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Wie fährt man eine an Kehre ?

  • Gelöschter Benutzer
  • 2. Juli 2005 um 20:21
  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 2. Juli 2005 um 20:21
    • #1

    So 100%ig klappt das bei mir nicht mit dem Blick weit voraus beim Kurvenfahren. Wie nämlich hier schon geschrieben, fahre auch ich dann automatisch dahin, wo ich hinschaue. Und zwar auf dem kürzesten Weg, sprich: Linkskurve wird gnadenlos geschnitten. Darüber sagt leider auch der Herr Spiegel nix. ------------- Hallo Steffen, doch, doch, Herr Spiegel sagt dazu schon was. Seite 196 (Hinter die Kurve schauen). Dort wird beschrieben, wie genau Du der Kurve folgen sollst: 'Nachdem wir ohne weiteres in der Lage sind, statt nach dem Wahrnehmungsbild auch nach dem Vorstellungsbild zu fahren, macht es nicht die geringste Schwierigkeit, nicht nur weit in eine Kurve zu schauen, sondern auch in den folgenden Streckenabschnitt "hineinzuschauen", der in diesem Augenblick noch gar nicht sichtbar ist. Wenn wir wirklich am Bewegungsentwurf "entlangfahren" wollen, dann darf er nicht erst im letzten Augenblick festgestellt werden, zumal das noch verdeckte Kurvenstück oder der folgende Streckenabschnitt durchaus bereits Einfluß auf die Linie im schon einsehbaren Kurvenstück haben kann. Das gilt keineswegs nur für die eintrainierte Rennstrecke, auch auf der Straße haben wir durchaus schon eine gewissenVorstellung, wie sich eine nicht voll einsehbare Kurve fortsetzt, und richten unseren Bewegungsentwurf danach ein (wobei wir hoffentlich noch gewissen Reserven für "Unvorhergesehenes" bereitgestellt haben) Der große Wert des Vorsatzes, hinter die Kurve zu schauen, besteht vor allem darin, daß das Bestreben des Fahrers, fortgesetzt Hypothesen zu bilden, aufrechterhalten bleibt. Sind doch die wichtigsten dieser Hypothesen jene, die sich darauf beziehen, welche Gefahren sich in einem nicht einsehbaren Fahrbahnteil oder Streckenabschnitt verbergen könnten. ..........' Schöne Grüße von Renate

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 2. Juli 2005 um 20:21
    • #2

    Hallo, ich bin die letzte Woche ca. 2500 km durch die Dolomiten gegurkt und habe fast täglich mitbekommen, das Motorradfahrer/innen die Kehren falsch durchfahren. Es gab dabei etliche gefährliche Situationen weil mein Gegenüber die Kehre geschnitten (Linkskehren) hat oder auf die Gegenfahrbahn getrieben (Rechtskehren) wurde. Dabei konnte ich immer wieder feststellen, daß meist die Blickführung der Geisterfahrer nicht stimmte. Ich versuche seit einiger Zeit bei jeder Kurve dahin zu sehen, wo ich hinfahren will. Bei Kehren vergewissere ich mich vorab, ob in oder vor der Kehre Fahrzeuge sind. Komischerweise durchfahre ich mit dieser Technik die Kurven und Kehren wesentlich flüssiger und komme auch nur noch sehr selten dadurch auf die Gegenfahrbahn. Die Technik mit der Blickführung habe ich letztes Jahr bei einem dreitägigen Sicherheitstraining gelernt. Gehört habe ich schon vorher immer wieder davon, aber erst seit diesem Training wende ich sie auch an. Habt Ihr auch schon solche Situationen erlebt und habt Ihr auch Tips für die richtige Kehrendurchfahrt. Gruß Kuddel

  • sgt-zapper
    Gast
    • 2. Juli 2005 um 21:34
    • #3

    Wieso ist das komisch? Ich finds logisch! ;o)

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 2. Juli 2005 um 21:46
    • #4

    Bin vor zwei Wochen aus Kroatien zurückgekommen. Ich habe dieselbe Feststellung gemacht wie Du. Wenn man den Blick in die Fahrtrichtung lenkt und nicht auf die Fahrbahn, klappt es mit der Kurve ganz prima. Leider starren ganz viele Biker auf die 10 Meter vor den Mopedreifen und bekommen so die Kurve nicht richtig hingebraten. Ich finde, daß Dein Beitrag ein ganz WICHTIGER ist, um zur Sicherheit beizutragen. Ich fahre am Dienstag wieder in die Dolomiten und zum Monte Baldo. Da schaue ich dann auch immer erst "WO GEHT ES HIN" und nicht wieweit ist die Kurve noch weg. Gruß PANNIE

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 2. Juli 2005 um 21:54
    • #5

    Blickführung ist die absolute Basis einer jeden Kurve. Üb weiter, das liegste schon richtig Jürgen

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 2. Juli 2005 um 22:14
    • #6

    Wie sagt unser Trainer Rolf Rau beim Sicherheitstraining: "Der Mensch ist eine Waffe, er trifft das wohin er blickt." Damit dürfte klar sein wo man landet wenn man in einer Kehre / Kurve ängstlich nur den Mittelstreifen anpeilt, weil man den nicht überfahren will oder den Stein den man umfahren will. Genau, man trifft es erst recht. Und deshalb ist die Blickführung so wichtig, das Ziel will anvisiert werden, und das ist das Kurvenende :!: Soweit die Theorie...ich schaff das aber auch nicht immer, aber üben hilft :) Ich ermahne mich auch zwischendurch immer wieder, wenn ich merke, dass ich doch die Mittellinie anpeile :(

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 2. Juli 2005 um 22:22
    • #7

    Jo Bodo, so gehts mir auch. Für mich ist es echt hartes Training. Hatte mal nen Schüler im Mofakurs, der beherrschte das (zwar nur auf der Mofa, dennoch) von Anfang an vorbildlich. Dachte ich auch, der eine hats, der andere muss eben immer wieder neu dran üben. Also bleiben wir schön dran. Jürgen

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 3. Juli 2005 um 16:41
    • #8

    Mein Sicherheitstrainer (Andy aus Köln) sagt: Guckst du Sche***, fährst du Sche*** Mir geht es wie Bodo etc: Ich kenne den Trick mit dem Blick, wende ich aber leider nicht immer an. Wenn ich mich dabei erwische, es nicht zu tun, ermahne ich mich selbst mit dem Spruch und dann geht es auch ganz gut :) Also ÜbenÜbenÜben ;) Gruss Gert

  • Eifelcat
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    • 3. Juli 2005 um 19:08
    • #9

    Hallo Kuddel, Du hast da ein ganz interessantes Thema ins Rollen gebracht. Die Blickführung - so wurde mir in der Fahrschule eingetrichtert - ist beim Kurvenfahren das Wichtigste. Und ich hab oft wie gebannt auf die "Gefahrenstelle" geschaut - und bin dann auch genau dorthin gefahren. Weil es einfach nicht so gut klappen wollte, mit der kichtigen Blickführung habe ich mir (auf einen Rat eines Bikers hin) ein sehr gutes Buch gekauft, daß u.a. auch dieses Thema behandelt: "Die obere Hälfte des Motorrades" Über die Einheit von Fahrer und Maschine von Bernt Spiegel Motorbuch-Verlag, Stuttgart ISBN 3-613-02268-1 Hier geht ein Verhaltensforscher an den "Werkzeuggebrauch" des Menschen heran. Das Motorrad steht dabei als Beispiel für Werkzeuge des Menschen schlechthin. Gerade der Motorradfahrer ist es, der hier zu ganz neuen Einsichten gelangen kann und dazu noch äußerst nützliche Hinweise für Training und Praxis erlangt. Bernt Spiegel ist ebenso in die Motorradpraxis zu Hause, wie in der Verhaltenswissenschaft. Er ist der Senior unter den Instruktoren des MOTORRAD-Perfektionstrainings auf dem Nürburgring. Unter anderem beschreibt er die wichtigen Faktoren: In die Kurve hineinschauen Hinter die Kurve schauen - lange außen bleiben - spät einlenken - Scheitelpunkt spät Kurvenausgangsgeschwindigkeit Frühzeitiges Beschleunigen wieder weites Vorausschauen in Kurven -Kopf aus Schräglage- Gas anlegen mit Gas unterstützen....... Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen - wegen der Fülle von Informationen und Vergleichen. Aber ich finde, dass es echt um Verständnis wirbt. LG aus der Eifel von Renate

    Mit dem, was ich nicht weiß,

    könnten ganze Schulklassen sitzenbleiben. :)

  • brummi-1952
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    • 3. Juli 2005 um 20:40
    • #10

    Ich habe das, Anfang diesen Jahres, von einem Kollegen gehört und habe es einfach mal probiert. Es klappte beim ersten mal schon prima und seitdem ich das gemerkt habe, versuche ich die Kurven immer so zu fahren. Dahin schauen, wohin ich will und nicht dahin wo ich gerade fahre, dann kommst Du durch jede Kurve ohne grossartig auf die Gegenfahrbahn zu geraten. Ich finde den Beitrag echt gut. Blickführung ist das wichtigste beim Kurven fahren. Uli

  • Gelöschter Benutzer
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    • 3. Juli 2005 um 21:08
    • #11

    Blick weit in die Kurve und vor allem eine lockere , aufmerksame jedoch Angstfreie Körperhaltung find ich persönlich sehr wichtig . Wenn man es einfach mal probiert kommt man selbst drauf man fährt einfach um Längen besser . Die Blickführung kann man auch sehr gut mit dem Auto trainieren wo du hinschaust fährst du hin wenn es da mal schiefgeht kostet es meist nur ne Felge :) . In Kehren ist es mit dem hinter die Kurve schauen nicht ganz so möglich daher wenn es " eng " wird Blick und Fahrtrichtung auch mal trennen hab das so mal auf nem Sicherheitstraining auf einer Kartbahn gelernt . Man glaubt nicht was da noch möglich ist obwohl man denkt man bekommt das Mopped nicht mehr um die Ecke . Ganz einfach zu testen beim Kreisbahnfahren auf freiem Gelände hier schaut man auch zum Kreismittelpunkt und nicht in Fahrtrichtung . Bei normalen Kurven haben mir die Tips aus dem Spiegelbuch geholfen . Spät einlenken ist am Anfang nicht ganz einfach aber man sollte es sich antrainieren man hat so sehr grosse Reserven wenn es mal brenzlig werden würde .

  • susi
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    • 4. Juli 2005 um 09:14
    • #12

    ohne die richtige blickführung geht beim mopedfahren gar nix, man eiert sonst nur durch die gegend und kriegt schweißausbrüche schon vor der kurve. es langt oft schon ein kleiner "seitenblick" auf das einem in einer schnellen kurve entgegenkommenden, auf dem mittelstreifen entlangkratzenden auto, um die gewählte linie zu "versauen". also nicht "augen zu und durch" sondern "augen dahin, wo ich hinwill". dazu gehört auch, nicht nur die augen von rechts nach links zu rollen, sondern auch mal den kopf bewusst in die kurve oder kehre zu drehen. der ist schließlich nicht festgeschraubt auf'm hals.... vor 'ner kehre lässt sich, egal ob bergauf oder -ab, oft schon vorher auf der geraden einsehen, ob von oben oder unten mit gegenverkehr zu rechnen ist. weiß ich schon vor der kehre, ob was auf mich zu kommt, dann überrascht mich das auch nicht mehr, ich kann mich bereits darauf einstellen und schon vorher meine linie wählen. nur für den bruchteil einer sekunde hab ich in so einer superengen kehre auf dem stilfser letztes jahr auf das mir in der mitte der fahrbahn entgegenkommende auto geglotzt und wär deshalb fast draufgefahren. ganz schnell hab ich den blick wieder abgewendet und geschaut, wo ich langfahren kann, um vorbeizukommen, und wie von geisterhand fuhr das moped genau dahin, wo ich es hinhaben wollte.... guckende grüße susi

    Etwas Grünes braucht der Mensch!

    Orientierung ist, wenn man trotzdem ankommt...

  • stjopa
    Gast
    • 4. Juli 2005 um 11:11
    • #13

    So 100%ig klappt das bei mir nicht mit dem Blick weit voraus beim Kurvenfahren. Wie nämlich hier schon geschrieben, fahre auch ich dann automatisch dahin, wo ich hinschaue. Und zwar auf dem kürzesten Weg, sprich: Linkskurve wird gnadenlos geschnitten. Darüber sagt leider auch der Herr Spiegel nix. Ist das bei Euch nicht so? Wenn doch, wie macht Ihr das? Lasst Ihr den Blick so lange pendeln, bis Ihr so weit geradeaus gefahren seid, dass Ihr durch das aus dem weit voraus Schauen resultierenden Schneiden dann nicht mehr auf die Gegenfahrbahn kommen könnt? Oder gibt's andere Tricks? Grüße Steffen

  • TKuehn
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    • 4. Juli 2005 um 11:34
    • #14

    :d3de997e5d Tja, da hilft nur: außen bleiben, außen bleiben, außen bleiben, außen bleiben und jetzt erst abwinkeln. Dann schneidet man nichts mehr und hat Reserven ohne Ende. Man ist dann nur nicht ganz soo schnell, aber wen störts?

  • Gelöschter Benutzer
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    • 4. Juli 2005 um 20:43
    • #15
    Zitat von Stjopa

    ... Wie nämlich hier schon geschrieben, fahre auch ich dann automatisch dahin, wo ich hinschaue. Und zwar auf dem kürzesten Weg, sprich: Linkskurve wird gnadenlos geschnitten. ...

    ist ja auch nicht weiter schlimm, wenn du in einer Linkskurve das Kurvenende siehst, kannst du ja auch die Kurve schneiden, denn das Kurvenende kannst du ja wohl nur sehen, wenn keiner entgegenkommt ;) Ansonsten schaust du ohnehin rechts am Gegenverkehr vorbei, oder?

  • Eifelcat
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    • 5. Juli 2005 um 00:10
    • #16

    So 100%ig klappt das bei mir nicht mit dem Blick weit voraus beim Kurvenfahren. Wie nämlich hier schon geschrieben, fahre auch ich dann automatisch dahin, wo ich hinschaue. Und zwar auf dem kürzesten Weg, sprich: Linkskurve wird gnadenlos geschnitten. Darüber sagt leider auch der Herr Spiegel nix. ------------- Hallo Steffen, doch, doch, Herr Spiegel sagt dazu schon was. Seite 196 (Hinter die Kurve schauen). Dort wird beschrieben, wie genau Du der Kurve folgen sollst: 'Nachdem wir ohne weiteres in der Lage sind, statt nach dem Wahrnehmungsbild auch nach dem Vorstellungsbild zu fahren, macht es nicht die geringste Schwierigkeit, nicht nur weit in eine Kurve zu schauen, sondern auch in den folgenden Streckenabschnitt "hineinzuschauen", der in diesem Augenblick noch gar nicht sichtbar ist. Wenn wir wirklich am Bewegungsentwurf "entlangfahren" wollen, dann darf er nicht erst im letzten Augenblick festgestellt werden, zumal das noch verdeckte Kurvenstück oder der folgende Streckenabschnitt durchaus bereits Einfluß auf die Linie im schon einsehbaren Kurvenstück haben kann. Das gilt keineswegs nur für die eintrainierte Rennstrecke, auch auf der Straße haben wir durchaus schon eine gewissenVorstellung, wie sich eine nicht voll einsehbare Kurve fortsetzt, und richten unseren Bewegungsentwurf danach ein (wobei wir hoffentlich noch gewissen Reserven für "Unvorhergesehenes" bereitgestellt haben) Der große Wert des Vorsatzes, hinter die Kurve zu schauen, besteht vor allem darin, daß das Bestreben des Fahrers, fortgesetzt Hypothesen zu bilden, aufrechterhalten bleibt. Sind doch die wichtigsten dieser Hypothesen jene, die sich darauf beziehen, welche Gefahren sich in einem nicht einsehbaren Fahrbahnteil oder Streckenabschnitt verbergen könnten. ..........' Schöne Grüße von Renate

    Mit dem, was ich nicht weiß,

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  • susi
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    • 5. Juli 2005 um 08:24
    • #17
    Zitat von Stjopa

    So 100%ig klappt das bei mir nicht mit dem Blick weit voraus beim Kurvenfahren. Wie nämlich hier schon geschrieben, fahre auch ich dann automatisch dahin, wo ich hinschaue. Und zwar auf dem kürzesten Weg, sprich: Linkskurve wird gnadenlos geschnitten. Ist das bei Euch nicht so? Wenn doch, wie macht Ihr das? Lasst Ihr den Blick so lange pendeln, bis Ihr so weit geradeaus gefahren seid, dass Ihr durch das aus dem weit voraus Schauen resultierenden Schneiden dann nicht mehr auf die Gegenfahrbahn kommen könnt? Oder gibt's andere Tricks? Grüße Steffen

    stimmt, man folgt der blicklinie auf dem kürzesten weg. kann man die kurve komplett einsehen, ist das nicht so schlimm, allerdings sollte man sich das besser gar nicht erst angewöhnen, damit man stets auf der "sicheren seite" ist. (fällt mir immer schwer, die kurve nicht zu schnippeln, wenn ich sie einsehen kann.... :oops: ) um linkskurven nicht zu schneiden (ist besonders gefährlich wg. gegenverkehr) kann man die kurve "abschnittsweise" mit dem blick voraus "durchfahren". will sagen, man fährt die kurve außen rechts mit den augen ab, ohne dabei aber den kurvenausgang aus dem blick zu verlieren, bzw. eben so weit man in die kurve schauen kann. das moped folgt der blickführung dabei. es wurde auch gesagt: lange außen bleiben, spät einlenken, dann abwinkeln. so isses richtig, dann geht einem nach hinten die straße nicht aus, man landet nicht im gegenverkehr oder im graben. spät einlenken kann man immer mal wieder gezielt üben, vielleicht auf der hausstrecke, wo man die kurven recht gut kennt: beim nächsten mal einfach nicht am "gewohnten" punkt einlenken bzw. die kurvenfahrt beginnen, sondern noch ein kleines stückchen geradeaus weiterfahren und dann erst einlenken. so kann man sich rantasten und gefahrlos schauen, was passiert, dass es so viel besser geht und man mehr reserven hat, sollte sich die kurve z.b. doch enger zuziehen als angenommen. manchmal geht mir auch der stift und ich lenk dann zu früh ein, mit dem ergebnis, dass ich mittelstreifen oder graben näher komme als beabsichtigt... hört sich in der theorie nämlich alles einleuchtend und recht einfach an, aber das dann auch in die praxis umzusetzen, ist manchmal gar nicht so einfach.... kurvige grüße susi

    Etwas Grünes braucht der Mensch!

    Orientierung ist, wenn man trotzdem ankommt...

  • yammy09
    Gast
    • 15. Juli 2005 um 22:13
    • #18

    Meiner Meinung nach ist das ein Thema welches sich im besonderen die Fahrschulen zu Eigen machen sollten. Mich hat man seiner Zeit einfach fahren lassen ! Genau so wenig hat man mich darüber Aufgeklärt wie man in,oder vor einer Kurve bremst,ohne das es gefährlich wird. Gruß Heike

  • yammy09
    Gast
    • 15. Juli 2005 um 22:17
    • #19

    Noch ein kleiner Nachtrag, nachzulesen in : Die obere Hälfte des Motorrades Mir hat es sehr viel gebracht ! Wer schräglagenscheu fährt lebt gefährlich !!!

  • Gelöschter Benutzer
    Gast
    • 16. Juli 2005 um 00:21
    • #20
    Zitat von yammy09

    Mich hat man seiner Zeit einfach fahren lassen ! Genau so wenig hat man mich darüber Aufgeklärt wie man in,oder vor einer Kurve bremst,ohne das es gefährlich wird. Gruß Heike

    Genau so hab ich das auch erlebt . Schweissgebadet hab ich ne Blechlawinie in der 3.Stunde auf ner kurvigen Passage hinter mir hergezogen und hab überlegt warum ich das nicht gebacken bekomme das Ding schneller um die Ecke zu biegen . Am besten wärs eigentlich wenn der FL zumindest in den ersten Stunden selbst mit dem Mopped VORN fährt das der Anfänger überhaupt mal sieht wie das so am besten gehandelt wird . Welche Linie man am besten fährt etc .

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