Beiträge von Grazer

    rein von den überlegungen her, martin, stimme ich dir hinsichtlich der überreglementierung zu! meiner bescheidenen meinung nach gehören auch vorgaben wie "abs-pflicht" etc. genauso wie "totwinkelassistenz" und "fussgängerassistent" hinterfragt, denn im gegensatz zu früher, wo mangels "assistenzsystemen" alle verkehrsteilnehmer zur gegenseitigen rücksichtnahme bereit waren, sollen heute diese assistenzssysteme alles "richten"... da ich ja schon ein paar tage auf dieser kugel weile, behaupte ich jetzt mal frei von der leber weg, der untergang des selbstverantwortlichen verkehrsteilnehmer hat mit der einführung von abs begonnen! abs mag zwar praktisch sein, aber ein allheilmittel ist es nun mal nicht! die grenzen der physik gelten für alle gleich...

    und ganz gleich verhält es sich auch mit allen anderen "helferleins", und im endeffekt wird der mensch seiner verantwortung enthoben, wogegen er sich eher selten wehrt, aber gleichzeitig schwindet damit auch die rücksichtnahme auf andere, schwächere oder vielleicht einmal weniger aufmerksame!

    parallel dazu wird aber auch "unsere zeit" immer schneller, niemand nimmt sich oder bekommt die zeit, sich mal nicht um "schnell schnell", sondern um das drumherum zu kümmern!


    für mich jedenfalls habe ich dahingehend mal einen schritt getan und mir ein "spaßmopped" zugelegt, mit dem ich land, leute und natur genießen kann, ohne hetzen zu wollen oder gar müssen, mit relativ wenig leistung (grad mal 48 pferdchen bei 200kg) lässt es sich deutlich intensiver und entspannter leben...


    und zurück zu deiner "frage" bezüglich der reglementierung durch den schilderwald: ja, der schilderwald ist sch...eibenkleister, drum ignorier ich ihn zum großteil, ich erachte alle schilderangaben eher als "empfehlung" und orientiere mich an meiner umgebung: wo kinder oder sehr viele passanten ihren weg genießen wollen, etwas noch gemütlicher, und auf einsamen landstraßen kann dann schon mal fünfe grade sein...

    also, mit 103dB(A) kann ich mit keinem mopped dienen, und ohrstöpsel schon gar nicht!:D:D:D


    nur so als "randnotiz": als ich mir 2009 meine wanderbaustelle, eine alte 1500'er GoldWing, zugelegt hatte, war alles im werkszustand, damit war ich also sehr leise unterwegs! einhergehend hatte ich gerade im stadtverkehr die größten probleme damit, suizidgefährdeten fußgängern auszuweichen, denn selbst bei 30km/h braucht es ein wenig, bis das dickschiff zum stehen kommt...


    im ersten schritt habe ich also alle erreichbaren flohmärkte abgeklappert und alte hardrock-cassetten aufzukaufen, damit ac/dc mir den weg frei räumt... auch eine möglichkeit, aber nur bedingt zufriedenstellend, weil, wie grad die älteren semester unter uns wissen, fangen die dinger irgendwann mal zu leiern an und es gibt bandsalat, kein grünfutter für des jagens unmächtige veganer, sondern "tonbandsalat"...


    in weiterer folge erstand ich mal die alten endstücke der ersten serie der zweirädrigen sechszylinder-viecher und hab dann die montiert und dabei sind mineralwolle und lochbleche geopfert worden. jaja, illegal, ich weiß, ist mir aber entsprechend scheißegal, weil bekannterweise beim sechszylinder-boxer sowieso nicht viel lärm raus kommt, schon gar nicht, wenn pro seite gute zwei meter schallschluckende rohrleitungen mit resonanzkörpern und sonstogem geraffel zur schalldämmung verbaut sind (auch jetzt noch!), d.h. die erlaubten 86dB(A) erreiche ich immer noch nicht...


    allerdings kamen mir seither weniger suizidgefährdete vor die zwei wasserkühler... daher auch die annahme, wie oben beschrieben, mit der akustischen wahrnehmung zur vermeidung ungeplanter suizide!


    in weiterer folge, da mir immer wieder kritische situationen widerfahren sind, in welchen mich andere mehrspurige verkehrsteilnehmer "übersehen" hatten, habe ich dann bald mal die 2W-begrenzungslampenbirnchen durch 5W-birnen zu ersetzen und die 5W-nebelleuchten mit 21W-blinkerbirnen bestückt, seither bewege ich das dickschiff wie einen pkw mit tagfahrlicht, was mittlerweile im deutschsprachigen raum (bmw sei dank) erlaubt ist... und siehe da, ich werde auch optisch eher wahrgenommen!


    klingt seltsam, kann aber durch eigene erfahrungen verifiziert werden...


    und wie sonstige goldwinger mit ihren 500.000 LED's, nein danke, die dicke ist ein reisemopped und keine kirmesbude!


    und seit ich mir als zweitmopped für den alltag eine 650'er interceptor, eine sogenannte oder auch indische britin angelacht habe, bin ich mit den eingetragenen 95,02dB(A) außer im tirol fast überall auf tagestrips zu finden, sofern mir die arbeit (ja, ich arbeite nebenbei, bin weder in pension noch beamter!) dazu zeit lässt...


    und, wenn's mich mal wieder juckt und in der nachtschicht zeit bleibt, dann haue ich meinen dezenten sarkasmus in die tasten statt in die pfanne!:evil::saint::saint::saint:

    zur zeit ist, was uns moppedfahrer anlangt, ein thema in aller munde: der lärm!


    nun, was für unsereins musik sein kann, kann für andere lärm darstellen, ist ja bei volksdümmlicher musik oder wie das humtarassafidirallala sonst auch heißen mag, nicht anders. dass aber bis zu einem gewissen grad auch ein quäntchen selbsterhaltungstrieb dabei sein könnte, das geht einfach unter in der zum teil widersinnig geführten, öffentlichen debatte...


    ich seh schon in manchen oberstübchen das rattern in den zahnrädern: selbsterhaltungstrieb? hääääh? was wirft der alte sich denn für zeug ein, das kann nicht wirklich gesund sein!


    ja, richtig! selbsterhaltungstrieb!


    schon mal beobachtet, wie sich der moderne homo sapiens, sprich "mensch", in der freien wildbahn, oder meinetwegen auch in der stadt, verhält, wenn er nicht motorisiert unterwegs ist (wobei bei vielen kein unterschied zwischen "nicht motorisiert" und "motorisiert" in der überlebensstrategie erkennbar ist)? egal, was daher kommt, wenn der h.s. das ding nicht hört, exisitert es nicht, dazu müsste er ja seine glubscher vom tama-quatschi weg bewegen! ergo, ohne erkennbaren selbsterhaltungstrieb springt der moderne h.s. von der gehsteigkante direkt vor und sogar in das vorbei kommende hindernis, besonders problematisch ist dabei das missverhältnis zwischen schienengebundenen bewegungshilfsmitteln, dieselbetriebenen frei beweglichen transportgeräten und dem h.s., den man eigentlich eher h.d. nennen sollte! h.d.? homo dummiensis! sonst noch fragen?


    klarerweise ist nie der fußwegaktive h.d. schuld an seinem untergang, nein, es ist, so ist es heute üblich, immer der am steuer des selbstbewegenden tötungsobjektes sitzende h.s.! soweit mal meine durch tägliche beobachtungen beinahe bestätigten ausführungen, zurück nun zum kern: das motorisierte zweirad als selbstbewegendes oder freistehendes hindernis in der bewegungsbahn des h.d.! ja, das gibt es! denn im gegensatz von extrem schnell heraneilenden expresslastern, die mit knapp unterlichtgeschwindigkeit (trekkies würden jetzt irgendwas in der größenordnung von 0,8-0,9warp als gegeben annehmen) unterwegs sind, sind motorisierte zweiräder zwar vom massenverhältnis immer noch gegenüber dem h.d. im vorteil, befinden sich aber trotz allem in einer relativ labilen gleichgewichtslage, was zwar auch dem h.d. eigen ist, aber das erhöht trotzdem nicht die aspekte in seiner mangelbehafteten überlebensstrategie!


    damit ist also festgelegt, dass, sollten die h.d. ein sich annäherndes mopped nicht akustisch erfassen können, was sie ja bei einem stehenden mopped definitiv nicht können, wird es also auch nicht wahrgenommen. demzufolge...zack, und wieder anderthalb stunden kühler putzen, bis die ganzen knochensplitter aus den kühlrippen heraussen sind...


    also muss man ein sich bewegendes mopped so ausstatten, dass es definitiv akustisch erfassbar ist. entweder mit einer entsprechenden verbrennungskraftbetriebenen akustikerkennungsanlage, oder mit einer pressluftfanfare. letzteres wäre aber ein ökologisch unsinniges artefakt, da es nur unnötigen ballast und damit höheren treibstoffverbrauch generiert. okay, damit wären eigentlich die grundlegenden wesentlichkeiten definiert, abgesehen von einem punkt: neuerdings gibt es motorisierte zweiräder, die sich mit kennzeichen behaftet schneller als mit 25km/h bewegen dürfen und von den grün-altersnaiven blindgängern bevorzugt werden! tja, und wer hört schon gerne ausserhalb seines badezimmers einen elektrofön? niemand! und da die dinger klingen wie ein elektrofön, aber selten akzeptable kühlrippen besitzen, und die reichweite auch eher in die kategorie "fön" fällt, werden die eher seltener zu tötungsobjekten von h.d.'s verkommen... okay, wird sich, sofern aus den sauerstoffmangelbehafteten tiroler alpen sich grün-altersnaive sitzpinklerinnen ins tal wagen und den vertrieb von solchen "mumu-föns" forcieren können, allerdings sehr schnell ändern...


    der lautlose tod eines h.d.'s unter den asphaltschneidern eines selbstbewegenden elektrofön... welch eine schlagzeile in einer niveaugeladenen zeitschrift vom format einer "bild"...


    jo, im groben umriss behaupte ich jetzt einmal, dass ich meinen sinnbefreiten beitrag zur allgemein öffentlich populistischen diskussion zum thema "motorradlärm" geleistet habe, dann gehabt euch wohl und die linke zum gruß


    euer sinnbefreiter Grazer

    alles klar... die gülle ist ja die urgroßmutter der deauville, wenn ich nicht zu weit daneben haue, wobei mir bei der deauville auch schon passiert ist, dass die benzinpumpe nicht ausreichend sprit in den vergaser gefördert hat. natürlich unterstützt durch den verschmutzten benzinfilter... vielleicht ist das bei dir auch so ähnlich? bin da aber nicht wirklich der profischrauber...

    a blöde frage aus dem hintergrund: wo hast denn dein schätzelein immer stehen? fräulein tochter hatte bei ihrer suki (SV650) immer das problem, dass im regen, wenn sie als draußenwohnerin, ein paar tage durchhalten musste, ist durch die tankbelüftung wasser in den tank getropft. irgendwann war unter dem sprit, der ja bekannterweise leichter als wasser ist, so viel wasser, dass statt sprit wasser in die vergaser gekommen ist... allerdings ging dann überhaupt nix mehr... ist allerdings auch nur ein laienhafter verdacht, da ich die altehrwürdige güllepumpe nicht wirklich kenne...:/

    Hmm ... sind in Österreich die Grünen an der Regierung? ...

    jo leider! bis dato sind ein paar schöne strecken in tirol für motorradfahrer gesperrt, auf einigen strecken in niederösterreich (kalte kuchl und vermutlich andere) sind auf 70 km/h nur für motorradfahrer beschränkt...


    dass aber diese beschränkung uns motorradfahrer unnötig gefährdet, ist allerdings irgendwo in irgendwelchen gehirnwindungen, sofern da welche sind, verloren gegangen...

    hab bisher alles mehr oder weniger schweigend mitverfolgt, weil mich eure gedankengänge faszinieren, und um mal einen selbstversuch zu wagen, bin ich vergangengen sonntag mit meiner kleinen indischen engländerin (interceptor 650, bj. 2019) eine runde gedreht, möglichst lärmemissionsarm... also untertourig, wo's eben mit dem kleinen, luft-ölgekühlten twin ging...


    vom selbstempfundenen ergebnis her bin ich nicht gerade überrascht, weil der kleine twin im drehzahlbereich von 2000rpm relativ deutlich lauter dahin böllert als er bei mitteltourigem fahren mit 4000rpm meines empfindens nach leiser ist... daher ist ja auch das standgeräusch deutlich höher als das lauteste fahrgeräusch, sofern wie bei meiner alles im werkszustand ist... dazu kommt auch, dass ich, da ich ja um zu beschleunigen oder bergauf halbwegs passabel im verkehr mitzuschwimmen, die gänge deutlich länger ausfahre und damit die lärmbelästigung auf die dauer her gesehen länger ansteht als wenn ich kurz in einem niedrigeren gang hochdrehe und dann weiter schalte und davon gleite...


    ist aber jetzt meine eigene, subjektive erfahrung und beobachtung, hat also keinerlei wissenschaftlichen hintergrund...


    mach ich das selbe mit meinem dickschiff, einer alten, 1500'er goldwing aus dem vorigen jahrhundert, dann bin ich trotz ausgeräumtem auspuff immer weit unter allen limits! die rödelt bei selber fahrweise so oder so immer bei 1500 bis 2500rpm durch die gegend, also die drehzahl von 3500rpm für das maximale standgeräusch erreiche ich ja gar nie...


    für mich persönlich steht fest, dass einerseits unwissende und beratungsresistente politiker sofort und ohne pensionsansprüche entlassen gehören, immerhin sind es mehr oder weniger meine angestellten! auf der anderen seite kann ich die anrainer in einem gewissen mass verstehen, allerdings müssten dann die lärmemissionsgrenzwerte für alle verbrennungskraftbetriebenen maschinen, also auch rasenmäher, laubbläser und sonstige lärmerzeuger gelten, da ich sonst den gleichheitsgrundsatz verletzt sehe!


    für mich als moppedfahrer sehe ich den weg, dass ich mich anderen gegenüber respekt- und rücksichtsvoll verhalte, aber auf der anderen seite das selbe auch für mich erwarte, denn im prinzip ist das ganze leben ein gegenseitiges geben und nehmen, betonung liegt auf gegenseitig!


    jo... das war's mal wieder...

    also, so wie's im moment aussieht, kommt es drauf an, ob man die scheckkartengroße zulassungskarte oder den papierfetzn hat, bei der karte findet man "U1/U2", beim papier halt angabe "Standgeräusch bei xxxxu/min"... so oder so, ich wart mal ab, ob da auch ÖAMTC/ARBÖ mitspielen, nur weil eine grüne tante sich profilieren will...


    wie die armen beamteten straßenaufsichtsorgane das bei ausländischen zulassungen halten wollen, z.b. italienischen dokumenten etc., bin ich ebenfalls neugierig!;)

    Was bedeutet denn dieser Nahfeldpegel in einem deutschen Fzg.-Schein?

    keine ahnung, ich hab bei meiner dicken nur den österreichischen typenschein und bei meiner kleinen den COC-zettel... da steht nix mit "nahfeldpegel", da steht nur höchstes standgeräusch von 96dB und höchstes betriebsgeräusch von 85dB (soweit ich's grad noch im kopf hab), die dicke liegt sowieso unter allen grenzwerten, als sechszylinderboxer kein wunder...;)


    dr. gockl macht's möglich:

    Standgeräusch: 92 dB(A) @ 3625 U/min
    Fahrgeräusch: 78,6 dB(A)


    nix mit nahfeldpegel!^^:D^^:D


    da kann mich die grüne tante mal kreuzweise!!!:evil::evil::evil:

    also, ich arbeite in einem sogenannten "systemerhaltenden betrieb", lebensmittelproduktion, als instandhaltungstechniker. da kommt es durchaus vor, dass wir eine größere reparatur an einer maschine im reinraum durchzuführen haben. das geht dann eben mal nicht in 20 minuten, sondern dauert oft ein paar stunden...


    nun ist es so, dass wir dort aus hygienischen gründen eine sogenannte oder auch "nms-maske", also so eine einfache flies-mundschutzmaske tragen. klingt jetzt vermutlich auch für dich etwas seltsam, aber es ist so, und da es sich ja auch um einen reinraum handelt (reinraum ist nicht gleich reinstraum, wohlgemerkt!), ist das eben so vorschrift, nicht von uns, oder unserer firmenleitung, sondern auch von eu und co, also eigentlich so ziemlich allen...


    so, das spannendste kommt natürlich zum schluss: keiner von uns ist je während oder nach so einem einsatz, oder auch die kollegen/innen, die zum teil eine komplette schicht drinnen verbringen, durch "vermindert diesen Austausch, was dazu führt, dass der Träger vermehrt sein ausgeatmetes Kohlendioxid einatmet" bewusstlos, beklemmt oder gar panisch geworden, nicht einmal atemnot kommt vor! klingt komisch, ist aber so, und wir atmen nicht erhöht ausgeatmetes kohlendioxid wieder ein, schon gar nicht in einem gesundheitsgefährdendem ausmass! und nein, wir sind auch nicht zu kiemenatmern mutiert...


    nur mal so am rande von einem ösi in der nachtschicht erwähnt... sonst noch irgendwelche sinnentleerten verschwörungstheorien, die leicht und schnell zu entkräftigen sind, abgesehen davon, dass bill gates die weltherrschaft anstrebt, aber dabei leider auf elon musk vergessen hat, weil der das nämlich auch will???


    so, ich habe fertig...X(:cursing:

    also, mit euren "stories" kann ich nicht wirklich mithalten... bei mir war's vermutlich eher, also aus sicht meiner eltern, sowieso ein "geburtsfehler"...


    anfangs natürlich alles mit fahrrad, und da schon wie ein irrer unterwegs (und ja, es gibt nach wie vor zeugen dafür!), dann später das erste motorisierte zweirad, eine alte, beinahe tot gerittene vespa si, die hat aber nicht lange überlebt, bruch der triebsatzschwinge und damit wieder rückschritt zum fahrrad, aber nur so lange, bis ich mir mit der kohle vom ferialpraktikum endlich was vernünftiges kaufen konnte: eine puch ds50l aus dem jahr 1967, als beinahe gleiche auslieferung wie ich...


    die hatte ich dann acht jahre, natürlich mit komplettüberholung und allem pipapo inklusive dezentem tuning, weil ich ja unbedingt einen millimeter am zylinderkopf abnehmen musste (riefe in der dichtfläche), zylinderkopf- und fussdichtungen wurden durch nichts ersetzt, und eine etwas längere übersetzung, damit konnte die gesetzliche schallmauer von 40km/h durch die mechanisch mögliche von 80km/h ersetzt werden...


    tja, dann mal nach der matura und vor dem wehrdienst schnell führerschein (a & b natürlich) gemacht, logischerweise selbst finanziert! und gleich mal das erste auto, sofern man eine ente (citroen dyane 6) als auto bezeichnen kann...


    mit 24 familiengründung, motorrad war also hintan gestellt, später dann als fahrzeug für den arbeitsweg statt des autos einen roller, und zwar was vernünftiges: puch sr150, baujahr 1958!


    nach einem dezenten ausritt ins gemüse war mal fix, dass das ding mich nicht mehr lange durch die landschaft tragen wird, also gewinnbringend verkauft und damit das erste, richtige motorrad, eine jawa ts350, von 1988, mit einem kinderfreundlichen beiwagen, damit konnten meine zwerge mit mir mitfahren... sehr zum leidwesen meiner damaligen frau! was dann über kurz oder lang dazu führte, dass sie mir "verantwortungslosigkeit" vorwarf, sehr zum nachteil meiner zwerge, die eigentlich die ausfahrten immer sehr genossen haben... naja, damit kam dann die sache mit dem "ex" und ich war frei, ungebunden und so weiter, nur meine kinder verzeihen mir bis heute nicht, dass ich das gespann verkauft habe!


    jahre später lernte ich meine jetzige frau kennen, zog ans andere ende österreichs an den bodensee und stellte irgendwann fest, dass es einfach unwirtschaftlich ist, täglich 80km mit dem auto als berufsweg abzuspulen, also kam mal wieder ein roller ins haus, eine ehrwürdige honda cn250 helix. und da meine jetzige frau die schlechteste sozia von allen ist, selber aber auch den a-schein hat, kam zur leistungsgleichheit eine 250'er virago ins haus...


    die helix wurde opfer meiner eigenen dummheit und eines lkw's, musste also einer 650'er deauville weichen und die virago durfte auf wunsch meiner holden einer 750'er magna den platz räumen. so ging das ein paar jahre gut, dann stellte meine frau fest, dass ich mit der deauville für sie und ihre magna eher ein bremsklotz als guter begleiter war. damit ging es dann wieder mal für einen kurzbesuch zurück in den osten und eine 1500'er goldwing kam als ersatz für die deauville in die familie.


    tjo, und zuletzt nach einer testfahrt mit einer 500'er enfield bullet erweiterte diese unseren fuhrpark um ein spassmopped und wich letzten herbst meiner 650'er interceptor, ebenfalls aus dem britisch-indischen haus royal enfield.


    und damit leben meine frau und ich unsere "geburtsfehler" gemeinsam aus...;):D8)

    sodale, hab mir in ruhe (nachtschicht) mal das ganze rein gezogen...


    rein vom prinzip her kann ich alle seiten und argumente nachvollziehen und verstehen, daran scheitert es bei mir nicht, nur bei einigen punkten hapert's mit meiner akzeptanz/toleranz!


    also, zurück zum anfang: alle mögen doch das auto nehmen, um unaufschiebbare wege zu erledigen. echt jetzt? warum soll ich, wenn ich halbwegs passables wetter zur verfügung habe und in die arbeit muss, unbedingt das auto nehmen? abgesehen davon, dass in der regel mein auto so oder so mehr sprit als eines meiner moppeds schluckt und damit auch zum teil mehr abgase raus bläst, was derzeit gretl eher nicht mitbekommet, aber meine geldbörse sehr wohl, spare ich in der firma parkraum, der hier nicht unbegrenzt zur verfügung stehe. zwei moppeds auf einem pkw-abstellplatz spart eben doch was, selbst wenn ich mit dem dickschiff unterwegs bin...


    da ich in einem systemrelevanten unternehmen arbeite, wie es aktuell so elegant formuliert wird, bin ich in der regel fünf bis sechs tage in der arbeit, bei bereitschaftsdienst eventuell mit öfteren fahrten zur arbeit und wieder zurück. ein weiterer punkt mehr, wenn möglich eher das mopped als das auto zu verwenden! die argumentation "fahrgemeinschaften bilden" lasse ich nicht gelten, da der gesetzlich vorgeschriebene abstand von 1m (ösiland) nur in einem sehr großen amischlitten einhaltbar ist, sowas habe ich aber nicht zur verfügung! also nutze ich so oder so mein kfz alleine... klarerweise fahre ich aber auch nur die direkteste strecke, also weder vor noch nach der schicht wird eine tour draus!


    zu den ganzen umlaufenden verschwörungstheorien möchte ich mich jetzt nicht weiter äußern, die kann ich sowieso weder mit meinem hausverstand noch mit meinem technischen wissen nachvollziehen. dafür könnte ich sie aber mit meiner sarkastischen formulierungsweise etwas dezent überspitzen und zur allgemeinen unterhaltung beitragen, aber dafür bin ich im moment zu müde...


    auch die thematiken "regierungsaktivitäten" kann ich nicht so recht beurteilen, auf der einen seite sind so regelungen wie "maske im geschäft und in den öffis" mit dem hintergrund "schutz" zwar vom denkansatz her nachvollziehbar, aber auf der anderen seite von der schutzwirkung her fragwürdig, denn nach einer halben stunde sind die masken in der regel durchgefeuchtet, vor allem die modisch sehr beliebten selber genähten rotzbremsen! das mit einer durchgefeuchteten maske irgendjemand einen schutz erfährt, kann mir keiner erklären! man sollte sich mal ansehen, was da dann an teilchen weiter verbreitet, alleine nur durch das ausatmen durch die maske! abgesehen davon, dass noch immer leute damit unterwegs sind, sie selbst zum glas unfallfrei auf den tisch stellen eine betriebsanleitung brauchen... fazit: die maske bringt im prinzip nix, aber wenn irgendjemand meint, er müsse sie vorschreiben, okay, dann sei es eben so. ich muss ja nicht drei stunden im lebensmittellladen shoppen, ich bin mann, ich kann das! und meine frau auch!


    zum punkt "daheim bleiben": die idee ist gut, aber es hilft nix, wenn nur sprachlich versierte verstehen, warum sie nicht im rudel, sondern maximal alleine ihre täglichen besorgungen erledigen sollen und auf der anderen seite überschwemmen migrationsunwillige neueuropäer im kompletten familienclan die läden! und veranstalten nach abzug der polizeistreifen auf diversen parkplätzen und anderen örtlichkeiten ihre coronaparties...


    wurscht, in einer halben stunde ist meine schicht zu ende, dann schwinge ich mich auf's mopped, rödel heim und nehm unterwegs noch ein gutes frühstück an der tanke mit, damit ich dann mit meiner frau noch frühstücken kann, bevor sie zur arbeit und ich ins bett gehe... ach ja, die hunde-runde hätte ich fast noch vergessen...


    gehabt euch wohl, bleibt gesund und habt euch alle lieb!:sleeping::sleeping::sleeping:

    ernsthaft, ihr müsst das Kennzeichen per Post einschicken? Gibt's bei euch keine Saisonzulassung?

    Einschicken? Saisonzulassung? Was ist denn bei Euch los? Bei uns läuft das recht komfortabel: Der Versicherungsvertreter kommt abends auf einen Kaffee vorbei und nimmt die Kennzeichentafeln mit und bringt sie im Frühjahr auf Anruf wieder vorbei! Wozu also Saisonkennzeichen? So kann ich selbst bestimmen, ob, wann und wie lange ich hinterlege! Ganz einfach...:P^^^^^^