nee nee, leute, lasst das mal mit dem klingeln oder hupen: da fällste dann erst vor schreck vom möppi, wenn die mit ihrer doppelfanfare trompeten und dann noch mal, wenn die mit offenem topf an einem vorbeidonnern..... :lol: schmunzelnde grüße & alles ein sonniges WE susi
Vehrkehrshindernis
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Gelöschter Benutzer -
5. Juli 2005 um 16:49
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Eigentlich wollte ich schon wieder off, als ich hier eben ein paar Sachen gelesen habe. Leider scheinen auch hier einige Leute schon immer perfekt gewesen zu sein. (Zum Glück bekommen diese auch meist postwendend einen Dämpfer). Ich hab meine Plastikkarte fürs Moped erst zwei Monate, war vorher Sozia. Als Spätberufene ist mein Fahrstil noch unsicher und entsprechend sehr gemässigt, um nicht zu sagen, ich krieche. Auch hier scheinen ja einige in ihrem Geschwindigkeitsrausch zu vergessen, das es andere gibt, die es ruhiger angehen. Ich erwarte gar nicht, dass ich mit meinem Minigerät von allen ernst genommen werde, aber zum Teil sind mir schon Sachen passiert, die jeder Beschreibung spotten. Natürlich macht mir die richtige Blickrichtung noch zu schaffen, natürlich kann man von mir noch kein perfektes Ausweichmanöver erwarten. Mein Freund fährt meist hinter mir, etwas versetzt zum Mittelstreifen hin, wegen des Bremsweges. Ich nutze die "Radfahrbahn". Man merkt, nicht nur durch kommentierendes Kopfschütteln beim Überholvorgang oder durch freundliches Ausfahren des Mittelfinges, dass manche meinen Fahrstil für unzumutbar halten, nein, es wird auch so dicht gleich vor meinem Freund wieder reingezogen, als ob ich gar nicht da wäre, das ich fast von der Straße gehauen werde. Ich möchte hier eigentlich nicht zwischen Chopperfahrern und Sportmaschinenfahrern unterscheiden, aber die schlechte Erfahrungen hab ich leider mit den Sportlern machen müssen. Vor allem nervt dieser betont, dynamische "Einscherschlenkerer" direkt neben mir, der mich dann auch noch fast von der Strasse haut. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich für Chopperfahrer schlicht ein unbeholfener Fahranfänger bin und für schnellere Maschinen als Chopperfahrer, ohnehin nur ein Verkehrshindernis. Und jetzt kommt mir nicht mit dem Arrgument, dass man mit einem Chopper gar keinen "Einschehrschlenkerer" fahren kann und mir das deshalb nicht passiert ist.
Ich möchte das nicht falsch verstanden wissen, ich hab auch schon Tourer und Sportler gehabt, die wohl bemerkt haben, dass da ein Anfänger unterwegs ist, ganz vorsichtig überholen und dann Gas geben, wenn sie vor mir sicher sind
oder mir sogar ganz rücksichtsvoll den Rücken freigehalten haben und schützend hinter mir her gebummelt sind, weil ihnen eine prenetrante Dose am Hintern klebte, die mir sonst auf die Pelle gerückt wäre!
Also das mit dem Mittelfinger fand ich schon ganz schön beleidigend (war ne Ninija).
Auch wenns auf den Landstraßen nervt, wenn einer vor euch einer arg bremst, bevor es in eure Lieblingskurve geht und ihr nicht überholen könnt. Das ist allemal besser, als das euch einer entgegen kommt, der aus der Kurve fliegt, weil er sein Bike noch nicht beherrscht. -
so rüpelhaftes Benehmen kann ich überhaubt nicht verstehen,aber wir haben ja schon gesehen das selbst Millionäre in der Formel1 sich auf so ein Niveau runterlassen,das würde ich nicht alzuernst nehmen.Das man am Anfang unsicher fährt,und die Kurven nicht so nimmt wie jemand der im jahr ca.30tkm fährt ist doch ganz normal,die Sicherheit kommt mit der Fahrpraxis.Aber ich empfehle auch gerne Dir ein Fahrsicherheitstraining zu machen,das bringt schon einiges,bremsen ausweichen kurventraining pi pa po.also ich mache es jedes jahr,werde es nächstes jahr mal vom adac machen,wird aber auch über netbiker angeboten. Und früher oder später steckste die Stinkefinger fahrer ganz easy in die Tasche,die meisten haben es eh nur so mit Gasgeben auf der Geraden. lg gerry76
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Moin, find ich toll das Du das mal hier reinschreibst
Solche Verhaltensmuster sind mir auch schon in der eigenen Gruppe aufgefallen :oops:
Diese Jungs/Mädels leiden offenbar an Amnäsie, die haben schlicht und einfach vergessen das sie auch mal angefangen haben :twisted:
Aber dieses Potenzgehabe findest Du nicht nur unter Bikern, es ist leider bei Dosenfahrern genauso ausgeprägt :?
Fahr so wie Du denkst das es richtig für Dich ist und steh einfach drüber :wink:
Irgendwann zeigst Du dem mit der Ninja den Finger
bollernde Grüsse
Peter -
Ja, so etwas gibt es leider. Egal ob mit dem Bike oder dem Auto, nach der Fahrschule kommt halt erst die Lernphase in der man erst die Vertrautheit mit seinem Bike bekommt. Leider vergessen viele, dass auch sie einmal angefangen haben und markieren jetzt den grossen Gorgo. Lasse dich nicht unterkriegen und dir die Freude am Biken nehmen. Gruss Reiner PS.: Ausserdem lent man auch beim Biken nicht aus, egal ob du als "Anfäger" od. "Routinier" unterwegs bist.
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Ganz lieben Dank für die Antworten und die aufbauenden Worte. Ein Fahrsicherheitstraining will ich in jedem Fall machen. Man hat mir bisher immer gesagt, dass es noch zu früh für mich sei. Man bräuche schon etwas Fahrpraxis, damit das auch was bringt. Das Schlimme für mich ist nur, dass ich derzeit eher abbaue in den Fähigkeiten, hab ich den Eindruck. In der ersten Zeit lief das irgendwie besser. Ich hab mir auch schon euren Thread mit den Tipps zur Kehre durchgelesen, der mir Mut gemacht das Thema überhaupt anzuschneiden. Da schrieb Micha64 "angstfreie Körperhaltung", ganz nett und eben nicht überheblich, der Beitrag, wie der im Überingen der ganze Thread. Nur ich verkrampfe mit jeder Stunde mehr. Mein Freund und auch die Biker, die ich kenne, bauen mich ja schon auf und foppen mich liebevoll, aber wenn das so weitergeht. :roll: Vielleicht fällt mir diese Arroganz einiger Fahrer ja erst auf, seid sich die Abläufe automatisiert haben und ich einfach mehr Aufmerksamkeit für solche Verhaltensmuster über hab. Vielleicht bringt es doch dem ein oder anderen der erfahrenen "Heizer" auch was, wenn sie sich bewusst machen, wie dankbar manch "babybiker" für einen Schutzengel oder einen großen Bruder ist. Und wie gesagt, auch das hab ich schon bei Maschinen erlebt, wo ich es nicht gedacht habe. Ein BMW-fahrer, den ich nicht kannte, hat mir wohl mal ne geraume Zeit den Mittelstreifen auffer Bahn "freigehalten" ... damit ich an nem LKW gefahrlos und entspannt vorbei konnte. Ich hab mich so gefreut. Ein Anderer (Maschinentyp, weiß ich nicht, war aber nachher fix wech) ist elend lang hinter mir geblieben, als ich rangefahren bin, um ihn vorbei zu lassen und er abzog, hab ich die Dose gesehen, die am Hintern klebte ... das war kaum ein Meter. Der hat die Dose dann auch ziemlich abrupt stehen lassen. Das sind Momente, da könnte ich vor Glück heulen. Und durch einen Stinkefinger oder in der Kurve überholen, oder von der Straße jagen, werde ich nicht schneller, sondern noch unsicherer und noch langsamer. Danke euch.
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Laß Dich nicht unterkriegen. Keiner hats vom ersten Tag an gekonnt. Und daß Du zwischendurch denkst, es ist schlechter geworden - normal. Tipp von mir: Überleg nach einer Tour, was gut und was nicht so gut war und wie man die nicht so guten Stücke verbessern kann. Und beim nächsten mal versuchst Du es und fragst Dich am Ende wieder, was war gut und was war nicht so gut usw. - und guck mal, wie es nächstes Jahr aussieht! Ich drück Dir die Daumen und bin sicher, es wird klappen!

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Zodiac In Rechtskurven is mir das egal :wink: Ne, mal im Ernst, laß Dich von solchen Idioten weder irritieren noch provozieren. Was mir so langsam beim Fahren in Gruppen richtig stinkt, ist der Leistungs- und Konkurrenzdruck, dem sich ein Großteil der Mopedfahrer glaubt, aussetzen zu müssen. Bei keinem anderen Hobby geht es so sehr um schneller, schräger, tiefer etc., das ist doch vollkommen egal, solange es jedem Spaß macht. Fahr Du Deinen Stiefel und hab keine Angst vor anderen Mopedfahrern. Ich denke mal, das einige von Dir als bedrohlich eingestufte Situationen nur halb so wild waren, sie kommen Dir nur, bedingt durch Deine Unerfahrenheit und die daraus resultierende Unsicherheit (das beinhaltet keine Wertung, das ist ganz normal und gibt sich mit den Kilometern), so schlimm vor. Also, net unterkriegen lassen...
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Ich bin öfter mit einer Bekannten unterwegs, die erst mit 50 ihren 1er gemacht hat und dementsprechend wenig Erfahrung hat. Sie fährt meistens hinter mir und war in der Anfangszeit nach jeder Kurve erstmal weg (obwohl man die meisten Kurven hier im Norden ohne Gas wegzunehmen fahren kann). Nachdem ich sie ein paar Mal in die Berge gelotst habe (Sauerland, Harz, Weserbergland), ist das etwas besser geworden. Ein paar Tips, die ich dir geben möchte: Fahr regelmäßig, am besten jeden Tag. Du mußt eine gewisse Routine bekommen. Fahr nicht am rechten Fahrbahnrand. Dort fahren Mofas und kleine Roller. Du wirst dort nicht ernst genommen. Autofahrer neigen dazu, am rechten Rand fahrende Fahrzeuge ohne ausreichenden Abstand zu überholen, auch bei Gegenverkehr. Fahr in der Mitte deines Fahrstreifens. Dann hast du immer die Möglichkeit, den Seitenabstand zu einem Überholer zu erhöhen, wenn er dir zu nahe kommt. Wenn dir einer ganz dicht auffährt: fahr ihm im Blickfeld rum, direkt vor seinen Augen. Wenn Du mit anderen zusammen fährst: fahr nicht ganz vorne. Es ist immer leichter (nicht nur als Anfänger) jemandem hinterher zu fahren. Man kann sehen, welche Schräglage er einnimmt in der Kurve, welche Linie er fährt, wann er bremst usw. Davon kannst du einiges lernen. Schau nicht ständig in die Spiegel. Vorne spielt die Musik. Du hast genug mit dir selber zu tun. Klar, daß du niemandem im Weg sein willst, aber wenn einer vorbei will, muß er selber sehen, wie er das anstellt. Und nicht zuletzt: such dir Leute, die dein Tempo fahren. Wenn du mit Heizern unterwegs bist, werden alle unzufrieden sein. Du, weil du ständig überfordert bist, die Heizer, weil sie sich langweilen oder ständig warten müssen. Mache Pause, wenn du merkst, daß du unkonzentriert bist. Das kann man sich auf dem Motorrad nicht leisten. Ein Sicherheitstraining kann dir einiges bringen. Eine gewisse Fahrpraxis solltest du aber tatsächlich haben. Wenn du eines gemacht hast, wiederhole die Übungen immer wieder sonntags auf einem leeren Parkplatz. Als Markierung kann man durchgeschnittene Tennisbälle nehmen. Viele Grüße Alleinfahrer
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Laß Dich nicht unterkriegen !!! Wenn Du Spaß am Motorradfahren hast, fahr unbedingt weiter. Sicherheitstraining bringt in jedem Fall was. Als meine Frau anfing, hat sie sogar mit einer 125 er :roll: am Training teilgenommen. ( die durfte sie fahren) Auch nach Erlangen FS hat sie wieder am Training teilgenommen. Das hat ihr eine ganze Menge gebracht. Sie hat jetzt schon mehr als 22 000km in 2 Jahren gefahren und einige Situationen gemeistert, die ohne das Training vielleicht anders ausgegangen wären. UND fahr immer nur so, wie DU fahren willst. Die Chopperfahrer Linke Hand zum Gruß Ernie & CO

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Hallo Zodiac, zunächst einmal gratuliere ich Dir ganz herzlich zur bestandenen Führerscheinprüfung. Da auch ich eine "Spätberufene" bin, kann ich alles, was Du schreibst sehr nachvollziehen. Ich bin das erste Jahr - vielleicht auch noch länger - immer mit Angst losgefahren. Auch noch nach 3 Jahren hat mich zwischendurch öfter mal wieder die Angst befallen und ich habe so manche Kurve "kaputtgebremst". Mich haben diese sogenannten "Daskonntichschonvonanfanganrichtiggut-Fahrer" total unsicher gemacht. Aber dann bin ich für 2 Jahre in einem Motorradclub mitgefahren. 'Meine" Jungs (ich war meist die einzige Frau, die mitgefahren ist) haben mir gezeigt, wie ich meine Straßenseite für mich am besten ausnutzen kann. Sie haben mich erbarmungslos mitgeschleift - bei Wind und Wetter. Und......sie haben mich nicht gedrängelt. Ich hatte das schwächste Motorrad in der Gruppe und ich weiß ganz genau, dass ich ihnen so manche Tour regelrecht versaut habe, durch meine Angst. Aber sie haben immer angerufen und gesagt, ich soll mitfahren. - Es gibt also auch solche Biker! Und auch auf der Straße war ich ganz sicher als Anfänger zu erkennen. Es sind mir solche und solche Biker begegnet. Heute (nach 5 Jahren und 34.000 Kilometern) fahre ich immer noch recht langsam und bedächtig, ich habe eine ungeheure Freude am Motorradfahren. Diese Heinis (und es sind wirklich nur einzelne) winke ich gerne vorbei - da mach ich Platz für. Und als Biker ernst genommen, fühle ich mich auch. Es lohnt sich nicht, sich einen Kopf über andere Biker zu machen. Bitte fahre nach Deinen Möglichkeiten. Solange Du dadurch niemanden gefährdest - fährst Du gut. Ich wünsche Dir nun allzeit gute Fahrt - und viel Freude (dazu hast Du doch den Führerschein gemacht?), bitte nicht verunsichern lassen. Motorradfahren ist sooooooooooooo schön. LG Renate
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Lass Dich nicht unterkriegen und fahre weiter. Die Sicherheit kommt im laufe der Zeit. Ein Sicherheitstraining ist in jedem Fall ( für jeden ) zu empfehlen. Fahre so oft Du kannst, nur duch das fahren bekommst Du die nötige Sicherheit. Und denke daran, Idioten gibt es überall, glücklicherweise sind sie die Minderheit. Gruss brummi
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Hallo, hab mit großem Interesse die Beiträge gelesen und weiß jetzt schon, daß ich mich, wenn es bei mir denn mal endlich soweit ist, gerne an diese Gesamtheit der Worte erinnern werde. Das was ich mir immer schon im stillen gesagt habe. laß sie alle voreirauschen, solange man mir meinen Fahrstil läßt. Denn auch ich will noch lernen nach der Prüfung. Denn erst da geht es richtig los. Hetzen lasse ich mich nicht, dafür lebe ich zu gerne. Vielleicht hab ich ja auch das Glück, daß mir ein Netter den Rücken freihält. Renate
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:6a3bacdfad Du solltest dir beim Fahren nicht soviele Gedanken machen. Versuch einfach locker und selbstbewusst zu fahren. Je mehr du über deinen Fahrstil nachdenkst, umso unsicherer wirst du werden. Motorradfahren macht Spass -- genau aus diesem Grund fahren wir alle. Wir fahren nicht Motorrad weil wir müssen, sondern weil wir wollen. Niemand zwingt dich gleich von Anfang an schnell zu fahren. Ein paar Idioten die meinen die Strasse gehöre ihnen darfst du ruhig ignorieren. Hier mein Tipp, was dir evtl helfen könnte: Wenn du aus einer Ortschaft herausfährst, ruhig mal die Maschine voll aufdrehen und ordentlich beschleunigen (natürlich nur, wenn alles frei ist und die Strassenführung/zustand das zulässt). Du bekommst dadurch ein Gefühl, was deine Maschine kann und es macht schlicht Spass, die Kraft der Beschleunigung zu spüren. Such dir dazu eine Strecke, auf der du durch möglichst viele kleine Orte fährst. Vor dem Ortsschild immer schön brav auf 50 runterbremsen -- auch das hilft dir, deine Maschine besser kennen zu lernen. Versuche, mit dem Bremsen immer ein wenig später anzufangen -- also immer etwas näher an die Ortsschilder heranzufahren und dafür dann stärker abzubremsen -- bitte nicht übertreiben und auch immer den Strassenbelag im Auge behalten. Du lernst so die Bremsen deines Motorrades kennen und gewinnst Vertrauen in die Verzögerungskraft deiner Bremsanlage. Optimal für solche Versuche sind späte Sommerabende - so 20-21Uhr, wenns halt gerade noch hell ist. Wenn viel Verkehr ist, oder Autos direkt hinter einem fahren, dann darf man sowas natürlich nicht machen. Am Ortsausgang kannst du dann deine Maschine nach Lust und Laune auf die erlaubten 100-120 hochbeschleunigen und auf gerade Strecke dieses Tempo auch halten. Niemand verlangt von dir und deinem Chopper, die Kurven wie eine Supermoto zu durchfahren -- da kannst du es dann ohne schlechtes Gewissen entsprechend gemütlich angehen lassen -- Chopper sind in Kurven garnichtmal so einfach zu fahren. Auf gerader Strecke sollte dann aber ruhig der Tacho rein ins 3stellige gehen. Mit dem Auto wärst du da ja auch wahrscheinlich genausoschnell unterwegs. Schneller in den Kurven wirst du irgendwann von ganz alleine. Zuerst mußt du allerdings deine Hemmungen und Zweifel gegenüber dir und deinem Motorrad abbauen. Ob ich allerdings der Richtige bin, um solche Tips zu geben und ob das dir dann auch wirklich hilft kann ich nicht sagen. Ich bin eher zu übermütig als zu ängstlich. Und das ist nicht unbedingt eine bessere Situation
Eines ist allerdings ganz sicher. Je mehr und je länger du fährst, desto sicherer und besser wirst du werden. Übung macht halt den Meister.
Cu KyleFL -
@Christiane, ich glaube Du hast da zwei Probleme. 1. Du hast Dein Moped "im stehen gekauft" (Hauptsache ich kann sicher anhalten und komme mit den Füßen auf den Boden). Leider ist so ne' XV nicht das handlichste Moped und das Kurvenfahren verlangt größere Lenkkräfte. Das Lenkkopflager ist ein ganz neuralgischer Punkt an der XV 250, bitte mal prüfen. 2. Du musst natürlich lockerer werden. Ist leicht gesagt, ich weiß. Sicher hast Du irgendeinen Lieblingssong? Sing oder pfeif ihn während der Fahrt! (Highway to Hell wär nicht so gut) Tipp: Häng Dich nicht zu sehr an den Rockzipfel Deines Freundes! Wenn man sich zu nahe steht kommt nicht viel dabei herum. Du solltest ein Vorbild haben das vor Dir herfährt und Dir die Linie entsprechen aufzeigt. Sucht Euch dazu wenig befahrene Nebenstrecken, die sind oft schöner als die Hauptstrassen. Mehr Selbstvertrauen muß unbedingt her. Locker bleiben. Und lass Dich dann auch mal loben! LG Udo :wink:
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kopf hoch laß die anderen fahren wie sie wollen. denk net ständig drüber nach wie die anderen fahren oder ob du zu langsam bist. fahr einfach und hab spaß dabei. denk net in jeder kurve drüber nach ob das so richtig war. das kannst auch am abend wenn du es dir auf der couch gemütlich gemacht hast. versuch nach gefühl zu fahren und du wirst irgendwann merken das es viel leichter und flüssiger geht. laß dich net unter druck setzen. wer schneller fahren will kann überholen. du hast es ja gemerkt....es gibt net nur hirnlose unfreundliche biker. wünsche dir beim wohl schönsten hobby der welt viel freude gruß chris
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Moin Zodiac, ich bin nun das zweite Jahr mit meiner "kleinen" unterwegs, und hatte zu Anfang den "Fahrlehrer" (einen guten freund) immer dabei. War zwar manchmal etwas nervig, aber es hilft, wenn jemand mit dir fährt, zu dem du Vertrauen hast. Der eigene Partner ist da emotional nicht unbedingt die beste Wahl ... und wir Frauen lassen es doch (jedenfalls zu Anfang *grins) etwas sinniger angehen, und der Kopf fährt . Da ich im letzten Jahr auch schon meine Tochter (damals 11) als Sozia manchmal dabei hatte, bin ich natürlich vorsichtiger gefahren. was zur Folge hatte, das dieses Kind auf dem Rücksitz mehrmals fast eingeschlafen ist .... Als sie dann dieses Jahr nach einer längeren Tour grinsend vom Moped hüpfte und mir sagte, das ich doch ganz anders als im letzten Jahr fahren würde - war ich stolz wie Bolle. Es tut sich also was, wenn man am Ball bleibt. Nimm auf jeden Fall ein Sicherheitstraining mit. Es hilft dir ungemein. Da ich meinen Lappen schon ewig habe, aber dies mein erstes Moped ist, habe ich mein erstes Training nach 500 gefahrenen Kilometern mitgemacht. und ich kann dir nur sagen ES hilft ungemein Also Zodiac, es gibt nur eines .... fahren fahren fahren und nochmals fahren ich hoffe, das dur dir aus unseren Beiträgen das ein oder andere rausnehmen kannst und ich freue mich schon auf deinen ersten Tourbericht :wink: :wink: lg, Bine
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hi, christiane, ist interessant, was du schreibst, auch, weil ich dann wieder einmal sehe, wie viele spätberufene es doch gibt. ich gehöre übrigens seit herbst 04 auch dazu, nach jahrzehntelangem desinteresse an motorisierten zweirädern. ich habs so angepackt: bin anfangs viel alleine und zu zeiten gefahren, zu denen weniger (moped-) verkehr war und immer wieder die gleichen strecken, die ich nach und nach erweitert habe. war ich aufgeregt, als mich freunde, alte profis, das erste mal mitnahmen. die wussten, wen sie im schlepptau hatten und haben sich darauf eingestellt und ich habe von ihnen viel gelernt, beim fahren und in den gesprächen. lerne immer noch, das hört wahrscheinlich auch nicht auf, egal, wie lange mensch fährt. für mich war (und ist) auch noch wichtig, ein moped zu fahren, auf dem ich mich wohl und sicher fühle. und für mich hat anfangs auch dazugehört, mich auf eine fahrt einzustimmen, nennt man wohl so was wie mentale vorbereitung (doofe formulierung, aber so in etwa). das buch „die obere hälfte des motorrades“ von bernt spiegel kann ich dazu sehr empfehlen. grad zu so entscheidenden dingen wie kurven(an)fahren, schräglage, versetztes fahren, fluchtweg suchen undsoweiterundsofort. bin dann wieder alleine auf eine strecke, die ich schon x-mal gefahren bin und habe versucht, die angelesene bzw. mit freunden besprochene theorie umzusetzen, stückchen für stückchen. anfangs zum beispiel stur grad mal zwei meter vor mir auf die fahrbahn gestiert und eben nicht, soweits geht und/oder dahin, wo ich hin will, und dann eben, langsam, im eigenen rhythmus, die blickrichtung erweitert. wie soll mans denn sonst wissen, das rad ist schon erfunden und als anfänger kann man von den erfahrenen profitieren. hab auch schon brenzlige situationen gehabt, ja doch, das bleibt ja nicht aus, mit ruhe und ohne hetze aber auch die geklärt. inzwischen bin ich auch schon meine ersten längeren touren in unbekanntes terrain gefahren, alleine, und überlege wie ich es fertig bringen könnte, dieses jahr nur mit mopedfahren zu verbringen, hihi (das muss doch irgendwie gehen, wer hat ideen????). ich denke, es sollte beim fahren für dich nur kür geben, keine pflicht (abgesehen etwa von den verkehrsregeln/-situationen und den physikalischen gesetzen), und das maß der kür bestimmst du, sonst niemand. viel spaß dabei, Gude aus Hesse W.
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hi, lass dich bloß nicht entmutigen und fahr deinen stiefel! ein sicherheitstraining ist unbedingt zu empfehlen, auch für niegelnagelneue anfänger. ich kann da den adac empfehlen (ist zwar nicht der billigste anbieter aber ein sehr guter): da wird auch beim einsteigertraining noch mal in gruppen aufgeteilt und genau auf die bedürfnisse und das bisher erlangte fahrkönnen eingegangen. es ist unglaublich, was man da lernen kann und spaß macht es obendrein. mach dir während der fahrt nicht so'n kopp, das lenkt nur vom wesentlichen ab. fahr einfach so, dass du dich dabei wohl- und sicher fühlst und grübel nicht schon vor der kurve, wie du's nun machen "musst", damit es "richtig" ist. lass es einfach laufen, genieß die landschaft und das rauschen unter'm helm und wink die ungeduldigen "treiber" einfach vorbei! vielen ist gar nicht bewusst, dass sie einen führerscheinneuling oder generell einen anderen mopedfahrer damit total erschrecken können, wenn sie an ihm vorbeidonnern und/oder zu knapp vor ihm wieder einscheren. (die stinkefinger-fraktion gehört allerdings mal vom moped gezogen und daran erinnert, dass sie auch irgendwann mal angefangen hat!!!) da dein freund ja offensichtlich kein problem damit hat, dir langsam hinterher zu fahren, sollte er vielleicht auch mal vor dir herfahren: er hat wohl genug praxis, um dich immer schön im rückspiegel zu behalten und den abstand zwischen euch nicht zu verändern. und du kannst dir dabei ein bißchen seine linie abgucken und dich quasi "ziehen" lassen. das setzt aber voraus, dass dein freund nicht den ehrgeiz hat, dich nun "hinter sich herzujagen" und du darfst dich trotzdem nicht zu etwas verleiten lassen, das du nicht möchtest. ich wünsch dir jedenfalls gaaanz viel spaß beim mopedeln und denk dran: keiner ist mit 150 ps unter'm hintern auf die welt gekommen.... viele grüße susi
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Hi Christiane, mach ruhig so früh wie möglich ein Sicherheitstraining! Das beste, was ich bei einem solchen erlebt habe, war ein Herr gesetzteren Alters (älter als ich
), der nach rund 40 Jahren das Moppedfahren wieder angefangen hat. Zum Sicherheitstraining kam er mit einer 650er BMW, die er bis zum Eintreffen auf dem Platz einschliesslich Anfahrt 165 KM gefahren hatte.
Ihm hat das Training eine Menge gebracht.
Ich selbst habe vor knapp 2 Jahren nach über 20 Jahren wieder das Fahren angefangen und versuche jährlich mindestens 1 - 2 Sicherheitstrainings zu machen. Inzwischen fahre ich die Kurven meiner Hausstrecken mit normaler Geschwindigkeit, anfangs "trug" ich das Mopped um die Kurve.
Blickführung spielt dabei eine große Rolle und das Vertrauen, dass das Teil unter dir dahin fährt, wohin du blickst. Traust du dem Mopped und dir nicht, klappt das nicht. Aber auch hier hilft übenübenüben.
Das oben genannte Buch kann ich ebenfalls nur empfehlen.
Auch der "bekloppteste" Heizer hat mal klein angefangen, lass dich also von solchen "Helden" nicht irritieren. An der nächsten Ampel hast du sie dann oft schon wieder eingeholt :wink:
Gruss
Gert -
Puh, bin ich froh das ich diesen Thread aufgemacht habe.
Waren viele Tipps dabei, die ich noch nicht kannte. :idea:
Ich danke euch!
Dann werde ich mich mal auf mein Damenfahrrad schwingen, nicht mehr auf dem Fahrradweg fahren, hinter meinem Freund fahren und dabei mein Lieblingslied summen. Und ich werd ne Karte mitnehmen. Dann hab ich auch keinen Stress, wenn ich langsam bin und wir uns verlieren.
Passt auf euch auf, denn bald sehen wir uns bestimmt mal auf ner Tour
DANKE -
Du hast ein wirklich schönes Motorrad! Und das fährt wunderbar. Fahren mit Genuß. das ist es doch und nicht das dumme rasen. Da kann frau doch gleich Achterbahn fahren "eimerholrülps". Ich kann mich gülcklich schätzen, daß mein Freund eine Ninja fuhr und mir wirklich bei meinen ersten Fahrten geholfen hat. Es war sehr schön, ich war zwar verunsichert, aber er brachte mir inerhalb kürzester Zeit das Fahren bei. Dafür liebe ich ihn heute noch, obwohl wir inzwischen nicht mehr zusammen sind. Dir noch viel Erfolg beim fahren und das wird schon.
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Zitat von Zodiac
Passt auf euch auf, denn bald sehen wir uns bestimmt mal auf ner Tour

dann mach hinne!!! bei den netbiker-events findest du noch einige wunderschöne touren
bei den netti-touren gibt's immer verschiedene gruppen, es wird rücksicht geübt, so dass jeder auf seine kosten kommt und sich auch und gerade die neu- und wiedereinsteiger absolut wohlfühlen können.
ein tipp: such dir 'ne tour raus, bei der irol dabei ist. sie hat die gemütliche truppe souverän im "griff"...
viele grüße
susi -
Zodiac ich danke dir für den Thread! Ich bin zwar noch Sozia, das auch gerne, aber natürlich reizt es mich immer mehr auch nen Schein fürs Moped zu machen. Dieser Thread hat mir gezeigt, das auch Biker, die schon lange Jahre Moped fahren, immer noch Verständnis für Anfänger haben, und irgendwie hat mir das Mut gemacht, das man auch im höhren Alter *g* noch nen Schein machen kann und langsam anfangen kann zu cruisen. Ich bin froh netbiker gefunden zu haben! *LG* KoKa

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Zitat von Zodiac
Passt auf euch auf, denn bald sehen wir uns bestimmt mal auf ner Tour

Warum bis zur Tour warten? Es gibt doch den Stammtisch Köln/Bonn
Komm einfach vorbei und bring deinen Freund gleich mit. Meistens ist schon die Anfahrt schön.
Gruss
Gert -
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