Wie lange hält eine Gel-Batterie.

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  • Da wir hier ausführlich über`s Batterie laden und Überwintern diskutiert haben, würde mich aus aktuellen Anlass mal interessieren wie lange eine Gel-Batterie so eigentlich hält. Aus Schaden lernt man und jetzt habe ich auch ein Ladegerät für Gel-Batterien gekauft weil ich mit dem Ladegerät für meinen PKW die Batterie zuschossen habe( falscher Ladestrom). Der Händler der mir die neue Batterie verkauft hat sagte mir eine Mopedbatterie hält in der Regel etwa 5Jahre. meine ist 4Jahre alt geworden so das sich der Verlust in Grenzen hält. :roll: Gruß Kurt

  • Meine ist jetzt 5 Jahre und es wird Zeit dass sie ersetzt wird. Die Zeitintervalle in denen sie leer wird, werden immer kürzer. Muss allerdings dazu sagen dass sie in den Jahren immer wieder mal leer war, da die ganzen Verbraucher die im Hintergrund laufen, wie elektr. Wegfahrsperre, Uhr usw eben Strom verbrauchen auch wenn das Mopped in der Garage steht. In der Regel ist die Batterie nach 6 Wochen ohne Bewegung leer gewesen. Ohne diese Gewaltakte hätte sie vielleicht etwas länger gehalten. Nun muss eben eine neue her. Gruß Tom

  • warum ne Gel Batterie.???? ne billige Batterie für 15 euro hält im Schnitt auch 5 Jahre und dann gibts halt ne neue ..ich hab nur gute Erfahrungen mit ganz billigen Batterieen gemacht. Und sicher werd ich nicht einen Cent mehr ausgeben für ne High Tech Batterie. pommes grüßt

  • meine gelbatterie ist jetzt 4 jahre alt, bisher keinerlei probleme, das motorrad stand jetzt von oktober 07 - februar 08 unbenutzt in der garage und ist problemlos angesprungen. :-)

  • Verschlossene Bleiakkumulatoren [Bearbeiten] Bleiakkus können auch in einer verschlossenen Bauform hergestellt werden. Diese wird im Englischen als VRLA (valve regulated lead acid, sinngemäß übersetzt: Bleibatterie mit Überdruckventil) genannt. Aufbau [Bearbeiten] Verschlossene Bleiakkus sind wie folgt aufgebaut: * Die Zellen sind zugeschweißt, es existiert lediglich ein Überdruckventil. * Der Elektrolyt ist festgelegt, also nicht mehr flüssig. Der Elektrolyt kann auf zwei Arten festgelegt werden: * Gelakku: Durch Zusatz von Kieselsäure zur Schwefelsäure erstarrt der Elektrolyt zu einem Gel. * Vliesakku: Zwischen die Elektroden wird ein Glasfasergewebe eingebracht, das den Elektrolyten vollkommen aufsaugt. Dieser Typ wird auch AGM-(Absorbent Glass Mat-) oder MF-(maintenance free-)Akku genannt. Eigenschaften [Bearbeiten] Die besonderen Vorteile bzw. Eigenschaften von geschlossenen Bleiakkumulatoren sind: * Durch den festgelegten Elektrolyt ist es möglich, verschlossene Bleiakkus lageunabhängig zu betreiben. * Bei Gelakkus tritt praktisch keine Säureschichtung auf, die sonst einen relevanten Kapazitätsverlust durch Entmischung bewirkt, mit dichterer Säure unten, dünnerer oben. In Vliesakkus ist sie gegenüber geschlossenen Akkumulatoren zumindest vermindert. * Der Innenwiderstand von Gel-Bleiakkus ist höher als bei vergleichbaren nicht verschlossenen Bleiakkus. Sie sind daher weniger geeignet, hohe Ströme zu liefern, wie sie bei der Anwendung als Starterbatterie erforderlich sind. Vlies-Akkus können dagegen gleich hohe Ströme wie die offenen Versionen liefern und werden eta als Starterbatterie in Motorrädern (keine auslaufende Säure beim Kippen) oder Elektrofahrzeugen (so CityEL) verwendet. * Bei herkömmlichen Bleibatterien muss regelmäßig in der Wartung destilliertes Wasser in den einzelnen Zellen nachgefüllt werden, das im Zuge der Gasung oder bei Erwärmung verdunstet und dabei auch die Säurekonzentration verändert. Dies ist bei geschlossenen Akkus nicht notwendig, die Zellen sind daher verschweißt. * Verschlossene Bleibatterien gasen deutlich weniger als herkömmliche: Durch den festgelegten Elektrolyten hindurch bilden sich Gaskanäle aus. Der durch die Nebenreaktion an der positiven Elektrode gebildete Sauerstoff kann daher direkt zur negativen Elektrode wandern und dort zu Wasser rekombinieren. * Bei Überladung der verschlossenen Bleibatterie, etwa bei defektem Laderegler, wird ein Überschuss an Sauerstoff erzeugt, der nicht mehr rekombinieren kann. Im gleichen Maße wird an der negativen Elektrode Wasserstoff erzeugt. In diesem Fall entweichen die Gase durch das Überdruckventil und die Batterie kann mit der Zeit austrocknen. Da ein Nachfüllen des Elektrolyten nicht möglich ist, erfordern verschlossene Bleibatterien somit ein angepasstes Ladeverfahren. Es muss vermieden werden, dass die Batterie über längere Zeit bei einer zu hohen Spannung geladen wird, die mit starker Gasung verbunden ist. Um diesen Effekt zu entschärfen, wird teils ein katalytisch aktives Material beigefügt, an dem der Wasser- und der Sauerstoff zurück zu Wasser reagieren können. Zusätzlich besteht bei der Ladung mit einer überhöhten Spannung bei verschlossenen Bleibatterien die Gefahr des Thermal Runaway: Der interne Sauerstoffkreislauf erwärmt die Batterie. Eine Erhöhung der Batterietemperatur führt bei konstanter Spannung zu einem erhöhten Ladestrom. Dieser führt zu einer vermehrten Gasentwicklung und der Sauerstoffkreislauf wird verstärkt. Dieser selbstverstärkende Prozess kann die Batterie überhitzen und zerstören. Verwendung [Bearbeiten] Vergleich von Leistungs- und Energiedichte einiger elektrischer Energiespeicher. Vergleich von Leistungs- und Energiedichte einiger elektrischer Energiespeicher. Allgemein werden Pufferbatterien und Traktionsbatterien unterschieden. Während Pufferbatterien eine vorhandene Energieversorgung unterstützen, kommen Traktionsbatterien als eigenständige Energiequelle zum Einsatz. * Anwendungsbeispiele für Pufferbatterien o Starterbatterien (z.B. für Fahrzeuge) o Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) (Notstromversorgung, Alarmanlagen) o Zentrale Stromversorgungssysteme für Notbeleuchtung o Solarbatterien in Photovoltaikanlagen (Inselanlagen) * Beispiele für Traktionsbatterien o Elektrofahrzeuge + elektrische Gabelstapler + elektrische Rollstühle o U-Boote

  • Hallo Batteriefreunde, meine Hawker habe ich mir im Jahre 2001 zugelegt. Auch 4-5 Monatige Winterpausen ohne Zwischenaufladung hat sie bisher durchgestanden. Mal sehen was sie nächsten Monat sagt, wenn es bei mir wieder losgeht. Seit ich die Hawker habe, startet meine Dicke (BMW K1200RS) wieder einwandfrei und es gibt auch keine Probleme mit dem ABS und Anlasserrelais mehr. Aber zugegeben ist es ein teurer Spass mit der Hawker, dafür allerdings : einbauen und vergessen. Gruss Jörg

  • Hallo Batteriewechsler!!! Batterien sollte man etwas pflegen, wenn man sie nicht alle 3,4 Jahre tauschen will. Der Tod einer Batterie ist die Tiefentladung!!! Sie kann dann noch mal kurzfristig nachgeladen werden, aber sie wird nie mehr die Leistung speichern und ist so für den Austausch fällig. Batterie ausbauen, kühlen trockenen Platz im Keller suchen, bei nicht wartungsfreien destiliertes Wasser auffüllen und einmal über Winter aufladen, vor dem Einbau noch mal die Ladung prüfen ( Säureheber od. Spannungsanzeige) und eventuell noch mal nachladen. So braucht ihr euch über Jahre keine Gedanken um die Batterie zu machen.

  • Zitat von Pommes

    warum ne Gel Batterie.???? ne billige Batterie für 15 euro hält im Schnitt auch 5 Jahre und dann gibts halt ne neue ..ich hab nur gute Erfahrungen mit ganz billigen Batterieen gemacht. Und sicher werd ich nicht einen Cent mehr ausgeben für ne High Tech Batterie. pommes grüßt

    Hi Pommes, auch ich bin meinem Geld nicht böse, aber ich bin jetzt doch verunsichert. Bei meiner 4Jahre alten Fazer sind auch alle Elektronischen Extras verbaut und ich möchte keine Fehler machen indem ich eine falsche Batterie einbaue. ( ein Schaden an der Elektonik ist bestimmt teurer als eine Batterie )Yamaha sagt, man kann auch eine 12V- 10ah MF Batterie einbauen, nur ist die fast so teuer wie die Gel Batterie die von Erstausrüster drin ist. :-? Gruß Kurt

  • Zitat von Pommes

    warum ne Gel Batterie.???? ne billige Batterie für 15 euro hält im Schnitt auch 5 Jahre und dann gibts halt ne neue ..ich hab nur gute Erfahrungen mit ganz billigen Batterieen gemacht. Und sicher werd ich nicht einen Cent mehr ausgeben für ne High Tech Batterie. pommes grüßt

    ne gel-batterie muss es wirklich nicht sein. meine erfahrungen mit normalen batterien sind sehr gut, und ich gedenke auch nicht, das zu ändern. allerdings...pommes...wo bekommst du deine akkus für 15 euro her? die günstigste batterie, die ich bisher hier oben bekommen habe, die lag so bei 32 euro... :-? grüsse von lutz

  • Hi ihr batteriefreaks ich fahre das ganze jahr und meine batterie wird niemals leer, hält komischerweise so gut wie ewig, allerdings habe ich kein moped länger als maximal 5-6 jahre. wenn ich mal ein älteres gebrauchtes kaufe als 2. fahrzeug wechsle ich sicherheitshalber die batterie um keinen ärger zu kriegen, ich raste total aus wenn ein fahrzeug nicht anspringt. meine letzten erlebnisse mit ständig kaputten batterien gehen auf die 70 jahre zurück in die ära der zweitakt kawasakis, durch die damals häufig kaputten regler der lichtmaschine wurden die batterien ständig überladen und starben reihenweise, offenbar hat mich das bis in die heutige zeit geprägt. auch die damals oft ausgelaufene säure und die hässlichen fressspuren am rahmen veranlassen mich dazu immer nur wartungsfreie dh. verschlossene batterien zu kaufen, egal was die kosten ! :teacher:

  • Grundsätzlich kann man sagen das alle Zulieferer zu den großen Herstellerwerken sich ziemlich verbiegen um als Erstausrüster mit dem Werk ins Geschäft zu kommen. Dort wird höchste Qualität zum Minipreis geliefert. Anders sieht das beim "Aftersales Market" aus. Hier stehen Qualität und Preis in direkten Verhältniss. Eine vom Werk verbaute Batterie kann, bei richtiger Handhabung, schon mal sieben bis acht Jahre alt werden. Die Zubehör Batterie bringen es meist nur auf vier bis fünf Jahre. Es ist allermeist zu empfehlen die vom Werk vorgegebene Bauform (offen, MF, Vlies, Gel) bei zu behalten. Wichtig beim erneuern der Batterie ist Erstbefüllung. Unbedingt darauf achten die richtige Säure in richtiger Konzentration in der richtigen Menge ein zu füllen. Ruhezeit beachten und einhalten. Auf dichten Verschluß der Versiegelung bei MF, Vlies + Gelbatterien achten. LG Udo ;-)

  • Meine feiert im Mai 6jähriges :-) Sie war nie tiefentladen und wird im Winter regelmäßig durch fahren nachgeladen :-D Gruß Thomas

  • Meine Bleibatterie feiert 7 Jahre und ist im Winter eingebaut.Das Moped steht ca 3-4 Monate und wird nur durch die Digitale Uhr beansprucht.Nix laden usw. Moped ist halt ne Suzi.... :-D:-D:-D Grüssle Jogi

  • Zitat von jogi6

    Meine Bleibatterie feiert 7 Jahre und ist im Winter eingebaut.Das Moped steht ca 3-4 Monate und wird nur durch die Digitale Uhr beansprucht.Nix laden usw. Moped ist halt ne Suzi.... :-D:-D:-D Grüssle Jogi

    siehste jogi.....die Batterie hält ...nur die Suzi.... :-P:-P:-P:-P

  • Hallo, ich habe nach 9 Jahren immer noch die erste Batterie (wartungsfrei, Erstausrüstung). Über den Winter habe ich manchmal den Minus- Pol abgeklemmt, um Kriechströme zu vermeiden. Ausgebaut oder nachgeladen wurde sie nie. Im Frühjahr (letzte Woche 8-) ) den Minus- Pol anklemmen, aufs Knöpfchen drücken und alles wird gut! :lol:

  • Da wir hier ausführlich über`s Batterie laden und Überwintern diskutiert haben, würde mich aus aktuellen Anlass mal interessieren wie lange eine Gel-Batterie so eigentlich hält. Aus Schaden lernt man und jetzt habe ich auch ein Ladegerät für Gel-Batterien gekauft weil ich mit dem Ladegerät für meinen PKW die Batterie zuschossen habe( falscher Ladestrom). Der Händler der mir die neue Batterie verkauft hat sagte mir eine Mopedbatterie hält in der Regel etwa 5Jahre. meine ist 4Jahre alt geworden so das sich der Verlust in Grenzen hält. :roll: Gruß Kurt

  • ich habe mir vor zwei Monaten ein CTEK Ladegerät gekauft, nachdem ich im Tourenfahrer eine Empfehlung gelesen habe. Seitdem gibt es auch nach Pausen von 2 - 3 Wochen und länger keine Start- und ABS-Probleme mehr bei meiner GS 1150. Die Batterie hängt am Gerät, das bei Spannungsrückgang imm er wieder einen Ladeimpuls gibt. Keine Entladezyklen, da die der sichere Tod sind!!! gs ederman

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