moin nettis, wenn ich z.b. bei bummelfahrt gerade mal 'ne "lümmelhaltung" eingenommen hab, schalte ich manchmal ohne die kupplung zu ziehen hoch, weil ich zu bequem bin, die hand wieder an den lenker zu nehmen. schadet das eigentlich irgendeinem bauteil??? dooffragende grüße susi
Schalten ohne Kupplung ?
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Wenn Du das ordentlich machst, sollte es grade nicht schaden. Beim Hochbeschleunigen schalte ich immer ohne Kupplung, geht ja viel flotter, runter siehts dann schon anders aus, kannst dabei ja kein Zwischengas geben.
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Zitat von zett750
schadet das eigentlich irgendeinem bauteil???
Je mehr Du vom Schaltvorgang hörst/spürst, desto schädlicher ist er fürs Getriebe. Wobei das vollkommen unabhängig davon ist, ob dabei gekuppelt wird oder nicht :wink: Manche schalten mit Kupplung schlechter als andere ohne.
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Das Thema wurde gerade ausführlich im Forum der IGZephyr diskutiert. Einhellige Meinung : Geht, aber der Verschleiss ist deutlich höher.... Es reiben halt mechanische Teile aneinander.
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Zitat von dreiviertelliterV4
Je mehr Du vom Schaltvorgang hörst/spürst, desto schädlicher ist er fürs Getriebe.
hmmm... geb mir immer mühe, den schalthebel leicht vorzubelasten (egal, ob mit oder ohne kupplung), damit die gänge dann besser "flutschen" und das getriebe nicht jedesmal "gang sitzt" signalisiert....
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Zitat von dreiviertelliterV4
Je mehr Du vom Schaltvorgang hörst/spürst, desto schädlicher ist er fürs Getriebe. Wobei das vollkommen unabhängig davon ist, ob dabei gekuppelt wird oder nicht :wink: Manche schalten mit Kupplung schlechter als andere ohne.
Bei mir hört man jedesmal, daß der Gang reingeht. Heißt das jetzt, daß ich immer schlecht schalte?? Greets, Melanie
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Das Thema haben wir hier schon mal durchgekaut. Ich bin dabei geblieben. Beim Hochschalten Schaltheben vorbelasten, Gas kurz weg und gleichzeitig Schlathebel ganz durchziehen. Bisher damit keine Probleme gehabt. Flutscht wie Sau :wink:

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Zitat von FJRler
Das Thema haben wir hier schon mal durchgekaut. Ich bin dabei geblieben. Beim Hochschalten Schaltheben vorbelasten, Gas kurz weg und gleichzeitig Schlathebel ganz durchziehen. Bisher damit keine Probleme gehabt. Flutscht wie Sau :wink:

Trifft das auch für meine Gummi-Kuh zu
Da krachts nämlich immer ( ne - nur fast immer) beim Schalten.
Ich hab noch nie ohne Kupplung geschaltet.
Sollte ich direkt mal versuchen (üben) :wink:
Vielleicht klappts ja dann auch ohne krachen :lol: -
Zitat von B-Ball
Es reiben halt mechanische Teile aneinander.
Und beim Schalten mit Kupplung tun sie das nicht? ;o)
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Hallöchen, lest doch mal in dem Buch "Die obere Hälfte des Motorrads" von Bernt Spiegel auf Seite 181 nach. Darin schreibt er, dass Zitat: "nicht erst das Auskuppeln, sondern das Entlasten des Antriebsstranges durch das Gaswegnehmen" zum getriebeschonenden Schalten führt . Das Ganze funktioniert natürlich nur dann, wenn man den Schalthebel vorbelastet. Ich hab's mal probiert, bei der Fazer flutschen die Gänge dann ganz glatt hinein. Grüßlies Mati
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Hi, :wink: ...um dann auch mal wieder was zu sagen... Die Kupplung ist "nur" die kraftschlüssige Verbindung zwichen Motor und Getriebe. Durch die Primäruntersetzung beim Motorrad (nicht bei BMW-Boxer + Moto Guzzi) drehen die Getriebewellen viel langsamer als die Kurbelwelle. Deshalb braucht das Getriebe (anders als beim Auto) auch nicht Synchronisiert zu sein. Wenn man das Gas etwas zudreht und genau den Moment trifft in dem keine Last (Kraft) anliegt/übertragen wird, braucht man auch diese nicht mittels Kupplung unterbrechen. Wenn kein Druck auf die Zahnflanken der Getrieberäder ausgeübt wird, lassen sich diese gegeneinander verschieben. Versucht, im Umkehrschluß, mal einen richtig eingerasteten Gang unter Last ohne Kupplung heraus zu nehmen.
Das Runterschalten ohne Kupplung geht allerdings (fast) nicht, da sich die Kraft des hierbei das Getriebe antreibenden Hinterrades nicht so recht kontrollieren lässt. Experimente mit Zwichengas bringen auch nicht viel da sich durch die Primäruntersetzung die Vorgelegewelle nicht so recht beschleunigen lässt, s.o. :roll:
LG
Udo :wink: -
Hi Udo Daß die Zahnräder sich verschieben lassen, wenn kein Druck auf den Flanken ist, stimmt so nicht ganz. Die Zahnräder sind immer im Eingiff, und zwar von allen Gängen. Dabei hat jedes Zahnradpaar ein Zahnrad, daß auf seiner Welle verdrehbar ist. Den Kraftschluß stellen Schalträder her, die auf der gleichen Welle verschiebbar, aber nicht verdrehbar angeordnet sind. Diese werden beim Schalten so verschoben, daß sie mit dem jeweiligen Zahnrad eine kraftschlüssige Verbindung eingehen. Daß man einen Gang unter Last nur mit Gewalt wechseln kann, liegt daran, daß die Flanken, mit denen die Schalträder seitlich in die Zahnräder greifen, einen kleinen Winkel haben (ca 5°), so daß sie sich in "ihr" Zahnrad hineinziehen. Viele Grüße Alleinfahrer
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Ich kenne das Problem von meiner Virago. Jeder Gangwechsel ist ein deutliches Klack bis Krach. Mich nervt das voll ab, da es nicht gesund fürs Getriebe sein kann. Laut Werkstatt ist das normal bei der Maschine. Mein Schaltvorgang bisher beim Hochschalten: Gas weg - Kupplung ziehen - Schalten(mit deutlichem Geräusch) - Einkuppeln - Gas geben beim Runterschalten: Gas weg - Kupplung ziehen - Schalten - Zwischengas - Einkuppeln Nun habe ich wie oben geschrieben, das Buch von Bernd Spiegel gelesen, zum Schluß auch die Stelle mit dem Schalten. Klingt gut und ich habe es versucht. Es ist echt schwer, diese feste Angewohnheit zu ändern und sich umzugewöhnen. Mein Fahrstil ist wie ein Anfänger, da ich volle Konzentration darauf benötige. Mein Schaltvorgang neu, beim Hochschalten: Schalthebel vorbelasten - Gas weg - Kupplung ziehen - Schalten(meist ohne Geräusch) - Schalthebel halten bis - Einkuppeln - Gas geben beim Runterschalten: Gas weg - Kupplung ziehen - Zwischengas - Schalten - Einkuppeln Es funktioniert auf jeden Fall. Die Zahl der geräuschlosen Schaltvorgänge überwiegt schon, auch wenn ich beim schnellen Hochschalten zuhören kann.
cu Struppel -
Also, ich habst heute ausgiebig getestet. Mit meiner BMW R1200GS. Waaaaaaaaaaaaaaarum hab ich das nicht schon früher mal getraut?????? Wenn ich meiner Kuh jetzt die Sporen -ohne Kupplung - gebe, gibt sie keinen Laut mehr von sich. Es ist ein Traum. Ach, und wie die Technik tief innen drin das regelt, ist mir völlig Wurscht. (Heute fragte mich einer, ob die Maschine eine obenliegende Nockenwelle hätte? Keine Ahnung sagte ich. Braucht man sowas. Ich fahre mit dem Teil. Das werden die bei BMW schon geregelt haben.) Gut, daß ich eine Ganganzeige habe, damit ich weis wann der Sechste erreicht ist. Es macht so einen Spass, dieses Beschleunigen, daß ich glatt noch 10 Gänge weiter machen würde. Beim runterschalten ziehe ich brav weiterhin die Kupplung. Danke für diesen Schrät
Es gibt doch noch brauchbare Beiträge hier :wink: -
@ Alleinfahrer
Zitat von AlleinfahrerHi Udo Daß die Zahnräder sich verschieben lassen, wenn kein Druck auf den Flanken ist, stimmt so nicht ganz. Die Zahnräder sind immer im Eingiff, und zwar von allen Gängen. Dabei hat jedes Zahnradpaar ein Zahnrad, daß auf seiner Welle verdrehbar ist. Den Kraftschluß stellen Schalträder her, die auf der gleichen Welle verschiebbar, aber nicht verdrehbar angeordnet sind. Diese werden beim Schalten so verschoben, daß sie mit dem jeweiligen Zahnrad eine kraftschlüssige Verbindung eingehen. (Schaltklauen) Daß man einen Gang unter Last nur mit Gewalt wechseln kann, liegt daran, daß die Flanken, mit denen die Schalträder seitlich in die Zahnräder greifen, einen kleinen Winkel haben (ca 5°), so daß sie sich in "ihr" Zahnrad hineinziehen. (hinterschliffen) Viele Grüße Alleinfahrer
Danke für die Ergänzung, ich wollte es für die Nichttechniker unter uns nicht allzu kompliziert machen. LG Udo :wink:
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@Udo und Alleinfahrer: ich hab weder die eine noch die andere Antwort kapiert
aber was im Buch von Bernt Spiegel drin steht, fand ich bis jetzt schon immer gut und das wurde von Euch Beiden ja auch bestätigt
Grüße von Mati :wink: -
@ Fazerdancer tja, mache Dinge muss man einfach mal gesehen haben :shock:

:o
LG
Udo :wink: -
@Fazerdancer Es ist nicht einfach, sich ein Getriebe vorzustellen, wenn man noch nie eins gesehen hat. Ebenso schwierig ist es, die internen Vorgänge beim Schalten zu beschreiben, wenn man keine Bilder oder Animationen zur Verfügung hat. @Udo Danke für die Ergänzungen. Die beiden Begriffe waren mir einfach nicht mehr eingefallen. Ich bin aber auch nur Amateurschrauber, und das letzte Getriebe habe ich vor 20 Jahren repariert.. Im Übrigen würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen, wenn es beim Schalten im Getriebe kracht. Bei meiner NTV kracht es seit 92000 km, ohne daß irgendein Schaden abzusehen wäre. Viele Grüße Alleinfahrer
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das wird's gewesen sein, ich hab tatsächlich noch nie ein Getriebe von innen gesehen :? Grüße Mati
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hello ihr "techniker", wie gut, dass wir euch haben, das gefällt mir! jetzt weiß ich nicht nur, dass ich das ungestraft auch weiterhin so machen darf ( @Gerhard: stimmt, so könnte man 10 gänge und mehr haben... :lol: ) sondern auch, warum ich das so machen darf. (die frage ist nur, ob ich's mir auch behalten kann....) schönen dank für eure mühe, so ausführlich zu schreiben! geräuschlose grüße susi
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direkt mal nachlesen geht*lol* also bisher habe ich auch immer nur mit kupplung geschaltet,wobei ci hschon von verschiedenen Quellen gehört habe,das es auch ganz gut ohne flutschen soll,werde das mal ausprobieren. gruss gerry76
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Zitat von B-Ball
Das Thema wurde gerade ausführlich im Forum der IGZephyr diskutiert. Einhellige Meinung : Geht, aber der Verschleiss ist deutlich höher.... Es reiben halt mechanische Teile aneinander.
Das ist technisch gesehen Quatsch. Mike
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wenn man die kupplung nicht benutzt reiben doch weniger Teile oder?? also bisher hatte ich noch nicht so den Mut dazu@ohne kupplung. gruss nach Nürnbergschhh
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Ich habs vorige Tage mal ausprobiert - nach kurzer Gewöhnung gings ohne Probleme - manchmal sehr praktisch :wink:
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Na solange es keiner aus dem Stand mit dem ersten Gang versucht :lol: das funzt nur mit ner alten JAWA und zwar so: Kupplung ziehen, 1.Gang rein und mit der Fußspitze den Schalthebel obenhalten, Kupplung loslassen,danach gleichzeitig gasgeben und Schalthebel langsam "freigeben" und dabei mit der linken Hand den Jackenreißverschluß schließen, sah immer unheimlich "lässig" aus. (an der Schaltwelle war eine Kralle angebracht, die bei jedem Gangwechsel die Kupplung automatisch trennte - übrigens war der Schalthebel gleichzeitig Kickstarter und der "erste" lag "verv british" oben).
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