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Entgegenkommende Mitmenschen

  • alpen
  • 26. Mai 2017 um 21:44
  • alpen
    Gast
    • 26. Mai 2017 um 21:44
    • #1

    Vermutlich mach ich mich jetzt bei einigen unbeliebt aber das ist mir egal. Aus welchem Grund werden es gefühlt immer mehr Motorrradfahrer die nicht wissen wo ihre Fahrspur aufhört sondern den Gegenverkehr zum Bremsen / Ausweichen nötigen und dadurch Unfälle riskieren?

  • stromio
    Gast
    • 26. Mai 2017 um 21:59
    • #2

    Frag diese Menschen ... Jeder macht mal was falsch im Strassenverkehr...Menschen sind keine Maschinen und es gibt Tage da schimpft man nur und an manchen ist alles gut. Ist auch die tägliche Wahrnehmung unterschiedlich. Inwischen ist mir der Sonntag aufgrund der Verkehrdichte suspekt. Ebenso hat gefühlt jeder 2 Autofahrer ein Handy in der Hand und merkt gar nicht das er überholt wird. Die 48 PS Generation fahren mehr R1 als manch Oldie... Aber sind wir nicht alle ein bischen Bluna... ?????☀ :yahoo:

  • alpen
    Gast
    • 27. Mai 2017 um 08:13
    • #3

    Frag diese Menschen... Hast Du schon mal versucht mit Gegenverkehr zu reden? Die Wahrnehmung unterscheidet in dem Fall auf welcher Straßenseite sich der Gegenverkehr rumtreibt und darum geht es hier. Es ist auch nicht die 48 PS Generation sondern es zieht sich durch alle Semester.

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 27. Mai 2017 um 09:52
    • #4

    Hallo, ich war Himmelfahrt im Schwarzwald unterwegs und es war katastrophal. Viele Biker waren viel zu sehr an der Mittellinie und haben den Gegenverkehr unterschätzt. Auch ich musste mich vor einer 5er Gruppe in Acht nehmen. Dazu kamen dann noch sehr viele Radfahrer die in Grüppchen gefahren sind. Wenn jeder ohne Schutzengel fährt, dann würde es wieder risikofreier auf den Strassen werden.

  • maryjo
    Gast
    • 27. Mai 2017 um 21:00
    • #5

    Die Frage nach dem Warum kann ich nicht beantworten, aber es gab in Kärnten eine Teststrecke, lest selber (ganzer Artikel http://oesterreich.orf.at/stories/2792628/): <h2>95 Prozent nehmen Linkskurve zu eng</h2> Eine Studie aus dem Vorjahr habe gezeigt, dass 95 Prozent der Fahrer eine zu enge Kurvenlinie beim Durchfahren einer unübersichtlichen Linkskurve wählen und dadurch - oftmals unbeabsichtigt - lebensgefährliche Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen riskieren. Nur fünf Prozent der mehr als 800 analysierten Motorradfahrer wählten eine sichere Linie. 16 Prozent fuhren sogar so weit links, dass sie mit einem entgegenkommenden Fahrzeug gänzlich kollidiert wären. Die 800 Biker wurden mittels Kameras oder von Personen auf einzelnen Strecken beobachtet und analysiert. Zusätzlich waren zehn Motorradfahrer ein Jahr lang mit Kameras ausgestattet unterwegs.

  • rosabaer
    Gast
    • 28. Mai 2017 um 22:14
    • #6

    Hallo Ihr Raser und Spurhalter, aktuell bin ich über s lange Wochenende 900 KM im Sauerland unterwegs gewesen,große Gruppen von mehr als 16 Maschinen ohne Kurven Tastung,Einzelfahrer die sich benahmen wie alleine auf einer Teststrecke.Für mich klar Egoismus und volles Risiko. Der beste Tag war für mich der Vatertag, nur er-fahrene Menschen unterwegs. :good:

  • hirschi58
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    • 29. Mai 2017 um 07:11
    • #7

    Die Aufregung verstehe ich voll. Aber Hand aufs Herz. Ich glaube insgeheim ist jeder von uns froh das der Andere in bestimmten Situationen gut aufgepasst hat. Denn keiner ist Fehlerfrei. Da hilft nur, da zu fahren wo nicht alle anderen fahren. Denn wirklich ändern kann das keiner von uns. Cool bleiben und einbischen für den Anderen mit aufpassen :bye:

  • susi
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    • 29. Mai 2017 um 08:32
    • #8

    [quote quote=493458]Vermutlich mach ich mich jetzt bei einigen unbeliebt aber das ist mir egal. Aus welchem Grund werden es gefühlt immer mehr Motorrradfahrer die nicht wissen wo ihre Fahrspur aufhört sondern den Gegenverkehr zum Bremsen / Ausweichen nötigen und dadurch Unfälle riskieren?

    Zitat [/quote] Das kann ich dir sagen: Die meisten Motorradfahrer sind der Meinung, sie können schon alles, nur weil sie in der Lage sind, am Moped den Startknopf zu finden und von A nach B eiern zu können. Versuch mal, einem "alten Hasen"/Vielfahrer den Nutzen eines Trainings zu erklären oder etwas Theorie bezüglich Einlenk- oder Bremspunkt näher zu bringen. Oder jemandem den Zusammenhang zwischen "schnell fahren wollen" und entsprechend dann auch "schnell bremsen müssen" zu erklären. Da kannste auch 'm Ochs' in's Horn petzen.... So lange der Motorradfahrer meint, schon alles zu wissen und zu können, wird er dir auf dem Mittelstreifen oder am Kurvenausgang auf deiner Seite entgegenkommen. Da hilft nur eins: selbst lernen, wie man immer und jederzeit in Kurven auf seiner Fahrspur quasi auf der "Beifahrerseite" bleibt und somit weit weg genug vom Gegenverkehr bleibt. Viele Grüße Susi

    Etwas Grünes braucht der Mensch!

    Orientierung ist, wenn man trotzdem ankommt...

  • Pacolokon
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    • 30. Mai 2017 um 19:00
    • #9

    Also, ich glaube, ich kann mich als flotter alte Hasse zählen. Früher war so, dass nur wenige Motorräder unterwegs waren, und die Fahrer waren nicht Motorrad Fahrer aus Mode, sondern aus überzeugung. Niemand fuhr z.B. ohne DB-Killer durch die Gegend um zu zeigen wie cool man war. Heute sind viel zu viele Motorräder unterwegs, viele Kiddies die in Youtube sich Stunsvideos anschauen und möchten demsprechen das selbige in der Straßenverkehr machen. Ich möchte damit nicht sagen, dass früher alles besser war, aber die Leute haben mehr Rücksicht gehabt. Wenn ich meine Stiefel fahren möchte, versuche so früh wie möglich los zu fahren, da sind noch die Cabrio-, Sonntags- und Doppel R-Fahrer noch in der Kiste und ich kann meine Runde genießen. Ein Sicherheitstraining ist bestimmt nicht verkehrt, zumal die Leute in der Fahrschule lernen nicht wirklich das Motorradfahren. Kurventechnik sowie "mit Zug auf der Kette vor der Kurven" werden nicht beigebracht und müssen aus eigene Erfahrung gelernt werden um nur zwei Kleinigkeiten zu zitieren. Für diejenigen die den Buch nicht kennen, würde ich die Lektur von "Die obere Hälfte des Motorrads" von Bernt Spiegel empfehlen. Gruß, Gastón

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