weil Lichtmaschine und Ladestromregler anders sind bzw. anders abgestimmt sein müssen für das Aufladen einer wartungsfreien Batterie. Erforderlich ist eine Konstantspannung hinter dem Lichtmaschinen-Regler. Wenn die Parameter von Lichtmaschine und Regler meist nicht fachgerecht modifiziert werden, ist eine wartungsfreie Batterie in kürzester Zeit defekt. Aus diesem Grund sind alle wartungsfreien Batterien nach DIN von den Abmessungen her so gebaut, dass der ahnungsloser Nutzer nicht ohne weiteres in seine Bold’Or oder Z 900 eine wartungsfreie Batterie einbaut! Es geht dabei nicht nur darum ob die neue Wartungsfreie ruck-zuck kaputt ist, es ist auch sehr gefährlich. Die Parameter der älteren Motorräder von Lichtmaschine und Regler sind so, dass teilweise bis zu 14,8 Volt kommen. Spätestens bei 14,40 Volt fangen die Batterien zum Gasen an. Für eine konventionelle Batterie kein Problem, schließlich hat man Entlüftungsschlauch und der beim Gasen entstehende Wasserverbrauch kann nachgefüllt werden. Aber was macht die wartungsfreie AGM/Vlies-Batterie, welche fest verschlossen ist wenn ein paar Stunden lang kräftig 14,8 Volt kommen? Im Extremfall platzt diese explosionsartig auf – und das gibt eine ganz hübsche Sauerei in der schönen guten alten Z 900.Ein modernes Motorrad, welches werksseitig schon mit einer wartungsfreien AGM/Vlies- Batterie bestückt ist, hat eine erheblich niedrigere Ladespannung, in der Regel nicht mehr als 14,00 Volt. Und hier gibt es dann kein Gasen / kein Überdruck / kein Wasserverbrauch. Sinngemäß gilt das alles auch wenn die wartungsfreie Batterie mit einem Ladegerät aufgeladen werden muß. Auch hier darauf zu achten, daß die Ladespannung nicht über 14,2 Volt ansteigt. Die maximale Ladespannung entscheidet im wesentlichen über die Wahl “konventionelle Batterie oder eine wartungsfreie”, alles andere ist weitgehend unerheblich. Entscheidet man sich für eine herkömmliche Naß-Batterie mit offenen Zellen, dann ist es wichtig, daß man sie einfach ein wenig pflegt. Dazu gehört eine regelmäßige Kontrolle des Säurestandes (grundsätzlich nur mit destilliertem Wasser auffüllen) und bei allen Bleiakkus eine schonende Ladung mit Abschaltung bei Erreichen der Ladeschlußspannung und Umschaltung auf Erhaltungsladung, Schnelladung nur im Notfall! Für eine schonende Batteriepflege gibt es fertige Automatik-Ladegeräte zu kaufen, die man einfach immer angeschlossen lassen kann (erhältlich z.B. bei Louis).
-
Mann, Rolf !! Was Du alles weißt !! Gruß Thomas
-
Zitat
Mann, Rolf !! Was Du alles weißt !!
Nö da hat der Rolf einfach nur beim Marcel Sieling geklaut und die Quellangabe vergessen, da isse: http://www.powerslider.de/Gespann/Batterie/batterie.html Ein gutes, preiswertes Universalladegerät welches auch wartungsfreie Batterien laden kann gibt´s übrigens gerade bei Conrad im Angebot: Voltkraft VC 4000: http://kuerzer.de/19HzqIu3b Gruß T.J.
-
T.J.......deswegen hab ich ja nicht mein ...Pommes grüßt .... drunter gesetzt...


pommes grüßt -
Hi, ich wollte für diese Frage jetzt keinen extra Fred öffnen. Es geht eben auch um Batterien, allerdings habe ich mein Problem, das meine Maschine gerne mal 3-4 Wochen steht. DEr V2 nimmt gerne ein bisschen mehr Power, dann reicht es zwar noch für alle Verbraucher, aber nicht mehr für den Motorstart. Um zu vermeiden, dass alles auf 0 geht, wollte ich mir ein Powerpack kaufen. Jetzt habe ich mal bei den üblichen verdächtigen Internetseiten geschaut und bin mir in einem sicher. Es soll funktionieren, wenn ich es brauche! Clever nicht 8-) ? Gut nun zu des Pudels Kern! Ich habe die Batterie im Mopped und möchte Starthilfe geben und weiss garnicht genau, wieviel "A" braucht sie überhaupt. Genau muss ich es ja auch nciht wissen, aber wievile mA muss der Pack liefern um das Starten zu ermöglichen, hat da einer nen famännischen Tipp? LG Norman
-
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!