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Panne und unerwartete Hilfe

  • Eintopftreiber
  • 25. Juli 2008 um 12:29
  • Eintopftreiber
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    • 25. Juli 2008 um 12:29
    • #1

    Liebe Zielgruppe, gestern war gutes Wetter, um den "Eintopf" (Yamaha SRX-6) mal wieder auszuführen. Dummerweise ist dann ca. 10km vor Ende der Tour der Gaszug gerissen (direkt oben am Gasgriff), dies bereits zum 2. Mal (grrr) und dummerweise an einer Steigung, wo man(n) den Vortrieb am nötigsten hat... Als am Seitenstreifen ausgerollt, über sein Schicksal sinniert (also geflucht) und schonmal darüber nachgedacht, wie man das nun auf die Schnelle reparieren soll (gar nicht / "Schließer"-Gaszug auf "Öffner" umbauen / Standgas erhöhen etc.). Letztendlich hat es geholfen, den Gaszug soweit wie möglich zu verkürzen (Einstellschrauben) und mit dem Schraubnippel (von der ersten Reparatur s.o.) wieder zu flicken. Dafür musste natürlich mitten in der Pampa der Tank 'runter... Man kann über die weit verbreiteten günstigen "Multi-Tools" sagen, was man will (z.B. eher mässige Qualität), aber ohne dies wäre ich echt aufgeschmissen gewesen... Was mir bei der ganzen Aktion mal wieder negativ auffiel: Keine Sau hält an, um wenigstens mal zu fragen, ob man helfen könnte, die Möchtegern-Rossis in ihren bunten Kombis, die an mir vorbeigeknallt sind, schon gar nicht... !! Muss es immer erst ein Unfall sein, bevor mal nachgefragt ist, oder hat man es zu eilig oder traut sich nicht ? Bei den letzten Aktionen, wo ich helfen konnte, war ich meist der Erste, der anhielt (jedenfalls nach Aussage der Leute, denen ich dann geholfen habe). UND NUN DAS POSITIVE: Der Einzige, der dann anhielt, war ein "Artgenosse" ebenfalls aus Lohmar, mit einer leicht modifizerten SRX (Einmann-Höcker, Lenkerstummel versetzt usw.), was für ein Zufall! Helfen konnte er zwar nicht viel, da ich mit der "Reparatur" schon fast fertig war, aber immerhin... Nochmals Danke !! Gruss und ein pannenfreie Fahrt wünscht Erik

  • Fischi07
    Gast
    • 25. Juli 2008 um 13:26
    • #2

    Haste ab morgen immer einen in der tasche??? :P Ich habe schon gehalten und ne Spritspende gemacht,ich halte aber nur bei Zweirädern. :whistle: :whistle: LG und Pannenfreie Zeit Burkhard

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 25. Juli 2008 um 15:00
    • #3

    Moin Erik, :) es ist leider wahr........es wird kaum noch angehalten. :-? :-? :-? Eine Schande für alle die, die es immer eilig haben und nur an sich selbst denken! Mir hat aber mal ein BMW-GS-Treiber geholfen (Kabel der Lima war gebrochen und die Batterie dann halt irgendwann leer. Kam extra zurück und hat mich ca. 3 km am Arm nach Hause gezogen(auf dem Radweg versteht sich). Und von Freunden weiß ich, dass ihnen auch schon mal von einem freundlichen Dosen-treiber geholfen wurde. Ich halte für beide an...egal, ob Dose oder Biker :roll:

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 25. Juli 2008 um 19:09
    • #4

    Ich kann nicht klagen 8-) Bin mal auf dem Rückweg von einer Luxemburg-Tour nach ca. 450 km exakt 36 km vor zu Hause liegen geblieben, und das bei glühender Hitze. Angehalten hat JEDER Motorradfahrer, mind. jeder 3. Autofahrer und ein Rollerfahrer brachte mir sogar Wassser (!!!!) und bot mir einen Anhänger samt Zugfahrzeug an. Allerdings war der ADAC schon gerufen. Tatsächlich bin ich von meiner Anfangshaltung (am Fahrradweg sitzend, Knie angezogen und den Kopf drauf gestützt) nachher auf eine aufrechte Position umgestiegen, habe den anhaltenden oder langsam werdenden Autos nur noch den Daumen hochgehalten, damit sich nicht so viele die Mühe machten, mich zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Verbracht habe ich bis zum ersten Pannenfahrzeug ca. 2,5 Stunden und (weil der mir nicht helfen konnte) nochmal gut 2 Stunden auf den Abschlepper. Über mangelnde Hilfe kann ich mich nicht beklagen - aber da spielt wohl der Frauenbonus noch eine gewaltige Rolle. Auch bin ich mal in einer ziemlichen Niemandsgegend (wer's kennt: im Wald bei Eschenbruch / Bad Pyrmont) liegen geblieben und habe "alles" angehalten, was kam (ganze 3 Fahrzeuge, 1 Auto und 2 Motorräder). Beim dritten hatte ich dann Erfolg, die Jungs konnten mir mit Boardwerkzeug aushelfen, da meines sich sicher und geschützt zu Hause im Carport befand :D Grundsätzlich halte ich immer an, wenn es auschaut, als benötige jemand Hilfe - und wenn es die Situation zulässt. Schließlich möchte ich selbst auch nicht hängen gelassen werden.

  • renegade2k
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    1
    • 25. Juli 2008 um 20:13
    • #5

    moin eintopf. musste schon mit bedauern das gleiche feststellen. als vor einiger zeit mein sturz war, dass dann auch noch spät abends, sodass alles dunkel war, kam das so hin, dass die kleine honda noch halb auf der spur war. außerorts also 70 erlaubt, ich lag noch halb im graben und einer nach dem anderen bretterten die vorbei, ohne auch nur kurz abzubremsen. ein lkw hatte sogar beinah die maschine migerissen :-x mit kaputtem knie hab ich die dann fast hochgekriegt, aber an kraft hats gemangelt (das teil wiegt schließlich mehr als 3 mal so viel, wie ich). nach knapp 10 minuten und grob geschätzt 30 fahrzeugen hat dann ein einzelner pkw angehalten, mir geholfen die maschine aufzurichten und auf den standstreifen zu ziehen und ist dann auch wieder weitergefahren. ich fand das schon richtig krass, wenn man sich vorstellt: da liegt ein mopped auf der seite halb auf der fahrspur, eine person halb im graben... ach, fahr ich mal weiter... :( ich selbst dagegen halte immer, wenn ich sehe, dass ein fahrzeug einsam am rand steht. hatte auch so schon mehr oder weniger erfolgreich 2 leuten aus der patsche geholfen (bei einem hat es mir wieder an mukkis gemangelt :lol: )

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 25. Juli 2008 um 20:51
    • #6

    Hallo Nettis, auch ich habe vor wenigen Wochen einem YAMAHA-Fahrer mit Sprit ausgeholfen, der arme Kerl stand in Ahrhütte auf dem Randstreifen und hatte trocken gefahren. Er sagte, daß jede Menge Biker ohne Halt vorbeirauschten, ich finde das auch schon echt krass. Wir haben dann gemeinsam einen Anwohner um Sprit gefragt, der hatte aber leider kein Benzin zu hause, aber einen Schlauch aus dem Apqarium, damit haben wir dann meine Maschine "angezapft" und so ca. 4 l in seinen Tank gepumpt. Als er das Benzin bezahlen wollte, habe ich ihm nur gesagt, er solle das Geld einstecken und dafür dem nächsten Moppedfahrer helfen, der am Rand steht oder eine Panne hat. Leider sind die oppedfahrer auch nicht mehr das was sie früher mal waren, da wäre wohl keiner vorbeigefahren ohne zu helfen, na ja, so ändern sich die Zeiten, ich helfe trotzdem noch jedem Moppedfahrer, egal welcher Marke oder Hautfarbe, hoffe nur, daß mir dann auch mal geholfen wird wenns bei mir mal nötig ist. Also, in diesem Sinne allzeit gute und pannenfreie Fahrt Gruß Joachim

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 25. Juli 2008 um 21:50
    • #7
    Zitat von Nelli

    Ich kann nicht klagen 8-) Bin mal auf dem Rückweg von einer Luxemburg-Tour nach ca. 450 km exakt 36 km vor zu Hause liegen geblieben, und das bei glühender Hitze. Angehalten hat JEDER Motorradfahrer, mind. jeder 3. Autofahrer und ein Rollerfahrer brachte mir sogar Wassser (!!!!) und bot mir einen Anhänger samt Zugfahrzeug an. Allerdings war der ADAC schon gerufen.

    ;) schon gemerkt, das man beim weibl.geschlecht egal ob zwei o. vierradpanne eher stehen bleibt, als beim männl. geschlecht ? da habt ihr nen vorteil ^^

  • Gelöschter Benutzer
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    • 26. Juli 2008 um 07:23
    • #8

    Wenn du Hilfe brauchst mußt du einfach ein Zeichen geben! Und das ist auch gut so - man stelle sich vor auf einer Ausflugsstrecke liegenzubleiben und dann hält so pro Minute einer unaufgefordert an dem du dann erklären mußt das du allein zurechtkommst oder Hilfe unterwegs ist weil dir eh nicht zu helfen ist. einfach mal bildlich vorstellen... Wir sind doch hier nicht im Outback oder Dschungel wo pro Tag vielleicht mal ein Auto vorbeikommt bzw. eine Panne lebensbedrohend sein kann. Ich hatte die Situation einmal als ich versuchte die Düsenbestückung meiner GPZ zu optimieren und eben immer wieder mal anhielt um an den Vergasern zu drehen. Es nervte einfach als einige anhielten und nach einer knappen Antwort das man keine Hilfe braucht versuchten mit aller Gewalt ein Gespräch aufzudrängen und wenn dies nicht gelang eben einen 5 minütigen Monolog hielten (= Laberer oder Dampfplauderer) um dann beleidigt wieder abzuziehen wenn sie immer noch keine Antwort oder eben die entsprechende bekamen... - wer quatschen will soll zum "bikertreff" oder MoGo fahren - dort sind die "Gleichgesinnten" (ich liebe dieses Wort!!!) Ben

  • renegade2k
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    • 26. Juli 2008 um 17:51
    • #9
    Zitat von q-nibert

    Wenn du Hilfe brauchst mußt du einfach ein Zeichen geben!...

    haste auch wieder recht. wenn irgendwo ein fahrzeug am rand steht und etwas weiter abseits ein paar leute, die dumm aus der wäsche gucken, dann weiss man auch nciht, haben die jetzt ein pannendienst gerufen oder evtl die mpolizeit, oder wissen die sich grade überhaupt nicht weiter zu helfen...

  • LLosch
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    • 31. Juli 2008 um 22:42
    • #10

    Am letzten Freitag war ich mal wieder kurz nach Prag. Bei Nürnberg stand einer mit einer Deauville am Straßenrand. Als ich anhielt um zu fragen, oob er Hilfe braucht war er ganz verwundert. "... wie es gibt doch noch welche, die anhalten ???" Also für mich ist es normal - aber ich hätt auch angehalten, wenn jemand mit einem Auto ein (offensichtliches) Problem hat.

  • Gelöschter Benutzer
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    • 1. August 2008 um 06:41
    • #11

    Ich versuche grundsätzlich auch anzuhalten, um zu helfen, sofern es halt die Situation zulässt. Das letzte Mal habe ich vor ca. zwei Wochen einem jungen 125er Fahrer dabei sogar bei einem elektrischen Problem helfen können, so dass er seine Fahrt anschliessend fortsetzen konnte. Selber habe ich auch schon genug negative Beispiele erlebt, wo man dann am Straßenrand (Autobahnrand) steht und andere Motorradfahrer freundlich grüßend dran vorbei fahren. Andererseits - seitdem ich mit dem Motorrad auch weitere Touren mache, bin ich Mitglied im ACE und die haben mir jetzt schon dreimal geholfen, da ist man auf die Hilfe anderer Verkehrsteilnehmer nicht mehr unbedingt angewiesen. Aber bei einem offensichtlichen Unfall einfach weiterzufahren ist schon ein Hammer - leider aber die Normalität :(

  • Gelöschter Benutzer
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    • 1. August 2008 um 10:55
    • #12
    Zitat von LLosch

    Am letzten Freitag war ich mal wieder kurz nach Prag. Bei Nürnberg stand einer mit einer Deauville am Straßenrand. Als ich anhielt um zu fragen, oob er Hilfe braucht war er ganz verwundert. "... wie es gibt doch noch welche, die anhalten ???" Also für mich ist es normal - aber ich hätt auch angehalten, wenn jemand mit einem Auto ein (offensichtliches) Problem hat.

    Und brauchte er Hilfe oder wollte er das du anhältst oder... ?

  • Grazer
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    • 1. August 2008 um 14:36
    • #13
    Zitat von LLosch

    Am letzten Freitag war ich mal wieder kurz nach Prag. Bei Nürnberg stand einer mit einer Deauville am Straßenrand. Als ich anhielt um zu fragen, oob er Hilfe braucht war er ganz verwundert. "... wie es gibt doch noch welche, die anhalten ???" Also für mich ist es normal - aber ich hätt auch angehalten, wenn jemand mit einem Auto ein (offensichtliches) Problem hat.

    eine ville am straßenrand??? da hat einer offenbar nicht die freilaufdiode in die benzinpumpe eingelötet... ;) ich bleib, sofern es gefahrlos möglich ist, sicher stehen, wenn erkennbar ist, daß da jemand ein problem hat, wurscht, ob büchse oder bike oder moped... hab selbst zwar andere erfahrungen gemacht, aber was soll's, ich muß ja nicht selbst zum affenar*** werden, nur weil's andere sind... und der schönste lohn ist dann immer noch ein erfreutes dankeschön... macht den tag gleich viel sonniger! nur die sache mit dem schal am lenker, die kennt heutzutage kaum jemand mehr... wie auch den bikergruß... :-O erschreckend! wo wir bikers doch alle eine große familie sind... :D :lol: :D

  • Gelöschter Benutzer
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    • 2. August 2008 um 14:31
    • #14
    Zitat von q-nibert

    Und brauchte er Hilfe oder wollte er das du anhältst oder... ?

    Keine Antwort ist auch eine Antwort ... er brauchte also gar keine Hilfe sondern du suchtest nur Gesellschaft ... aber dann hattet ihr zwei hübschen oder soll ich sagen Gleichgesinnten (???)ja schon was worüber ihr reden konntet... so von biker zu biker ... :lol:

  • Gelöschter Benutzer
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    • 9. August 2008 um 09:53
    • #15

    Bei mir hielten bis jetzt 3 an. Das erste mal stand ich einfach nur am Straßenrand und wartete auf einen Bekannten, da hielt auf einmal ein KTM Fahrer neben mir und fragte ob ich hilfe bräuchte, die ich dankend ablehnte. Das zweite ml wars bei meinem Unfall. Der erste der hielt war ein Auto. Sagte er hätte mich schon vorher gesehen, musste aber erst weiter um eine Stelle zum wenden zu finden. Er rieg auch gleich tausend Leute an, um nen Hänger zu organisieren, fand aber leider niemanden. Der lieh mir sogar sein Handy um zu telefonieren, musste aber leider glücklos wieder abziehen. Ca. ne halbe Stunde später hielt dann ein LKW Fahrer, der im harz noch ne Lieferung zu machen hatte. Der lud mich dann doch tatsächlich mit Mopped ein und fuhr mich zu einem bekannten Moppedhändler, bei dem ich umsonst mein Mopped abstellen konnte bis ich es abholen kann. Und das letzte mal wars bei nem Motorschaden ca. 5 km vor meiner Haustür. Der Fahrer war in meinem Alter und auch mit dem Mopped unterwegs, hielt an, und rätselte mit mir über ne Problemlösung. Er konnte dann auch nen Hänger plus Zugfahrzeug organisieren und fuhr mich auch wieder umsonst bis nach Hause. Also bis jetzt hab ich da nur positive Erfahrungen gemacht, wie man sieht. MfG

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 10. August 2008 um 02:45
    • #16

    Hallo Leute. Helfen, wenn möglich, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ich habe aber zweimal erlebt, daß meine angebotene Hilfe abgelehnt wurde. Es handelte sich um Reifenpannen. Beide Motorräder hatten Speichenräder, somit Schlauchreifen. Die Reparatur der Schläuche wurde abgelehnt: "Ich will doch keine Flickereien, ich bin doch nicht lebensmüde." Gefragt wurde nach Pannenspray. Bei soviel Fachkenntnis und Freundlichkeit habe ich den Leuten einen besseren Helfer gewünscht und habe meine Fahrt fortgesetzt. Es grüßt Euch Wido

  • greeneyes07
    Gast
    • 10. August 2008 um 11:40
    • #17

    Hi, hatte im März 2008 eine Panne als sich der Schalthebel bei ca. 120km/h gelöst hatte und ich ins Leere getreten bin. Konnte noch meine Maschine bei Markt Bibart ausrollen lassen, bremsen und abstellen. Es hat (Sonntag, viele Mo-Fahrer unterwegs) keiner gehalten, erst als ich selbst nach einer halben Stunde fast mit der Befestigung des Schalthebels fertig war, kam ein Mo-Fahrer und fragte ob er helfen könnte. Von ihm bekam ich die die Bestätigung, dass ich zumindest mit der Repararturaktion bis nach Hause komme (ca. 30km). Gruß Martina :)

  • Eintopftreiber
    Beiträge
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    10
    • 10. August 2008 um 18:10
    • #18

    Liebe Zielgruppe, gestern war gutes Wetter, um den "Eintopf" (Yamaha SRX-6) mal wieder auszuführen. Dummerweise ist dann ca. 10km vor Ende der Tour der Gaszug gerissen (direkt oben am Gasgriff), dies bereits zum 2. Mal (grrr) und dummerweise an einer Steigung, wo man(n) den Vortrieb am nötigsten hat... Als am Seitenstreifen ausgerollt, über sein Schicksal sinniert (also geflucht) und schonmal darüber nachgedacht, wie man das nun auf die Schnelle reparieren soll (gar nicht / "Schließer"-Gaszug auf "Öffner" umbauen / Standgas erhöhen etc.). Letztendlich hat es geholfen, den Gaszug soweit wie möglich zu verkürzen (Einstellschrauben) und mit dem Schraubnippel (von der ersten Reparatur s.o.) wieder zu flicken. Dafür musste natürlich mitten in der Pampa der Tank 'runter... Man kann über die weit verbreiteten günstigen "Multi-Tools" sagen, was man will (z.B. eher mässige Qualität), aber ohne dies wäre ich echt aufgeschmissen gewesen... Was mir bei der ganzen Aktion mal wieder negativ auffiel: Keine Sau hält an, um wenigstens mal zu fragen, ob man helfen könnte, die Möchtegern-Rossis in ihren bunten Kombis, die an mir vorbeigeknallt sind, schon gar nicht... !! Muss es immer erst ein Unfall sein, bevor mal nachgefragt ist, oder hat man es zu eilig oder traut sich nicht ? Bei den letzten Aktionen, wo ich helfen konnte, war ich meist der Erste, der anhielt (jedenfalls nach Aussage der Leute, denen ich dann geholfen habe). UND NUN DAS POSITIVE: Der Einzige, der dann anhielt, war ein "Artgenosse" ebenfalls aus Lohmar, mit einer leicht modifizerten SRX (Einmann-Höcker, Lenkerstummel versetzt usw.), was für ein Zufall! Helfen konnte er zwar nicht viel, da ich mit der "Reparatur" schon fast fertig war, aber immerhin... Nochmals Danke !! Gruss und ein pannenfreie Fahrt wünscht Erik

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 10. August 2008 um 18:10
    • #19

    Ja und hast du nun Zeichen gegeben das du Hilfe brauchst oder standst du einfach nur da und hast am Moped rumgefummelt? Ben

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