Armin Laschet möchte Motorradfahren bundesweit an Sonn- und Feiertagen verbieten

  • egal, wie heiß gekocht wird - ICH hab unterschrieben.


    Erst heisst es

    "gelegentlich"

    "Unter besonderen Umständen"

    ....

    Und dann gibt's ne Statistik von weniger Unfällen

    Usw. Usw. Usw....


    Wehret den Anfängen !!!

    Grüße,

    Axel

  • Eigenwillige Mentatlitäten der Politik. Der Vergleich mit der Vergangenheit lässt aber auch den Hintergrund der für einen Vertreter der Politik schnell wechselnden Einstellungen erahnen:

    Die Interessen verfolgen in der Regel nur eins: ein Maximum an Beliebtheit zu erreichen, um die nächste Legislaturperiode zu erreichen.

    Vielleicht sollten wir uns nur zahlreich genug der Petition zuwenden. Dann wird plötzlich eins der wichtigsten und gewandtesten Sprichwörter in der Politik wieder gegenwärtig:

    „Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?“ was auch dem Spruch von Konni Adenauer zugeordnet wird, wenn ein Meinungswechsel erklärt wird, um den Realpolitiker zu kennzeichnen, der schnell und flexibel auf veränderte Umstände reagiert: „Es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden“.

    Also: Petition beitreten!

    und

    entspannt bleiben und weiter fahren (und gesittet Spaß haben)


    Gruß

    Lothar


    PS:

    auch unter Politikern gibt es zahlreiche uns Gleichgesinnte und die haben auch nicht alle Sitzungen nur am Wochenende, so dass nur werktags gefahren werden kann.

  • Hallo

    Ich möchte dich mal hören was du sagst. Du wohnst in einer wirklich landschaftlich schönen Gegend, also quasi im klassischen Motorrad Land mit einer bombastischen Aussicht. Da kommen dann im Sekundentakt die Möppis vorbei und eines lauter als das andere. Und jetzt kommt einer und setzt dir nen Schallschutzzaun vor die Nase. Adee mit der Aussicht und der Wohnquallität. Wehr macht das falsche? Der,der da wohnt oder der, der sich nicht an die Regeln hält. Und wehn sollte man in die Pflicht nehmen. Anwohner oder Motorradfahrer? gr Armin

  • Meine Mutter wohnt direkt an der „Wasserscheide“.

    Für Nichtkenner - B51 direkter Weg zum Nürburgring.

    Schöne langgezogene Kurven ......

    Und nicht nur Motorräder ......

    aufgemotzte Karren ohne Ende.

    Aber die Betroffenen Dörfchen liegen nicht direkt an der B51 selber.

    Die Berge werfen den Schall zurück, und machen es unerträglich.

    Ob oberhalb der B51 oder im Tal,

    da wäre ein toll bepflanzter Schallschutz schöner zum gucken,

    würde den Zweck erfüllen,

    als die im Sekundentakt vorbeifahrenden Fahrzeuge.

    Aber Du hast Recht, daß kannst nicht überall umsetzen.

    Vor allem haben wir gut bezahlte Politiker, Staatsbedienstete,

    die sich eine kompetente Lösung für beide Seiten einfallen lassen sollten.

    Ich bin in meinem Dasein wohl zu klein, für eine globale Lösung.

    Eins weiß ich gewiss,

    immer wieder irgendeine Gruppe von Menschen auf den Index zu setzen,

    weil sie ungemütlich sind, als störend empfunden werden,

    ists einer Demokratie nicht würdig.

  • Ich möchte auch niemanden an den Pranger stellen. Man sollte aber immer bedenken das,dass eigene tun und handeln mehr oder weniger Konziquenzen nachsich zieht. Es gibt nun mal Regeln für das zusammenleben, denn sonnst klapp es nicht. Ein bißchen mehr Einsicht auf beiden Seiten könnte viel Spannung aus der Situation nehmen. Am besten ,es fängt jeder bei sich an, denn das ist am schnellsten umsetzbar. Und mit dem Finger auf andere zeigen, führt nur sehr selten zum Erfolg. Motorrad fahren fängt halt im Kopf an. Gr. Armin

  • Das Problem ist allgegenwärtig in der heutigen Zeit. 10% Schreihälse überbrüllen 90% der Normalos.

    Nur jetzt kollektiv alle zu bestrafen ist der falsche weg. Viele von uns fassen sich an die eigene Nase und fahren anständig. Dann soll die Politik da ansetzen, wo sie die Krawallvögel bekommt. Strengere Normen für Zubehör-Auspuffsysteme, mehr Kontrollen an Problemschauplätzen. Notfalls mittels Privatfirmen. Wohlgemerkt immer bei im Verhältnis stehenden Regelungen, was leider auch eine Seltenheit geworden ist.


    Kollektivbestrafung kann keine Lösung sein, und führt definitiv zur Anarchie. Da nehme ich mich als "Normalo" nicht aus.


    Und man kann nur hoffen, daß diese Verbotsmentalität bei der nächsten Wahl "belohnt" wird.

    meep meep

  • Bei den Übertretungen von Geschwindigkeitsbeschränkung , gibt es sowas wie Fahrverbote ...... da kann es aber wirklich sein , mal ein Schild übersehen zu haben , oder man „war in Gedanken“ ......

    Bei dem manipulieren des Mopeds ist es ganz bewusst , aktiv , und somit vorsätzlich .....

    In dem Fall wäre eine sehr harte Bestrafung mit langfristigem Fahrverbot wirklich angesagt .


    Ich hätte nichts dagegen , wenn der Gesetzgeber die erlaubte schallemission deutlich reduziert ..... manche geilen sich ja an dem Sound auf , ich brauch das nicht , mir reicht da das Gefühl beim fahren .

    Ich hab bei meinem aktuellen Moped versucht eine leisere Auspuffanlage zu bekommen .

    Die gibt es leider nicht .....

    (Die Rennleitung muss nicht von weitem hören , wenn ich flotter unterwegs bin )


    Zusammengefasst : warum keine leiseren Mopeds per Gesetz , anstatt immer mehr Fahrverbote ??

  • Ich glaube kaum, dass sich unsere Politik zu Fahrverboten durchringen wird. Es gibt genügend Steuerungsmöglichkeiten, wie die uns allen bekannte ABE für Fahrzeuge und Zubehör genauso wie die StVo. Wird man erwischt ohne ABE (meist ja bewußt geplant) oder mit Verstößen im Straßenverkehr (durchaus übersehene Verkehrszeichen, aber auch -vielleicht nicht so häufig- bewußt oder gezielt) muss man mit Sanktionen rechnen. Damit ist dann eigentlich schon genug getan und weitere Einschränkungen sind nicht erforderlich. Bei Fahrverboten kommt man schnell in den Bereich der Beschränkung der Grundrechte in einer demokratischen Ordnung.

    Aber auch jeder Betroffene sollte immer die uralte Grundregel des Zusammenlebens und Basis eines jeden Paragraphenwerkes von uns bedenken: "Was Du nicht willst, was man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu". Oder: "die eigene Freiheit geht soweit, wie die Freiheit des Andersdenkenden". Halten wir uns im tgl. Leben und Umgang daran, können wir uns in unserer Gesellschaft den viel wichtigere Dinge zuwenden und wir brauchen kaum Verbote. Sicher ist es auch wichtig diese weniger wichtigen Probleme zu diskutieren, aber dann wieder schnell zu den anderen wesentlicheren zurückzukehren.

    Also entspannt abwarten. Auch Politiker unterstehen einer gewissen Beliebtheit, die sie im Amt halten, an dem sie hängen.

  • Ich kann alle direkt Betroffenen 100% verstehen!

    Ich hab genau so wenig Verständnis dafür, wenn jemand mit 30 oder mehr durch eine Spielstraße fährt, "weil Er / Sie es eilig hat".

    Gleichzeitig sehe ich es überhaupt nicht ein, wenn ich mit meiner NICHT manipulierten Auspuffanlage dafür büßen muss, wenn manche es gern lauter haben.

    Das Problem liegt doch woanders.


    Was bitte sehr passiert mit einem, der ohne DB-Eater in eine Kontrolle kommt und sie dann "Hach - wie dumm ganz vergessen..." aus dem Rucksack zieht und in Windeseile einbaut ?


    Ein Kleinigkeit passiert - aber NICHTS, was davon abhält es am Folgetag genau wieder so zu tun.

    So, wie es Blitzer gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gibt, sind auch Phonmessungen möglich.

    Es mangelt

    a) an Personal, solche Kontrollen regelmäßig zu tun -und

    b) und das ist das Schlimmere dabei - keine echten Strafen.


    Ohne DB-Eater oder nicht eingetragene Auspuffanlage - 500 Euro plus 2 Monate Fahrverbot - SOFORT !

    Nicht erst dieses "Heimfahren …" etc.

    Die, die mit solchen Radaudingern unterwegs sind lernen NUR durch Eines:

    Durch Schmerz !


    Warum halten sich in der Schweiz (fast) alle penibel an die Geschwindigkeit?

    Na warum wohl … Zu schnell - Karre WEG - JA WEG !!


    Aber wenn der Verkehrsminister die harte Regelung bezüglich Geschwindigkeitsübertretungen schon wieder zurück drehen will - dann zeigt das deutlich Prioritäten.


    Fazit: Generelle Fahrverbote - NO WAY !

    Echte - Wirksame Strafen für Brüllfahrer ? JA ! Ich bin dabei !!

  • Gleichzeitig sehe ich es überhaupt nicht ein, wenn ich mit meiner NICHT manipulierten Auspuffanlage dafür büßen muss

    Muss gerade an Trentino vor ein paar Jahren denken. Trotz einwandfrei eingetragener und legaler Auspuffanlage habe ich wegen "störenden Lärm" am Jaufenpass einen Strafzettel erhalten. Die Begründung war, auch wenn alles legal ist, ich wäre zu laut gefahren :D


    War schon etwas willkürlich, aber die knapp dreißig Euro habe ich lieber bezahlt bevor ich Diskussionen anfange... :rolleyes:

  • Nehme ich das Thema "Armin Laschet möchte....." einfach mal so zur Kenntnis wie es dort steht, bin ich einfach nur sowas von "TIEFENENTSPANNT".

    Mein Moped ist original und auch am Sonntag legal. Alles Andere klärt der BGH.

  • Nehme ich das Thema "Armin Laschet möchte....." einfach mal so zur Kenntnis wie es dort steht, bin ich einfach nur sowas von "TIEFENENTSPANNT".

    Mein Moped ist original und auch am Sonntag legal. Alles Andere klärt der BGH.

    Warum erst warten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. In der Demokratie muß (und darf) man sich äußern, wenn einem etwas nicht passt. Abwarten und erst mal nichts machen und dann davon ausgehen, das dann andere was für einen machen ist der falsche Weg.

    Ich bin jetzt mal davon ausgegangen, da du nicht persönlich die Kosten übernimmst, um vor den BGH zu ziehen.

  • Hier wird echt Panik gemacht..

    Beschränkte Fahrverbote für Motorräder gibt es an der Ostsee beispielsweise schon lange.

    Oder an der Elbe bei Hitzacker. Warum hat sich da noch keiner gekümmert?


    Ich war genau 1mal am Köterberg. In der Woche. Beim Hinauf- und Herabfahren hab ich die ganzen Schilder gesehen und mich als Moppedfahrer nicht wohl gefühlt.

    Ich werde nicht wieder hin.

    Irgendwann kriege ich ihn..

  • Da gibt es bestimmt noch mehr, mir fällt noch der Kesselberg ein.

    Beim Kesselberg kann ich es einerseits verstehen, denn so viel wie da los ist und vor allem so viele wie dort ihr Moped tatsächlich nicht unter Kontrolle hatten, ist die Strecke nicht ohne. Früher, als ich in München gelebt habe, war ich regelmäßig dort, inzwischen meide ich die Strecke eher... Hab da auch in der Vergangenheit zu viele Punkte gesammelt ;(


    Andrerseits in Bezug auf die Argumentation mit Lärm und Anwohner-Stress: Dort wohnt am Berg ja keiner. Die Wanderer stört es vielleicht, aber in den Orten geht's eigentlich...

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!