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Global oder Regional

  • B.M.W
  • 28. April 2022 um 07:06
  • B.M.W
    Gast
    • 28. April 2022 um 07:06
    • #1

    Mich bewegen, auch bedingt durch die aktuelle Liefersituation, eine Frage zur Zeit sehr:

    Welchen Einfluss hat die Globalisierung und die Verlagerung der Produktion auf uns in Europa und unsere Arbeitsplätze?

    Bezogen auf das Thema Motorrad (um den Bereich einzugrenzen) möchte ich mal wissen wie Ihr Euch verhaltet, wenn es um den Kauf von Motorrädern, Bekleidung und Zubehör geht?

    Inzwischen wird Taiwan zum Produktionsstandort viele Motorradhersteller.

    Die Bekleidung kommt inzwischen überwiegend aus FernOst. Am Ostermontag bin ich durch Burgberg, ehem. Produktionsstandort von HELD, gefahren und dort ist keine Produktion mehr.

    Auch das Thema Zubehör interessiert mich. Kauft Ihr bei chinesischen Plattformen, wie Alibaba usw.?

    VG Bernhard

  • Roadrunner72
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    • 28. April 2022 um 07:28
    • #2

    Ich bin bereit, einen gewissen Mehrbetrag für heimische Ware auszugeben. Aber nicht exorbitant mehr... Und das ist oftmals der Fall.

    Bei Ali hab ich - weils mich interessiert hat - getestet.

    Ich staunte nicht schlecht, als meine Handschuhe für die GS kamen. Mit originalem BMW-Aufnäher drin, für knapp ein fünftel (!) des Preises. Und dem Hinweis, bitte keine Produktfotos ins Netz zu stellen.

    Sowas geht, wenn man einfach klaut, ohne Kosten für Planung und Entwurf von Fachleuten zu haben.

    Deswegen werde ich aber nicht zum Ali-Rauschkäufer.
    Technik und sicherheitsrelevante Teile werden nur hier gekauft. So ein T-Shirt kann ab und an schon mal über den Teich schippern...

    meep meep

  • B.M.W
    Gast
    • 28. April 2022 um 07:54
    • #3

    Was mich ärgert, sind die z.T. exorbitanten Preisaufschläge vom Handel.

    Wunderlich verkauft für die GS eine Doppel-USB-Steckdose (mit original Steckanschluss) für 49.90 €. Über z.B. Kaufland.de bekommt man sie für 28 Euro. Dabei hadelt es sich um das selbe Teil vom selben Hersteller. Würde man noch aktiver suchen, könnte man noch günstiger kaufen.

    Dabei gehen ich davon aus, dass Wunderlich keine 10 € EK hat.

    Das gleiche bei Touratech. Ein Zylinderschutz aus Alu für die R1200 LC hat mich 135 € gekostet. Ein Bekannter hat das über Alibaga für unter 40 bestellt. Einziger Unterschied, der Touratech Aufkleber hat gefehlt.

    Trotzdem versuche ich so wenig wie möglich aus China zu kaufen. Allerdings kann man das Herstellungsland meist nicht mehr identifizieren.

    Meine Kleidung komt von Stadler (Niederbayern und Kroatien), Stiefel von Daytona (Niederbayern) und Handschuhe von Reusch (Italien).

    Es ist aber trotzdem für mich absolut verständlich, dass man bei seinem Hobby aufs Geld schaut und lieber zu "günstigeren" Artikeln greift.

  • SixtyOne
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    • 28. April 2022 um 07:57
    • #4

    Beim Kauf von Bekleidung kommen, imho, mehrere Faktoren zusammen (Optik, Schutzstufe, Funktionalität) so dass man nicht immer die Hersteller wählen kann, die in Europa bzw. DE produzieren. Hinzu kommt, das sich nicht jeder hochpreisige Bekleidung leisten kann (oder will) und dennoch dem Motorradfahren frönen möchte.

    Da fällt mir gerade auf das ich das, abgesehen von ein paar Einzelfällen, auch gar nicht wüsste wer in DE oder der EU produziert.

    Alibaba und Co:

    Habe ich schon gemacht aber keine Sicherheitsrelevanten Teile. So habe ich z. B. verschiedene Aluminiumteile wie Verbreiterungen für Seitenständer, Deckel für Bremsflüssigkeitsbehälter oder auch einen Nachbau eines Kettenölers darüber bestellt da die hiesigen Anbieter die Teile ebenfalls in Fernost produzieren lassen aber ein Geld dafür verlangen als wäre es ein Meisterstück. OK, ein kleiner Aufschlag für die Entwicklung und Bereitstellung auf dem Markt (Logistik) ist ja gerechtfertigt aber wenn's ungerechtfertigt durch Aufschläge von 100 -200% an meine Geldbörse geht bin ich mir selbst am nächsten.

    Es gibt durchaus Teile die bekommt man auf solchen Plattformen als auch beim DE-Anbieter. Legt der DE-Anbieter aber eine ABE oder ein Gutachten dazu dann ist der Mehrpreis (imho) auch gerechtfertigt da er im Regressfalle auch Produktverantwortung übernehmen muss.

    Ich habe auch schon viel Geld für Custom-Teile ausgegeben wo ich sicher sein konnte das diese in Kleinserie in einer heimischen oder europäischen Schmiede oder auch in Übersee hergestellt wurden.

    Ich bin irgendwann zu der Erkenntnis gekommen das es zwar ein hehres Ziel ist die heimische Wirtschaft zu unterstützen dies aber die Palette der für mich (gerade) interessanten Produkte extrem einschränkt...

    „Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

    George Orwell (*25.Juni 1903; †21. Januar 1950)

  • Roadrunner72
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    • 28. April 2022 um 08:01
    • #5

    Zylinderschutz über Ali hätte ich jetzt Bauchschmerzen. Ob das Zeug im Falle eines Falles wirklich dieselbe Festigkeit hat…

    Problem bei Ali: machen es zu viele, gehen hier Arbeitsplätze baden.

    Ich bevorzuge daher auch einheimische Marken und schaue nicht ausschließlich auf den letzten Euro. Leben und leben lassen.

    Es entscheidet schlussendlich jeder für sich selbst, natürlich auch nach finanziellen Möglichkeiten.

    meep meep

  • SixtyOne
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    • 28. April 2022 um 08:08
    • #6
    Zitat von Roadrunner72

    Zylinderschutz über Ali hätte ich jetzt Bauchschmerzen.

    Ich auch - deswegen habe ich die bei einem Renommierten Zubehör-Anbieter für BMW-Motorräder erworben da ich im Falle des Falles gerne Regress gelten machen möchte (z. B. Berufung auf das Produktvideo). Das geht nur mit dem entsprechenden Kaufnachweis.

    Wie geschrieben - man(n) muss abwägen was man für's Geld bekommt.

    „Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

    George Orwell (*25.Juni 1903; †21. Januar 1950)

  • Sorax
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    • 28. April 2022 um 09:08
    • #7

    Beim Thema heimische Produktion unterstützen oder nicht, kann der Kunde m.E. nicht so viel Einfluss nehmen, wie beim Thema heimischer Einzelhandel.

    Als ich mir meine Schutzkleidung gekauft habe, war mir wichtig, dass sie gut gepasst hat und bestimmte Sicherheitsstandards erfüllt (z.B. mind. Level 2 Protektoren). Marke war vorerst egal. Letztendlich ist es Dainese geworden, einfach weil die Kombi am besten zu meinem Körperbau gepasst hat. Ich glaube, Dainese fertigt auch zumindest teilweise in Fernost, sodass die Lederkombi von Dainese weniger als die Hälfte dessen gekostet hat, was mich z.B. eine Schwabenleder aus heimischer Produktion gekostet hätte. Schwabenleder kam für mich aber auch nicht in Frage, weil ich es nicht wirklich einsehe, für eine Lederkombi "Made in Germany" mehr als das doppelte dessen zu bezahlen, was ich für eine in Fernost gefertigte Lederkombi, die jedoch ebenfalls europäische Qualitätstandards erfüllt oder übertrifft, zahle.

    Darüber hinaus bedeutet Made in Taiwan ja nicht direkt, dass auch die Qualität schlecht ist. Im Gegenteil, die Hersteller haben dort ja eigene Fabriken und achten akribisch auf die Qualität, sodass in diesem Punkt kein unterschied besteht, ob die Lederkombi vom Michel in D oder von einem Xi Lin in Taiwan zusammengenäht wird. Der Unterschied sind lediglich die Produktionskosten und folglich auch die Kosten, die an mich als Kunden weitergegeben werden. Anders sieht es dagegen aus, wenn ich ein Produkt auf Alibaba kaufe, das komplett von einer asiatischen Firma (Japan und Südkorea mal ausgenommen) hergestellt und vertrieben wird. Hier muss man einfach abstriche in der Qualität machen und das ist dann auch der Punkt an dem ich sage, gerade bei sicherheitsrelevanten Dingen, dass Fernost für mich nicht in Frage kommt.

    Anders ist es beim Einzelhandel. Da halte ich nicht wirklich viel von Onlinekäufen, denn das wichtigste bei Motorradkleidung oder auch Zubehör ist neben der Sicherheit, dass es einfach passt. Das herauszufinden geht eben leider nur vor Ort. Und natürlich gibt es auch die Möglichkeit, sich vier verschiedene Kombis in jeweils drei verschiedenen Größen zu bestellen, anzuprobieren und den Rest wieder zurück zu schicken. Aber das ist mir ehrlich gesagt zu stressig, nur um ein paar Euro zu sparen. Denn was man auch beobachten kann ist, dass die Preise im Internet oftmals gleich hoch sind wie im Laden (z.B. bei Polo, Louis oder den Herstellern direkt, sofern diese eigene Webseiten betreiben). Daher schaue ich mich online lediglich um, was mir gefallen würde, und gehe dann in den Laden um es zu kaufen. Im Laden selbst gibt es dann sogar noch manchmal Rabatte, die es online nicht hat. So habe ich auf meine Lederkombi aufgrund des Saisonausverkaufs bei Dainese 30% Rabatt bekommen, die ich bei Polo, Louis oder selbst online bei Dainese nicht bekommen hätte. Und bei Amazon, Alibaba, etc. würde ich mir wie gesagt so etwas, falls man dort überhaupt Motorradbekleidung von namhafen Herstellern bekommt, nie kaufen, da man nicht weiß, ob das Teil original oder nur eine sehr gute Kopie ist.

    Geht es um einfaches Motorradzubehör, z.B. USB-Ladebuchse, Handyhalterung, etc. dann kaufe ich das aber ausschließlich online, da hier die Auswahl bei den lokalen Händlern oftmals extrem mies ist und man förmlich dazu gezwungen wird, online zu kaufen.

  • gehtsnoch
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    • 28. April 2022 um 09:19
    • #8

    Es ist doch heute üblich, dass in Asien gefertigt wird. Die Qualität ist deswegen nicht schlechter. Der Preis regelt den Markt. Einen Made in XXXX Aufkleber kann jeder draufpappen wenn das Produkt, das komplett aus Teilen die in Asien gefertigt wurden besteht, im entsprechenden Land zusammengebaut wird. Es muss nicht mal komplett zusammengebaut werden. Es reicht noch ein Bende zu montieren. Somit war die Endmontage in Germany....

    Der englischsprachige Raum ist auch dazu über gegangen z.B. nicht mehr mit Made in Indonesia etc. zu kennzeichnen sondern zu Crafted in Indonesia. Also handgemacht. Sehr deutlich im Gitarrensektor zu beobachten.

    Es überlebt kaum ein namhafter Hersteller der nicht global mitspielt. Also exportiert. Egal, ob das Endprodukt oder Teile für etwas. Auch kleine nicht bekannte Hersteller sind auf den globalen Markt angewiesen.

    Wenn ich mir die Auto und Motorradpalette anschaue die China gerade auf den europäischen Markt wirft dann kann man nur sagen, dass die inzwischen wissen wie es geht. Verbrenner und E!

    Artikel wie Anbauteile für das Motorrad, muss jeder selber wissen wo er bestellt. Bei der KTM bin ich nach Ewigkeiten und unnötigerweise doch wieder in die Bling-Bling-Falle getappt. Wenn ich mir die Preisdifferenz der eloxierten Anbauteile von KTM anschaue zu denen aus dem chinesischen Onlinehandel, dann ist jeder der bei KTM bestellt selber schuld. Passform, Ausführung und Qualität der wesentlich günstigeren Teile sind mindestens ebenbürtig. Wenn man das so beobachtet wird immer noch viel überteuertes Zeug bestellt und angebaut, weil man ja nicht als derjenige mit dem 'Chinageraffel" am Motorrad gelten möchte. Aber auch da wird ein Umdenken stattfinden.

    Silence! I block you!

  • RoZi
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    • 28. April 2022 um 09:42
    • #9

    Jetzt muss ich dem Arvid schon wieder voll und ganz zustimmen. Das macht mir Angst.

    Die Globalisierung wurde vor Jahrzehnten derart forciert. Damals war ich Einkäufer bei Siemens, da war es Vorstandsdirektive, Fernost zu berücksichtigen.

    Die bisweilen entstandene Abhängigkeit ist aber beängstigend. Z.B. bei Medikamenten.

    Keep calm and think hessisch

  • Didi54
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    • 28. April 2022 um 10:05
    • #10

    Das Problem zieht sich durch alle Bereiche. Bei uns werden, gegen Prämien, landwirtschaftliche Flächen still gelegt. Jetzt Gejammer wegen fehlendem Getreide etc.. Bei uns wird soviel Fleisch produziert, wir müssen den überwiegenden Teil exportieren! (China) Vorschriften erschweren die Hausschlachtung. Der Metzger um die Ecke ist gezwungen vom Großschlachter zu beziehen und kann das Fleisch nicht mehr beim Landwirt seines Vertrauens besorgen und selbst schlachten. Usw., usw., usw. Noch tausend Beispiele.

    Liebe Grüße aus Hürth

    Dietmar


    Mit dem, was ich nicht weiß, könnten ganze Schulklassen sitzen bleiben.

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